Lesezeichen/Favoriten anpassen

Da mir bei wordpress einige Statistik- und Analysemöglichkeiten an die Hand gegeben werden, ist mir aufgefallen, dass noch Besucher über das alte Blog WG-Grenzstraße hierher kommen. Dies nehme ich mir zum Anlass, mal zu erklären, wie man vorhandene Lesezeichen bei Firefox und dem Internet Explorer anpasst. Die Erklärung folgen für die jeweils aktuelle Version, da es grob fahrlässig ist, mit veralteten Browsern zu surfen!

Lesezeichen anpassen bei Firefox (hier Version 3.5.3):

Zuerst die neue Adresse der Seite aufrufen, z.b. https://duesteregrenze.wordpress.com/

In der Adresszeile die ganze URL markieren und mit <klick> der rechten Maustaste das Kontextmenu öffnen und ‚Kopieren‘ auswählen.

Jetzt über den Dateireiter Lesezeichen (oben zwischen Chronik und Extras zu finden) die Lesezeichenansicht öffnen und zu dem zu ändernden Link navigieren. Mit einem rechten Mausklick auf dem Lesezeichen wieder das Kontextmenü öffnen und ‚Eigenschaften‘ auswählen. Im nun frisch geöffneten Fenster die Zeile Adresse anwählen und den Inhalt leeren. Wenn der Inhalt komplett geleert ist, mit Rechtsklick in der Zeile das Kontextmenü öffnen und ‚Einfügen‘ wählen. Jetzt sollte die neue Adresse hier erscheinen. Nur noch ‚Speichern‘ drücken und die Adresse ist gespeichert.

Natürlich kann man in dem Fenster auch die Bezeichnung ändern. Das vereinfacht später auch das Wiederfinden von Lesezeichen.

Favoriten anpassen bei Internet Explorer (hier Version 8):

Zuerst die neue Adresse der Seite aufrufen, z.b. https://duesteregrenze.wordpress.com/

In der Adresszeile die ganze URL markieren und mit <klick> der rechten Maustaste das Kontextmenu öffnen und ‚Kopieren‘ auswählen.

Jetzt über den Dateireiter Favoriten (oben zwischen Ansicht und Extras zu finden) die Favoritenansicht öffnen und zu dem zu ändernden Link navigieren. Mit einem rechten Mausklick auf den Favorit wieder das Kontextmenü öffnen und ‚Eigenschaften‘ auswählen. Im nun frisch geöffneten Fenster die Zeile URL anwählen und den Inhalt leeren. Wenn der Inhalt komplett geleert ist, mit Rechtsklick in der Zeile das Kontextmenü öffnen und ‚Einfügen‘ wählen. Jetzt sollte die neue Adresse hier erscheinen. Nur noch ‚Übernehmen‘ und ‚OK‘ drücken und die Adresse ist gespeichert.

Natürlich kann man in dem Fenster auch die Bezeichnung ändern. Das vereinfacht später auch das Wiederfinden von Favoriten.

Befinden sich die Links in der Symbolleiste, reicht übrigens ein Rechtsklick auf das entsprechende Symbol, um das Fenster zu öffnen. Nach Änderung der URL ist dann der neue Link gespeichert.

Warum heißen gespeicherte Links eigentlich bei Firefox Lesezeichen und beim IE Favoriten? Damit wenigstens ein Unterschied zwischen beiden Browsern erkennbar ist. 🙂

Warum biete ich keine Erklärung für Opera? Weil Benutzer von Opera eine Anleitung nicht nötig haben. 😉

Und warum schreibe ich das Ganze? Weil ich nicht weiß, wie lange das alte Blog überhaupt noch erreichbar ist…

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Ergänzung zu „In fremder Haut“

Gestern präsentierte tagesschau.de ein Interview mit Noah Sow, an dem ich über zwei Punkte gestolpert bin.

