Gelungene Fortführung

Nach einem gelungenen Einstand konnte gestern auch eine gelungene Fortführung gefeiert werden, inkl. 6:0 Punkten.

Am frühen Sonntag morgen verschlug es uns in den Niedersachsenhof in Verden, wo uns am zweiten Spieltag die Gegner aus Uelzen und Faßberg erwarteten. Gegen ein erfreulich junges Team aus Uelzen gab es in der letzten Saison noch eine Niederlage, diesmal konnte die KSG durch eine überragende Startachse von vornherein auf Distanz gehalten werden.  Diesen Vorsprung wurde von der Mittelachse nur minimal abgebaut, wobei hier erwähnenswert ist, dass zum dritten Mal in Folge ich holzgleich mit Rolf-Dieter die Bahnen verließ.

Einzig unser Sorgenkind die Schlussachse, hier in Person unseres Mannschaftsführers hätte einen Vorsprung von 47 Holz noch hergeben können.

Quatsch, natürlich nicht. Aber so ängstlich spielte er wieder auf. Selbst wenn sein Gegner auf dem Niveau unserer Startachse gekegelt hätte, wäre das Spiel zu keiner Zeit gefährdet gewesen. Aber Nervosität ist ein schlechter Begleiter im Kegelsport.

Ist auch egal, Revanche geglückt, 3:0 Punkte schon mal sicher.

Im zweiten Spiel ging es gegen ERIKA Faßberg. Hier kann man positiverweise vermelden, dass sich alle Beteiligten im Vergleich zum ersten Spiel steigerten. Alle? Naja, alle mit Ausnahme von einem. Nein, nicht ich. Mein Vater war die tragische Figur, die böse einbrach und Glück hatte, dass sein Gegner kein Kapital daraus schlug. Er gab lediglich ein Holz ab bei 14 über Schnitt.

Alle anderen steigerten sich teil deutlich. Am deutlichsten „leider“ Rolf-Dieter, dessen Ergebnis ich erstmal nicht erreichen konnte. Mit 49 Holz über Schnitt avancierte er zudem zum Tageshöchstholzholer. Denn seinen Gegnern (Mehrzahl, weil ausgewechselt) nahm er 47 Holz ab. Da fielen meine drei Holz, die ich abgeben musste, nicht weiter ins Gewicht. Mit den 17 Holz von der Startachse übergaben wir der Schlussachse 61 Holz. Das war dann auch Albert genug, so dass auch er befreit aufspielen konnte und in etwa seinem Talent gerecht wurde. Peter blieb gnädig und übernahm den Part des Vorletzten, den ich sonst innegehabt hätte. Am Ende standen 75 Holz für uns und ein weiteres 3:0 zu Buche.

So war die Laune beim anschließenden Currywurst-Pommes-Essen verständlicherweise bestens, bis die Kellnerin zum Abrechnen kam…

Nein, wir bezahlten gerne, nur leider hat ein Verein es wohl „vergessen“ und ist samt und sonders ohne zu bezahlen abgehauen. 😯

Dirk mit seinem nicht zu bremsenden Gerechtigkeitssinn ließ sich auch gleich eine Kopie der Rechnung geben, und versprach der Kellnerin den Sportwart des Vereins noch am selben Tag anzuschreiben. Denn schließlich, so wohl auch die Intention von Dirk, wirft das kein gutes Licht auf den Kegelsport.

Auf den Verein aber schon mal überhaupt nicht… 🙄

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