Büro-Ausrüstung

Was jedes Büro unbedingt braucht…einen eigenen Wetterfrosch. 🙂

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Passt gerade

Weil es gerade so gut passt:

Für die Unwissenden unter uns, hier die Erklärung:

Auf spanisch und spiegelverkehrt, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

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Danke

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Verarschende Werbung

Weniger witzig fand ich die Werbebeilagen der Sonntagszeitung.

Als erstes fiel mir das Prospekt von kik in die Hände. Da preisen die doch tatsächlich ihr umweltfreundliches Verhalten an, indem sie in verherrlichender Manier darüber sinnieren, dass ihre Billig-Klamotten aus China mit einem Dampfer rüberkommen.

Das ist an Dummdreistigkeit wohl kaum noch zu überbieten! Wenn dieses auf billig getrimmte Unternehmen tatsächlich Verantwortung übernehmen würde, dann würde er seinen Näherinnen in China und Bangladesch, wie auf der Route gut zu erkennen, angemessene Löhne bezahlen. Aber dann könnte man keine Damen-Shirts mehr für 4,99€ verkaufen.

Da wird ein aus betriebswirtschaftlichen Gründen vollzogener Schritt – das mit zig Tonnen gefüllte Schiff ist nun mal effizienter und kostengünstiger als das Flugzeug – als Vorteil für den Kunden verkauft. Doch wo bitte schön bleiben die Vorteile für die Näherinnen, die in knastähnlichen Zuständen 16 Stunden und länger arbeiten müssen?

Verantwortung sieht in meinen Augen anders aus!

Bei der Gelegenheit möchte ich auf die Kampagne „Saubere Kleidung“ hinweisen. Und dieses Video sollte man sich auch gleich noch zu Gemüte führen.

Auf beides (Website und Video) bin ich durch das großartige Blog Konsumpf gestoßen (worden).

Übrigens: Nicht umsonst wird beim Browser-Addon WoT die Website von kik mit gelb eingestuft. 😉

***

Nicht ganz so schlimm, aber auch die Schlagader zum Schwellen brachte mich die Beilage von Netto.

Hier wird mit dem bevorstehenden Feiertag zur Einheit Deutschlands Werbung gemacht. An sich eine tolle Sache, wenn man über zwanzig Jahre nach der Grenzöffnung nicht immer noch mit Ost und West werben würde. Auf der einen Seite die typisch ostdeutschen Spezialitäten, auf der anderen Seite der westdeutsche Fraß Beitrag.

Witzigerweise orten die Macher des Prospekts konsequent Ost und West nicht geographisch ein (vielleicht politisch?). Links ist Osten, rechts ist Westen. Da können die Lehrer ja wieder einiges aufarbeiten…

Saufziege

Ich muss jetzt mal ein paar schonungslos ehrliche Worte verlieren.

Es ist unglaublich, mit was für einer versoffenen Kreatur ich die Wohnung teile. Entschuldigung für meine Wortwahl, aber außer Saufen, Fressen und Schlafen ist da nicht mehr viel. Ach ja, und Scheißen. Okay, ab und an vielleicht noch kuscheln, aber will man das mit einem Weib, deren Rasierer sie nur vom hörensagen kennt?

Und wehe, es wird mal ein Wunsch nicht pronto erfüllt! Dann wird das Haus zusammengebölkt.

Okay, das ist alles nichts neues für mich, ich war schließlich schon mal verheiratet. Aber wenn die Kleine schon morgens an der Weinflasche hängt, weil der Tag anscheinend nicht zu schaffen ist, dann ist bei mir der Punkt erreicht, wo der Geduldsfaden reißt. Ich habe ihr jetzt oft genug gesagt:

„Wenn das so weiter geht, Kleine, dann schreibe ich das in unser Blog! Von mir aus auch mit einem Beweisfoto, damit alle Welt sieht, wie versoffen Du bist!“

Sie wollte nicht hören, lallte nur unverständliches Zeug. Ja, sie nahm mich nicht mal mehr Ernst.

Mittlerweile kommt sie nicht mal mehr mit mir ins Bett, sondern schleicht stolpert nachts irgendwann heimlich rein.

Es ist echt eine Schande, wie sehr man doch verwahrlosen kann. Wenn ich doch nur früher was dagegen getan hätte. Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass vielleicht ihre Eltern das lesen und ihr ins Gewissen reden.

