Überlegungen

Gestern Abend sagte Steffi aus heiterem Himmel folgenden Satz:

„Wir brauchen gar keinen größeren Fernseher. Ein größerer würde hier auch nicht reinpassen.“

Da kommt die ganze geballte Technologie-Inkompetenz zum Vorschein, versteckt hinter dem zweiten Satz, der sowas wie Kompetenz vermitteln soll. Typisch Frau eben. Kann man das glauben?

Natürlich brauchen wir einen größeren Fernseher! Nach eigenem, streng objektivem Ermessen versteht sich, könnte sogar ein Beamer im Wohnzimmer Platz finden. Dann könnte der momentan im Wohnzimmer befindliche Fernseher endlich da hin, wo er schon lange hingehört. Nein, nicht in den Müll. Ins Schlafzimmer.

Doch dafür müsste erstmal der Fernseher dort seinen Geist aufgeben. Und ich weiß auch schon wie. Die Katze erwische ich in letzter Zeit häufiger auf dem Fernseher. Wenn ich den Fernseher ein klein wenig nach vorne schiebe, damit er über die Kante ragt und ich der Katze noch etwas mehr zu essen gebe, dann könnte es klappen, dass der Fernseher aus heiterem Himmel vom Schrank kippt. Tja, und dann brauchen wir einen neuen.

Und es ist ja wohl klar, dass es keinen Sinn macht, einen Fernseher fürs Schlafzimmer zu kaufen, wenn im Wohnzimmer so ein altes Ding, dass nicht mal Full-HD kann, rum steht. Der würde dann besser ins Schlafzimmer passen, was auch den Vorteil hat, dass die Katze nicht mehr darauf rumhüpfen kann.

Ja, so mach ich das. Auswählen und kaufen tue ich den dann besser. 32″ sind fürs Wohnzimmer einfach viel zu klein. 😉

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Was ich loswerden will (53)

Multikulti: Verteufelt, tot – erst am Anfang!

Claus Leggewie mit einem Kommentar in der Süddeutschen über Angela Merkels Aussage, dass Multikulti gescheitert wäre.

„Jetzt regt sich die Kanzlerin auf, um abzulenken von mindestens zwanzig Jahren Versäumnissen der Einwanderungs- und Integrationspolitik, die ihre Partei verschuldet hat.“

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Koch kriegt den Hals nicht voll – und weitere Seitenwechsel

LobbyControl über die Meldung, dass der ehemalige hessische Ministerpräsident nicht nur den Vorstandsvorsitz von Bilfinger-Berger besetzen wird, sondern auch in den Aufsichtsratsvorsitz der umstrittenen Schweizer Bank UBS übernehmen will.

„Zuviele Köche verderben den Brei, aber wie ist es mit einem Koch, der in zu vielen Küchen arbeitet?“

Siehe dazu auch den Frontal 21-Bericht über die UBS.

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Wie die neue „Popstars“-Band heißen muss

Das Fernsehblog der FAZ über die Namensfindung der neuen „Popstars“-Band, bei der die Zuschauer zwischen Pest, Cholera und Ebola wählen kann. Autor Peer Schader schlägt vor, wenn schon billig, dann auch ehrlich und präsentiert selbst drei Namen zwischen denen man wählen kann.

Lesenswert sind auch die Kommentare, wo noch viel kreativere Vorschläge gemacht werden.

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Die Arroganz der Macht

LESEBEFEHL!

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Fischermäns Fail

Sash macht sich in seinem Blog Gedanken über das Weltbild, das Unwissen und die Albernheit von Axel E. Fischers Aussage, dass es im Internet ein Vermummungsverbot geben sollte.

„Dass außerdem gerade die CDU gerne mit Debatten das Land überflutet, bei denen einer der wichtigsten Punkte ist, dass Kinder zum Schutz vor Sexualstraftätern bloß nicht ihre Identität offenlegen sollten, sollte die Sache endgültig zu einem Treppenwitz der Geschichte machen.“

1000 Jahre europäische Grenzgeschichte

Dieses Video habe ich mir schon sieben Mal reingezogen und werde es noch mindestens siebzig Male anschauen. Für Erdkunde- und Geschichts-Fans einfach geil. Das einzige was mir fehlt ist eine Jahresangabe.

