Freude statt Frust

Gestern las ich im „Jeverschen Wochenblatt“ einen Bericht darüber, dass eine Firma namens „arvato“ in der Gemeinde Schortens verbleiben will und die Freude darüber groß ist.

Aha, ist ja interessant. Aber woher kenne ich den Namen „arvato“?

Im Artikel war dann auch von der Bertelsmanntochter in Verbindung mit „arvato“ die Rede. Und da fiel es mir wie Schuppen vor die Augen Schuppen von den Augen. Na klar, die Firma „arvato“ gehört zu den Meinungsmachern von der Bertelsmann-„Stiftung“. Und über so einen Schmarotzer der Gesellschaft freut man sich, dass er seinen Platz in der Region behält? Statt ihn mit brennenden Fackeln davon zu jagen?

Im Artikel war dann noch die Rede davon, dass die Firma 10 Millionen Euro in die Errichtung neuer Büroräume stecken will. Ja was ein Knüller! Damit sich die meinungsmachende Elite auch ja schön wohl fühlt an der Nordseeküste. Nur das die Bertelsmann-„Stiftung“ den deutschen Steuerzahler 2 Milliarden Euro verwehrt hat und das Geld in Unternehmen wie „arvato“ fließt, steht leider nicht im Hurra-Artikel.

Sicher ist es für eine strukturschwache Region wie das Friesenland wichtig, Arbeitsplätze zu haben. Aber müssen es gerade diese undemokratischen Arbeitsplatzvernichter von Bertelsmann sein?

Für weitere Informationen bezüglich Bertelsmann empfehle ich das Buch „Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen“ und das gerade erschienene Buch „Bertelsmannrepublik Deutschland: Eine Stiftung macht Politik“ (Amazon-Partnerlinks). Nicht das noch jemand denkt, ich bin auf die Seite der Verschwörungstheoretiker gegangen…

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