Von Renten und Arschlöchern

Heute Mittag musste ich mein Essen mehrmals verdauen. Der Grund: Am Tisch saßen neben meinem Meister und mir noch zwei weitere Personen, die führende Positionen bekleiden.

Der eine ist Geschäftsführer und unmittelbar dafür mitverantwortlich, dass der Großteil seiner Belegschaft „outgesourced“ wurde und in einer für unseren Konzern günstigeren (?) Firma untergekommen sind.

Am Tisch unterhielten sich die beiden über die besseren Anlagestrategien um ihre Rente zu sichern, unter Berücksichtigung der Inflation. Gold und Sachwerte ist das Fazit der beiden Schlipsträger gewesen, was sie immer wieder einkaufen, wenn der Preis für die Feinunze Gold mal wieder niedrig ist.

Das die ausgemusterten Mitarbeiter, die jetzt für weniger Geld arbeiten dürfen, nicht mal ansatzweise über mögliche Alternativen zur Rente nachdenken können…geschenkt.

Dafür haben die beiden genügend Zeit um Aktienkurse zu beobachten und in Firmen zu investieren, die mit der gleichen unmenschlichen Vorgehensweise tolle Renditen versprechen.

Es gibt Tage, da kann ich nicht so viel Essen, wie ich kotzen möchte. 👿

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Ich bin der Hass…kaspar

Gestern Abend ging es für Steffi und mich nach Oldenburg, wo wir zum zweiten Mal innerhalb von sieben Monaten Rene Marik live sehen wollten.

Hatten wir uns beim ersten Besuch im Vorfeld reichlich per youtube mit Eindrücken versorgt, so sind wir diesmal ganz unbefangen an das Event rangegangen. Und mit leichtem Hunger, da unser Frühstück beim Chinesen bereits mehrere Stunden zurücklag…

Erst umkurvten wir zweimal den Parkplatz, da wir keinen Imbiss vor der Weser-Ems-Halle ausmachen konnten. In Osterholz waren damals die Bratwurst- und Bretzelstände vor der Halle. Also vielleicht doch noch mal Richtung Innenstadt? So groß war dann der Hunger aber doch nicht, also sind wir wieder Richtung WE-Halle, wo wir erstmal 2,50€ für einen Parkplatz abdrücken durften. Man kann es auch übertreiben… 👿

Vor der Halle dann ein bekanntes Gesicht.

I: Ist das nicht Rene Marik?

S: Sieht glatt so aus.

I: Auf jeden ist er das.

Ein Türsteher rief der betreffenden Person dann hinterher.

T: Rene, komm hier mal rein.

Wow, wir haben ihn in Echt gesehen. 😕

Also zwei Meter von uns entfernt! Wenn ich noch in dem Alter wäre, wo ich Autogramme gejagt hätte, dann wäre DAS die Gelegenheit gewesen… 😉

Wie auch immer. In der WE-Halle waren die Stände zum Futtern aufgebaut. So ein Glück. Steffi holte sich eine Bretzel und ich eine Currybratwurst. Und ich muss sagen, die war das schlechteste an dem Abend. Das beste an der BratBockwurst war noch, dass sie in zu süßer Ketchupsauce mit Currypulver badete…

Um den Geschmack schnell wieder wegzubekommen, war ich also gezwungen, mich am Süßwarenstand noch einzudecken. 😉

Pünktlich um 20 Uhr ging es dann auch los und eine neu hinzugewonnene Person spielte eine mir wohl bekannte Titelmelodie aus einer Science-Fictionserie aus den Sechzigern. Wahrlich ein Professor!

Ja, ab jetzt kommen eher nur Insider, deshalb lasse ich es mal sein. Nur so viel: Der Maulwurf, er lebt noch. 🙂

Ach ja, und eine weitere Puppe ist hinzugekommen, der oben erwähnte Hasskaspar. Eine echt fiese miese Type, die das Programm von Rene Marik aber durchaus bereicherte. Genauso wie der Professor, der aber ein Mensch aus Fleisch und Blut ist.

Fazit: Wieder glühten mir Abends nach der Show die Hände vor Klatschen und in der oberen Bauchgegend schein ich ein Muskelkater zu haben.

Jetzt schaue ich erstmal bei myspace mir die Hasskasparbox an, um über Neuigkeiten von Rene Marik immer auf dem Laufenden zu sein.

Eins noch: Nach der Show sind Steffi und ich nach laaaaanger Überlegung noch zu Mäckes gefahren und haben beide erstmals die  Schließung einer McDonaldsfiliale live und in Farbe erlebt…

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Berliner Vorgeschmack

Ende diesen Monats kommen unsere Berliner Kegelfreunde zwecks sportlichen Vergleichs zu Besuch.

An diesem Wochenende hatten wir bereits Besuch eines Kegelvereins, der sein 60-jähriges Bestehen in Delmenhorst feierte und mit dem wir einen freundschaftlichen Vergleich auskegelten. Zu Gast war der auf Kreisliganiveau kegelnde Klub Turbine Falkensee, der vor den Toren Berlins zu Hause ist.

Aus sportlicher Sicht waren die „Spandauer“ uns hoffnungslos unterlegen, obwohl wir durch die Landesmeisterschaft in Celle nicht mal in Bestbesetzung antraten. Das tat der guten Laune der Besucher aber keinen Abbruch.

Vor dem Wettkampf wurden sogar Besuchergeschenke überreicht.

Während des Wettkampfes sollte der Spaß an der Freude seinen Vorrang haben. Außer bei den Prassis, die ihr internes Familienduell ausfochteten. Leider gewann der Erfahrenere vor dem Schöneren Knackigeren Jüngeren.

Nach dem Wettkampf wurde dann lecker über drei Gänge gespeist. Festzuhalten bleibt:

– Im Hotel Goldenstedt gibt es keine Spargelsuppe aus dem Glas oder der Dose.

– Steffi, die uns u.a. bediente, muss schon in der Küche das kleinste Schnitzel für mich beiseite gelegt haben.

– Rote Grütze ist nichts für mich, weil zu sauer. Aber das wusste ich auch schon vorher.

Auf jeden Fall war es ein schöner Abend und es scheint im nächsten Jahr, wenn wir zu unseren Berliner Freunden fahren, einen Abstecher am Freitag nach Falkensee zu geben. Mich würde es freuen.

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