Tell me why I don’t like mondays !

Vorweg: „Arrrghhhh“ zu diesem heutigen Tag. Warum? Lies selbst:

Ein schöner Montag Morgen. Denkste! Der Wecker hat mal eben 30min eher geklingelt als sonst (weil ich ja höchst pünktlich im Büro sein wollte). Mein Körper allerdings sträubte sich gegen diese Erneuerung und deshalb hieß es noch 10 min dösen. Der liebe Verlobte hatte diesen morgen die Ruhe weg und stand nicht wie gewohnt vor mir auf, sondern erinnerte mich an mein Vorhaben mit leichten Stubsern. So was am frühen Morgen macht mich aggressiv. Nicht nur der Gedanke das mollige Bett verlassen zu müssen, nein, auch noch als Erste in das unterkühlte Badezimmer zu müssen…ein Graus. Nun gut, wat mut dat mut also raus aus den Federn ins kalte Bad und unter die Dusche. Später wenn Stefan aufgestanden ist, kurz nörgeln, dass ich nun doch die Heizung anhaben möchte, weils mir morgens einfach zu frisch ist. Aber nöö… der weigert sich vehement die Heizung vor Oktober anzustellen. Noch ein Punkt auf der „schlechten Laune Skala“.

Auf der Arbeit angekommen fing es gleich stressig an und verblieb den ganzen Tag in diesem Zustand. Der Montag ist eh immer sehr gedrängt, weil ich ab 14 Uhr zu SAP Vorbereitungen muss und vorher eigentlich mein Tagesgeschäft erledigt haben sollte. EIGENTLICH. Aber heute unmöglich. Kollegin im Urlaub und zu allem Überfluß gabs Riesenärger in der Produktion. Da ich in der Produktionsplanung arbeite schlägt sich sowas natürlich bis zu mir nieder. Fazit: Ein Haufen Arbeit und viel zu wenig Zeit. Die rinnt dir an solchen Tagen einfach durch die Finger. Und natürlich ist man ja nicht die Einzige, die an solch einem Tag und kurz vor der SAP Einführung im Stress ist. Da bekommt man dann schonmal einen Ranzer hier, ein blöden Kommentar da und zwischen all der „guten Laune“ wird dir noch preisgegeben, dass du dir im gesamten Oktober die Wochenenden abschminken kannst, weil wir den Samstag auch arbeiten müssen. Ich muss zugeben, dieser Tatsache hat mich erst im Nachhinein runtergezogen, im ersten Moment war ich eher froh, dass es jetzt einen Plan gibt, wie, wann und in welchem Ausmaß wir für die SAP Einführung unsere Tests durchführen. Und lieber ein bißchen zu viel, als andersrum.

Aber gut, der Arbeitstag war zu Ende und ich fix und fertig. Außerdem höchst unzufrieden, da ich es nicht leiden kann, mit dem Gefühl, mein Pensum nicht geschafft zu haben, nach Hause zu fahren. Warum ich nicht länger geblieben bin? Weil, und nun kommen wir zu dem schönen Teil des Montags, Antje und ich beschlossen haben, mal wieder im Volleyball aktiv zu werden. Sie hat auch einen wunderbaren Spaßverein gefunden, der sich nur noch zum Training trifft und an keinen Tunieren teilnimmt. Genau wie wirs gern haben. Ball daddeln zum Spaß und nicht auf bitter ernste Leistung.

Heute sollte unser erstes Schnuppertraining stattfinden. Doch als ich zu Hause war, sag ich ehrlich, hatte ich null komma nix Bock. Mein Kopf hat gebrummt, mein Bauch tat weh. Ich fühlte mich wirklich ausgepowert und wenn Antje nicht gewesen wäre, wär ich sicher nicht hingefahren. Zu allem Überfluß hab ich noch nicht mal Knieschoner. Also in provisorische Klamotten reingezwängt und Kontaklinsen ins Auge geprökelt. Und da war er wieder: Der Montag.