„Ansonsten möchte ich diesen ethnologischen Blick gerne umkehren: Rassismus ist keine schwarze, sondern eine weiße Tradition.“

Schon ihr Buch „Deutschland Schwarz weiß“ ist ein schonungsloser Blick auf den eigenen Rassismus. Es fällt häufig schwer, bei den Vorwürfen tatsächlich noch klar über seine Erziehung und den damit verbundenen Stereotypen rationell nachzudenken. Dennoch ist das Buch sehr lesenswert, hält es einem doch einen ungeschönten Spiegel vor das Gesicht.

Bei dem Zitat jedoch bin ich gestolpert, weil Rassismus weder eine schwarze noch eine weiße Tradition ist, sondern leider eine menschliche. Wo immer die Angst vor Fremden geschürt wird, ist auch Rassismus. Und das immer, wenn es gilt, eigene Machtansprüche durchzusetzen und/oder diese zu bewahren.

„Er [Günter Wallraff] macht darauf aufmerksam, indem er sich äußerst fragwürdiger Mittel bedient. Er kann als angemalter Weißer schwarze Erfahrungen nicht machen und auch nicht in einen Zusammenhang stellen, auch wenn er das glaubt oder versucht. Wallraff macht hier vor allem auf sich selbst aufmerksam.“

Weder das auf sich aufmerksam machen, noch die Erfahrungen, die Frau Sow anspricht, will ich absprechen. Aber als einer von den Weißen kann er unter Weißen auf die Probleme hinweisen und zusätzliches Gehör verschaffen.

Wie oft und wie laut haben sich schon Schwarze über die schlechte Behandlung beschwert? Stört es die Weißen?

Selbst als Wallraff sich zu erkennen gab und um Freigabe bat, gab es keinerlei Einsicht. Die Weißen fühlen sich schlichtweg im Recht. Jemand der sich freiwillig (oder aus kommerziellen Beweggründen) in die Rolle des Unterdrückten begibt und es nach der Demaskierung der Herrenklasse nicht mal unangenehm ist, lässt sich doch erst recht nicht von den Unterdrückten sagen, was falsch läuft.

Hier verstehe ich die Argumentation von Frau Sow nicht. Ich halte sie für wesentlich intelligenter als mich, deshalb muss es außerhalb meines Wissenshorizonts sein, warum sie sich nicht freut, dass Günter Wallraffs Arbeit die Probleme schwarzer Menschen in Deutschland in den Blickpunkt rückt.

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Wiedersehensfreude

Heute gab es mal zur Abwechslung eine positive Überraschung in der Firma. Torsten, ein langjähriger Kollege längst vergangener Zeiten in der Warenannahme, ist aus der Schweiz nach Bremen gekommen und wollte mal „Hallo“ sagen.

Nicht das ich nicht geahnt hätte, dass Torsten zu Zeiten des Bremer Freimarkts sich in Bremen blicken lässt. Dennoch war meine Freude schier grenzenlos und wir plauderten eine gute halbe Stunde rum. Dabei habe ich auch wieder eine Menge über die Schweiz gelernt.

Schon mal an ein Blog gedacht, Torsten?^^

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Was ich loswerden will (18)

In fremder Haut

Günter Wallraff bei Zeit online über seine Zeit als Schwarzer in Deutschland.

Die vergessene Revolution

Der Spiegelfechter über die Proteste im Iran, die in diesem Sommer ein großes Medienecho auslösten und im Herbst bereits wieder vergessen sind.

An der Kette

Jetzt, das Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung über die mißbrauchte Macht von Thalia gegenüber den Buchverlagen.

Tollwütiger Hundt

Ware: Lüge/Preis: variabel über die Forderungen des Arbeitgeberpräsidenten Hundt, die Sozialbeiträge zu senken um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Frage, wessen Wirtschaft angekurbelt werden soll, wird gleich mitbeantwortet.

Steuersenkung die „Mutter aller Reformen“

Die NachDenkSeiten über die Täuschung des FDP-Vorsitzenden Westerwelle, dass Steuersenkungen dem Lande gut tun würden.

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Gelungene Fortführung

Nach einem gelungenen Einstand konnte gestern auch eine gelungene Fortführung gefeiert werden, inkl. 6:0 Punkten.

