Der 37. Hochzeitstag – Oder: Am 30. Mai ist Weltuntergang…

Gestern war der 37. Hochzeitstag meiner Eltern und meiner Vater und ich haben abgemacht, nach der Verabschiedung der Berliner gemeinsam mit Steffi und meiner Mutter nach Tossens zum Fischessen zu fahren.

Was niemand wusste: Ich habe ein paar Tage vorher Markus Bescheid gesagt, damit er die Möglichkeit hat mitzukommen. Ich sage nur Reputation. 😉
Auf jeden Fall hätte ich die Idee nochmal überdenken sollen oder das nächste Mal den Vorschlag meines Bruders berücksichtigen. Denn während die Herrschaften mit den längsten Beinen vorne saßen, quetschten sich die Fülligsten und Steffi auf die Rückbank. Noch Abends klagte Steffi folgerichtig über Beklemmungen. Aber beim nächsten Mal wird sicher Sophie auch noch mitkommen und dann wird ein zweites Auto Pflicht. Dann wird die Tour auch nicht so weit gehen, mir schwebt da nämlich schon was vor.

Wie dem auch sei, nach einer guten Stunde waren wir in Tossens angekommen, nachdem mein Vater Gelegenheit bekam, seine alte Heimat meiner zukünftigen Frau zu zeigen. Inklusive einiger heiteren Anekdoten.

Regnete es auf den Weg nach Tossens schon zwischendurch das eine oder andere Mal, so zog es sich in Tossens bedenklich zu. Schnell ein wirklich günstiges Parkticket gezogen (Liebe Bremer: 4 Stunden für 2 Euro!) und dann über den Deich Richtung Restaurant am Jadebusen (von dem meine Großeltern erzählten). Dort steht das Strandlust, heißt aber wohl Luzifer und ist noch brandneu. Das Restaurant hat einen schönen Panoramablick, ist gemütlich eingerichtet und eine interessante Karte. Außerdem besitzt es wohl Zugang zu einer eigenen Rösterei und Brauerei.

Das Essen war wirklich lecker und der Kaffee schmeckte auch recht gut. Es war auf jeden Fall kein so ein aufgeschäumter Mchtegern-Kaffee. Preislich ging das ganze auch in Ordnung. Selbst die Kuchen waren in ordentlicher Auswahl vorhanden und die Stücke hatten eine reelle Größe.

Leider, leider ist am 30. Mai tatsächlich Weltuntergang. Denn wir schafften es so gerade trockenen Fußes ins Restaurant und danach regnete es sich so richtig ein. Und das sollte auch den ganzen Nachhauseweg so bleiben. Aber zum Glück war das Wetter nicht das beste an dem Tag gewesen, sondern das mit Abstand schlechteste.

Wie gesagt ging es auf der Rückbank eng zu, auch auf dem Heimweg. Von daher wird Steffi sicher meinen im letzten Absatz getätigten Satz nicht ganz so unterstreichen. 😉

Aber davon und dem Wetter mal abgesehen war es ein schöner Ausflug.

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No-Go für Politiker

Die Wahrheit sagen?

Geht gar nicht.

Konsequenz?

Rücktritt!

Siehe unserem ehemaligen Bundespräsident Horst Köhler. Der sagte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk:

„[…]Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern.[…]“

Das taten die anderen Politiker schnell mit dem Hinweis ab, dass Horst Köhler das ja ganz anders gemeint hat – ohne zu sagen, wie er das denn nun gemeint hat.

Nun ist Horst Köhler zurückgetreten. Was schade ist, denn war Herr Köhler mit seiner ehrlichen, ja fast schon zu ehrlichen Art nicht eine Erfrischung in Bevölkerungskreisen? Brachte er nicht mit seinen Ausrutschern auch dem gemeinen Bürger die Politik näher? Und leistete er sich nicht die Ausrutscher, die einem jeden von uns gedankenverloren passieren können?

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Gleich gehts los!

Gleich gehts los! Gleich gehts los! Gleich gehts los! 😀

In wenigen Minuten werden die Berliner am Hotel Goldenstedt eintreffen und dann werden wir die 4. Begegnung der Dresdenia, Eintracht Berlin und dem CON Delmenhorst feiern.

Mittlerweile sind die Berliner uns richtig ans Herz gewachsen, was man an der Vorfreude von unserer Seite merkt. Aber auch umgekehrt ist die Vorfreude riesengroß, was die hohe Teilnehmerzahl beweist. Insgesamt 37 Berliner werden erwartet und das übertrifft die Zahl unser Aktiven (also der RICHTIG Aktiven) um das sechsfache.

