Grundsolides Fünfjähriges

Der Beginn unseres fünften Jahrestages erinnerte ein wenig an eine Geschichte aus dem kopfschüttel-Blog. Ich erspare die Details, nur soviel: Es spielte ein Sturm, der Hang zur Romantik sowie der Hang zum Schlafen-Möchten eine nicht unwesentliche Rolle. Am Morgen hatten sich die Gemüter wieder beruhigt und am Nachmittag konzentrierte man sich darauf, wo man das Fünfjährige feiern könnte. Sprich, wo man essen gehen könnte.

Um der besseren Hälfte etwas entgegenzukommen, wählte ich von mir aus schon ein chinesisches Lokal aus. Dieses hat aber leider schon die Pforten für immer geschlossen, weshalb wir uns für das Sentosa in Bremen-Findorff entschieden haben. Ebenfalls ein chinesisches Restaurant und ebenfalls im City for Two-Heft zu finden.

Die Parkplatz-Situation in Findorff ist ja eher als kritisch zu betrachten, aber Freimarkt oder Osterwiesen sind zum Glück gerade nicht, weshalb wir einen Parkplatz direkt gegenüber vom Restaurant ergatterten.

Der Laden ist durchaus nett eingerichtet, war aber mit einigen Leuten eher spärlich gefüllt. Aber was will man an einem Montag Abend auch erwarten? Glück für uns, denn so bekamen wir einen ruhigen Fensterplatz, der abgeschieden lag, aber immer im Sichtbereich der Bedienung war. Diese war wirklich sehr freundlich und auch flott unterwegs.

Für das Essen haben wir uns schnell entschieden und Steffi hatte nicht mal Gelegenheit sauer zu sein, dass ich noch eine Vorspeise bestellte (natürlich Wan-Tan). Nicht weil sie davon mitnaschen durfte, sondern weil die Hauptgerichte, kurz (und ich meine kurz) nachdem wir den Wan-Tan-Teller leer hatten, aufgetischt wurden.

Das Essen kann man als grundsolide bezeichnen. Es war jetzt nicht unbedingt der Ausreißer nach oben auf der Geschmacksskala, aber auch nicht nach unten.

Preislich war das Sentosa auch im Soll, weshalb wir mit dem Besuch dort alles in allem sehr zufrieden waren.

So konnten Steffi und ich uns dem zukünftigen Namen unserer Erstegeborenen hingeben. Nein, da liegt noch nichts im Ofen! 😉

Steffi favorisiert ja Antonia während ich zu Elisabeth oder Annabell tendiere. Und Marie-Johanna finden wir beide gut. Aber eigentlich wollen wir keine Doppelnamen…

Ein Kurztrip nach Oslo wird jetzt auch immer konkreter. Soll heißen, Steffi hat mich weichgekocht. Aber auch nur, weil ich mich an die guten Momente meines dreistündigen Aufenthalts in England erinnerte. Und warum nicht mal für ein paar Stunden nach Norwegen? We will see. 😉

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Eine Antwort to “Grundsolides Fünfjähriges”

  1. Morgis Says:

    Ich favorisiere AnnabellE. Erinnert mich an Reinhard Mey *singt* :).


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