Déjà Vu (1)

23. Juni 2002. Nürburgring. Mein erstes Formel 1 Wochenende. Geprägt von Aufregung, Spannung, Bauchkribbeln und einer Riesenblamage.

Aufregung, weil mein erstes Formel 1 Rennwochenende, bei dem ich live dabei sein durfte.

Spannung, weil Rubens Barrichello erstmal seit dem Grand Prix von Österreich vor Michael Schumacher führte und alle befürchteten, es würde wieder zum Skandal kommen.

Bauchkribbeln, weil Mika Salo mit seinem Toyota (ausgerechnet ;-)) vor unser Tribüne einen Motorschaden hatte. Ein Gefühl, als wenn einem der Magen aus dem Bauch gezogen wird.

Riesenblamage, weil Alexander Klaws, seines Zeichens frischgebackener „Superstar“, die deutsche Nationalhymne singen durfte…Ich war kurz vorher aufs Sch…haus gegangen und hörte nur sein aufgeregtes Gekreische und das Gelächter tausender Niederländer, die sich ob dieser Darbietung scheckig lachten. Die Niederländer besuchen nämlich in Ermangelung eigener Grand Prixs gerne die auf deutschem Boden, und was ihnen hier geboten wurde…

Dafür ging es auf dem Pott auch richtig schnell…

An diesem Wochenende findet der Große Preis von Deutschland statt, und was muss ich gerade lesen?

Daniel Schuhmacher, seines Zeichens, frischgebackener „Superstar“, darf die deutsche Nationalhymne singen. Am Nürburgring. Aber wenigstens bin ich nicht dabei. Dafür habe ich gerade einen Drang auf Toilette zu müssen. 😉

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