Das war es dann

Nein, mit der Überschrift meine ich nicht, dass hier das Blog eingestellt wird, weil ich wegen des guten Wetters derzeit kaum noch was schreibe. Es ist schließlich auch WM und das eine oder andere gibt es ja auch noch zu tun.

Mit der Überschrift meine ich auch nicht das gestrige Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft. Denn meine Lieblinge spielen am Sonntag um den Weltmeistertitel. Und meine Lieblinge tragen keine rot-blauen Farben. 😉

Nein, was mit der Überschrift eigentlich gemeint ist, sind die Hochzeitspläne für dieses Jahr. Nachdem ein viel zu großer Anteil der eingeladenen Gäste aus unterschiedlichsten Gründen abgesagt haben und die Quote bei nahezu 50% lag, wurden Steffi und ich sehr nachdenklich. Und wegen der Absagen auch sehr traurig.

Am Dienstag setzten wir uns dann zusammen und gingen die Lage mal durch.

  • Ein Großteil aus meiner Familie und Bekanntenkreis hatte abgesagt oder noch nicht zugesagt.
  • Bei Steffi hatten die meisten Kollegen auch ihr Nichterscheinen angekündigt.
  • Die Urlaubssituation gestaltet sich als schwierig, außer ein paar Gleitzeittagen ist einfach nicht mehr drin.
  • Die Reaktionen auf den Hochzeitstermin waren überwiegend negativ. Das Datum an sich hat uns nicht gestört. Mir gehörten die Türme nicht, die an dem Tag eingestürzt sind. Und wenn ich sehe, wie sehr die Regierungen dieses Ereignis ausnutzen um die Freiheit der Menschen zu beschneiden und z.B. in Afghanistan munter Krieg spielen, sollte uns das Datum nicht nur an die Toten gemahnen. Nein, gestört haben uns immer wieder die Reaktionen darauf, die irgendwann umschlugen in „Nerv!“… Nerv! Nerv! Nerv! 👿

Aber der Hauptgrund, warum wir übereingekommen sind, dass wir die Hochzeit jetzt verschieben, ist die hohe Absagequote.

Klar, im Endeffekt ist es unsere Hochzeit und die würde ich auch nur mit Steffi alleine begehen. Aber bei unserer Hochzeit geht es auch darum, vor all unseren Freunden, Kollegen und der Familie den Tag zu feiern, an dem wir uns vor Gott und dem Staat zu unserem gemeinsamen Weg bekennen. Vor uns haben wir uns schon längst dazu bekannt. Aber dieser Tag soll uns in jeder Hinsicht positiv in Erinnerung bleiben. Und das würde es nicht, wenn nur die Hälfte der Menschen da ist, die uns wichtig sind.

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