Das Video erinnert mich ja ein bisschen an eine Spielzusammenfassung von Civilization. 😉

(Via Ronny)

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Gaststättensuche – Das Finale

Anderthalb Monate ist es nun her, dass Steffis Mutter uns die Nachricht übermittelte, dass die Pächter unserer Gaststätte, in der wir die Hochzeit feiern wollten, vom Verpächter rausgedingsbumst werden soll.

Ein paar Tage später hieß es dann zwar von Pächterseite, dass sie gar nicht gewillt sind, rauszugehen. Aber ein komisches Gefühl bleibt. Was, wenn im Februar ein Anruf kommt, der uns mitteilen will, dass die Gaststätte leer steht?

Zumal wir ja nicht 100%-ig zufrieden mit der Waldschänke waren. Wie schon im Recall angemerkt, störte vor allem der etwas zu kleine Saal.

Nach langem Hin und Her entschieden wir uns, die Gaststättensuche fortzuführen. Zwei Lokale gab es ja noch, die zwar preislich höher liegen, aber lieber zehn Euro mehr pro Person zahlen und dafür Planungssicherheit zu haben.

Da wäre zum einen das „Antonslust„, wo ich Steffi bereits den Heiratsantrag machte und wir wissen, dass dort das Essen sehr gut ist.

Und zum anderen das „Zitronengras“ aka „Schützenhof Jever„.

Von beiden hat sich Steffi Angebote schicken lassen. Sah auch sehr vielversprechend aus. Jedoch auch sehr teuer nicht gerade billig. 😳

Egal, wir wollen die Hochzeit vernünftig feiern. Nur Abstriche möchte man dann natürlich nicht mehr unbedingt machen. 😉

Am Samstag waren wir „Zitronengras“, um uns vor Ort mal ein Bild zu machen. Auch zu Zeiten des Internets macht es einfach manchmal Sinn, die heimischen vier Wände zu verlassen und sich nicht auf die Peripherie-Geräte des PCs zu verlassen. Okay, mit Skype und einer 3D-Ansicht aller Räumlichkeiten wäre es auch zu Hause möglich, sich einen Eindruck zu machen. Aber dann könnte man sich nicht den Fiesematenten aussetzen, weil man sein gemütliches BVB-Jäckchen übergezogen hat.

Also Zitronengras. Wir waren eine gute halbe Stunde zu früh und der Chef war in der Küche noch beschäftigt, so dass wir erstmal einen Kaffee tranken.

Der erste Eindruck war ganz gut. Ein stimmiges modernes Ambiente. Wie sich aber herausstellen sollte, feiern wir nicht vorne oder oben, sondern hinten im Saal. Der wurde uns dann vom Chef nach dem persönlichen Gespräch noch gezeigt werden.

Das Gespräch lief ganz gut ab. Er erzählte erst mal, wie eine klassische Hochzeit bei ihnen abläuft. Dabei erwähnte er auch, dass das Zitronengras einen Vertrag mit einer DJ-Gruppe hat, die bis Open-End anwesend ist. Auch der Service ist Open-End, das Mitternachtsbuffet wird nicht um halb eins wieder abgebaut, und und und. Klang sehr verlockend alles.

Dann zeigte er uns den Saal, der sehr groß ist, Platz für siebzig Personen bietet und dabei immer noch genügend Raum zum Tanzen zur Verfügung hat. Genauso wie das Essen. Die Raucher müssen nicht drei Mal ums Eck und sind dann verschwunden, sondern haben einen Raum direkt am Saal dran. Eine Bühne auf dem der DJ Platz hat und der eine oder andere Vater eine Rede halten kann – wobei unsere Väter sich darum wohl nicht reißen werden…

Eigentlich wollte ich jetzt schon verbindlich zusagen. Aber wir wollten noch über die Preise sprechen und gingen zurück an unsere Plätze. Ich saß noch nicht ganz, da sagte er in einem überrascht-bedauerlichen Tonfall.