Das linke Auge ging schnell und schmerzlos. das rechte Augen hat mit mir gekämpft und es sah so aus als sollte ich den Kampf verlieren. Erst hab ichs nicht weit genug aufkriegen können, dann ist mir die Linse immer wieder auf dem Finger bappen geblieben und dann, als ich sie endlich drin hatte, brannte es wie Feuer. Es zwickte und zwackte und ich war völlig hilflos. Denn vor lauter Schmerzen (die Linse hatte sich mal schön in meinem Auge umgeklappt) hat mein rechtes Auge geweigert sich zu öffnen, blöder Schutzreflex. Somit kam ich nicht an die Linse ran und wurde nur noch saurer. 2 Gründe um zu Schreien und zu Weinen – naja, die Tränen liefen sowieso schon. Auch das Trösten vom Schatzi half da nix. Im Gegenteil es machte mich nur noch aggressiver von ihm meinem Rücken gestreichelt zu bekommen, während ich wie Karl Dall vorm Spiegel hing. Stefan trollte sich und ich riss mich zusammen und stemmte mit aller Gewalt das Auge auf und entfernte die Linse. Ein schöner Anblick der sich mir da im Spiegel bot. Bei der Augesröte denken die doch, ich wurd zu Hause noch geschlagen. Also tatsächlich musste ich mich dann zum Sport auch noch mit Make up abdecken. So, nu wurds aber auch Zeit. Tasche gepackt und runter die Treppen. Schuhe angezogen und rauf die Treppen: Natürlich die Sportschuhe vergessen.  Ab ins Auto und los.

Bei Antje angekommen wurde ich erstmal mit witzigen Junggesellinnenabschiedsfotos von der Einwegkamera überrascht. Fein fein. Meine Laune stieg, meine Lust auch. Ach was, ich hatte jetzt richtig Lust ein paar Bälle zu schmettern und so vielleicht auch ein wenig den Frust vom Tag rauszulassen. Hoch motiviert und so voll plötzlicher guter Laune sind wir zwei Hübschen (hihi – in unserem sportlichen Schlabberdress) dann zur Turnhalle.

An der Tür ein Zettel: „Hallo ihr Lieben. Training fällt aus. Schöne Woche euch. Eure Maren“

Na, das wird ja hoffentlich nicht für uns gedacht sein. Mit ein wenig Hoffnung in die Halle und was sehen wir. Tischtennis. Lang und schmutzig. Aber kein Volleyball. Ein netter Mann vom Tischtennis bestätigte unsere Vermutung und nahm uns auch die Hoffnung, dass wir auch nur zu Zweit ein paar Bälle schlagen durften. Das ist versicherungstechnisch nicht drin.

Große Enttäuschung! Riesen Enttäuschung! … ! 😦

Da hatten wir uns endlich mal aufgerafft und dann so was. Also alle Mann wieder zurück nach Hause, wo ich mir erstmal ne dicke Schüssel Schokomüsli und ne handvoll Brotchips reingezogen haben. Und nun schieb ich wieder Frust, weil ich mir das heute abtrainiert und nicht draufgefuttert hätte!

And that’s the reason why I don’t like Mondays! 😉

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Astronomischer Geschichtsunterricht

In den letzten 30 Jahren haben Astronomen allerhand Asteroiden lokalisiert. Waren 1980 noch ca. 9.000 Asteroiden bekannt, so beträgt die Zahl bekannter Asteroiden in diesem Jahr bereits über 530.000. Das folgende Video zeigt diese Asteroiden und deren Umlaufbahn an.

Die Asteroiden, die die Erdumlaufbahn durchqueren sind rot, die Asteroiden, die sich weniger als eine astronomische Einheit (AE=150 Millionen Km) der Erde nähern sind gelb gefärbt. Alle anderen Asteroiden sind grün dargestellt.

Das Video ist in höchster Auflösung eingebettet und dauert recht lange, bis es vollständig geladen ist. Aber es lohnt sich…schon wegen der Musik.

(Via Ronny)

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Pisskey

Joa, so einen guten Single-Malt-Whiskey lasse ich mir schon mal gerne schmecken. Gerne in netter Runde, mit Menschen, die einen guten Tropfen zu schätzen wissen.

Nun hat Rene in seinem Blog Nerdcore einen ganz besonderen Whiskey vorgestellt. James Gilpin destilliert das Urin von Diabetikern zu Whiskey. Prost!

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Exzellent

Heute (oder mittlerweile gestern :oops:) haben Steffi und ich meine Eltern zum Essen eingeladen. Mal so als „Danke schön“ für ihre aufgewendete Zeit, die sie für unsere Katze opfern, wenn wir in Friesland oder mal im Urlaub sind.

