Ich bin Sportler

Gestern Abend waren Steffi und ich auf dem Reiterball ihres Reitstalls Pundt und einem befreundeten Reitervereins aus Bremen bei Schierenbecks. Unsere Lust hielt sich anfangs, wie immer eigentlich, in Grenzen. Und wie immer wurden wir eines besseren belehrt und hatten richtig Spaß.

Um kurz nach halb acht kamen wir an und setzen uns zu Tammo und Hanni, die alleine an einem großen Tisch saßen. Zwischen uns ließen wir noch Platz, weil die beiden auch noch auf gute Bekannte warteten. Da ich heute noch kegeln musste durfte, entschied ich mich für Wasser (eine ganze Flasche) und Steffi wechselweise für alkoholisches.

Mit Tammo verstand ich mich auf Anhieb prima, was bei mir eher ungewöhnlich ist. So kommunikativ bin ich Fremden gegenüber nicht wirklich und auf Partys, wo die Musik sehr laut ist, nehme ich eher spärlich an Gesprächen teil. Aber Tammo verstand es ausgezeichnet mich einzubinden.

Essen gab es seperat im Restaurant, wo Tammo und ich auch recht bald hinströmten. Während unseres Schnitzels tauchte dann auch sein Freund Roland (oder Ronald?) auf. Ebenfalls ein freundlicher Zeitgenosse. Durch die lange Zubereitungszeit des vorzüglichen Schnitzels tauchte irgendwann auch Steffi auf, um nach uns zu schauen. Sie vermisste mich halt. :mrgreen:

Als wir dann zurückkamen, war der Saal gerappelt voll und die Stimmung fing an zu kochen. Wahnsinn wie die abgingen. Steffi stellte mich noch Cynthia vor, der Frau von Roland, die wiederum mit Hanny fleissig dabei war, die Sektflaschen zu leeren. Das Angebot ein Sekt mitzutrinken musste ich „leider“ ablehnen, was Tammo veranlasste, bei jedem Angebot darauf hinzuweisen:

„Du bist ja Sportler.“

Richtig, das bin ich. Und ich nehme das auch sehr ernst.

Zwischendurch wurden von den Männern Flaschen mit Wodka/Waldmeister rumgereicht. Die Frauen und die Männer machten sich die Pinnecken voll und als die neu hinzugekommenden Beate mir eins reichen wollte, sprang Tammo in die Bresche und sagte:

„Du kannst ja nicht. Du bist ja Sportler.“

Und das ging bei jeder Runde so. Und es waren viele Runden. Ich schmollte innerlich, hoffte aber, dass ein guter Spieltag dafür entschädigt (was er auch tat). Und ich fasste den Entschluss: Das kommt ins Blog, mein Lieber.

Um halb eins ging es dann auch nach Hause, als die Stimmung am besten war. Steffi wäre sicher gerne auch länger geblieben, aber wir waren so kurzsichtig und hatten nur einen Schlüssel mitgenommen…

Aber bei der Druckbetankung war es auch nicht sooo verkehrt, zu gehen, bevor es schlimmer kommt. 😉

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