Müh(l)e (1)

Die letzten Tage ist es wieder sehr ruhig gewesen und das hatte auch einen Grund. Steffi und ich waren im Kurzurlaub. Und weil man das ja nicht mehr ankündigen darf, weil sonst findige Einbrecher wissen, wo sich ein Bruch lohnt, habe ich es halt nicht erwähnt. Außerdem wollte ich nicht auf den Gefühlen der Hiergebliebenen rumtrampeln. 😉

Steffi hatte im Internet ein Superschnäppchen aufgetan. Das Freizeitresort „Lewitz Mühle“ in Schwerin-Banzkow. Bei unserer Ankunft trauten wir unseren Augen nicht. Ein riesiges Hotelzimmer und einem Badezimmer, dass uns glatt aus den Socken haute. Eine seperate Badewanne, die sogar für meine Größe ausreichend war, sowie zwei seperaten Waschbecken. Dazu ein Wasserdruck, der den Namen auch verdient. Was ich da in manch anderen Hotels erlebt habe…

Das versprachen drei tolle Tage zu werden und das wurden sie auch. Obwohl das Hotelzimmer so toll war, gingen wir trotzdem sofort raus. Um 17.30 Uhr hatten wir unser 3-Gänge-Menü bestellt (alles im Preis inklusive) und bis dahin wollten wir unseren akuten Hunger gestillt haben. Schließlich war unsere Fahrt dank einem Stau vor Stuckenborstel eine Stunde länger als geplant. Und bis 17.30 Uhr war auch noch ein Weilchen hin, also fuhren wir nach Schwerin rein und suchten einen Mäckes. Dort stillten wir mit einem McMenü (inkl. Kaffeetassen) den ersten Hunger und konnten uns sicher sein, bald wieder Hunger zu haben. 😉

Um das ganze noch etwas zu beschleunigen, spazierten wir zwei Hübschen noch um den Ziegelinnensee, was wir in einer guten Stunde auch geschafft haben.

Jetzt knurrte wieder etwas der Magen. In der Mühle ist das Restaurant untergebracht, wo wir mit einem köstlichen 3-Gänge-Menü „abgespeist“ wurden. Ernsthaft, die Bedienungen waren wirklich auf Zack. Auf das Essen mussten wir nicht lange warten und so schafften wir es sogar noch rechtzeitig, zur Lindenstraße wieder auf dem Zimmer zu sein. Danach wurde erstmal die Badewanne getestet, dann der Premiere Sky-Kanal entdeckt – welcher witzigerweise beim Sportkanal den Ton mitlieferte aber das Bild ein eingefrorener Golfspieler beim Putten zeigte… – und zum Abschluss des Tages den doch eher schwachen Film „Pans Labyrinth“ geschaut.

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Neues Theme

Jaja, alles neue macht der Mai oder in diesem Fall der Frühling.

Ich hatte mich ein wenig am alten Theme sattgesehen, welches ich im Juni recht schnell für das Blog ausgesucht hatte. Nun fiel mir dieses Theme ins Auge, was den Vorteil hat, die Farben selber festlegen zu können. So konnte ich das Orange behalten und mit etwas Blau aufpeppen. Schimpft sich Garland und das einzige was mich bisher daran stört ist der nicht vorhandene Untertitel des Blogs.

Ich habe auch eine Umfrage dazu erstellt. Ich fürchte, die wird in einem RSS-Reader nicht angezeigt. Dann würde ich Euch bitten, mein Blog aufzusuchen und an der Umfrage teilzunehmen.

Nachtrag 26.03.2010: Das Blau habe ich jetzt durch Orange ersetzt. Passte irgendwie nicht so richtig rein.

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Oh Spongebob…

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Merke: (5)

Unbedingt merken: Nicht morgens beim Rasieren in den Augen reiben, wenn ich mir nicht absolut sicher bin, kein Rasierschaum an den Fingern oder Handballen zu haben! 😥

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I had a dream

Oh man, was für eine Nacht. Unter den Eindrücken des Finaleinzugs der Bremer vergangenen Abend und des langen schneereichen Winters hatte ich gerade einen echt verrückten Traum.

