Zusammenfassung von WordPress für das Jahr 2012

WordPress hat auch dieses Jahr wieder eine hübsche Zusammenfassung gebracht. Nur kann es sein, dass sie unglaublich Speicher frisst? Oder brauche ich etwa einen neuen Rechner? Na gut, die letzte Frage kann ich mir auch so beantworten. ;)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

4.329 Filme wurden beim Cannes Film Festival 2012 eingereicht. Dieses Blog hatte 15.000 Besucher in 2012. Wenn jeder Besucher ein Film wäre, dann würde dieses Blog 3 Film Festivals füllen

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Quo vadis?

Ja, okay. Ich habe kein Latein gelernt und das bisschen, was ich kenne, beschränkt sich schon fast auf die zwei Wörter, die ich in der Überschrift verwendet habe.

Monatelang war hier Funkstille und dann komme ich mit einem “Knüppel auf den Sack”-Video um die Ecke. Nicht mal frohe Weihnachten oder einen guten Rutsch konnten wir wünschen? Na, wenn das so ist:
Ein frohes neues Jahr allen Lesern und Leserinnen. Viel Erfolg, das nötige Glück und vor allem Gesundheit wünschen wir Euch und Euren Familien.

Warum die Stille? Wie der Eintrag von Oktober schon andeutete, fehlen mir ein wenig die Ideen, was mit dem Blog zu machen. Den Kleinen ins Internet zerren will ich nicht, ein Politik-Blog braucht es nicht ( da gibt es genügend bessere, als ich es jemals könnte), nur Videos und Bilder zeigen auch nicht (auch da gibt es zig tolle).

Und dazu kamen noch Zweifel an der Bedeutung von Themen. Andere reißen sich den Arsch auf und drehen Videos selbst, unterstützen Bands oder helfen kleinen krebskranken Kinder (oder alles auf einmal) und ich kriege hier scheinbar nichts geschissen. Das ist so zwar auch nicht richtig, aber es ist halt nichts, was irgendwie groß an Bedeutung wäre oder an meinen mir geknüpften Bedingungen scheitert.

Bis ich den Beitrag von Johnny Häusler las und dachte: “Verdammt, er hat Recht!”
Mit dem bloggen aufzuhören hatte ich eh nie vor. Und wenn ich was interessantes gesehen habe, war das Liken oder Teilen einfacher, als einen Text aus dem Ärmel zu schütteln. Vor allem, wenn Google+ das auch noch so präsentiert. :D

Deshalb sprudeln hier zwar nicht auf einmal die Ideen, aber ich werde versuchen, die nächste Zeit mal wieder an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten und hier ein wenig mehr zu posten, als es die letzten Monate der Fall war. Ob es Euch nun gefällt, oder nicht. ;)

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Die Krone der Schöpfung

Oder was sich dafür hält…

(Via Ronny)

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Medien zittern!

Wann kommt die Ideenlosigkeit?

(Via Fasels Suppe)

Übrigens nicht nur die, aber das habt Ihr sicher auch schon gemerkt.

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Gewitzt der Junge

Mann oh Mann war das ein heißes Wochenende. Hier in Delmenhorst sind wir dahingeschmolzen. Leider konnte ich das gute Wetter aufgrund von kleinen bis mittleren Wehwechen nicht so recht ausnutzen und verbrachte die meiste Zeit innerhalb unserer 4 Wände. Ich glaube, Nicolas war nicht bös drum, denn wo ihm bereits in seinem Spieledschungel der Schweiß von der Stirn lief, waren es in seinem Kinderwagen gefühlte 40°Grad – gestaute Luft – kein Wind. Trotzdem, irgendwie fehlte was… daher kam der abendliche Anruf meiner Mama genau richtig. Nach dem üblichen Wortwechsel “Wie gehts?” / “Was machen deine Jungs?”/ “Gibt’s was Neues?” eröffnete sie mir, dass sie morgen (also Montag nach dem Wochenende) mit meiner Schwester und ihren Kidis zum Strand fahren würden. “Och wie schön”, dacht ich noch so bei mir, “da weht bestimmt ein laues Lüftchen, da lässt es sich gut aushalten.” Meine Mama machte auch gleich den Vorschlag, ob ich denn nicht mitkommen wolle – naja, eigentlich hatte ich schon andere Pläne. Nachdem wir das Telefonat beendet hatte, dachte ich noch mal gründlich über die Alternative (in der Sonne brutzeln und Meerluft schnuppern :  Nicolas die letzte Schluckimpfung verabreichen) nach. Ich entschied mich meine Mama davon in Kenntnis zu setzen, dass sie auf mich zählen können, ich werd mich gleich morgen früh, nach Nicolas Morgenflasche, auf den Weg nach Hooksiel machen. Die 1 Stunde Autofahrt wird sich lohnen. 