Da vom Weihnachtsgeschenk unserer Firma noch lauter ungenutzte Gutscheine vorhanden sind, suchten wir uns was hübsches aus. Diesmal sollte es ins Esszellent gehen. Daniel, mein Arbeitskollege beglückwünschte uns schon zu dieser hervorragenden Wahl. Das klang schon mal gut. 🙂

Normalerweise soll man ja erst loben, bevor man kritisiert. Hier ist es aber umgekehrt, denn mit der (letztlich erfolgreichen) Parkplatzsuche war das negativste des Abend schnell überstanden.

Der Empfang sehr freundlich, der Kellner immer souverän, das Ambiente stimmig und die Musik dezent, aber sehr schön.

Beim Bier wurde mein Vater eine Empfehlung gegeben, die ihm sehr schmeckte. Die Mädels nahmen Rhabarbar- bzw. Maracujaschorle. Der Fahrer (hier präsentiert von niemand geringerem als mir^^) bestellte eine Flasche Wasser.

Das Häppchen vorweg machte schon mal Lust auf mehr. Hier erklärte uns der Kellner, was es ist und aus was es zum größten Teil besteht, ohne die Geheimzutaten zu verraten.

Zu Essen bestellte Steffi Fisch in Curry-Kokos-Sauce mit Lauch und Zucchini, meine Mutter ähnliches mit Huhn und Vatern und ich Wildschweintortellini mit Shitake(?)-Pilzen. Vorab gab es noch Blattsalat und für meinen Vater ein Überraschungsvorspeisenteller. Da mein Vater kein Fisch mag, bzw. sich nicht drum reißt, fragte er vorsichtig nach, was für Überraschungen er erwarten dürfte. Die Antwort, wenig überraschend, wird nicht verraten, sonst wäre es ja keine Überraschung. 😉

Um mich herum wurde bei der Vorspeise schon laut gelobt ob des guten Essens. Jetzt versuchte ich mein Glück, dem Kellner ein Geheimnis zu entlocken. Wer die Sängerin im Hintergrund wäre, wollte ich wissen. Und er verriet es mir. So macht man das. 😉

Für die Interessierten hier: Angus & Julia Stone aus Australien.

Das Essen war geil. Richtig geil. Daniel kündigte schon eine gewisse Überschaubarkeit des Tellers an. Klar, vier Tortellini sind überschaubar. Aber riesig waren sie. Mein Hunger auch. Und satt war ich danach. Ein Häppchen probierte ich auch bei Steffi. Auch verdammt lecker.

Aber sollte es das schon gewesen sein? Nein, mein Vater und ich wollten nicht schon aufhören und bestellten noch Desserts. Er ein Apfelstrudel mit selbstgemachten Rum-Rosinen-Eis und ich frittierte Mangofrühlingsrollen und weißer Schokoladencreme. Darauf mussten wir etwas länger warten, aber…es wurde schließlich frisch zubereitet und Papas Dessert glich schon einem architektonischem Kunstwerk. 😉

Ein sehr schöner Abend, der dank einer guten Restaurantwahl zu einem perfekten Abend wurde. 🙂

Fazit: Fünf von vier Sternen für das Esszellent.

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Wie man Suchmaschinen nutzt

Gestern überlegten meine Arbeitskollegen, wie der Typ hieß, der vom Stachelrochen getötet wurde…Jonathan? Dennis?

Kein Problem, dachte ich. Steffi kennt den bestimmt. Schnell angerufen und voll auf den falschen Fuß erwischt. Auch ihre Kollegin konnte nicht helfen. Gut, dann recherchieren wir das halt.

Ich habe dann mal Google gefragt. Suchbegriffe waren „Abenteurer“ „Stachelrochen“ „Australier“. Und wurden prompt fündig. Sein Name: Steve Irwin.

Noch kurz darüber beömmelt, wie „witzig“ Spiegel-Online reimen kann…und dann Steffi angerufen. Sie hatte den Namen auch herausbekommen und war neugierig, welche Suchbegriffe ich benutzt habe. Wie ihre Suchbegriffe waren wollte ich dann natürlich auch wissen:

rtl2 rochen tod

Seitdem ist es in unserem Büro ein Running-Gag, alle Suchbegriffe mit rtl2 voranzustellen. 😀

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Düstere Fundstücke (KW 36)

Und hier wieder die Suchbegriffe der Woche, subjektiv selektiert. 😉

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stefan über stefan http://duestere grenze.wordpress.com

Ja, ich schreibe viel über mich. Aber auch über andere Sachen. Eines meiner nächsten Beiträge: Warum Leerzeichen in URLs nicht zum gewünschten Ergebnis führen. 😉

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brauereifest im september in jever 2010

An diesem Wochenende! Auch ein Grund, warum wir mit der Verschiebung der Hochzeit nicht ganz unglücklich sind. Denn so sind mehr Hotels frei.