Auf einem verschneiten und nur dürftig geräumten Hinterhofplatz wurde das DFB-Pokalfinale zwischen Werder Bremen und Rapid Wien (ich weiß! ;-)) vor nicht existenter Zuschauerkulisse ausgetragen. Spielball war eine ca. 2cm kleine leuchtend roter Gummikugel.

Ich wurde in der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:0 eingewechselt und konnte nach kurzer Zeit mit einem Traumpass Pizarro freispielen, der dann zur 1:0 Führung einnetzte.

Leider glich Rapid Wien umgehend aus. Das Spiel wog hin und her und Frings gelang die erneute Führung für Werder Bremen, die die Österreicher im Anschluss erneut egalisierten. Dabei fiel mir auf, dass die Bremer Spielhälfte komplett geräumt war, was mich wütend machte. Ich motzte Frings derbe an, dass bei diesen Platzverhältnissen Werder schon 7:0 führen müsste und wir den Nachteil jetzt auf unserer Seite haben.

Aber wir kämpften und kurz vor Schluss gelang mir (wem sonst ;-)) das entscheidende 3:2. Jedenfalls glaube ich, dass es der entscheidende Treffer war, da ich unter dem Eindruck der jubelnden Masse dann aufgewacht bin.

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Was ich loswerden will (42)

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Die Faschisten sind zurück

Perspektive 2010 über Gunnar Heinsohn, der in BILD seine neo-rassistische Ideologie posaunen darf.

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Aktion gegen die Residenzpflicht

Störungsmelder weist auf eine Petition hin, die sich gegen die Residenzpflicht von Asylbewerber richtet, mit der Asylbewerber schnell zu Kriminellen gemacht werden.

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Die automatische Fluchtgefahr

Udo Vetter klärt über die Fluchtgefahr auf. Die wurde einem Fernsehmoderator leichtfertig unterstellt.

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Was wir schreiben, wenn wir vermuten, Jörg K. wäre unschuldig

Michalis Pantelouris schreibt in seinem Blog über den Umgang der Unschuldsvermutung und wie die Medien einem Verdächtigen das Leben ruinieren, obwohl es mit Andreas Türck schon ein Negativbeispiel ihrer Zunft gegeben hat.

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Rücksicht kann Leben retten

Was in manchen Autofahrern im Oberstübchen vor sich geht, möchte ich manchmal gar nicht wissen. Wenn mir so Spezialisten wie heute begegnen, kann das nämlich nicht so viel sein.

Ich fahre auf eine für mich grüne Ampel zu, zügig zwar, aber alles innerhalb der Parameter. 😉

Mir entgegengesetzt biegt der erste Linksabbieger ab. Kein Problem, ich bin noch von der Ampel etwas entfernt.

Der zweite biegt ebenfalls ab. Alles noch in Ordnung, ich bin noch nicht ganz da…aber fast.

Der dritte zieht im Fluss mit. Riesenproblem, denn jetzt bin ich bereits so richtig da. Ihr (!) reinkacheln kommt nicht in Frage, denn auf dem Rücksitz zu mir gewandt sitzt ihre blauäugige Tochter. Ja, ich konnte tatsächlich schon ihre Augenfarbe deutlich erkennen.

Ich habe es aber noch bremsenderweise an ihr vorbeigeschafft. Gut das nicht noch ein viertes Auto zum Abbiegen auf der Spur stand, denn diese benutzte ich zum Ausweichen.

Keine 500 Meter weiter. Ich fahre auf die nächste Ampelkreuzung zu und schaue mir sicherheitshalber die Linksabbiegerspur an. 😉

Ich habe grün und noch beeindruckt von der Situation wenige Sekunden zuvor auch nicht besonders schnell unterwegs fahre ich auf die Kreuzung rauf. Von rechts biegt ein Fiat Multipla deutlich unterbesetzt auf die Kreuzung ein. Der Grund: Ein grüner Pfeil. Dieser entbindet aber nicht von der Rücksichtnahme auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr. Also mir! Doch genau das tat sie. Da meine Bremsen gerade auf Betriebstemperatur sind, stieg ich also wieder gepflegt auf die Ramme und wärmte bei der Gelegenheit auch gleich das Horn meiner Hupe etwas auf.

