Nachtrag: Offener Brief (an Sky)

Was muss ich jetzt in der aktuellen Ausgabe der c’t lesen?

Brian Sullivan will nicht mit Preissenkungen, sondern mit innovativen Angeboten mehr Kunden werben…

Darunter eine App für das iPad, sowie für das iPhone…

Aha.

Und vor allem sollen drei neue HD-Sender das Repertoire bereichern und damit mehr Kunden anlocken.

Ah ja. Es sollen also bestehende Sender in Zukunft doppelt gezeigt werden. Einmal in scharf und einmal nicht ganz so scharf…

Ja ne, ist klar.

Damit soll Sky Deutschland im kommenden Jahr schwarze Zahlen schreiben. Operativ versteht sich. Das soll mit einer Erhöhung der Abonnenten gelingen. Derzeit sind es 2,47 Millionen. Benötigen tut man für das heere Ziel 2,8 bis 3 Millionen.

Ich komme noch mal zu meinem Beispiel von neulich. Darin ging es mir um drastische Preissenkungen der Angebote, wegen meiner auch gestaffelt nach Segmenten, wie es derzeit schon der Fall ist (Welt, Sport, Bundesliga), aber ohne dem Sky Welt Pflichtabo.

Gehe ich von einem Durchschnittspreis von 32,90 Euro aus (Sky Welt und ein zusätzliches Abo wie Bundesliga-Fußball) und glaube mal den Zahlen von Sky, dann werden ca. 100 Millionen Euro gebraucht, um einen Gewinn im operativen Geschäft zu erreichen.

Gehe ich davon aus, dass Sky die Preise auf meinen Vorschlag senkt und jeder ebenfalls zwei Abos (im Durchschnitt) anschafft, dann sind es ca. 10 Millionen Abonnenten benötigt werden. Eine stolze Zahl, in der Tat. Nur: Sky müsste wie in meinem Vorschlag schon angemerkt keine Receiver mehr sponsorn und würde Gelder einsparen.

Und unter uns. Ich glaube viele würden sogar ein drittes und viertes zusätzliches Paket mit abschließen, denn das ist ja schon für weit unter der Hälfte als bisher zu bekommen.

Und zusätzliche Gadgets wie iPad-Apps kann man sich immer noch für einen einmaligen Betrag versilbern lassen. Womit die Entwicklungskosten auch wieder raus sind.

Mal ehrlich? Soll ich wirklich über 30 Euro für einen Sender zahlen, der nicht weniger Werbung zeigt als die Öffentlich-Rechtlichen? Und die haben auch HD-Kanäle. Und verdammt nochmal! Die kosten viel weniger!

Ist das denn so schwer?

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Perfekte Verabschiedung

Gerade beim Kegelabend:

„So Jungs! Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht. Aber ich habe zu Hause zwei leichtbekleidete Mädels, die sich auf der Couch räkeln und ihre Muschi streicheln.“

Ihr glaubt es nicht?

Hier der Beweis:

Ich musste die Gesichter unkenntlich machen. Sonst wäre ich meines Lebens nicht mehr glücklich geworden. 😉

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German Horror

Ich bin gerade per Nerdcore auf den Film „The Human Centipede“ aufmerksam gemacht worden. Ich schaute mir brav den Trailer an und ich kann mir nicht helfen, ich muss irgendwie wieder an IT-Crowd denken…

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Polizei gegen Bürger gegen Polizei

Die Aufstellung von Holger, die ich gestern vorstellte, gefiel mir sehr gut. Heute morgen bekam ich in der Presseschau des Deutschlandfunks Gelegenheit, dass Spiel auch mal zu spielen.

Dort wurde ein Kommentar der Lausitzer Rundschau vorgelesen, den man ebenfalls als einseitige Meinung auffassen kann und entsprechend auch für die Gegenseite anwenden kann:

Mehr Prävention rufen die einen, schärfere Gesetze die anderen. Beides ist mindestens gleich wichtig. Denn der Angriff auf einen Polizisten markiert auch immer einen Angriff auf den Rechtsstaat.

Mehr Prävention rufen die einen, schärfere Gesetze die anderen. Beides ist mindestens gleich wichtig. Denn der Angriff auf einen Bürger markiert auch immer einen Angriff auf den Rechtsstaat.

Wer in jungen Jahren keine Erziehung zur Gewaltlosigkeit und Toleranz genossen hat, der kann später eher dazu neigen, selbst Gewalt anzuwenden. Hier ist auch das Elternhaus gefordert.

Und dem sollte auch nicht die Möglichkeit gegeben werden, seine Gewaltbereitschaft im Polizeidienst auszuleben.

Wenn das versagt, muss zumindest die Abschreckung größer werden, als sie bislang in Paragrafen gegossen ist. Bis heute gibt es keine Mindeststrafe für tätliche Angriffe gegen Polizisten.

Wenn das versagt, muss zumindest die Abschreckung größer werden, als sie bislang in Paragrafen gegossen ist. Bis heute gibt es keine Mindeststrafe für tätliche Angriffe gegen Bürger.

Und warum bei gewalttätigen Übergriffen auf Sicherheitsbeamte nur zwei Jahre Haft drohen, aber bei Beschädigung ihres Polizeifahrzeuges fünf Jahre, ist auch keinem vernünftigen Menschen zu vermitteln.

Huch! So einseitig kann ich dann doch nicht schreiben. Zum Glück kam heute morgen auch ein Kommentar aus der „tageszeitung„:

Verlogen ist zudem die Darstellung, dass Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte derzeit nur mit maximal zwei Jahren Haft bestraft werden könne. Denn dabei wird unterschlagen, dass jede Verletzung eines Polizisten zusätzlich bestraft wird: mit bis zu fünf Jahren Haft – und wenn zum Beispiel ein Messer im Spiel ist, sogar mit bis zu zehn Jahren.

Und ich möchte wetten, dass ein Kollege immer so hilfsbereit ist und eine weitere Verletzung bestätigen wird.

Abschließen möchte ich mit dem letzten Kommentar, der in der Presseschau zu dem Thema zu Wort kam. Und zwar dem „Mannheimer Morgen„:

Allerdings plädiert die Union lediglich für vergleichsweise billig zu habende höhere Strafandrohungen. Wenn es um die sehr viel kostenintensivere Ausstattung und Ausbildung von Polizisten geht, zeigen sich dieselben Politiker schon sehr viel zugeknöpfter. Wer es aber mit seinen Beteuerungen, Polizisten besser schützen zu wollen, wirklich ernst meint, müsste sich für beides einsetzen.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, denn hier ist der Kreis zum ersten Zitat aus der Lausitzer Rundschau geschlossen. Nur das die zu dem Thema Prävention gar nichts zu sagen hatte. Findet es aber immerhin wichtig…Immerhin…

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