Oh man, das Essen wird ja 10% teurer…

Worauf Steffi entgegnete:

Wie jetzt? Nächstes Jahr? Wegen Steuererhöhung, oder was?

Nein, auch die Rohstoffpreise sind nicht schuld. Er hatte das BVB-Wappen an meiner Jacke gesehen. 😉

Scherz beiseite. Die Preisgestaltung richtet sich nach unseren Wünschen und dann wird geschaut, wie das möglich gemacht werden kann. D.h. wir geben einen Rahmen vor, in dem er sich bewegen kann. Dann sagen wir, was wir gerne hätten. Und das versucht er dann möglich zu machen.

Im Endeffekt lief das Gespräch darauf hinaus, dass wir ihm die Organisation überlassen und wir uns auf das Feiern konzentrieren sollen. Und genauso stellen wir uns das vor. Soll heißen, er ist der Dienstleister den wir in Anspruch nehmen und so konnte er uns das auch glaubhaft vermitteln.

Ein Besuch beim Antonstlust ist damit nicht mehr nötig, da wir bereits fest beim Zitronengras zugesagt haben. Alleine der Umstand, dass im Antonslust der Service ab 2 Uhr zusätzliche Kosten verursacht, aber vor allem die wirklich freundliche und ehrliche Art des Gegenübers ließen uns gleich die Unterschrift unter den Termin setzen.

Als nettes Zusatzgeschenk bekommt das Brautpaar übrigens eine Nacht im Hotel geschenkt, was uns weitere Sorgen abnimmt. Man kann also wirklich sagen, dass wir uns einen Platz im (Achtung! Wortspiel!) Garten Eden gesichert haben. 😉

Für alle geladenen Gäste also der Hinweis:

Am 02.04. wird im Schützenhof in Jever gefeiert. Hotelzimmer stehen dort (noch) zur Verfügung. Zusagen bitte bis kurz vor Weihnachten.

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Perfekter Termin

Gestern war also der 11.11.

Nicht nur Beginn der Karnevalszeit für die Jecken, sondern auch der 89. Geburtstag meiner Oma.

Aber auch der langerwartete Termin bei der dermatologischen Klinik in Oldenburg.

Das Gute vorweg: Der Onkel Doktor ist der Meinung, dass die Entzündung nicht besonders ausgereift ist und die darunter liegende Grube keinen großen Eingriff erfordert. So kann ich damit rechnen, nicht länger als zwei Wochen außer Gefecht zu sein, weil die Wunde nicht offen verheilen muss, sondern zugenäht werden kann.

Leider wird genaueres erst „intra-operativ“ entschieden werden können. Wenn der Hintern aufgeschnitten ist, weiß man genaueres…aber das dürfte recht unwahrscheinlich sein.

Im Anschluss ging es zur Terminvergabe.

Ob mir der 16.12. passen würde.

Hmm, über Weihnachten mit operiertem Hintern verbringen? Och nö. Dann doch erst nächstes Jahr.

Ob mir der 13.01. passen würde.

Hmm, bis zu meinem Geburtstag könnte ich wieder fit sein. Aber die Kreismeisterschaften wären dann auf jeden Fall ohne mich. Geht das auch früher?

Ja, aber dann würde das Jahr nicht gut für mich beginnen. Dann hätten wir nur den 03.01.

Hmm, am 02.01. ist mein Urlaub zu Ende, nahtloser Übergang. Zwei Wochen Urlaub plus zwei Wochen krank bedeutet vier Wochen ohne Führerschein. Perfekt!

Warum ich mich so über den Termin gefreut habe, habe ich der guten Dame dann nicht erklärt. 😉

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Aktualisierte Blogroll

Ich habe mir mal wieder die „Mühe“ gemacht und meine Blogroll aktualisiert. Gerne würde ich auch die eine oder andere Seite mehr unterbringen, aber das würde sie nur unnötig in die Länge ziehen. Daher meine Frage: Wie kriege ich es in WordPress hin, dass die Blogroll-Themen ausklappbar sind? Oder dort zufällige Links mit fester Anzahl präsentiert werden? Muss ich dafür ein neues Design auswählen oder ist das irgendwo in den Einstellungen vergraben?