Jetzt sah ich auch groß und deutlich das Nummernschild vor mir. Es fing mit DH an. Und schon klangen die wohlfeilen Worte meines Vaters in den Ohren, der mal zu mir sagte:

„Es gibt keine schlimmeren Autofahrer, als die mit einem DH am Kennzeichen!“

Heute musste ich ihm leider Recht geben…

Was aber nicht meine Meinung über BeCLoPptenburger oder BRAker ändert! 👿

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Die Frau der Ringe

Gestern waren Steffi und ich im Zuge unserer Hochzeitsvorbereitungen beim Juwelier, um uns um die Trauringe zu kümmern. Uns hatte es ins Trauringstudio Sudmann verschlagen, da im Radio gerade für eine Aktion geworben wird, wo es auf den Herrenring 50% Rabatt gibt.

Ich bin ja bei Juwelieren immer etwas skeptisch, weil ich denen durchaus eine gewisse Abgehobenheit zutraue. Hier war das ganz und gar nicht der Fall. Wir wurden von der ersten bis zur letzten Minute nett und zuvorkommend behandelt. Es wurde auf unser finanzieller Rahmen ebenso eingegangen, wie auch auf unsere Unerfahrenheit bezüglich Ringe und dem Kauf derselben. Gerade das ist für Kaufleute ja immer etwas schwierig, schließlich haben sie tagtäglich mit ihrem Geschäft zu tun, für den Kunden jedoch ist es eine neue Erfahrung. Dem dann jedes Mal aufs Neue die Unterschiede aufzuzeigen und ihm auch das Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit zu vermitteln sowie Verständnis für die jeweilige Situation entgegenzubringen und sich auch darauf einzustellen ist sicher nicht einfach.

Aber genau diese Aspekte erfüllte der gestrige Besuch beim Juwelier zu unseren vollsten Zufriedenheit. Natürlich waren wir von der Fülle der Angebote erschlagen, konnten aber unseren Geschmack schon klar herausstellen. Unsere preislichen Vorstellungen mussten wir, wie sollte es anders sein, „etwas“ nach oben korrigieren. 😉

Das dann die Frau uns auch noch empfohlen hat, andere Juweliere aufzusuchen um auch deren Angebotspalette anzuschauen, zeugt schon von einem gewissen Selbstbewusstsein und bleibt im Gedächtnis des Kunden sicher positiv hängen. Gestern jedoch waren wir für einen weiteren Besuch bei einem Juwelier einfach zu erschlagen.

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Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Freude schöner Götterfunken!

Gestern gelang den unglaublich aufspielenden Dortmundern Jungs mit 3:0 ein in dieser Höhe nicht für möglich gehaltener Sieg gegen die fast unschlagbaren Leverkusenern.

Dabei sah es in der ersten Halbzeit gar nicht nach diesem Sieg aus. Einer kombinationsreich agierenden Leverkusener Mannschaft standen plan- und hilflos spielende Dortmunder gegenüber. Etwas Glück und ganz viel Weidenfeller verhinderten einen verdienten Rückstand und es graute einem jeden vor der zweiten Halbzeit.

Doch Nobby Dickel zeigt hellseherische Fähigkeiten. Denn erstens vermutet er eine deutliche Ansprache von Klopp während des Pausentees und zu Beginn der zweiten Halbzeit äußert er den vagen Verdacht, dass sich die verpatzten Chancen von Bayer noch rächen könnten.

Und genauso war es dann auch. Dortmund wirkte wacher und entschlossener in Durchgang zwei und hatte das Glück auf seiner Seite, als Barrios bei einer Ecke zum 1:0 einnetzen konnte. Dabei waren gerade fünf Minuten gespielt.

