In geheimer Mission

Hatte heute einen Spezialauftrag, der mir wieder einen Schwung grauer Haare einbrachte.

Ich durfte zur Bank fahren und eine Einzahlung der Kasse vornehmen. Mit einem hohen vierstelligen Betrag in der Tasche steigt der Grad der Nervosität exponentiell an.

Ich glaub, als Geheimagent wäre ich eine Niete. 😉

Werbeanzeigen
Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , . Kommentare deaktiviert für In geheimer Mission

Augen auf im Straßenverkehr

Heute morgen bekam ich eine pdf-Datei mit folgendem Inhalt. Gezeigt werden vier Bilder und vorab eine Frage:

Manchmal erregt nur ein Bild unsere Aufmerksamkeit!!
Die Fahrerin des Wagens hatte mit einem Handy telefoniert…
Siehst Du das Motorrad?
Und hier die Bilder:
Und weiter:
Siehst Du es nun?
Und schließt ab mit den Worten:
Der Fahrer dieser Honda war mit ca. 140km/h unterwegs. Die Fahrerin des VW
telefonierte gerade mit ihrem neuen Handy als sie aus der Seitenstraße auf
die Hauptstraße einbog. Sie übersah dabei den Motorradfahrer.
Dieser schaffte es nicht mehr genug zu bremsen um den Unfall zu vermeiden.
Im VW befanden sich zwei Personen. Der Motorradfahrer wurde ebenfalls IM Wagen
gefunden.
Durch den Aufprall wurde der VW auf die Seite gekippt und rutschte mehr als 6 Meter.
Alle drei Personen waren sofort tot.
Die Fotos enstanden im Rahmen einer Polizeiaustellung zur Unfallprävention.
Schicke diese Mail an alle Auto- und Motorradfahrer.
Vor allem an alle die ein Handy haben.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Bitte benutzt das Handy nicht am Steuer.
Es kann leben retten,
es könnte Dein eigenes sein…… oder meins…….
Uh ja, sehr eindrucksvoll. In der Tat.
Jetzt stellt sich aber für mich die Frage: Wieso wird sich auf die telefonierende Frau konzentriert und das zu schnelle Fahren des Motorradfahrers in keinster Weise dramatisiert? Denn 140 km/h sind außer auf Autobahnen überall zu schnell. Geht man von einer Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße von 100 km/h aus, dann sind das 40 km/h zu schnell. Das kann man als Autofahrer auch ohne telefonieren selten einschätzen. Übrigens ein Grund, warum ich bei nur einem sichtbaren Licht lieber noch einen Moment länger stehen bleibe, um die Geschwindkeit richtig einschätzen zu können.
Aber ob die Hauptstraße nicht innerorts war, steht da auch nicht. Was dann das Verhalten des Motorradfahrers als gemeingefährlich bewertet werden kann. Das sind jedoch Vermutungen und soll das Fehlverhalten der Fahrerin in keinster Weise schmälern.
Jedoch sollte der Appell an alle Beteiligten gehen und sich nicht nur auf eine Person oder Personengruppe richten. Telefonieren am Handy ist ebenso pfui bah, wie das streiten mit dem Partner, das programmieren des Navis, das blättern in der Zeitung oder das zu schnelle Fahren, bremsen ohne blinken beim Abbiegen oder Überholen vor (oder schlimmer noch, in) Kurven.
Die Teilnahme am Verkehr fordert die Aufmerksamkeit aller Teilnehmer und sollte immer dem Rücksichtsgebot unterliegen und nicht der Zurschaustellung der eigenen Fahrkünste.
Veröffentlicht in Bilder. Schlagwörter: , , , , , , , . Kommentare deaktiviert für Augen auf im Straßenverkehr

Heute auf Bild.de

Haben die das auch endlich gemerkt bei BILD. *hehe*

Nein, kein Fake, nach einem Hinweis der NachDenkSeiten selber einen Screenshot erstellt.

