Schlaflos in Delmenhorst

Die erste Nacht zu dritt war ganz schön anstrengend. Eigentlich sollte Lucy nicht ins Schlafzimmer. Aber eigentlich ist eigentlich kein Wort.

Nachdem wir jedesmal gerade weggedöst waren, schubberte der kleine Drache an der Tür. Und da unser Vermieter nicht wenig für diese Türen ausgegeben hat, stand bei uns sofort das P in den Augen und wir waren hellwach.

Also ließen wir sie nach anderthalb Stunden dann doch ins Schlafzimmer. 🙄

Dort wollte sie aber nicht mit uns schlafen, sondern ihre Neugier stillen und inspizierte das Zimmer ganz genau. Zur Not auch über unsere Köpfe hinweg. Und auch die Schränke strahlten eine gewisse Faszination aus, weshalb sie versuchte, mit ihrer Schubbertechnik die Türen zu öffnen. Weshalb wir wiederum in regelmäßigen Abständen wach wurden und ein lautes „Lucy, NEIN!“ in den Raum riefen. Falls der andere noch nicht wach war, jetzt war er es.

Nur noch mal zur Info:

Schubbern: Das intensive Benutzen der Pfoten ohne ausgefahrene Krallen an der Tür (oder ähnlichem) um sich Zugang zu verschaffen. Kommt kurz vorm Kratzen um dem Zugang mehr Gewicht zu verleihen.

So wundert es nicht, dass Steffi heute Nacht von zerkratzten Türen und ich von rumgerückten Schränken träumte…

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Eine Antwort to “Schlaflos in Delmenhorst”

  1. Delmenhorst - Blog - 07 Apr 2010 Says:

    […] Schlaflos in Delmenhorst « Düstere-Grenze […]


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