Gleich “morgen früh” wurde dann zu 8.40 Uhr, weil Kind fertig machen, mich fertig machen, alle nötigen Klamotten zusammenpacken doch länger dauert, als man das so im Kopf annimmt. Trotzdem freute ich mich riesig, da ich morgens schon gleich nach dem Duschen wieder zerfloss und auch Nicolas beim Trinken seiner Flasche Schweißperlen auf der Stirn hatte. Mein Weg führte mich von der Autobahn direkt zum Strand – naja, fast – ich musste noch bei der Tanke halten, weil mir Stefans Wagen auf halber Strecke mit dem Leuchtsignal “Sprit wird knapp” drohte, was wiederrum zusätzliche Schweißperlen auf meiner Stirn verursachte. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin nach 1 Stunde 15 Minuten an meinem Ziel angekommen. Und mich empfing: Wind! Achja, und Wolken! Kurzum, es war kalt!   ….   

Hmm, so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Aber trotzdem habe ich Sack und Pack aus dem Auto geräumt und mich als Packesel auf den Weg zum Strand und somit zu meiner Schwester gemacht. Neo, mein Neffe, empfing mich schon kurz vor dem Lageplatz. Naja, ein herzlicher Empfang war das eigentlich nicht. Er rannte mir entgegen, sah mich, drehte sich um, um dann seiner Mama zuzurufen, dass “Sie” da sei. :-) Nachdem ich alles abgeladen hatte, bin ich auch sogleich mit dem Kleinen ins Watt. Nicht ganz sofort, weil Neo musste erst noch ein paar Kekse futtern. Meine Schwester hatte für ihn leckere Leibnitz Kekse in Tierform mitgenommen. Und mit jeden Griff in die Tüte wurde sogleich gefragt: “Was ist das denn?” oder festgestellt “Guck mal, ein Schaf, Löwe, Hase…” was er halt so in der Hand hielt. Leider fiel ihm bei der Aktion auch einmal ein Pinguin in den Sand. Den er aufhob, betrachtet und für sich beschloss, dass er zu dreckig ist, ihn zu essen und ihn wieder zurück in die Tüte beförderte. Neo ist mittlerweile 2 3/4 Jahre alt, aber echt auf zack. Somit war unsere kleine Wattwanderung, nach der Keksstärkung auch mit lauter Fragen und Belehrungen seinerseits geschmückt. Er zeigte mir Krebse, die man aber nicht anfassen dürfe, sonst machen die “Knips – Knips” und Wattwurmhäufchen, Steine und Muscheln. Algen, die er noch nicht kannte, wollte er allerdings dann doch noch nicht anfassen ;-)

Nun komm ich zum eigentlichen Teil meiner Story. Muss schon sagen, die Einleitung ist ausschweifender geworden, als beabsichtigt :oops: . Zurück am Strand war es mittlerweile angenehm warm und Nicolas machte sich so langsam auch mal bemerkbar. Ich machte also eine Flasche für unseren Sohnemann fertig, während meine Schwester dem heranrollenden Wasser entgegen lief. Neo war derweil wieder mit seiner Hauptaufgabe beschäftigt: Kekse betiteln und essen! Als ich Nicolas so auf dem Arm hatte und ihm die Flasche gab, gelüstete es mich auch mal nach einem Keks. Neo teilt nämlich immer sehr gerne. Also fragte ich ihn, ob er mir denn auch einen Keks geben würde. Neo wühlte in der Tüte und zog einen Keks heraus und hielt ihn hoch.

“Willst du eine Eule?”

“Ja, gerne”.

Doch während meiner Antwort war der halbe Keks schon in seinem Mund verschwunden, den er dann aber schnell wieder rauszog.

“Ja?, die Eule?”, fragte er mit schräggestelltem Kopf

“Ähmmm… nee, jetzt nicht mehr, die hattest du ja schon im Mund. Gib mir doch einfach einen Keks aus der Tüte. Musst ihn mir aber direkt in den Mund legen, ich hab ja keine Hand frei.” 