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pellende haut sonnenbrand arzt

Schlimm? Dann würde ich auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

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nackt beim hautkrebsscreening

Kommt ganz auf das Aussehen an. Bei mir reichte es, mit der Unterhose dazustehen und diese nach Bedarf runterzuziehen.

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verdauungsprobleme nach türkeiurlaub

Ja ja. Ein weitverbreitetes Problem. Aber keine Sorge, das geht nach ein bis zwei Wochen von alleine weg.

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italienische nacht hude

War die schon wieder? 😉

Und dann war da noch

dieses unheimliche Fenster…

Diese Augen werden mich noch in meinen Träumen heute Nacht verfolgen.

Diese Augen!

(via Malcolm)

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Junger Mann

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich für meine 34 Lenze gut gehalten habe. Manchmal vielleicht zu gut, wenn ich wieder mal nach den Ausweis gefragt werde, nur weil ich mal ein Tequila will…

Beim Taxi fahren (apropos…^^) nervt es beizeiten, weil die dümmsten Sprüche sich dann auf meine Fahrerlaubnis in Zusammenhang mit meinem vermeintlichen Alter beziehen…

Aber ich bin auch realistisch. Ich weiß, lange wird es nicht mehr dauern, da werde ich nicht mehr für den jungen Hüpfer gehalten, für den ich mich (noch) fühle.

Deswegen gibt es die Momente, da freue ich mich über einen jugendlichen Vergleich. Umso mehr, wenn sie von nüchternen Frauen kommen. Schon weil sie ungleich charmanter sind, also die Vergleiche, als wenn ein angetrunkener Vollpfosten aus dem Fond eines Autos brüllt:

Ey, hast Du überhaupt schon einen Führerschein?

Vollpfostensprüche halt…

Da ist es halt schöner, wenn man beim Bezahlen seiner Rechnung mitkriegt, wie die noch relativ neue Bedienung beim Hotel Goldenstedt einen Zettel unauffällig hervorholt, auf dem die Nummern unseres Klubs stehen und bei meiner Nummer daneben die Bemerkung steht

junger Mann

😀

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Ganz locker

So ein Trainingsabend beim Kegeln kann sehr viel Erkenntnis bringen. Heute war es unser Klub-Bester, der was dazu gelernt hat.

Wir sind mit unserem Durchgang fertig, sitzen beim Gewinner- bzw. Verlierer-Alster (ich hatte ersteres^^) und schnacken noch über die einzelnen Bahnen. Rolf-Dieter hält fest:

R-D: Die Bahn 6 im Rechtsansatz ist nur Mist.

Ich: Finde ich nicht. Da mache ich Dir aus dem Stand acht Stück.

R-D: Ja komm. Mach vor.

I : Ja klar! (selbstbewusstes Auftreten bei völliger Unsicherheit ;-))

Ich gehe auf die Bahn, schnapp mir ne Kugel, setz an….die Kugel läuft gut….sehr gut…. NEUN Stück! 😀

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Unterwegs

Die Info-Briefe für die Gäste sind jetzt unterwegs. Dafür habe ich mich sogar bei der Post einsperren lassen.

Nachdem ich heute bei meinen Eltern in fachmännischer Manier ein Netzwerkanschluss repariert habe und das Gerät so zum Laufen brachte, flitzte ich um kurz vor18 Uhr mit einem Berg voll Briefen noch zur Hauptpost in Delmenhorst.

Wie knapp das alles war, zeigte sich, als ich raus wollte. Da war die Tür bereits abgeschlossen und so war ich (und noch eine weitere Kundin) eingesperrt. Was tut man nicht alles für die Hochzeit. 😉

Hier für alle Ungeduldigen – und meinem Trauzeugen, der mich zu Hause noch nicht erreicht hat und ich deshalb sein Exemplar noch nicht überreichen konnte – die Hochzeitszeitung, wie ich sie an die geladenen Gäste verschickt habe.

Hochzeitszeitung

Ein klitzekleiner Fehler ist eingebaut. Wer ihn findet, darf ihn behalten. 😉

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