Veröffentlicht in O-Ton. Schlagwörter: , . Kommentare deaktiviert für Heute auf Bild.de

Was ich loswerden will (46)

Lange ist es her und viel hat sich angesammelt. Zeit also, meine Liste mal auszuleeren.

***

Analyse einer Pressemitteilung

Das ZDF zieht Bilanz in einer Pressemitteilung und Holger, der Fernsehkritiker und frisch gebackener Grimme Online Award-Gewinner liest sie genau.

***

Das Schwenken der Fahnen – eine Einübung in Gleichschaltung für alles Mögliche

Albrecht Müller sieht im Wedeln der Fahnen eine Einstudierung der Kritiklosigkeit. Dazu passt der Gastartikel von Benjamin Fredrich beim Spiegelfechter (Furcht vom kollektiven Fahnenschwenken).

***

Perspektiven zur Perspektivlosigkeit

Und wo wir gerade beim Spiegelfechter sind, Jens Berger zeigt unsere politische Zukunft nach der Bundespräsidentenwahl auf.

***

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ihr Treiben

Peter erklärt hier noch mal die neoliberale demokratiefeindliche Lobbyistenvereinigung INSM. Warum wird die eigentlich nicht vom Verfassungsschutz beobachtet?

***

Worunter wir gerade in den Chefetagen am meisten leiden, ist Charaktermangel

Telepolis interviewt Tom Schimmeck über Macht und Ohnmacht der Medien.

***

Das Falsche – zur falschen Zeit am falschen Ort

Warum das Sparpaket der Bundesregierung das dümmste und egoistischste ist, was die schwarz-gelben ideologiegeführten Ahnungslosen machen konnten erklären die NachDenkSeiten.

***

In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich

Das fragt sich Peter in einem meiner Lieblingsblogs Konsumpf in zwei Teilen (Teil 1, Teil 2).

Veröffentlicht in Politik. Schlagwörter: , , , , , , , , , , . Kommentare deaktiviert für Was ich loswerden will (46)

Man weiß immer was man hat…

wenn man es nicht mehr hat…

Heute wird Norbert Blüm, ehemaliger Arbeitsminister unter Kanzler Birne Schwarzgeld Kohl 75 Jahre alt. Ja, genau der Norbert Blüm, der mit seinem Ausspruch „Die Rente ist sicher!“ für große Erheiterung gesorgt hat. Heute wissen wir, die staatliche Rente ist sicherer als alles was danach kam.

Anlässlich seines Geburtstages rief der Deutschlandfunk ihn heute morgen an und befragte ihn zu der aktuellen Situation in Politik und Gesellschaft. Und was soll ich sagen? Ich vermisse ihn wirklich.

Personen wie Norbert Blüm waren es, die wenigstens noch etwas Menschlichkeit in das Lager der CDU brachten. Personen wie Norbert Blüm sorgten sich auch im konservativen Lager um die Menschen. Personen wie Norbert Blüm setzten sich nicht nur für die Arbeitgeber ein, sondern auch und gerade für Arbeitnehmer UND Arbeitssuchende.

Gibt es heute noch eine(n) Bundesminister(in), der/die sich aus Überzeugung noch für diejenigen einsetzt, die ihn/sie gewählt haben und keine leeren Worthülsen absondert, die nicht mal im Ansatz ernst gemeint sind?

