Was ich loswerden will (42)

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Die Faschisten sind zurück

Perspektive 2010 über Gunnar Heinsohn, der in BILD seine neo-rassistische Ideologie posaunen darf.

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Aktion gegen die Residenzpflicht

Störungsmelder weist auf eine Petition hin, die sich gegen die Residenzpflicht von Asylbewerber richtet, mit der Asylbewerber schnell zu Kriminellen gemacht werden.

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Die automatische Fluchtgefahr

Udo Vetter klärt über die Fluchtgefahr auf. Die wurde einem Fernsehmoderator leichtfertig unterstellt.

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Was wir schreiben, wenn wir vermuten, Jörg K. wäre unschuldig

Michalis Pantelouris schreibt in seinem Blog über den Umgang der Unschuldsvermutung und wie die Medien einem Verdächtigen das Leben ruinieren, obwohl es mit Andreas Türck schon ein Negativbeispiel ihrer Zunft gegeben hat.

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Rücksicht kann Leben retten

Was in manchen Autofahrern im Oberstübchen vor sich geht, möchte ich manchmal gar nicht wissen. Wenn mir so Spezialisten wie heute begegnen, kann das nämlich nicht so viel sein.

Ich fahre auf eine für mich grüne Ampel zu, zügig zwar, aber alles innerhalb der Parameter. 😉

Mir entgegengesetzt biegt der erste Linksabbieger ab. Kein Problem, ich bin noch von der Ampel etwas entfernt.

Der zweite biegt ebenfalls ab. Alles noch in Ordnung, ich bin noch nicht ganz da…aber fast.

Der dritte zieht im Fluss mit. Riesenproblem, denn jetzt bin ich bereits so richtig da. Ihr (!) reinkacheln kommt nicht in Frage, denn auf dem Rücksitz zu mir gewandt sitzt ihre blauäugige Tochter. Ja, ich konnte tatsächlich schon ihre Augenfarbe deutlich erkennen.

Ich habe es aber noch bremsenderweise an ihr vorbeigeschafft. Gut das nicht noch ein viertes Auto zum Abbiegen auf der Spur stand, denn diese benutzte ich zum Ausweichen.

Keine 500 Meter weiter. Ich fahre auf die nächste Ampelkreuzung zu und schaue mir sicherheitshalber die Linksabbiegerspur an. 😉

Ich habe grün und noch beeindruckt von der Situation wenige Sekunden zuvor auch nicht besonders schnell unterwegs fahre ich auf die Kreuzung rauf. Von rechts biegt ein Fiat Multipla deutlich unterbesetzt auf die Kreuzung ein. Der Grund: Ein grüner Pfeil. Dieser entbindet aber nicht von der Rücksichtnahme auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr. Also mir! Doch genau das tat sie. Da meine Bremsen gerade auf Betriebstemperatur sind, stieg ich also wieder gepflegt auf die Ramme und wärmte bei der Gelegenheit auch gleich das Horn meiner Hupe etwas auf.

Jetzt sah ich auch groß und deutlich das Nummernschild vor mir. Es fing mit DH an. Und schon klangen die wohlfeilen Worte meines Vaters in den Ohren, der mal zu mir sagte:

„Es gibt keine schlimmeren Autofahrer, als die mit einem DH am Kennzeichen!“

Heute musste ich ihm leider Recht geben…

Was aber nicht meine Meinung über BeCLoPptenburger oder BRAker ändert! 👿

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Die Frau der Ringe

Gestern waren Steffi und ich im Zuge unserer Hochzeitsvorbereitungen beim Juwelier, um uns um die Trauringe zu kümmern. Uns hatte es ins Trauringstudio Sudmann verschlagen, da im Radio gerade für eine Aktion geworben wird, wo es auf den Herrenring 50% Rabatt gibt.

Ich bin ja bei Juwelieren immer etwas skeptisch, weil ich denen durchaus eine gewisse Abgehobenheit zutraue. Hier war das ganz und gar nicht der Fall. Wir wurden von der ersten bis zur letzten Minute nett und zuvorkommend behandelt. Es wurde auf unser finanzieller Rahmen ebenso eingegangen, wie auch auf unsere Unerfahrenheit bezüglich Ringe und dem Kauf derselben. Gerade das ist für Kaufleute ja immer etwas schwierig, schließlich haben sie tagtäglich mit ihrem Geschäft zu tun, für den Kunden jedoch ist es eine neue Erfahrung. Dem dann jedes Mal aufs Neue die Unterschiede aufzuzeigen und ihm auch das Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit zu vermitteln sowie Verständnis für die jeweilige Situation entgegenzubringen und sich auch darauf einzustellen ist sicher nicht einfach.

Aber genau diese Aspekte erfüllte der gestrige Besuch beim Juwelier zu unseren vollsten Zufriedenheit. Natürlich waren wir von der Fülle der Angebote erschlagen, konnten aber unseren Geschmack schon klar herausstellen. Unsere preislichen Vorstellungen mussten wir, wie sollte es anders sein, „etwas“ nach oben korrigieren. 😉

Das dann die Frau uns auch noch empfohlen hat, andere Juweliere aufzusuchen um auch deren Angebotspalette anzuschauen, zeugt schon von einem gewissen Selbstbewusstsein und bleibt im Gedächtnis des Kunden sicher positiv hängen. Gestern jedoch waren wir für einen weiteren Besuch bei einem Juwelier einfach zu erschlagen.

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