Bin um jeden Rat dankbar. 🙂

Die neuen Seiten in meiner Blogroll sind übrigens die vom Altenheimblogger, wo Sven von seinem nicht immer amüsanten Arbeitsleben schreibt.

Dann noch Duckhome, in dem Jochen Hoff täglich politische Themen abarbeitet. Oft mit der unverzichtbaren Prise Humor.

Dann eine für mich als Kartenliebhaber unverzichtbare Seite: Strange Maps von Big Think. Teilweise absurde aber auch sehr aufschlussreiche Karten. Ein Must-See für Karten-Junkies.

Und zu guter Letzt das wohl in vielen Blogrolls befindliche xkcd. Ein Webcomic über Romantik, Sarkasmus, Mathe und Sprache. Ich gebe zu, gerade die letzten beiden Themen verstehe ich oft nicht. 😳

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I did it!

Seit vielen Monaten spiele ich schon mit den Gedanken, unseren Stromanbieter zu wechseln. Die EWE ist einfach zu teuer. In unseren Augen…

Nun spielte hauptsächlich der Preis eine Rolle. Auf einschlägigen Vergleichsseiten verglich ich immer die Preise und stellte fest, dass man gut und gerne 150 Flocken im Jahr sparen könnte. Doch irgendwie passte es nicht und so lag der finale Schritt immer in der Zukunft.

Entweder passte es mir nicht, dass man vorab alles zahlen müsste oder die Bewertungen waren zu schlecht, die hauptsächlich von wechselwilligen Usern abgegeben wurden. Oder aber, der Strom war mir nicht grün genug.

Letzte Woche las ich dann drüben bei Konsumpf den Beitrag „Was kostet uns der Atomstrom?„, in dem er auf einen Videobeitrag aus dem ZDF-Magazin WiSo hinweist. Am Ende seines Beitrags gibt Peter noch den Hinweis auf die Seite „Atomausstieg selber machen„. Dort finden sich alle relevanten Hinweise auf die vier reinen Ökostromanbieter.

Diese Seite rief ich einfach mal auf und stellte fest, mit Naturstrom kann ich sogar noch Geld sparen. Zwar nur 1,22€/Monat, aber hey? Dafür mit reinem Gewissen. Und das ist mir und Steffi persönlich wichtiger als ein Hunni mehr im Jahr, den sich ob nun EWE oder E wie Einfach trotzdem die großen Konzerne einsacken.

Also die benötigten Daten bei Naturstrom eingegeben – online versteht sich – und bestätigt. Jetzt warten wir auf den Umstellungstermin, der im Gegensatz zu DSL-Umstellungen völlig problemlos geht.

Uns ist schon klar, dass der Strom aus unserer Steckdose jetzt nicht aus einem bayrischem Wasserkraftwerk kommt, sondern immer noch aus irgendeinem Atomkraftwerk oder, fast genauso schlimm, einem Kohlekraftwerk eines der vier großen Stromkonzerne. Aber! Der Strom, den wir verbrauchen und bezahlen, wird in Zukunft von einem reinen Ökostromanbieter ins Netz gespeist. Zusätzlich gehen 1,25 Cent pro Kilowattstunde in den weiteren Ausbau regenerativer Energien. Nachweislich!

Da braucht mir jetzt auch keiner damit kommen, dass es Quatsch ist und unser Strom ja trotzdem aus Atomkraft ist. Je mehr Verbraucher Strom aus reinem Ökostrom beziehen, umso weniger AKWs und KKWs werden benötigt. Und umso weniger müssen kommende Generationen für unsere Kurzsichtigkeit bezahlen.

Und ich rede hier von reinen Stromanbietern und nicht den blendenden Mischangeboten, wo jemand 60% aus Ökostrom anbietet und die restlichen 40% aus besonders effektiven Kohlekraftwerken. Mumpitz. Der Kohleabbau zerstört ganze Landstriche, weil die Kohle kaum noch unter Tage gefördert wird. Und ähnlich hoch subventioniert werden muss wie die Atomkraft.