Am frühen Sonntag morgen verschlug es uns in den Niedersachsenhof in Verden, wo uns am zweiten Spieltag die Gegner aus Uelzen und Faßberg erwarteten. Gegen ein erfreulich junges Team aus Uelzen gab es in der letzten Saison noch eine Niederlage, diesmal konnte die KSG durch eine überragende Startachse von vornherein auf Distanz gehalten werden.  Diesen Vorsprung wurde von der Mittelachse nur minimal abgebaut, wobei hier erwähnenswert ist, dass zum dritten Mal in Folge ich holzgleich mit Rolf-Dieter die Bahnen verließ.

Einzig unser Sorgenkind die Schlussachse, hier in Person unseres Mannschaftsführers hätte einen Vorsprung von 47 Holz noch hergeben können.

Quatsch, natürlich nicht. Aber so ängstlich spielte er wieder auf. Selbst wenn sein Gegner auf dem Niveau unserer Startachse gekegelt hätte, wäre das Spiel zu keiner Zeit gefährdet gewesen. Aber Nervosität ist ein schlechter Begleiter im Kegelsport.

Ist auch egal, Revanche geglückt, 3:0 Punkte schon mal sicher.

Im zweiten Spiel ging es gegen ERIKA Faßberg. Hier kann man positiverweise vermelden, dass sich alle Beteiligten im Vergleich zum ersten Spiel steigerten. Alle? Naja, alle mit Ausnahme von einem. Nein, nicht ich. Mein Vater war die tragische Figur, die böse einbrach und Glück hatte, dass sein Gegner kein Kapital daraus schlug. Er gab lediglich ein Holz ab bei 14 über Schnitt.

Alle anderen steigerten sich teil deutlich. Am deutlichsten „leider“ Rolf-Dieter, dessen Ergebnis ich erstmal nicht erreichen konnte. Mit 49 Holz über Schnitt avancierte er zudem zum Tageshöchstholzholer. Denn seinen Gegnern (Mehrzahl, weil ausgewechselt) nahm er 47 Holz ab. Da fielen meine drei Holz, die ich abgeben musste, nicht weiter ins Gewicht. Mit den 17 Holz von der Startachse übergaben wir der Schlussachse 61 Holz. Das war dann auch Albert genug, so dass auch er befreit aufspielen konnte und in etwa seinem Talent gerecht wurde. Peter blieb gnädig und übernahm den Part des Vorletzten, den ich sonst innegehabt hätte. Am Ende standen 75 Holz für uns und ein weiteres 3:0 zu Buche.

So war die Laune beim anschließenden Currywurst-Pommes-Essen verständlicherweise bestens, bis die Kellnerin zum Abrechnen kam…

Nein, wir bezahlten gerne, nur leider hat ein Verein es wohl „vergessen“ und ist samt und sonders ohne zu bezahlen abgehauen. 😯

Dirk mit seinem nicht zu bremsenden Gerechtigkeitssinn ließ sich auch gleich eine Kopie der Rechnung geben, und versprach der Kellnerin den Sportwart des Vereins noch am selben Tag anzuschreiben. Denn schließlich, so wohl auch die Intention von Dirk, wirft das kein gutes Licht auf den Kegelsport.

Auf den Verein aber schon mal überhaupt nicht… 🙄

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V wie Vendetta

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Sarrazin und kein Ende

Nach der teilweisen Entmachtung des Vorstandsmitglieds der Bundesbank Thilo Sarrazin melden sich seine Kumpels aus der Politik zu Wort. Da wird jetzt erstmal mit Unverständnis über die Reaktion der Bundesbank reagiert, wie man aufgrund der Äußerungen ihn denn nun in seinen Aufgaben beschneiden kann.

Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Otto Bernhardt wird wie folgt bei bild.de* zitiert:

„Die Entmachtung ist nicht transparent und nicht nachvollziehbar, weil man ihm Bereiche weggenommen hat, die nichts mit seinen Aussagen zu tun haben.“

Umgekehrt wird jedoch ein Schuh draus. Denn die Bundesbank hat ihn deshalb entmachtet, weil er sich zu Sachen geäußert hat, die er in seiner Funktion nicht hätte äußern dürfen. Als Privatmann vielleicht, aber als Vorstandsmitglied der Bundesbank hat er sich nicht in die Familienpolitik einzumischen.

Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert wird bei bild.de zitiert:

„Über seine Äußerungen lässt sich sicherlich diskutieren. Aber eine Entmachtung, wie sie jetzt die Bundesbank vorgenommen hat, ist nicht die richtige Sanktion.“

Das ist sogar richtig, auch wenn Herr Danckert wahrscheinlich was anderes meinte. Denn die richtige Sanktion wären persönliche Konsequenzen gewesen. Doch dafür ist er zu feige. Die Antwort hat die Frankfurter Rundschau parat:

„Die Antwort ist eigentlich nicht so schwer. Sarrazin braucht den Titel: Vorstandsmitglied der Bundesbank. Nur so kann er in der Mediengesellschaft mit seinem kruden Gedankengut für Empörung sorgen und Debatten befeuern.“

Und jetzt, wo sich Sarrazins Kumpel über seine ungerechte Behandlung beschweren, wird weiter von einem Thema abgelenkt.

Ein Bekannter von mir aus Berlin, mit dem ich mich gestern darüber unterhielt, machte mich auf einen interessanten Aspekt aufmerksam. Jeder hat irgendwas über die Äußerungen zu sagen. Die rechtskonservativen stimmen Sarrazin unumwunden zu, die Linken schreien Zeter und Mordio. Und die Mitte weiß, so kann man das nicht sagen, aber irgendwie hat er ja auch Recht.

Aber wer Schuld ist und warum, und damit komme ich zu meinem Bekannten, DAS wird dabei die ganze Zeit nicht beachtet.
Und es stimmt. Denn sowohl Sarrazins ehemalige Parteigenossen, sowie unzählige Vorgänger haben nichts für die Integration der türkisch- und/oder arabischstämmigen Mitbürger getan. im Gegenteil, in den Siebzigern waren es noch Gastarbeiter. In den Achtzigern wurden sie bestenfalls geduldet. In den Neunziger durch die neu aufkommende Rechte verfolgt. Und in diesem Jahrzehnt als integrationsunwillig gebrandmarkt.
Und nicht nur bei der Intergration wurden eklatante Versäumnisse gemacht, auch die Bildung wurde in einem Maße vernachlässigt, deren Zeche wir jetzt doppelt und dreifach bezahlen.

Dazu wurde in all diesen Jahren der Ghettoisierung tatenlos zugeschaut und jetzt darüber die Nase gerümpft, ohne zu erkennen, dass man Mitschuld an dieser Misere trägt. Um dieser Erkenntnis aus dem Weg zu gehen, wird halt mit dem Finger auf Sarrazin oder schlimmer noch, auf eben diese Bevölkerungsgruppen gezeigt.

Zum selben Thema wurde heute morgen im Deutschlandfunk auch Vural Öger, türkischstämmiger Unternehmer und ehemaliger SPD-Europaabgeordneter befragt:

„Deutschlandfunk: Aber ist diese Entmachtung nun umgekehrt ein Fortschritt für die Integration?

Öger: Auf alle Fälle. Ich glaube, auf alle Fälle, denn letzten Endes wird ja auch die sogenannte türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland einsehen, dass solche Töne von Sarrazin von der Mehrheit der deutschen Gesellschaft nicht akzeptiert werden. Insofern ist es ein positives Zeichen und ich glaube, das wird eher ein Ansporn sein für die Menschen in der Bundesrepublik, die nicht deutscher Herkunft sind, türkische oder arabische, dass hier wirklich auf dem Weg in die Integration ein positiver Schritt gemacht wurde. Das auf alle Fälle, so sehe ich das.“

Schön wäre es ja, wenn der Schritt tatsächlich so positiv wäre, wie er eventuell aufgefasst wird. Die Reaktionen auf die Aussagen Sarrazins zeigen jedoch, dass in unserer Gesellschaft die Bereitschaft zur Integration fehlt und die Strategie der Meinungsmacher voll aufgegangen ist. Durch wiederholtes vorzeigen von Negativbeispielen, sei es bei den „bösen Ausländern“, sei es bei „Hartz IV Schmarotzern“, glaubt der Großteil der Bevölkerung das was sie glauben soll. Und stimmt einer Reduzierung von Sozialleistungen freudig zu, während sich die Unternehmer weiter schamlos über die hohe Steuerlast beschweren dürfen. Und deshalb ist der Schritt der Bundesbank zwar positiv, aber auch rein symbolisch.