Heute Abend ist nach einer kurzen Akklimatisierung ein gemeinsames Abendessen vorgesehen, morgen um 10 Uhr dann der sportliche Vergleich inklusive Pokalverleihung. Im Anschluss wird ein kurzer Stärkungshappen zu sich genommen um dann irgendwo östlich von Bremen in einen Torfkahn zu steigen und irgendeinen Fluss östlich von Bremen zu schippern. Danach wird dann vernünftig gegessen und wieder ins Hotel gefahren, wo der Abend sicher noch lange nicht vorbei sein wird. Ich hoffe, Albert denkt daran, den Beamer ans Fernsehprogramm anzuschließen, da den einen oder anderen noch der Eurovision Song Contest interessieren wird.

Am Sonntag ist die Verabschiedung in Bremen an der Schlachte geplant. Aber an Abschied mag ich jetzt noch gar nicht denken…

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Nachtrag: Offener Brief (an Sky)

Was muss ich jetzt in der aktuellen Ausgabe der c’t lesen?

Brian Sullivan will nicht mit Preissenkungen, sondern mit innovativen Angeboten mehr Kunden werben…

Darunter eine App für das iPad, sowie für das iPhone…

Aha.

Und vor allem sollen drei neue HD-Sender das Repertoire bereichern und damit mehr Kunden anlocken.

Ah ja. Es sollen also bestehende Sender in Zukunft doppelt gezeigt werden. Einmal in scharf und einmal nicht ganz so scharf…

Ja ne, ist klar.

Damit soll Sky Deutschland im kommenden Jahr schwarze Zahlen schreiben. Operativ versteht sich. Das soll mit einer Erhöhung der Abonnenten gelingen. Derzeit sind es 2,47 Millionen. Benötigen tut man für das heere Ziel 2,8 bis 3 Millionen.

Ich komme noch mal zu meinem Beispiel von neulich. Darin ging es mir um drastische Preissenkungen der Angebote, wegen meiner auch gestaffelt nach Segmenten, wie es derzeit schon der Fall ist (Welt, Sport, Bundesliga), aber ohne dem Sky Welt Pflichtabo.

Gehe ich von einem Durchschnittspreis von 32,90 Euro aus (Sky Welt und ein zusätzliches Abo wie Bundesliga-Fußball) und glaube mal den Zahlen von Sky, dann werden ca. 100 Millionen Euro gebraucht, um einen Gewinn im operativen Geschäft zu erreichen.

Gehe ich davon aus, dass Sky die Preise auf meinen Vorschlag senkt und jeder ebenfalls zwei Abos (im Durchschnitt) anschafft, dann sind es ca. 10 Millionen Abonnenten benötigt werden. Eine stolze Zahl, in der Tat. Nur: Sky müsste wie in meinem Vorschlag schon angemerkt keine Receiver mehr sponsorn und würde Gelder einsparen.

Und unter uns. Ich glaube viele würden sogar ein drittes und viertes zusätzliches Paket mit abschließen, denn das ist ja schon für weit unter der Hälfte als bisher zu bekommen.

Und zusätzliche Gadgets wie iPad-Apps kann man sich immer noch für einen einmaligen Betrag versilbern lassen. Womit die Entwicklungskosten auch wieder raus sind.

Mal ehrlich? Soll ich wirklich über 30 Euro für einen Sender zahlen, der nicht weniger Werbung zeigt als die Öffentlich-Rechtlichen? Und die haben auch HD-Kanäle. Und verdammt nochmal! Die kosten viel weniger!

Ist das denn so schwer?

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Perfekte Verabschiedung

Gerade beim Kegelabend:

„So Jungs! Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht. Aber ich habe zu Hause zwei leichtbekleidete Mädels, die sich auf der Couch räkeln und ihre Muschi streicheln.“

Ihr glaubt es nicht?

Hier der Beweis:

Ich musste die Gesichter unkenntlich machen. Sonst wäre ich meines Lebens nicht mehr glücklich geworden. 😉

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German Horror

Ich bin gerade per Nerdcore auf den Film „The Human Centipede“ aufmerksam gemacht worden. Ich schaute mir brav den Trailer an und ich kann mir nicht helfen, ich muss irgendwie wieder an IT-Crowd denken…

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Polizei gegen Bürger gegen Polizei

Die Aufstellung von Holger, die ich gestern vorstellte, gefiel mir sehr gut. Heute morgen bekam ich in der Presseschau des Deutschlandfunks Gelegenheit, dass Spiel auch mal zu spielen.

