Vielen Dank für die Blumen

Na gut, Blumen gab es nicht. Aber sonst war mein 34. Geburtstag sehr gelungen. Wenn ich den sportlichen Aspekt vernachlässige heißt das.

Aber fange ich von vorne an.

Am Samstag Abend kamen Antje und Tim, die mit Tikalein witziges Strategiespiel mitbrachten, was Steffi am Ende überlegen gewann. Danach ging es mit unserem „Traditionsspiel“ Ohne Furcht und Adelweiter – welches Antje gewann – um dann zum Schluss an der Wii zu landen.

Ein bißchen Bewegung schadet ja nicht und endlich durften auch mal die Männer gewinnen. Zumindest beim Bowlen. Die Partie Golf ging dann an Steffi, die einen neuen persönlichen Rekord holte.

Ja, und dann hatte ich auch schon Geburtstag. Antje und Tim waren so lieb und hatten sogar ein Geschenk dabei. Aber was heißt hier eins? Gleich zwei Geschenke durfte ich auspacken. Und wie es sich gehört, waren es Spiele um auch weiterhin schöne Spielabende gemeinsam zu verbringen. Einmal das sehr witzige und danach intensiv gespielte Ziegen kriegen, welches einen sehr hohen Suchtfaktor besitzt und eine Partie schnell durchgespielt ist. Und dann noch Einfach Genial, ebenfalls ein Spiel in dem es viel um Risiko geht.

Ich weiß jetzt gar nicht, wann die beiden aufbrachen. Ich weiß nur, dass ich morgens um kurz vor neun schon wieder auf war, da ja auch noch die Kreismeisterschaft anstand. Um zehn vor elf sollten mein Vater und ich auf der Bahn sein, um halb zehn war ich bereits im Hotel Goldenstedt, da ich meinen Kegelkollegen noch ein Frühstück ausgeben wollte. Die meisten aßen sehr zum Wohlwollen meines Portemonnaies zu Hause und so saßen nur mein Vater, Albert und ich, sowie später noch Rolf-Dieter am Tisch. Das Frühstück war super, die Brötchen knusprig und wenn ich mal keine Lust habe, Frühstück zu machen, weiß ich jetzt, wo es in der Nähe eine gute Alternative gibt.

Später stellte sich noch heraus, dass Albert nicht nur sein Frühstück selber bezahlte, sondern mir meins zum Geburtstag ebenfalls schenkte, so dass ich nur das Frühstück meines Vaters zahlen musste durfte. Hierfür noch mal ein riesiges Dankeschön an Albert. 🙂

Ich erwähnte ja eingangs, dass der Geburtstag in sportlicher Sicht nicht so zufriedenstellend war. Das fing nämlich beim Kegeln an. Dort wurstelten sich mein Vater und ich mehr schlecht als recht durch und kamen am Ende auf 16 Holz. Dabei waren es nicht die kleinen Hölzer sondern die fehlenden Achter, die uns jegliche Hoffnung raubten.

Nach meinem absovierten Schreibdienst ging es dann nach Hause, wo meine Liebste bereits mit dem Essen wartete. Ein Vier-Gänge Menü sollte dort aufgetischt werden und ich war sehr gespannt (und hungrig).

Als ersten Gang gab es eine „feurige Süßkartoffelsuppe“ mit Schinkenstreifen. Genial.

Danach Salat mit Garnelen, welche in Rosmarin, Knoblauch und Zitronen gebraten wurden. Hmjam.

Als Hauptgericht wurden grüne Bandnudeln mit Pilzen und Schweinefiletmedaillons gereicht. Lecker.

Und zum krönenden Abschluss gab es dann noch selbstgemachtes Tiramisu aus dem Glas. Herrlich.

Zwischendurch durfte ich auch noch Geschenke auspacken. Neben einem Gesundheitsnackenkopfkissen gab es noch von „Einstürzende Neubauten“ die „Palast der Republik“ live-DVD. Bei diesem Konzert war mein kleiner Bruder live dabei und sogar am Vortag im Chor zugegen. Von diesem Vortag habe ich als Supporter auch eine DVD bekommen. Die Konzert-DVD komplentiert jetzt das Wochenende. 🙂

Danach ging es mit dem sportlichen Desaster weiter. Eigentlich hoffte ich ja insgeheim, dass Borussia Dortmund mir ebenfalls ein Geschenk macht, aber dem war leider nicht so. Man ging in Stuttgart 1:4 unter. Da tröstet auch nicht die einhellige Meinung, dass der VfB drei Tore zu viel erzielte. Den Beitrag meines Bruders las ich übrigens als das 3:1 für Stuttgart fiel…

Dafür war mein Opa zugegen, der mir noch ein paar „soziale Zuwendungen“ in Form von Würstchen, Studentenfutter und After-Shave zukommen ließ.

Danach war Probeliegen auf dem Nackenkissen angesagt. 😉

Am Abend trudelten die letzten Telefonanrufe ein, in der Lindenstraße passierte auch nicht mehr viel und Steffi entschied sich für Harry Potter. Ich bekam noch eine Mail von meiner Cousine aus den USA, die mich über ihr Leben auf den aktuellen Stand brachte und vor allem wieder viel wissenswertes über unsere amerikanischen „Freunde“ enthielt.

Alles in allem ein (fast) rundum gelungener Geburtstag. Vielen lieben Dank dafür allen Beteiligten. 😀

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