Hier ein paar Auszüge aus seinem heutigem Interview mit dem Deutschlandfunk, das sehr lesenswert ist:

„Er (der linke Flügel der CDU) ist schwächer geworden, das liegt auch daran, dass der Sozialstaat schwächer geworden ist.“

„[…]das ist ein neoliberaler Trend, der rund um die Welt geht, nur glaube ich, dass der an sein Ende gekommen ist. Manche haben das noch nicht gemerkt.“

„Wenn man natürlich die Beiträge durch Riesterrente umleitet in die Kasse von Allianz und Konsorten, ja, dann fehlt das in der Rentenversicherung. Und aus einem Hungerlohn können Sie auch keine Luxusrente machen. Hungerlöhne schaffen Hungerrente, hat allerdings nichts mit der Rentenversicherung zu tun. Insofern verteidige ich den Satz heute wie gestern.“

„Ich sehe, wenn die Arbeitgeber sich aus dem Spiel schleichen. Ich meine, viele der Diskussionen, da geht es ja, bei Licht betrachtet, um nichts anderes, als den Arbeitgeberbeitrag zu sparen. Macht nicht so viel Worte! Kopfpauschale war nur ein Vorschlag, weil die Arbeitgeber mit ihrem Beitrag raus sind. Hartz IV, da ging es darum, die beitragsbezogene Arbeitslosenversicherung nach hinten wegzudrücken. Riesterrente ohne Arbeitgeberbeitrag. Wenn sie das wollen, sollen sie es sagen und nicht so viele Umwege machen. Das ist Kündigung des Sozialvertrags, auf dem unsere Republik basiert.“

Er wäre ein Bundespräsident, der auch meine Unterstützung gehabt hätte. Schade, jetzt ist es wieder eine Grinsekatze.

Veröffentlicht in Politik. Schlagwörter: , , , . 2 Comments »

Protest

Und weil ich gerade so in Video-Laune bin, hier noch ein Musikvideo von Broken Social Scene.

„Meet me in the Basement“

(Via PolkaRobot)

Veröffentlicht in Musik, Video. Schlagwörter: , . Kommentare deaktiviert für Protest

Old but Gold

Da stehen sie also, die Helden meiner Pubertät. Und selbst Metallica macht eine gute Figur, obwohl ich sie aus diversen Gründen vor langer Zeit aus meinem Herzen verbannt habe.

Einzig der Hinweis „History is  happening right now“ finde ich etwas zu hochgegriffen. Bis ich das Video sah:

(Via Popkulturjunkie)

Da fällt mir ein, ich könnte mal meine Serie endlich zu einem Ende bringen.

Veröffentlicht in Musik, Video. Schlagwörter: , , . Kommentare deaktiviert für Old but Gold

Facebook ist gar nicht so böse

Weiß sogar extra 3. *hehe*

Veröffentlicht in Video. Schlagwörter: , . Kommentare deaktiviert für Facebook ist gar nicht so böse

Gaststättensuche Recall

Anlässlich der verschobenen Hochzeit wollten Steffi und ich den einen oder anderen Kollegen und Bekannten noch zusätzlich einladen. Da der Platz in der Waldschänke, des Siegers aus dem ersten Gaststättencastings, eher begrenzt ist, wollte Steffi sich den Friesenhof in Schortens mal genauer anschauen.

Vorteil beim Friesenhof ist unzweifelhaft die zentrale Lage in Heidmühle. Außerdem kannten wir durch ein gemeinsames Spargelessen vor ein paar Wochen bereits das Essen, was für gut befunden wurde. Einzig die Bedienung fiel mir dort als nicht sehr aufmerksam, eher rumpel- fast schon rüpelhaft auf. Und da bin ich ja Sensibelchen.

Diesmal war es leider nicht anders. Wir hatten um elf Uhr einen Termin und wurden von einer Bediensteten schon mal durch den Saal geführt. Geräumig ist er wohl, keine Frage. Das Buffet sollte aber durch die Gaststätte durch im Restaurant oder, wenn dies belegt ist, im Gaststättenbereich auf den Tischen bereitgestellt werden…hmmm…

Ob wir noch Fragen hätten? Ja, in der Tat, denn wir wollten eigentlich noch mit dem Chef nicht nur über das preisliche sprechen, sondern auch wissen, was so aufgetischt wird. Der Chef ist der Koch, was an sich ja nicht das verkehrteste ist. Er kam also aus der Küche, drückte uns einen mehrseitigen Ausdruck in die Hand und klärte uns über die Preise auf. Essen ist Festpreis, Getränke werden separat abgerechnet. Das kann einerseits deutlich günstiger sein als eine Pauschale, andererseits kann es auch die Angestellten dazu verleiten, auf Kosten der Kundschaft das eine oder andere Fläschchen abzuknapsen. Gut, dass will ich hier nicht unterstellen, aber die Aussage, dass es bei einer Pauschale immer einen Verlierer gibt, kann man auch umdrehen.