Ach ja, hier noch das Beweisfoto, wie sie morgens bereits an der Weinflasche hängt. Das Foto ist um 6:45 Uhr enstanden.

Und mit sowas lebe ich unter einem Dach. 😉

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Post auf die man verzichten kann

Was haben der BVB und ich am Samstag gemeinsam gehabt?

Wir beide haben am Samstag im Norden drei Punkte gekriegt.

Im Gegensatz zum BVB konnte ich mich aber nicht darüber freuen. 😦

Am Samstag flatterte Post ins Haus, überschrieben mit dem Landkreis Oldenburg. Da ich mit denen seit Jahren nichts mehr zu tun habe, konnte das nichts gutes bedeuten.

Aufgerissen und gelesen. Angeklagter, ihnen wird zur Last gelegt, sie hätten an dem Mast gesägt!

Am Montag, dem 13.09. waren Steffi und ich in Friesland, um den Geburtstag von Steffi Mutter zu feiern und ihre Eltern in den Urlaub zu verabschieden. Das mir der Ausflug noch teuer zu stehen bekommt, wusste ich da noch nicht.

Angeblich soll ich auf dem Hinweg bei 126 km/h dem vorausfahrenden Fahrzeug viel zu nahe gekommen sein. Die Rede war von 17 Metern und damit weniger als 3/10 des vorgeschriebenen Mindestabstands. Bekennen Sie sich schuldig?

Öhm, nö. Natürlich nicht.

  1. Beweist ein Foto noch gar nichts.
  2. Sagt es auch nichts über die Verkehrssituation aus.
  3. Ich verhalte mich doch immer vorschriftsmäßig.
  4. Und überhaupt, was wäre denn die Strafe?

Zum letzten Punkt konnte mir google wenigstens eine klare Antwort liefern. Das hieße dann wohl: Auf Wiedersehen, lieber Führerschein.

Dennoch konnte ich mich an keine Situation erinnern und nahm mir vor, der Behörde heute mal auf die Finger zu klopfen. Einem rechtschaffenden Bürger am Samstag so einen Schrecken einzujagen…

Als ich Sonntag morgen aufwachte, fiel es mir wie Schuppen vor die von den Augen. Da war doch dieser lahmarschige Ford Ka, den Du vor Dich hergeschoben hast. Und als Du wutschnaubend so mit Schieben beschäftigt warst, hast Du Dich doch über diese „Wetterleuchten“ gewundert. Ja genau, diese Leuchten, wo Du Dich doch noch gewundert hast, dass die Rücklichter des Vordermannes an der Leitplanke reflektieren…oooooh scheiße!

In diesem Moment wusste ich, dass ich mir jede Peinlichkeit in einem schmucklosen Behördenzimmer in Wildeshausen ersparen konnte. Stattdessen habe ich den Bescheid heute ausgefüllt und zur Post getragen.

Klarer Fall: Eine gerechte Strafe! An dieser Stelle wäre ich vielleicht 10 km/h schneller gefahren, eventuell 20 km/h. Da ist ein dichtes Auffahren, wie hier geschehen, eine unnötige Dummheit, die bestraft gehört und auch bestraft wird. Schade ums Geld, aber das sollte mir doppelt eine Lehre sein. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass auch mal die absichtlich dicht auffahrenden Individuen bestraft werden.

Und da es mein erstes Fahrverbot ist, darf ich mir innerhalb von vier Monaten den Zeitpunkt selber festlegen, wann ich den Führerschein abgebe. Und da Steffi und ich im Dezember zwei Wochen Urlaub haben, bietet sich das doch an. Und das Beste daran: Ich muss an den Feiertagen nicht zwischen Friesland und Delmenhorst hin- und herfahren. Sondern gefahren werden. 😈

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Ruhestörung

Ja, ich weiß, dass ich die letzten Tage das Blog sträflichst vernachlässigt habe. Aber das hatte auch einen sehr guten Grund.

