Krachmacher

Es gibt zwei Arten von Keglern, die mir und meiner Konzentration das Leben im Kegelsport schwer machen.

Da sind zum einen die Quietscher. Diese Art hat sich angewöhnt, beim Kegeln die Füße nicht anzuheben. So kommt es beim Anlauf zu nervigen Quietschgeräuschen, was an sich noch zu etragen wäre. Da sie aber den Lauf der Kugel reversibel mitverfolgen und auch dabei die Füße nicht anheben, quietscht es ununterbrochen…

Die anderen sind die Knaller. Sie gehen mit dem zur Verfügung stehenden Material (Kugel und Bohle) um, als wäre es ein Stück Dreck. Entweder wird die Kugel aus luftiger Höhe weggeschleudert, wobei der eigene Rücken immerhin geschont wird. Oder es wird die Kugel beim Ansatz mit Schmackes auf dem Boden geknallt, was allerdings nicht so förderlich für den Rücken ist. Zwar macht er bei einem Wurf nicht so viel Lärm wie der Quietscher, dafür ist das Knallen umso lauter, was irreversible (nein, die Wörter reversibel – irreversibel habe ich nicht diese Woche gelernt…) Schäden verursachen kann.

Heute beim dritten Durchgang zur Vereinsmeisterschaft hatte ich einen Vertreter der Knaller neben mir kegeln. Unter anderem dieser Nachbar war am Ende Schuld daran, dass meine Konzentration arg leiden musste und verhinderte so ein besseres Ergebnis. Aber wie es den Anschein hat, werde ich so oder so an der „diesjährigen“ Kreismeisterschaft teilnehmen. Denn das Tandemergebnis mit meinem Vater war so schlecht diesmal nicht. Nur leider, leider findet die Kreismeisterschaft am 31.01. statt. Meinem 34. Geburtstag.

Albert wittert da schon gleich ein Geschäft, denn er schlug sofort vor, doch zum Geburtstag im DKZ/Hotel Goldenstedt ein Frühstück auszugeben. „Kein Problem“ sag ich, „wenn Du Steffi zur Frühschicht einteilst.“ Nicht das sie noch drum herum kommt, an meinem Geburtstag mir ein Frühstück zu machen. 😉

Aber das ist ja schon wieder eine ganz andere Geschichte…

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