Das die ganze Zeit im Stehen, weil uns weder ein Sitzplatz angeboten wurde noch was zu trinken. Ich sag ja, ich bin in der Hinsicht sensibel.

Weiter konnte ich dem Gespräch nicht beiwohnen, weil mein Vater mich auf Handy anrief um mir mitzuteilen, dass er sich um die Katze gekümmert hat (was Muttern ihm fast vergessen hatte zu sagen) und er die Gelegenheit nutzen wollte, um Achim zu sagen, wie toll er den Boden in seinem neuen Wohnzimmer verlegt hat und er ihm nicht genug danken könne…

Als ich wieder reinging, war das Gespräch gerade zu Ende. Steffi und Jana, die als neutrale Beobachterin mitgekommen war, standen immer noch mit dem Chef in der Gaststätte. Wir verabschiedeten uns höflich und entschieden uns noch mal bei der Waldschänke vorzufahren.

Dort wurden wir freundlich empfangen und ein Sitzplatz angeboten, den wir nicht wahrnahmen, weil Jana und Steffi sich den Saal anschauen wollten. Die Betreiberin der Waldschänke zeigte sich von der Erhöhung der eingeladenen Personen unbeeindruckt und verwies auf den vorderen Bereich. Leider ist der räumlich zum Saal abgetrennt. Zwar ist eine große Schiebetür vorhanden, aber man sitzt etwas abgetrennt von den anderen.

Das passte Steffi so gar nicht und auch für Jana und mich ist das ein großes Manko.

Mittags saßen wir dann alle zusammen und wägten die Vor- und Nachteile ab.

Vorteile Friesenhof:

  1. zentrale Lage
  2. großer Saal

Nachteile Friesenhof:

  1. unaufmerksames Personal
  2. Buffet weiter ab vom Schuss
  3. keine Getränkepauschale und damit keine Planungssicherheit beim Preis

Vorteile Waldschänke:

  1. Freundliches Personal
  2. Alles an einem Platz
  3. Schön gestalteter Saal
  4. Günstig

Nachteile Waldschänke:

  1. Liegt etwas außerhalb
  2. Saal etwas zu klein, Gäste sitzen zum Teil außerhalb

Gerade der Personalfrage maß ich besonderer Bedeutung bei. Im Friesenhof fühlte ich mich zu keiner Zeit wirklich wohl, weshalb Steffi nach gab und das Friesenhof verwarf. Das Platzproblem ließe sich schließlich auch dadurch lösen, dass während des Essens die zwei drei Tische im Saal untergebracht werden können und wenn die tanzige Phase beginnt, die Tische immer noch raus können. Dann wird eh so viel Fluktuation sein, dass nicht mehr alle Tische benötigt werden.

Das lässt sich also muddeln. Ein komisches Gefühl, weil man sich nicht gut aufgehoben fühlt…nicht. Da bin ich sensibel.

53 Jahre Atombomben

Ein verstörendes Video, das Isao Hashimoto bei Blip.tv präsentiert. Anfangs nüchtern und ruhig, wirkt es im Laufe der Zeit wie ein hektischer Lichtschwarm. Dabei sind die Lichter allesamt Atombombenexplosionen.

(Video ist nicht im RSS-Reader zu sehen… :roll:)

(Via KFMW)

Veröffentlicht in Video. Schlagwörter: , , , , , . Kommentare deaktiviert für 53 Jahre Atombomben