Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Was haben ein Fußballverein aus Gelsenkirchen und Borussia Dortmund gemeinsam?

Einen Arsch voll Schulden.

Was ist der Unterschied zwischen den beiden Fußballvereinen?

Die einen setzen auf junge aufstrebende und günstige Spieler, die sich gut entwickeln können und dem Verein bei Verkäufen viel Geld in die klamme Kasse spülen.

Und die andern setzen auf alte ausgediente Stardiven und solche, die sich dafür halten, die man für viel Geld aus der Stadtkasse finanziert…

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Die Straßen werden sich mit Hass füllen

Gut, dass viele Leserinnen der Beileid Twilight-Reihe keinen Deutschlandfunk hören (unterstelle ich jetzt mal so). Denn was gestern in der Sendung Büchermarkt von Denis Scheck gesagt wurde, könnte bei weiterer Verbreitung dazu beitragen, dass die Städte im Angesicht von wütenden Frauenhorden brennen, angesichts seiner Worte.

Erst machte sich Scheck warm, in dem er über Cecilia Aherns Buch „Ich schreib Dir morgen wieder“ sagte:

Scheck: Auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn:

Funck: „Liebes Tagebuch, ich hasse mein Leben. Kurz gesagt ist es Folgendes: Mein Dad hat sich umgebracht, wir haben unser Haus und überhaupt alles verloren, ich mein ganzes Leben, Mum ihren Verstand, und jetzt wohnen wir bei zwei Soziopathen im hinterletzten Kaff.“

Scheck: Wäre dies der Beginn des neuen Romans der irischen Autorin Cecilia Ahern, es wäre ihr erster guter. Leider aber steht diese Eintragung in einem magischen Tagebuch auf S. 128 von „Ich schreib dir morgen wieder“, und alles in diesen wenigen Sätzen Zusammengefasste wurde genau so haarklein und vorhersehbar auserzählt wie der Rest dieser Schmonzette um eine 16-jährige Waise, die auf dem platten Land von mildtätigen Nonnen in die wahren Werte ewiger Herzensbildung eingeführt wird.

Einmal so richtig in Fahrt sollte Stephenie Meyer ihr Fett abbekommen. Zu ihrem Buch „Bis zum Erbrechen Ende der Nacht“ sagt Scheck:

Gegen die aufgeblähten Schmachtfetzen der Mormonin aus Arizona helfen scheinbar weder Knoblauch noch Weihwasser oder Silberkugeln: die Gesamtauflage von Meyers bislang vier Romanen um die prüde Schöne Bella Swan und den höflichen Vampir Edward Cullen beträgt über hundert Millionen Exemplare. Doch erfahrene literaturkritische Exorzisten wissen: Lautes Vorlesen enttarnt den adjektivüberladenen Stammelstil Meyers, ihre totale Unfähigkeit zum Malen von Stimmungen ebenso wie ihr Unvermögen, abstrakte Gedanken darzustellen. Zurück bleibt nur ein von Lachtränen benetztes jämmerliches Häufchen Asche.

Was sagen eigentlich die Frauen dazu, die mir erzählt haben, dass Frau Meyer doch so schön die Gefühle beschreiben könnte? Ist Herr Scheck vielleicht nicht zu solchen Gefühlen fähig (schließlich ist er Literaturkritiker) oder sind Frauen nur einfach zu beeindrucken? Gegen ersteres spricht die Kritik des nächsten Buches, in der Scheck fragt:

Werde ich am Ende einfach zu weich?

Aber in der aktuellen Spiegel-Bestsellerliste Belletristik ist ja noch eine weitere Meyer-Schmonzette platziert („Biss zum ersten Sonnenstrahl“), an der sich Scheck dann auch wieder auslässt:

In diesem mit 200 Seiten für Meyersche Verhältnisse Winzling von einem Buch greift die Autorin eine Nebenfigur auf, die einen kleinen Auftritt im dritten Band von Meyers Blut-und-Hoden-Story hatte: die 15-jährige Bree Tanner. Bree ist die klassische „damsel in distress“, eine Jungfrau in Bedrängnis, die im Hochzeitskleid Kohlenschippen könnte, ohne dass auch nur ein Stäubchen ihre Makellosigkeit beeinträchtigen würde. Offenbar plagte Stephenie Meyer das schlechte Gewissen, wie lieblos sie diese Figur über die Klinge springen ließ. Doch in dem Versuch, poetische Gerechtigkeit herzustellen, verschlimmbessert Meyer alles. Meyer hat wieder einen Roman triefend von Moral geschrieben, einer Moral, deren besondere Perfidie gerade darin besteht, dass sie einen Sinn unterstellen muss für einen sinnlosen Tod.