Dann keine zehn Minuten später ein Hallo-Wach-Moment für die Leverkusener, die sich immer mehr den Schneid abkaufen ließen. Barrios registriert den weit vorm Kasten stehenden Nationaltorhüter und zirkelt den Ball schön unter die Latte, wo Adler im letzten Moment noch seine Hand dazwischen bekam. Doch hatte das Hall-Wach einen gegenteiligen Effekt auf die Pillendreher. Denn sie ließen Barrios eine Minute später frei gewähren und der schießt glänzend mit dem Außenrist zum 2:0 ein.

Jetzt stand das Stadion auf dem Kopf und wieder präsentieren sich die Jungs vom BVB-Netradio als Propheten. Das nächste Tor könnte alles klar machen oder nochmal richtig Spannung bringen. Logo was die beiden hofften. 😉

Und so kam es auch. Der Doppeltorschütze wird ausgewechselt, Rangelov der vom Verletzungspech geplagt war kommt hinein. Und kurz vor Schluss versetzt eben dieser Rangelov im Mittelfeld einen Leverkusener und rennt mit Zidan gemeinsam auf das Tor. Mir ging es wie Nick, ich hoffte, er würde abspielen. Aber er schoss selbst und verwandelte wie man es von ihm verlangt zum entscheidenden 3:0 ein. Freude, Jubel, Heiterkeit.

Und dem wirklich lesenswerten Bericht von Nick möchte ich singend hinzufügen:

What ever will be, will be. 😀

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Jugendwahn

Zum letzten Spieltag in der Verbandsklasse ging es diesmal nur nach Bremen. Und das auf einem Samstag, was mich nach dem Spieltag zum Kichern brachte, weil gegenüber bei Zimmermann Menschen hineingingen. Für gewöhnlich verbinde ich mit einem Kegelspieltag geschlossene Geschäfte. 😉

Unser Gegner lief ersatzgeschwächt auf, stellt aber den besten Kegler der Liga, weshalb immer etwas aufgepasst werden muss. Von unserem zweiten Platz konnten wir aber nicht mehr weg, der war uns schon sicher.

Unser Beginn war gut, die Anstarterachse holte knappe 40 Holz raus. In der Mittelachse waren dann wieder Rolf-Dieter und ich gefragt. Ich bekam wohl den jüngsten Kegler in der Verbandsklasse vorgesetzt, der gegen mich sein erstes Spiel in der ersten Mannschaft bestritt. Anfangs ging er in Führung, was ich aber nach kurzer Zeit ins Gegenteil verkehrte. Ich holte ein beruhigendes Polster raus und rechnete auch kaum noch mit Gegenwehr, weshalb ich nur noch auf die Zusatzpunkte spielte. 31 Holz waren zu schlagen (zu dem Zeitpunkt). Doch auf der letzten Bahn tat ich mich schwer und der Jungspund kämpfte wie ein Löwe. Auf den letzten Würfen zog er dann sogar an mir vorbei und ich musste mich um vier Holz geschlagen geben. Selbst die anvisierten 31 Holz gelangen mir nicht mehr.

Leider musste sich auch Rolf-Dieter auf den letzten Metern geschlagen geben, weshalb die Schlussachse mit gerade mal 32 Holz Vorsprung auf die Bahnen ging. Aber des Gegners bester Mann sah sich außerstande, die Miesen die sein Kollege warf auch nur annähernd rauszuholen, weshalb wir am Ende doch ungefährdet gewannen.

Während die Schlussachse auf der Bahn kegelte, klopfte ich dem jungen Wilden anerkennend auf die Schulter. Der entgegnete lapidar:

J: Wenn Du wüsstest wie alt ich bin, ärgerst Du Dich sogar noch mehr.

I: Wie alt bist Du denn?

J: Rate mal.

I(wollte etwas fies und brutal sein, oder das ganze etwas runterspielen ;-)): Ich schätze mal halb so alt wie ich. (was wirklich weit unten angelegt war)

J: Und wie alt bist Du?
I: 34.

J: Dann kommt das nicht ganz hin, ich bin 16.

I: 😯

Gott sei Dank war ich nicht der einzige, der sich von einem halb so alten Jüngling abledern ließ. Denn des Gegners Bester ist nur halb so alt wie Peter und der hatte auch keine Chance. :mrgreen:

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