Ich rede von reinem Ökostrom, gespeist von bösen Windrädern, die unsere Aussicht verschandeln und mit ihren Drehungen hochgefährliche Schwingungen machen, die unsere Körper bestimmt irgendwie nicht gut tun. Oder von Solarstrom, deren Platten die schönen Dächer unserer Häuser verunzieren und ganze Familien autark ihren Strom herstellen lassen könnten. Und wer will schon im auf Wachstum ausgerichteten Turbo-Kapitalismus schon autarke Familienhäuser?

Und das alles für den Bruchteil der Subventionen, die ach so umweltfreundliche Atomkraft oder hochmoderne und effiziente Kohlekraftwerke verschlingen. Nicht eingerechnet die Zeche, die unsere Kindeskindeskindes……..kinder noch für den Atomabfall bezahlen dürfen.

Ein echt gutes Gefühl, dafür jetzt nicht mehr verantwortlich zu sein. 🙂

Und wann wechselst Du?

Eins noch. Derzeit wirbt der Kafferöster Tchibo mit billigem Ökostrom. Dazu hat der Klima-Lügendetektor geschrieben:

Zwar ist Tchibo im Vergleich zu diesen Anbietern (Anm.: Gemeint sind die vier Ökostromanbieter) meist etwas günstiger – arbeitet aber eben auch weniger nachvollziehbar.

I fuckin love Dubstep

Da hat Eclectic Method ja mal wieder einen richtigen Headcleaner geliefert.

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Halbherziges Ende der Gemeinsamkeiten

Nach der Niederlage von Mainz gegen Freiburg am Samstag konnte der BVB gegen Hannover gestern nachlegen. Und das taten sie auch. 4:0! Damit wird der von Dortmund aufgestellte Startrekord von fünf gewonnenen Auswärtssiegen in Folge auf sechs erhöht. Und erhöhen tut sich auch der Abstand auf Verfolger Mainz auf jetzt vier Punkte.

Viel Grund zum Ärgern bietet sich als BVB-Fan gerade nicht an. Das einzige, worüber ich mich momentan aufregen kann, sind die Medien. Auf Sky wurde bis in die 70. Minute hinein der doch längst überfällige Einbruch der dauerbelasteten Dortmunder herbeigeredet. Doch diesen Gefallen taten die Borussen dem Reporter nicht. Im Gegenteil, selbst in der 90. Minute wurde noch jedem Ball hintergespurtet.

Das merkte ab dem 2:0 dann auch der Sky-Kommentator, der nach dem 3:0 wieder mit dem Thema Meisterschaft anfing.

„Jetzt muss der BVB aber auch vom Thema Meisterschaft sprechen!“

So oder so ähnlich äußerte sich ständig wiederholend Michael Born. Meine Güte, IHR seid diejenigen, die ständig über dasselbe Thema sprechen wollt. Die Spieler der Borussia bestimmt nicht, da sie genau wissen, dass gestern der elfte Spieltag war und die Saison gerade zu einem Drittel gelaufen ist. Kommt auf den Teppich zurück.

Wenn man von Meisterschaft reden will, dann reden wir lieber über die Herbstmeisterschaft. Die könnte drin sein. 😉

Drin ist dagegen weiterhin mein erster Vereinsmeistertitel. Nach meinen gestrigen (Achtung, man achte aufs Detail!) 40 Holz (der hinzugedachte Doppelpunkt zwischen beiden Ziffern gibt eine Gemeinsamkeit zum Dortmunder Ergebnis wieder ;-)) bin ich zwar dank Streichergebnis um einen Platz abgerutscht. Aber ich habe weiterhin die Möglichkeit, den Meistertitel zu holen.