Ich gebe zu, damit hat sich Scheck in mein Gedächtnis katalputiert, obwohl ich ihn schon vorher immer gerne gehört habe. In der Sendung Büchermarkt, die ich nur nebenbei höre, ist er der Eye Ear-Catcher.

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Neue Rubrik: Düstere Fundstücke

Ich hader schon lange mit dieser Rubrik. Einerseits finde ich die Art, wie sie zum Beispiel Sash in seinem Blog umsetzt sehr witzig. Andererseits ist mir so ein Talent nicht gegeben.

Aber es häuften sich in letzter Zeit die Suchbegriffe, über die auf unser Blog zugegriffen wurde, wo ich dachte: WTF?!

Deswegen mache ich jetzt mal mit dieser Rubrik auf und hoffe, Euch damit etwas unterhalten zu können.

Einer der ersten Suchanfragen über die ich stutzend gestolpert bin, ist diese hier:

mit 18 jahre auch eine grenze

Hmm, was hat der oder die gesucht? Vielleicht will ich es gar nicht so genau wissen…

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merkwürdige hobbys

Auch immer wieder gerne gesucht. Mein Rat: Denkt Euch selber welche aus.

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Aber es wird ja auch nach Informationen gesucht, z.B. diese hier:

tierpension mahlstedt preis katze

Nur zur Info: Ute Mahlstedt hat eine Hundepension. Freut mich, dass ich helfen konnte.

ich hab es fünf nach zwölf taxi 4

Hmm, ich bin am liebsten (und wahrscheinlich häufigsten) Taxi 5. Und bei mir ist schon zehn nach…

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Aber Suchbegriffe regen auch zum Nachdenken an. Wie dieser hier:

radio rock revolution neger

Wann zum Teufel habe ich das böse N-Wort benutzt? Ah, hier also…

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Häufigster Suchbegriff, mit dem hier auf diesem Blog gelandet wurde, ist übrigens

burg fischhausen

Ein Jahr ist das jetzt schon her…

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Und zu guter Letzt noch der Suchbegriff, der mich dazu brachte, diese Rubrik letzten Endes einzuführen:

grenze und gestecke

Ernsthaft, ich habe wirklich mehrere Minuten gebraucht, bis ich wusste, dass da jemand Kränze und Gestecke suchte…

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Was ich loswerden will (48)

Täuschen, Tarnen, Tricksen

Nochmal Jens Berger, der nach den Fehlern in der Planungsphase nun die Fehler in der Durchführung bei der Love Parade 2010 offenbart.

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Sieben

Ware: Lüge, Preis: variabel entdeckt sieben neoliberale Unwahrheiten in deutschen „Qualitätsmedien“ (nein quatsch, da ist ja auch die Bild dabei…) und deckt diese in seiner unnachahmlich „freundlichen Art“ auf.

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Und zum Schluss noch ein Video, über das ich in Peters Blog aufmerksam wurde und in dem es um werbende Fernsehköche geht, die ihre eigenen Aussagen ad absurdum führen.

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Reset your Mind

Zwischendurch mal wieder ein Video, dass wirklich atemberaubend ist.

(Via Ronny)

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Merle is back

Schönere Bilder habe ich auch nicht geschossen.

Willkommen zurück Merle

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Was ich loswerden will (47)

Heute mit einem Spiegelfechter-Special.

