Reiterball aus Sicht des Antisportlers

Stefan hat den Samstagabend ja schon sehr gut beschrieben, doch will ich es mir trotzdem nicht nehmen lassen, aus Sicht des Anti -Wasser – Trinkers ein paar Zeilen zu schreiben.

Ja, irgendwie waren wir schon um 19.30 Uhr da, weil mir irgendjemand (böser Blick an meine Reitlehrerin) sagte, wir sollen besser zeitig da sein, die Plätze seien begrenzt. Alles leer, als wir reinkamen. Nach der Begrüßungsrunde am mittleren Tisch, der als einziger etwas voller war und ich nur drei Leute kannte, bin ich mal zu Jana rübergewackelt. NEIN, nicht meine ExLiMiWo und Freundin Jana, sonder unser Kücken aus der Reitrunde. Als ich sie fragte, ob die Plätze neben ihr frei seien, gabs erstmal ne Klatsche.

J: Ähmmm… also, hier jetzt sitzt schon jemand… also, das wird hier auch so der junge Tisch… , …aber ihr könnt euch natürlich trotzdem dazusetzen    😆

Kurz verblüfft, machten sich Stefan und ich zum nächsten Tisch, wo wir halt unsere direkten Sitznachbarn nicht kannten. Doch man guckt sich ja um, und da entdeckte ich Hanni und Tammo und dann hatten wir Gott sei Dank auch unseren Platz für den Abend gefunden. Und ich behaupte mal zu wissen, dass das wohl der beste Platz überhaupt für uns gewesen ist.

Wie Stefan schon schreibt, bei den beiden hat man wirklich keine Probleme Gesprächsthemen zu finden. Und je mehr das gute Nass floss, desto lockerer wurde die Zunge. Nachdem ich vom Alster zu Bier überging, mir das aber auch nicht zusagte, blieb ich wie immer beim Charly hängen. Den Sekt hab ich schlauerweise verwehrt – war aber auch trockener 🙂

Naja, im Laufe des Abends kam dann auch die Tanzwut bei den Mädels (wenn man Frauen im Alter von 35 – 40 noch so nennen darf), die Power von jungen Mädels hatten sie allemal. Also zogen sie mich bei den unmöglichsten Lieder auf die Tanzfläche und bei den echten Highlights wieder runter . Zu meiner Schande, kann ich nun den Text vom „roten Pferd“, den Tanz zu „Cowboy und Indianer“ uvm.  Bei vielen Liedern kam bei mir erst der Aha-Effekt als der Refrain gesungen wurde (Hey, was geht ab? wir feiern die ganze Nacht – die  ganze Nacht!).

Bei dem Medley von PUR war ich nun leider die erste Hälfte auf der Toilette und als ich zurückkam, saßen die Frauen doch tasächlich am Tisch anstatt zu tanzen. Meinen Unmut tat ich auch gleich mal kund und wurde auch gleich mit einer Tanzreihe zu Michael Jackson, Peter Fox etc. versöhnt Put your fingers in the air

Alles in allem hatten wir die 5 Std. ne Menge Spaß, ne hohe Stimmbänderbelastung, ordentliche Lachfalten und niemals ein leeres Glas.  Ich bin zufrieden und hab im Anschluß die Gunst des Zurechtmachens von Outfit und Haaren ausgenutzt und gleich noch ein paar Fotos von mir und Beule machen lassen.

Ach ja, kleiner Nachtrag: Nicht etwa meine absolute Sehnsucht hat mich an dem Abend aus der Festhalle ins Restaurant zu meinem Schatzi getrieben, sondern die Hoffnung auf einen kleinen Happen Bratkartoffeln und eine Ecke Schnitzel. Aber da kam ich wohl umsonst, weil zu spät. Dabei weiß ich doch , dass mein Spatz nicht langsam isst .

Nun gut, dafür hat er mir auf dem Heimweg eine Runde Formfleisch bei Mäckes ausgegeben (von meinem Geld) -scratch head-

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