Denn seit Freitag ist der neueste Teil von Civilization im Handel und um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich mir das Spiel bei Amazon (Partnerlink) vorbestellt. Und Freitag nach der Arbeit lag die Post auch schon auf dem Küchentisch. 🙂

Die Verpackung also aufgerissen, den Duft eines neuen Spiels kurz aufgenommen und genossen und dann die DVd zur Installation ins Laufwerk gelegt und los gehts. Wenn da nicht die lange Installationszeit gewesen wäre. Ich kam mir fast schon wie er hier vor:

Nach (gefühlten) zwei oder drei Stunden konnte es dann aber endlich losgehen. 😉

Der erste Eindruck war erwartungsgemäß sehr gut, kannte ich vieles doch schon aus Vorab-Meldungen und Trailern. Sonst beschäftige ich mich ja null mit irgendwelchen Spielen, aber ein neues Civilization lässt in mir schon ein gesteigertes Interesse für Computerspiele erwecken.

Irgendwann kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^) und da meine Augen zwei, drei Stunden später schon brannten – ich bin einfach schon aus der Übung – ging ich dann mal ins Bett.

Kurz nach dem Aufstehen und der lästigen Nahrungsaufnahme, bei der Steffi und ich jetzt „Die wilden Siebziger“ anschauen, juckte es aber schon wieder in den Fingern. Während der BVB gegen St. Pauli seine Erfolgsserie fortsetzte, machte ich eine kurze künstlerische Pause. In der Halbzeit des Spiels kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^). Gleich nach dem Abpfiff des Spiels ging das andere Spiel auch wieder weiter.

Irgendwann in der Nacht ging es dann wieder in dieses komische Ungetüm mit den vier Buchstaben. Aber auch nur, weil am Sonntag der erste Durchgang zur Vereinsmeisterschaft anstand. Eine lästige Pflicht, da ich meine Einzelergebnisse meist schon vorher mit einem Wort beschreiben kann: Unbefriedigend.

Dieses Mal war jedoch alles anders. Nach einem ausgiebigen Frühstücks und ausreichend Erkenntnisse über das Leben in den Siebzigern ging es ins DKZ, wo ich mit 44 Holz das viertbeste Ergebnis des gesamten Tages schob. Aber ich habe in den letzten Tagen auch viel von Jürgen Klopp gesagt. Denn das war der erste Durchgang. Und wie im Bobfahren hört man mit selbigen ja nicht auf, nur weil man nach der ersten Kurve eine gute Startzeit hingelegt hat. Ich habe also erstmal nichts erreicht damit.

Nach dem Kegeln ging es dann auch gleich wieder an den Computer zum Spielen, bis das Spiel seinen ersten Absturz am Wochenende hatte. Gerade lese ich, dass der erste Patch veröffentlicht wurde, was meinen Absturz aber nicht erklärt. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon starke Kopfschmerzen hatte – ich sag ja, ich bin aus der Übung – gingen Steffi und ich ins Bett.

Mein Fazit zum Spiel bis hierher:

Das stapelweise Angreifen ist (zum Glück) nicht mehr möglich. Hier muss man endlich auch mal die Möglichkeiten des Fernkampfes nutzen.
Die Diplomatie ist m.E. auch sehr verfeinert worden.
Dazu gefällt mir das Prinzip der Stadtstaaten sehr gut, weil sie eine weitere Möglichkeit des Handelns ermöglichen.
Ein wenig trauere ich um den Wegfall der Religionen, weil ich das schon einen wichtigen Aspekt finde. Dafür gibt es jetzt Sozialpolitiken, die durch hohe Kulturpunkte ausgebaut werden können. Hat man dann fünf Sozialpolitiken komplett ausgefüllt, kann das Utopia-Projekt angegangen werden. Da ich sehr expansiv spiele und viele Städte sich nachteilig für die Sozialpolitik (oder waren es die Kulturpunkte?) auswirken, habe ich das noch nicht geschafft.

Die Errungenschaften werden wieder ansprechender präsentiert, aber nichts gegen die Zweier-Version, als die Videos gezeigt wurden. Die haben mir persönlich noch am besten gefallen.

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Ode an Uwe

Alle Jahre wieder lässt uns unsere Waschmaschine im Stich. Während bei einem Mal ein Anstubsen reichte, war bei einem anderen Mal eine intensive Reinigung des „Ankers“ vonnöten. Das hatte Uwe damals in seiner Freizeit ganz selbstlos gemacht.

