Derby am Freitag

Am Freitag startet das heißersehnte Derby gegen die blauen und die BILD hat sich bereits rechtzeitig in Stellung gebracht. Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zum Trotz hat sie dem Dortmunder Jung Kevin Großkreutz einen Fragebogen unter die Nase gehalten, den er pflichtbewusst ausgefüllt hat. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte, so wie es immer ein Fehler ist, wenn man mit der BILD kommuniziert.

Dabei ist „Jeder nur ein Großkreutz“

Aber wehe, es geht um die Pressefreiheit, da kennt die abartigste Postille aus dem Springerkonzern keinen Spaß. Dabei lässt mich die BILD jedesmal zweifelnd über den fünften Artikel des Grundgesetzes nachdenken. Manche können einfach nicht mit der ihnen gegebenen Freiheit umgehen und erreichen damit nur eine „verwirbelte Verantwortung“.

Ich war noch nie ein Freund der übertriebenen Rivalität zwischen den blauen und den schwatz-gelben. Aber es hat ja auch schon lange keinen Toten mehr gegeben. Und das wäre doch mal wieder was richtig tolles für das Blatt, das nicht mal für die Arschbacken gut genug ist. Und wenn man seinen Teil dazu beitragen kann, warum nicht? Am Ende waren es eh wieder die dummen Fußballfans, die sich von Deutschlands unseriösestem Blatt haben aufhetzen lassen.

Aber dafür ist BILDs Sportteil auch immer so gut informiert. Kein Wunder, wenn man die Nachrichten selber macht.

Wenigstens ist es schön zu wissen, dass die Fanclubs sich Mühe geben, dass es zu einem friedlichen Derby wird. Aber die machen auch kein Geld mit Schreckensnachrichten. Die machen nur Geld mit den Mitgliedsbeiträgen gesunder Mitglieder…

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