War was? (4) – Geburtstag (nicht Jesus seiner)

Wir fuhren also nach Heidmühle um Dany und Matthias abzuholen um von dort aus sportlich per pedes zu Kathrin und Karsten zu laufen. Neo hatte es noch am Besten, der wurde gefahren. 😉

Nach einer halben Stunde Fußmarsch waren wir dann auch da und wärmten uns auch gleich am Ofen auf. Wir unterhielten uns nett und irgendwie weiß ich nicht mehr, wer zum Henker auf die Idee kam, aber es wurde der Vorschlag gemacht, Frau Horst zu spielen. Allerdings wusste Matthias nicht mehr die Regeln so genau (ich hatte es mit zwei Würfeln in Erinnerung, aber damals war ich auch nüchtern^^), deswegen spielten wir

– es nur mit einem Würfel

– wurde dementsprechend nicht mit 7 oder 9 der Sitznachbar bestraft

– wurde dafür derjenige bestraft, der die Würfel fallen ließ

– und durfte sich Frau Horst eine abstruse Regel einfallen lassen (z. B. klatschen vorm Würfeln, das Haar nicht berühren oder irgendwelche Wissensfragen).

Statt um Mitternacht damit aufzuhören, wurde nur kurz Kathrin zum 27. Geburtstag gratuliert und dann hardcore-mäßig weitergesoffengewürfelt. Um zwei riss Matthias dann die Reißleine und kündigte einen Countdown von 30 Minuten an. Zu der Zeit nippte ich schon nur noch am Glas um Schlimmeres zu verhindern…

Der Rückweg dauerte witzigerweise auch eine halbe Stunde obwohl man einen deutlich längeren Weg ablief und trotzdem schien es gefühlt schneller zu gehen. Neo wurde dank seiner Tante auch schon mal auf schweren Seegang vorbereitet 😉 und durfte anschließend ihren Neffen sogar Wickeln. Bemerkenswert, welche Ruhe dabei die Eltern ausstrahlten. Wer weiß, ob ich so ruhig geblieben wäre, wenn eine stark angetrunkene Frau mein Kind gewickelt hätte. Man kann das Wort Vertrauen nicht hoch genug einschätzen. 🙂

Am nächsten Tag war unser Antrieb verständlicherweise nicht soo gut entwickelt. Steffi aß bei den Eltern noch das Mittag auf und dann machten wir uns schon wieder auf den Heimweg.

Abends schauten wir dann noch „Brothers Grimm„, welcher mit den Gebrüdern Grimm wohl außer dem Namen gar nichts gemein hat. Entsprechend enttäuscht war ich vom Film, ich hätte aber auch nichts Hochtrabendes an dem Tag wo ich die Hälfte meiner Gehirnzellen zugunsten eines Vollrausches geopfert habe brauchen können. 😉

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2 Antworten to “War was? (4) – Geburtstag (nicht Jesus seiner)”

  1. Steffi Says:

    Ich fand den Film wirklich sehenswert :o)


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