Während ich diese Zeilen schreibe, dreht sich die Trommel unserer Maschine wieder. Und das haben wir wieder Uwe zu verdanken. Letzten Sonntag, man war in perfekter Derby-Stimmung, wollte ich noch den Berg Wäsche abgetragen haben. Leider drehte sich wieder mal die Trommel nicht. Also Abends vorm ins Bett gehen dem guten Uwe eine Mail geschrieben, der auch prompt antwortete, nur leider war ich nach meiner Mail gleich ins Bett gegangen.

Also Montag morgen ihm die genaue Fehlermeldung geschickt. Danach kam erstmal keine Reaktion, weshalb ich ihm Dienstag morgen noch mal flehentlich anschrieb. Und Nachmittags stand er dann vor der Tür (natürlich mit einem vorherigen Telefonanruf). Wir haben es uns dann vor hinter der Waschmaschine gemütlich gemacht und während wir uns unterhielten, reinigte er das Spulensystem – also Ständer, Anker usw. – und klärte mich (mal wieder) über die regelmäßig nötige Reinigung einer Waschmaschine auf.

Und während ich also hier sitze und dem Uwe dankbar bin, schnurrt das Maschinchen fast wie neu.

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Zufall oder Beweis?

Heute morgen klagte eine Kollegin mit ironischem Unterton darüber, dass ich den Keksteller mit der Serviette stehen gelassen habe, nachdem ich den letzten Anstandskeks gegessen habe, welches nach deren Gelage vom Vortag übrig blieb.

Worauf mir in meiner spontan verallgemeinernden Art ein Vergleich einfiel:

Jede Frau, die ich kennengelernt habe, lässt beim Klopapier genau eine Lage Papier drauf, damit sie ja nicht eine neue Rolle aufstecken müssen.

Und wie zum Beweis war auf dem MännerHerrenscheißhausklo, welches ich unmittelbar nach meiner laut geäußerten Erkenntnis aufsuchte, eine neue, nicht angebrochene Rolle ArschKlopapier. 😉

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Arme Stromkonzerne

Heute morgen durfte der Präsident des deutschen Atomforums und Manager bei E.ON seine Meinung zur Laufzeitverlängerung im Deutschlandfunk kundtun (das ganze Interview hier: Klick).

Das bei einem Vertreter der Atombranche natürlich Phrasen ausgesondert werden, die in der Atomenergie die Zukunft sehen, dürfte nicht überraschen. Mehr überrascht hat mich das Gejammer über die hohen Abgaben, die durch die Brennelementesteuer noch steigen.

Da macht man sich als kleiner Bürger ja keine Gedanken darüber, dass die großen Konzerne von ihren Milliardenumsätzen noch Abgaben zahlen müssen, statt gleich alles einzusacken. Von derzeit 60% Abgaben wird da gesprochen, was bei E.ON im Jahr 2009 noch für knapp 9 Milliarden Euro Gewinn gereicht hat.

Laut lachen musste ich dann bei der Aussage

„[…] wir sind der Meinung, dass wir die Belastungsschraube so weit angezogen haben, dass wir die Grenze dessen, was hier möglich ist, erreicht haben. Letztendlich müssen die Unternehmen auch von ihren Aktivitäten profitieren, das heißt auch Geld verdienen, das ja zum Teil auch wieder in Investitionen fließt und damit den Umbau unserer Energieversorgung, der dringend notwendig ist, unterstützt. Das gilt nicht nur für die Erzeugung, das gilt auch für die Netze. Hier ist sehr, sehr viel zu tun, […]“

Natürlich ist hier sehr, sehr viel zu tun, weil die Konzerne jahrelang verpennt haben, in die Infrastruktur zu investieren und ihre Milliardengewinne an die Aktionäre auszuschütten, bis die Masten im Winter wie Kartenhäuser zusammenfielen. Die Wahrheit ist: Es wird nur ein Teil investiert, alles andere wird als Gewinn abgeschöpft.

In einem hatte Herr Güldner, so der Name des Managers aber recht. Im Wahlkampf letztes Jahr machten die konservativen Parteien kein Geheimnis daraus, dass die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert werden. Gut, dass die versprochenen Steuersenkungen nicht kamen…geschenkt…wäre sowieso bei der Haushaltsverschuldung glatter Selbstmord. Aber das die Laufzeitverlängerung mitgewählt werden würde, dass wusste man auch schon, als man sein Kreuzchen letzten Herbst machte.

Aber das werden wohl kaum diejenigen sein, die jetzt auf der Straße stehen. 😉

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