Ankommen

Ein Urlaubstag und ich stehe um halb sieben auf. Was reitet mich da bloß? Klare Sache: Ein Wochenende in Berlin.

Der Computer verabschiedete sich auch ganz lieb von mir, in dem die Grafikkarte abrauchte…

Um acht Uhr stand mein Vater vor der Tür, mein Bruder wurde noch mal angewiesen, mich über die aktuellen Fußballergebnisse auf dem Laufenden zu halten und dann ging es los.

Erstmal wurde unser Vereinsoldie Peter abgeholt, seines Zeichens Sport- und Kassenwart. Und dann ging es weiter nah Langwedel. Ich muss zugeben, ich wußte das es an der A27 liegt, mehr auch nicht. Aber wie ich dahin komme, das weiß ich. Und wer mich kennt, weiß wie sehr ich das hasse, wenn man mir bis ins kleinste Detail den Weg zeigt. (Bremer Kreuz. „Du musst hier runter.“) Danke Papa. 😉

An der Raststätte Langwedel haben wir dann mein Auto stehen lassen und sind bei unserem besten Kegler im Klub, Rolf-Dieter im Mercedes weitergefahren.

Platzwechsel

Da war es halb neun, um halb eins waren wir dann endlich da. Endlich wieder in Berlin. Erstmal raus und die Altstadt von Köpenick „kennenlernen“. Im Rathaus von Köpenick ging es runter in den Ratskeller und mit einem Köstritzer verstärkt.

Rathaus Köpenick

Nachdem sich mit einer „Currywurst“ (naja) verstärkt wurde, ging es an der Dahme durch das Dampfschiff inklusive noch einem Bier zurück zum Hotel. Es wurde ja des öfteren Regen prognostiziert. Kaum waren wir im Hotel, fing es an zu regnen. Aber kaum hatten wir die Äuglein wieder aufgemacht, strahlte uns die Berliner Sonne an. So muss es sein.

Um fünf ging es dan per S-Bahn Richtung Berliner City, genauer dem Alexanderplatz. Dort ist das Brauhaus Mitte, das mit eigenen Bier, selbst gebraut. Sowohl Pils, Dunkel als auch Weizen. Lecker. Mit Norbie hatte ich am Abend, wie jedes Jahr, am meisten Spaß.

Der Norbie und ich

Nach dem deftigen Essen und mehreren Bierchen war mir doch ein wenig nach Heimat. Auf der Karte stand Jever, wenn auch Alkoholfrei. Wer mich kennt, der ahnt es schon. Die Bestellung eskaliert.

Ich: Ein Jever, bitte.

Kellner: Jewa, okay.

I: Nein, Jever!

K: Jewa? Ja.

I: Nein, verdammt. JEVER!

K: Jewa? Oder was.

I: JEVER! DAS HEIßT JEVER!!!

Norbie kringelte sich vor Lachen, der Kellner verstand die Welt nicht mehr. Wie sagte Norbie so schön?

Was erlaubt sich so ein Jüngling wie ich, einem erfahrenen Kellner von Welt eines besseren zu belehren? Und hatte auch schon die Antwort genannt. Der arrogante Schnösel hat es nicht besser verdient.

Naja, kaputt vom Tage brachen wir weit vor zwölf auf. Schließlich sollte am nächsten Tag ja auch noch ein sportlicher Wettkampf stattfinden. Und da ich groß auftrumpfen wollte, ging es früh ins Bett.

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