Titanic entdeckt

Mit der Titanic habe ich es nicht so.

Zum einen ist Politik eine ernste Sache und sollte vernünftig kritisiert werden. Satire ist da sicher angebracht, aber ich fand

es zum anderen bei der Titanic zu sehr im lächerlichen Bereich. (Und drittens verstehe ich nicht so viel über Politik und Satire, als das ich Titanic immer verstehe – oder geht es dort immer nur um absurde Witze?)

Nun manövriert sich die Politik, insbesondere die schwarz-gelbe (aber leider nicht nur die) in Fahrwasser, wo das Schiff sich in einem Meer aus Tränen befindet. Und die Tränen sind keine Freudentränen, es sei denn, man kann darüber wieder lachen, so traurig wie es gerade ist. Das sowas ein Alptraum für Satiriker ist haben feynsinn und jetzt auch der pantoffelpunk angemerkt.

Das jetzt ausgerechnet Titanic mit einem Beitrag daherkommt, den man besser nicht hätte schreiben können, hätte ich diesem Magazin nicht zugetraut.

Thema ist das ehemalige Nachrichtenmagazin und ich zitiere:

Also wird nach Kräften nachgeplappert und mitgehämmert, und es ist, je nach Perspektive, entweder spaßig oder niederschmetternd, wie in bspw. der Süddeutschen Zeitung, seit »Spiegel online« auf Sendung ist und den Takt vorgibt, alles zum dramatisch Drastischen drängt, ob es nun um Ehec-Gurken, Vergewaltigungsprozesse oder Internetverkehr geht [...]

Leitwolf im Schafspelz – Über das Spektakuläre an >Spiegel online<

Unbedingt lesen!

Veröffentlicht in Medien. Schlagwörter: , , , , . 2 Comments »
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 157 Followern an