“Einen Löwen?”

“Neo, ist mir egal welches Tier. Bitte, einfach einen Keks in meinen Mund.”

“Einen Pinguin?”

“Ja, gerne auch einen Pinguin” *seufz*”

Neo griff nochmals gezielt in die Tüte, machte ein paar Schritte um die Decke herum, um mir mit ausgestrecktem Arm den Pinguinkeks direkt in den Mund zu legen.

“Mmmm, danke Neo”, nuschelte ich mit vollem Mund

“Der ist aber dreckig!”, erwiderte Neo völlig trocken

“WAS? Wieso das denn?”, fragte ich und merkte schon die Sandkörner zwischen den Kekskrümeln.

“Der ist mir vorhin da runtergefallen.”, und zeigte auf die Stelle wo vorhin der Pinguin lag.

“Aha, und dann gibst du ihn also mir.”, sagte ich kopfschüttelt und grinsend

“Mhmm”, antwortete Neo und nickte eifrig mit dem Kopf.

Ich finde ein Foto von dem Jungen untermalt seine Schlitzohrigkeit. Also, das ist der kleine Mann:

Wenn die Einleitung schon so lang war, dann darf die Erzählung ja hier jetzt nicht einfach so abbrechen. Es gibt zusätzlich den wohlverdienten Schlußteil. 

Leider mussten sich Dany (meine Schwester), Pia (meine Nichte, 5 Monate), Neo (zu genüge bekannt), Nicolas (mein Sohn 5,5 Monate) und ich mittags schon wieder auf dem Heimweg machen, damit der Junge noch was zu Essen bekommt und eine kleine Mittagspause machen konnte. Am Nachmittag wollte wir wieder herkommen. Die Sonne war mittlerweile auch öfter vor den Wolken als dahinter und so war es muckelig warm als wir den Strand verließen. Voller Vorfreude auf den Nachmittag. Nach der kleinen Pause haben wir also wieder unsere 7 Sachen zusammengepackt und auch noch unsere Mama eingesackt und wieder auf zum Strand. Der Parkplatz war voll, der Strand war voll, das Meer war nun auch da, nur eins das fehlte: Die Sonne. Die Wolkendecke war nun so dicht, dass wenig Hoffnung bestand, dass wir die Sonne heut nochmal zu Gesicht bekommen würden. Angesichts der Tatsache, dass wir uns an der Nordsee befanden, wehte dazu noch ein recht frisches Lüftchen, um es mal milde auszudrücken. Im Bikini in der Sonne brutzeln war nicht. Aber immerhin konnte man es in kurzen Klamotten und nem Kaffee ganz gut aushalten. Die Babys wurden halt in Handtücher gewickelt und Neo durfte das Oberteil seine Mami als Ganzkörperoutfit (siehe oben) anziehen, da Badehose und Shirt bereits nass geworden sind. Am Abend gabs bei unserer Mama noch ein lecker Matjesbrötchen und dann hab ich auch schon wieder die Heimreise angetreten. Fazit des Ausflugs war: Für einen Strandausflug, wie man sich ihn vorstellt war der Tag ein Flop. Aber für die Zeit, die ich mit meiner Familie verbracht habe, hat sich die Fahrt auf jeden Fall gelohnt! Jederzeit wieder.

In Delmenhorst von der Autobahn abgefahren musste ich dann auch gleich zu meiner Rechten einen gestürzten Motorradfahrer sehen, der aber schon wieder auf den Beinen das Gespräch mit einem Autofahrer suchte. Da der Wagen vor mir an der “Unfallstelle” oder um was es sich handelte, stehen blieb, bin ich weitergefahren. Einmal abgebogen und um eine etwas langgezogenere Kurve gefahren, traute ich dann wirklich meinen Augen nicht. Da lagen mitten auf der Straße 3 Gören, die, als sie mich heranfahren sahen, sich zur anderen Straßenseite rollten. Die ganz rechts stand noch auf und winkte mir. Zu sehen bekam sie nur einen mehr als verdutzten Gesichtausdruck und ein fragendes WTF-Kopfschütteln. Gerade dran vorbeigefahren, fragte ich mich, ob es nicht meine bürgerliche Pflicht sei, anzuhalten und eine spießige Moralpredigt abzulassen. da war ich aber auch schon zu weit vorbei. Als mir allerdings ein kleiner Corsa entgegen kam, gab ich ihm eine warnende Lichthupe. Somit hatte ich meinem Gewissen eine kleine Genugtuung verschafft…In der Wohnung angekommen, mit Stefans Hilfe wieder Sack und Pack (man, was hatte ich an diesem Tag viel geschleppt) nach oben getragen, mich vor den PC gesetzt und??? Genau, geölt wie am morgen. Denn hier war es den ganzen tag bullig warm gewesen und das spürte man immer noch am Abend.