Einziges Problem: Je nachdem wie das Gespräch am Donnerstag läuft – zur Erinnerung: am Donnerstag bin ich in der dermatologischen Klinik wegen meines Pilonidalsinus – kann es passieren, dass ich am 12. Dezember gar nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen kann. In diesem Fall muss ich auf schlechte Ergebnisse meiner Konkurrenz hoffen, damit diese mich nicht mehr abfängt. So oder so bin ich aber bereits eine Runde weiter und werde Mitte Januar für die Kreismeisterschaft auflaufen. Entsprechend guter Heilungsprozess vorausgesetzt…

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Familienhilfe statt Anti-Atomkraft-Demo

Ein bisschen was muss ich schon noch zum vorherigen Beitrag schreiben…

Für den gestrigen Samstag war eigentlich nicht wirklich was geplant. Eigentlich…

Klar, ich wollte die liegen gebliebenen Sachen in Angriff nehmen und ganz eventuell einen Abstecher nach Lüchow-Dannenberg machen. Aber Steffi hatte mich schon eingeplant. Und zwar beim Umbau im Hause ihres Onkels. Dort wohnt auch ihre Oma mütterlicherseits, die nicht mehr so gut zu Fuß ist, was einen größeren Umbau im Erdgeschoss nach sich zieht. Da Steffis Vater eigentlich (!) keine schweren Arbeiten mehr machen darf kann soll und neben Matthias noch ein kräftiger Helfer gesucht wurde, hat Steffi mich aus dem Hut gezaubert. Da sag ich ja nicht nein.

Ich bin dann nach dem Frühstück nach Carolinensiel, wo Matthias und ich die Möbel durch die Gegend trugen und sogar in sündhaft teurem Vlies einwickelten. Bei dieser Ausräumaktion begegnete mir auch eben dieser Vogel.

Später kratzten wir noch die gute Textiltapete von der Wand, was im Wohnzimmer wesentlich einfacher ging als im Treppenhaus. Stundenlang schabten wir uns einen Wolf, Matthias hatte schon längst das Weite gesucht musste seine Tochter abholen und war nicht mehr da. Stattdessen kratzten Erika und ich uns einen ab. Während eines Gesprächs zwischen Erika und ihrem Bruder, bei dem Erika ihren Unmut über die Tapete kund tat und ihrer Befürchtung, die Tapeten nicht mehr rechtzeitig bis Montag, wenn die Maler kommen, abzubekommen, entgegnete Erhardt:

„Das muss auch nicht. Die machen das auch selber, ist denen sowieso lieber.“

Kaum war der Satz gesprochen, hörte man zwei Schaber auf den Boden plumpsen. 😉

Zum Dank juckte es mich am ganzen Körper, weil die Tapete mit Glasfasergedöns verstärkt war und das Zeug sich überall auf dem Körper verteilte. An den Händen piekste das Zeug auch noch wie verrückt, was mir auf dem Rückweg half, bei Bewusstsein zu bleiben…

Kaum zu Hause, ging es schon unter die Dusche und es wurde geschrubbt, was das Zeug hielt. Dieser Effekt hielt leider nicht sehr lange an, da die feinen Fasern immer noch auf in der Hand verteilt waren.

Onkel Erhardt teilte mir dann noch mit, dass er sich für meine Hilfe noch mal erkenntlich zeigen wird. Meine Antwort:

„Klar gerne. Heute konnte ich ja kein Bier trinken, weil ich noch fahren muss. Aber nächste Woche bei Neos Geburtstag kannst Du mir dann eins ausgeben.“

Das war zwar nicht das, was Erhardt in dem Moment meinte, aber ich wollte das ja absichtlich abschmettern. Denn, O-Ton Steffi:

„Der hat schon genug für uns getan und uns finanziell unterstützt. Der brauch sich nun wirklich nicht erkenntlich zeigen.“

Außerdem habe ich mich am Abend noch selber belohnt. Beim schnellen Einkauf bei der Edeka fiel mir ein Angebot ins Auge. Havanna-Club plus Glas für 11,99€. Da greift man gleich doppelt zu. Und wir haben endlich Havanna-Club-Gläser im Hause. 🙂

Ja, manchmal ist es so einfach, einen simplen Charakter zufriedenzustellen.

Alt wurde ich gestern aber nicht mehr. Während Steffi noch auf Swutsch war mit der neuen Volleyball-Gruppe, war ich unterwegs im Reich der Träume…

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