Dort wurde ein Kommentar der Lausitzer Rundschau vorgelesen, den man ebenfalls als einseitige Meinung auffassen kann und entsprechend auch für die Gegenseite anwenden kann:

Mehr Prävention rufen die einen, schärfere Gesetze die anderen. Beides ist mindestens gleich wichtig. Denn der Angriff auf einen Polizisten markiert auch immer einen Angriff auf den Rechtsstaat.

Mehr Prävention rufen die einen, schärfere Gesetze die anderen. Beides ist mindestens gleich wichtig. Denn der Angriff auf einen Bürger markiert auch immer einen Angriff auf den Rechtsstaat.

Wer in jungen Jahren keine Erziehung zur Gewaltlosigkeit und Toleranz genossen hat, der kann später eher dazu neigen, selbst Gewalt anzuwenden. Hier ist auch das Elternhaus gefordert.

Und dem sollte auch nicht die Möglichkeit gegeben werden, seine Gewaltbereitschaft im Polizeidienst auszuleben.

Wenn das versagt, muss zumindest die Abschreckung größer werden, als sie bislang in Paragrafen gegossen ist. Bis heute gibt es keine Mindeststrafe für tätliche Angriffe gegen Polizisten.

Wenn das versagt, muss zumindest die Abschreckung größer werden, als sie bislang in Paragrafen gegossen ist. Bis heute gibt es keine Mindeststrafe für tätliche Angriffe gegen Bürger.

Und warum bei gewalttätigen Übergriffen auf Sicherheitsbeamte nur zwei Jahre Haft drohen, aber bei Beschädigung ihres Polizeifahrzeuges fünf Jahre, ist auch keinem vernünftigen Menschen zu vermitteln.

Huch! So einseitig kann ich dann doch nicht schreiben. Zum Glück kam heute morgen auch ein Kommentar aus der „tageszeitung„:

Verlogen ist zudem die Darstellung, dass Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte derzeit nur mit maximal zwei Jahren Haft bestraft werden könne. Denn dabei wird unterschlagen, dass jede Verletzung eines Polizisten zusätzlich bestraft wird: mit bis zu fünf Jahren Haft – und wenn zum Beispiel ein Messer im Spiel ist, sogar mit bis zu zehn Jahren.

Und ich möchte wetten, dass ein Kollege immer so hilfsbereit ist und eine weitere Verletzung bestätigen wird.

Abschließen möchte ich mit dem letzten Kommentar, der in der Presseschau zu dem Thema zu Wort kam. Und zwar dem „Mannheimer Morgen„:

Allerdings plädiert die Union lediglich für vergleichsweise billig zu habende höhere Strafandrohungen. Wenn es um die sehr viel kostenintensivere Ausstattung und Ausbildung von Polizisten geht, zeigen sich dieselben Politiker schon sehr viel zugeknöpfter. Wer es aber mit seinen Beteuerungen, Polizisten besser schützen zu wollen, wirklich ernst meint, müsste sich für beides einsetzen.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, denn hier ist der Kreis zum ersten Zitat aus der Lausitzer Rundschau geschlossen. Nur das die zu dem Thema Prävention gar nichts zu sagen hatte. Findet es aber immerhin wichtig…Immerhin…

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Was ich loswerden will (45)

Von der Dämlichkeit der Horoskope

Ulf lässt sich völlig zurecht über den ganzen esoterischen Scheiß aus…WORD!

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Fraport statt Tatort

Christiane verpasst den Tatort und bekommt eine Prise Spannung trotz der üblichen Vorbereitung vom Frankfurter Flughafen nachgeliefert.

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Wie hetze ich gegen ein Land auf

Das Bildblog präsentiert einen Leitfaden, wie man als „Journalist“ wirkungsvoll gegen ein Land Stimmungsmache macht…

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Wenn zwei das gleiche tun…Polizei und Bürger

Holger zitiert einen Artikel aus der Springer-eigenen „Welt“ und zeigt einen Fall von einseitiger Berichterstattung auf.

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Vom Regen in die Traufe

Was erst feierlich klang, entpuppte sich schnell als faules Ei.

Roland Koch, amtierender Ministerpräsident Hessens und Brandstifter in christlich-demokratischen Diensten will seine Ämter zum Ende des Jahres niederlegen.

Schön, schön möchte man denken. Doch weit gefehlt. Statt dem Steuerzahler mit Hetzreden und populistischen Forderungen weiterhin auf der Tasche zu liegen, will der Andenbürger fortan von seinen Freunden in der Wirtschaft ausgehalten werden und nach deren Mund reden.

Sein Nachfolger wird dann übrigens der jetzige hessische Innenminister Bouffier, daher auch die Überschrift des Beitrags.

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Heute ist…

…Handtuchtag!

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