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Ameisen teilen nicht…

Nachdem es heute Nacht, ich möchte mal sagen “wie aus Eimern gegossen hat”, war es heute Vormittag wieder um so schöner. Die Sonne strahlte vom Himmel, die Vögel zwitscherten und die Welt war gut gelaunt. Um das gute Wetter nicht zu verpassen, vertrödelte ich nur bummelige 4 Stunden nach dem aufstehen mit: Nicolas wecken, ausziehen – Windel wechseln –  anziehen, Fläschen geben, rumalbern, meine Mails checken, 9Gag schauen, selbst frühstücken, Nicolas ausziehen – Windel wechseln – anziehen, Fläschen geben, Karottenbrei geben, ausziehen – Windel wechseln – anziehen und mich duschen. Erschreckend wie die Zeit dahinfliegt. Egal, nun war ich auf jeden Fall bereit für den Einkauf, denn schließlich sollte heute noch gekocht werden. Nicolas in den MaxiCosi, Handtasche umgeschnallt und ab die Treppen runter zum Auto. Beim öffnen der Garage fiel mir jedoch ein kleiner Marienkäfer in den Blick. Erwähnte ich bereits, dass die Sonne ihren höchsten Stand hatte und es wieder einmal muckelig warm war? Nun denn bückte ich mich zum kleinen Marienkäfer, der da so einsam auf dem Unkraut saß. Sofort schlug meine soziale Ader an und ich drehte den Kopf nach links. Direkt neben der Haustür steht nämlich unsere prächtiger Löwenzahn, der sich seit Tagen mit Blattläusen rumärgert. Für die Ameisen, die es sich ebenfalls vor unserer Haustür, oder darunter, häuslich gemacht haben, ein Festmahl.  Also dacht ich so bei mir, es ist so warm, kein Grün in Sicht und Hunger hat unser kleiner Käfer sicher auch. Nicht lang gefackelt und den kleinen Kumpel auf den Finger krabbeln lassen und direkt zum gedeckten Tisch manövriert. Doch oh – ha, damit hab ich nicht gerechnet. Binnen Sekunden sind die Ameisen, die vorher fleißig den Stil hoch und runter krabbelten, auf den armen Marienkäfer los. Sie attackierten ihn förmlich und überrannten ihn. Mein Missgeschick sofort erkannt, nahm ich den Käfer schnell wieder auf meinen Finger in Sichherheit und setze ihn ein Stück weiter auf ein Löwenzahnblatt. Doch den Ameisen war das nicht Sieg genug. Sie trommelten zum Angriff und setzten dem Eindringlich nach. Wo vorher nur 5 Ameisen den Feind im Blick hatten, rannte nun eine ganze Scharr an mordlustigen 6-Beinern auf den hilflosen Marienkäfer zu. Zugegeben viele von ihnen irrten augenscheinlich orientierungslos um den Löwenzahn herum – oder bildeten sie gar eine Barriere? Doch die Vorhut attackierte so gleich wieder meinen kleinen Freund und stürmten über ihn hinweg. Keine Chance hat der kleine Kerl. Ich packte meinen ganzen Mut zusammen, denn schließlich hatte ich ihn erst in diese lebensbedrohliche Situation gebracht. Ich streckte meinen Finger aus um dem Kleinen einen Fluchtweg zu ermöglichen. Doch keine Chance, der war bereits zu Boden gedrückt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr in die Höhe begeben. Ich holte nochmal tief Luft und mit meinem letzten Fünkchen Mut durchbrach ich den Ameisenknäul und hob den Marienkäfer vorsichtig mit 2 Fingern in die Höhe. Dabei schüttelte ich noch eine letzte hartnäckige Kämpferin ab und dann – puh – war der kleine Freund erstmal in Sicherheit. Unter uns wimmelte und wuselte es nur von aufgeregten Ameisen. Oder war das vielleicht ein Freudentaumel, da sie den Angreifer, der von ihrem Tellerchen essen wollte, erfolgreich in die Flucht getrieben habe? Ich setzte den Marienkäfer in sicherer Entfernung auf einem anderen grünen Blatt ab und entschuldigte mich vielmals für seinen Beinahetod bei ihm.