Denn wie Herr Öger im weiteren Verlauf des Interviews treffen sagt:

„[…] denn letzten Endes hat man diese Menschen in den 60er-, 70er-Jahren wirklich händeringend nach Deutschland gebracht. […] Man ging davon aus, dass die nicht dort bleiben würden, man hat sie deswegen Gastarbeiter genannt. Es gab kaum seitens der Regierung etwas in Richtung Integration, Integrationsbemühungen wie auch immer. Man hat sie so am Rande wahrgenommen, sie sollten arbeiten und zurück in die Häuser, wie auch immer. Gerade für die zweite Generation aus den 80er Jahren gab es leider nicht viele Bemühungen. Man wünschte, die gehen irgendwann mal zurück. Jetzt, 40 Jahre danach, reden wir über die Probleme der Integration. Auf diese Vorgänge kann man eingehen, aber ich bin der Meinung, dass man die andere Seite auch mit aufs Brot nimmt. Es gibt sehr viele Fehler in Sachen Integration, aber es gibt auch sehr gute Integrationsbeispiele. Es gibt Menschen in der Bundesrepublik türkischer Herkunft, die sind Entertainer, die sind Filmregisseure, die sind Abgeordnete, die sind Chefärzte. Auch ein paar gute Beispiele muss man ebenso mit erwähnen, denn immer wieder negative Beispiele vorzuzeigen, das bringt natürlich nichts weiter. In den USA werden immer wieder wirklich die guten Integrationsbeispiele hochgehalten als sozusagen Integrationsfiguren, Figuren, an denen man sich auch orientiert. Dies findet hier in den Medien nicht sehr, sehr viel Anwendung, bis auf sehr wenige Ausnahmen.“

Um dem Thema jetzt auch den passenden Abschluss zu geben, verlinke ich hier mal auf Tobias Schlegls Besuch bei einer Banker&Broker After-Work-Party…

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Was ich loswerden will (17)

grüne Helden

Ware: Lüge / Preis: variabel berichtet, wie ich auch schon, in seiner gewohnt ironisch-aggressiven Art über die Entscheidung der Grünen, mit schwarz-gelb im Saarland zu koallieren. Die Tonart ist nicht jedermanns Sache, trifft den Kern dennoch korrkt.

Saarland: Der Grünen-New-Deal mit CDU und FDP

Die NachDenkSeiten mit dem selben Thema.

Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse

Auf netzpolitik.org wird auf einen offenen Brief von foebud und Campact hingewiesen, in der die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP, Frau Leutheusser-Schnarrenberger an die Wahlversprechen der FDP erinnert wird.

Teile und herrsche

Der Spiegelfechter über den heute vom Vorstand der Bundesbank entmachteten Thilo Sarrazin.

Tipps für Journalisten

Das Blog Stigma Videospiele hat einen Leitfaden für Journalisten (und Blogger) erstellt. Sehr empfehlenswert!

Mit dem Wissen wächst der Zweifel

Nachtrag zu: Mit dem Wissen wächst der Zweifel

Nochmal die NachDenkseiten, die in diesen beiden Beiträgen durchleuchtet das Medienecho um die Entscheidung der Grünen im Saarland.

Wahn ohne Grenzen

Ulf, der kranke Pfleger macht auf den Mißbrauch von Möchtegernhelfern mittels Homöopathie aufmerksam.

