Glück im Unglück

Bei diesem Beitrag wird unserem Vermieter die Haare zu Berge stehen, aber der Reihe nach…

Nach einer langen durchgearbeiteten Nacht ging ich gegen sieben Uhr schlafen. Um kurz vor elf bin ich aufgestanden, mit dem Hintergedanken, noch was vom Tag zu haben. Klar, einerseits wollte ich natürlich am neuen Rechner rumwerkeln, aber ich wollte auch andererseits noch irgendwas mit Steffi unternehmen. Hauptsache das gute Wetter mitnehmen.

Also war erstmal frühstücken angesagt. Die Eier wurden wieder mithilfe von Steffis goldenem Ei (ein Geburtstagsgeschenk ihrer Schwester) perfekt zubereitet. Das Frühstück hielt sich relativ kurz, in der Zwischenzeit war auch die Betriebssysteminstallation gelaufen, da meint Steffi:

Das riecht hier irgendwie komisch, riechst Du das auch?

Ich habe gar nichts gerochen, als ich aber vom Arbeitszimmer ins Wohnzimmer kam roch ich es auch. Ich riss die Wohnzimmertür auf, rannte rüber in die Küche und stand im dunkelgrauen Rauch. Nirgends Feuer zu sehen, sehr gut. Schnell die Terrassentür aufgerissen und geistesgegenwärtig den Ventilator aus dem Schlafzimmer geholt (nachdem ich die Herdplatte ausgemacht hatte).

Ihr ahnt es, der Topf mit dem Eierwasser sorgte dafür, das selbiges verdampfte und das goldene Ei mit dem heißen Topfboden in Berührung kam. Das wird es nicht lange lustig gefunden haben und entschied spontan sich zu einer Farbänderung. Natürlich nicht, ohne seinen Unmut ordentlich Luft (oder in diesem Falle Rauch) zu machen.

Nachdem die erste Hilfemaßnahmen gelaufen waren, ging es an die Schuldzuweisungen. Wie konnte Steffi nur die Herdplatte vergessen auszuschalten. Steffi, deutlich weniger Schlafentzug, bemerkte, dass ich derjenige war, der die Eier rausholte und, wohl aufgrund der Müdigkeit, vergessen hatte die Platte abzuschalten. Peinlich, natürlich war ich das. 😳

Naja, als das geklärt war, ging es an die Mittagstätigkeit, die wir so nicht geplant hatten. Das Ei ging nicht nur in Rauch auf, es verteilte seine Überreste in Ascheform in der gesamten Küche. Eine prima Gelegenheit, diese mal zu putzen. Und das ganz systematisch von oben nach unten. Also durchsaugen, Schränke oben abgeräumt und die Gerätschaften geschruppt und dann die Schränke geputzt. Eine Sauarbeit.

VorherNachherBeim Schrubben :-(

Mir ist die Freude anzusehen. 😉

Was ebenfalls traurig an der Geschichte ist: Ich habe den verkalkten Eiertopf durch einen Tipp bei Frag Mutti (frag von fragen, nicht fraggen. 😉 ) richtig auf Hochglanz gebracht. Das hatte sich nach dem kleinen Schwellbrand erledigt… 😦

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2 Antworten to “Glück im Unglück”

  1. Neuanschaffung (3) « Duestere-Grenze Blog Says:

    […] auch eine neue CPU (AMD X2 250) inklusive Lüfter. So konnte es am Sonntag nach einer kurzfristigen Putzaktion auch ohne den Big Shuriken an den Einbau und die Installation des Betriebssystems […]

  2. Breiti Says:

    Wir sind erschüttert…. Das schöne Ei, das war doch ein Geschenk von uns, unmöglich…. du …. du….Eiernacken 🙂


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