“Vielleicht sollte ich noch ein Stückchen weiter vorfahren – sonst kommen Sie wohl schlecht aus der Garage raus.”

Ich drehte mich um und wurde sogleich aus meiner Faszination der Tierwelt gerissen und befand mich wieder in der bekannten Menschenwelt. Ich sah einen älteren Herrn, der gerade sein Auto direkt, aber wirklich direkt vor meiner geöffneten Garage geparkt hatte. Beim aussteigen hat er dann aber wohl messerscharf seinen Irrtum erkannt, wartete aber trotzdem noch auf meine Bestätigung seiner Erkenntnis. Nachdem ich ihm sie gegeben habe, fuhr er sein Auto ein Stück vor, ich nahm Nicolas und warf noch einen letzten Blick auf meinen kleinen, lebendigen Marienkäfer.

Während der Autofahrt dachte ich noch ein wenig über das Sozialverhalten der Ameisen nach, das wohl über ihren eigenen Bau hinaus keine Gültigkeit hat. Außerdem überkam mich die Neugier was passiert wäre, wenn ich nicht eingegriffen hätte (also nachdem ich eingegriffen habe, um den Marienkäfer Essen zu verschaffen). Hätte er sein gelbes Sekret abgesondert und die Ameisen dadurch aufgehalten? Wären die Ameisen hartnäckig geblieben und hätten ihn am Ende als Köstlichkeit in ihren Bau geschleppt? Nun, das werd ich wohl nie erfahren, aber eine neue Tiererfahrung hat mir der heutige Tag auf jeden Fall beschert :-)
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Mein Diablo

Wie die Süße der Süßesten neulich kurz nach Mitternacht treffend formulierte:

“Civilization ist Dein Diablo.”

Und sie hat Recht. Seit dem Erscheinen von Diablo Civilization V Gods & Kings, dem AddOn von CiV (so die Schreibweise des fünften Teils von Civilization), nutze ich jede freie Minute, die ich nicht mit Nicolas verbringe, mit diesem Spiel. Das dadurch mein Schlaf zu kurz kommt, oder unser Blog, ist schon dem einen oder anderen sicher aufgefallen. Aber ich komme gerade schwer davon los, was aber nicht bedeutet, dass ich von der Welt um mich herum nichts mitbekomme.

So oft, wie ich die letzten Wochen meinen Kopf mit der Tischplatte verwendet habe, wundert mich, dass ich vorne nicht so aussehe, wie mein Sohn von hinten. Dem könnte man ein Glas auf den Hinterkopf abstellen, weshalb Steffi nun doch ein Kissen bestellt hat, um schon jetzt dem platten Hinterkopf etwas entgegenzuwirken. Vielleicht sollte ich mir das mal ausleihen. Denn ob es um das neue Meldegesetz geht, die NSU-Enthüllungen, Betreuungsgeld, Flughafenbau und was die unsere gewählten Knallchargen noch so verzapfen…jedesmal möchte ich meinen Kopf mit einer höheren Geschwindigkeit, als dem Inhalt meines Kopfes gut täte, mit der Tischplatte zusammenführen. Vieles ist so dämlich, dass alles andere als einer Abwahl dieser *hüstel* “Regierung” an Wahlbetrug grenzen muss.

Darüber zeitnah zu schreiben müsste mich zwangsläufig zu einer Rechtsschutzversicherung führen, die eh nicht für solche Fälle einsteht. Und auf den Verein von Markus Kompa sollte ich auch nicht immer setzen. Dementsprechend ist es diesbezüglich hier “etwas” ruhiger.

Dafür gab es gute Nachrichten von Tchibo. Die Auslagen wurden unserem Kundenkonto gut geschrieben. Wie wir jetzt allerdings an dieses Geld ran kommen, oder ob überhaupt ist der nächste zu bearbeitende Punkt auf der Tchibo-To-Do-Liste…

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