No-Go für Politiker

Die Wahrheit sagen?

Geht gar nicht.

Konsequenz?

Rücktritt!

Siehe unserem ehemaligen Bundespräsident Horst Köhler. Der sagte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk:

„[…]Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern.[…]“

Das taten die anderen Politiker schnell mit dem Hinweis ab, dass Horst Köhler das ja ganz anders gemeint hat – ohne zu sagen, wie er das denn nun gemeint hat.

Nun ist Horst Köhler zurückgetreten. Was schade ist, denn war Herr Köhler mit seiner ehrlichen, ja fast schon zu ehrlichen Art nicht eine Erfrischung in Bevölkerungskreisen? Brachte er nicht mit seinen Ausrutschern auch dem gemeinen Bürger die Politik näher? Und leistete er sich nicht die Ausrutscher, die einem jeden von uns gedankenverloren passieren können?

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Eine Antwort to “No-Go für Politiker”

  1. Ulf. Mehr oder minder täglich Privatkram. Says:

    Macht Ursula zum Horst und Lemmy zum Bundespräsidenten!…

    Köhler hat in den Sack gehauen, ein neuer Präsident muß her. Oder besser noch: eine Präsidentin. Kaum wird der Posten frei, wird eine hoch gehandelt: Zensursula von der Leyen, die ihre Inkompetenz in……


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