Kein Schatz, nur Lärm

Steffi und ich hatten uns heute fest vorgenommen, ins Auswandererhaus nach Bremerhaven zu fahren. Der Wecker stand auf halb neun und kurz nach neun habe ich das letzte Angebot von Steffi, auch liegenbleiben zu können, ausgeschlagen.

Also Frühstück. Dabei entdeckten wir auf Arte, dass der Film „Die Yes Men regeln die Welt“ lief. Den hatte ich bereits vor ein paar Tagen über das Internet auf arte.tv gesehen (leider nicht mehr verfügbar, der bescheuerten 7-Tage Regelung sei dank…Darum wähle ich die Piraten!). Wie auch immer, aufgrund des Films kamen wir etwas in Zeitverzug. Dann wurde noch was vergessen, wir drehten wieder um und eigentlich war es schon zu spät, um noch nach Bremerhaven zu fahren und dort durch das Museum zu hetzen.

Dann lass uns wenigstens noch etwas spazieren gehen.

Natürlich mein Spatz, alles was Du willst. Ich entschied mich spontan für den Silbersee. Ich war noch nie dort, wusste aber, dass der gut ausgeschildert ist. Wir fanden denn auch schnell hin, nachdem sich Steffi sich nicht den Kalauer verkneifen konnte:

Suchen wir da nach einem Schatz?

Als wir da waren, fiel uns nicht nur der Campingplatz auf, sondern die nahegelegene Autobahn. Ach, was heißt nahegelegen. Die führt quasi direkt am See entlang. Wir spazierten denn auch im Eilschritt, wahrscheinlich gedrängt durch den Lärm und verstanden nicht, wie man an diesem Ort ein Campingplatz mieten kann. Oder wieso nicht wenigstens eine Lärmschutzwand aufgebaut wird. Dabei ist der See recht schön und einige Bereiche sind wie ein Strand aufgebaut.

Naja, wir waren ruckzuck um den See und schnell wieder nach Hause. Ging ja mal gar nicht…

Nachtrag 24.09.09: Der Film mit den Yes Men ist übrigens jede Minute wert, die er dauert. Also unbedingt anschauen.

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Eine Antwort to “Kein Schatz, nur Lärm”

  1. Albert Says:

    Nehmt bitte nicht alle Ausflüge vorweg. Bremerhaven ist ein Tagesausflugsziel für den weltbekannten Kegelklub aus Delmenhorst. Übermorgen jährt sich im Übrigen zum 51. Mal, dass Onkel Elvis zuerst in Bremerhaven seinen Fuß auf deutschen Boden gesetzt hat. Ein Ereignis, was seine treueste Fangemeinde, die Briten nämlich, nie erleben durften.


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