Der Mensch ist in erster Linie menschlich

David Liese hebt in einem Gastbeitrag beim Spiegelfechter Grenzen auf und zeigt, worauf es wirklich ankommt. Ein sehr lesenswerter Beitrag, warum komme ich nicht auf solch geistigen Ergüsse, wenn sie schon meine Empfindungen wiederspiegeln? Ach ja, weil ich sonst Gastautor beim Spiegelfechter wäre. 😉

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Tod an der Rampe

Jens Berger geht der Tragödie vom vergangenen Samstag auf den Grund. Wegen solcher Artikel, die ehrlich, authentisch und einfach nur gut geschrieben sind, lese ich gerne den Spiegelfechter. Das integrierte Video zeigt in einer erschreckenden Deutlichkeit die anbahnende Katastrophe. Aber auch die Hilflosigkeit der Menschen und der Polizei.

Einzig die Rolle der Medien wird nur am Rande angeschnitten. Aber das hat HD Schellnack in seinem Beitrag „Tod und Spektakel“ schon am Sonntag gemacht. Und wurde dank der BILD leider bestätigt.

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Ähnlichkeiten

Während der WM habe ich von einer Kollegin aus der Buchhaltung zwei Weingummis bekommen, die eine frappierende Ähnlichkeit zu meinen privat getragenen Klamotten aufweisen.

Unglaublich, oder? Woher weiß sie das bloß?

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Warmsanierung die zweite

Vor exakt neun Monaten, und ich meine auf den Tag genau neun Monaten, brannte es im Bremer Hafen, was ich hier schon angeschnitten habe.

Und heute wieder dasselbe Bild, wo einem doch unweigerlich der Gedanke aufdrängt, dass dort drüben gegenüber der Weser jemand eine gute Versicherung gegen Feuerschäden hat. Oder ein bedenklich schlechtes Sicherheitskonzept.

So sah übrigens das Bild aus, dass sich uns bot:

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Gut chinesisch essen

Nachdem ich mein Faible für chinesisches Essen wiederentdeckt habe, was allerdings durch gelegentliche Einladungen beim „Familienchinesen“ getrübt wird, waren Steffi und ich am Samstag wieder richtig lecker chinesisch essen.

Ich hatte ja meinen Eltern mal zum Groll & Wik Grill & Wok-Paradies geschickt und die waren schlicht begeistert. Das ist auch schon eine Zeit lang her und am Samstag war Steffi und mir danach. Dafür haben wir sogar ein Grillen mit Antje und Tim abgesagt, die wir gerne dabei gehabt hätten.

Bei der Ankunft fiel zuerst der volle Parkplatz auf. Okay, ich wusste ja, dass der Laden beliebt ist. Aber irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass gerade Sommerflaute herrscht. Hier nicht, was für den Laden spricht.

Drinnen war es jedoch so geräumig, so dass unsere Zweifel noch einen Platz zu bekommen, gleich zerstreut wurden.

Das Ambiente ist stimmig, nicht überladen sondern eher dezent. Das Personal sehr freundlich und das Restaurant sehr kinderfreundlich. Die Kinder hielten sich vornehmlich am Brunnen auf, der anscheinend noch umgebaut wird. Ansonsten ist alles sehr gepflegt.

Gut, Ambiente ist ja nicht alles. Preislich liegt das G&W-Paradies im Rahmen. Für 13,50 Euro gibt es chinesisches und mongolisches Buffet. Und die Auswahl ist reichlich und geschmacklich alles sehr lecker. Und das kann ich behaupten, denn den Großteil habe ich probiert. 😉

Viel Wert scheint darauf gelegt zu werden, dass die Saucen alle glutamatfrei sind. Zumindest wurde sehr deutlich darauf hingewiesen.

Ebenfalls nicht kritisieren kann man das Personal das häufig vor Ort war und nach dem Befinden und weiteren Wünschen gefragt oder einfach die Teller abgeräumt haben.

Das einzige, was ich überhaupt kritisieren kann, wenn ich wollte, wäre die Tatsache, dass die Stühle auf dem Teppich nicht so gut rutschten und man beim häufigen Aufstehen zum Buffet mit dem Stuhl zu kämpfen hatte. Ein schwerwiegendes Problem. 😉

Fazit: Ein absolut lohnenswerter Besuch!

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