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Der „Faktor Mensch“

Auf tagesschau.de wird heute über den „Faktor Mensch“ berichtet, in dem es um die Politik und persönliche Abneigungen geht. Hier halte ich die Überschrift für irreführend, denn der „Faktor Mensch“ zählt in meinen Augen in der Politik nicht.

Hier wird der Wählerwille ignoriert, hier werden auf Kosten der Wähler Experimente durchgeführt und hier werden dümmliche Ausreden hervorgeholt um eigene Unzulänglichkeiten zu vertuschen.

Wer hat denn mit der SPD die asozialen Hartz IV Leistungen zu verantworten? Wessen Wahlversprechen passen denn besser zu dem der Grünen? Jetzt ignorieren die Grünen den Wählerwillen und setzt sich nicht mit der Vergangenheit auseinander, sie gehen sogar einer möglichen Konfrontation mit Lafontaine aus dem Weg. Man kann über Oskar denken, was man will (und ich denke absolut nichts positives über ihn). Aber so wird auch mit der NPD auf politischer Ebene umgegangen. Ignorieren, aus dem Weg gehen, bloß nicht damit auseinandersetzen. Und nicht verstehen, warum es in Deutschland Leute gibt, die diese Partei wählen.

Ein rot-rot-grünes Bündnis im Saarland wäre ohne Zweifel anstrengend für die Grünen und die SPD geworden. Man hätte sich von Lafontaine vorhalten müssen, für die Verfehlungen während der Regierungszeit auch jetzt noch verantwortlich zu sein. Und das sind die Parteien auch. Stattdessen geht man den vermeintlich bequemeren Weg. Damit haben sich die Grünen als die andere FDP geoutet.

Der „Faktor Mensch“ zählt auch in Thüringen nichts, wo ein Matschie lieber der Juniorpartner der CDU sein will, die kaum Übereinstimmungen im Wahlprogramm haben, als mit den Linken, die Zugeständnisse weit über die Schmerzgrenze hinausgemacht haben. Auch hier wird der Wählerwille ignoriert und lieber von eigenen Verfehlungen abgelenkt. Denn schließlich hat die SPD nur die drittmeisten Stimmen geholt. Und zwar mit Versprechen, die jetzt nur noch Versprechern gleichen.

Nein, einen „Faktor Mensch“ ist in der aktuellen Politik nur noch mit der Lupe zu suchen. Denn solange die Politiker die Wähler nicht als Menschen erkennen und als Volksvertreter nur die Interessen der Unternehmer vertreten, solange gibt es für mich keinen „Faktor Mensch“.

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Der Schlusssatz

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich die Lindenstraße schaue. Steffi guckt für gewöhnlich auch mit und so machen wir uns einen Spaß daraus, den Schlusssatz (oder Geräusch) im Abspann zu erraten.

Nun ist das eine schwierige Sache. Früher, als ich noch mit meiner Familie die Listra guckte, waren wir auch immer am raten. Damals gab es aber keinen Schlusssatz, sondern es war der Fahrradfahrer, der uns ein vergnügliches Ratespiel bescherrte.

Kommt er? Kommt er nicht? Wenn er kommt, klingelt er? Oder klingelt er nicht? Oder kommt er nicht und klingelt trotzdem? Ja, als Kind kann man mit Kleinigkeiten einen Riesenspaß haben. 😉

Aber ich schweife ab. Jetzt ist es der Schlusssatz (oder Geräusch) und ich kann mich nicht erinnern, dass wir den jemals richtig errieten. Gestern war es aber soweit. Aktuelles Thema ist ja gerade die Schwangerschaft bei Jugendlichen und Opa Adi sagte, als Cora ihren Eltern ihren Abtreibungswunsch erzählte:

Mein Bauch gehört mir!

Genau das sagte Steffi beim Abspann. Verdammt, der Versuch ist gut. Okay, das denke ich aber häufiger. Ich brachte noch zwei verzweifelte Alternativen ins Spiel („Ich würde gerne ein letztes Mal Angeln gehen!“), war mir aber sicher, dass wird nichts.

Und so war es auch. Steffi hat das erste Mal den Schlusssatz richtig erraten.

1:0 für meine Liebste. 😀

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