Die PERFEKTE Hochzeit Teil 3

Vor dem Vergnügen gab es noch einiges an Arbeit. Denn das ist es, was ein Fotoshooting ist. Harte Arbeit. In Zukunft werden wir nicht mehr über den Model-Job lästern.

Wir sind von Dany zum Schlosspark in Jever gefahren worden, wo Dany der Kristen zur Hand ging und wir uns in Pose schmeißen durften. Eigentlich stehe ich auch überhaupt nicht auf solch gestellte Bilder, aber

1. heiratet man nur einmal (oder zweimal, aber nur einmal richtig…^^)

2. fiel mir das Lächeln nicht im Ansatz schwer, weil mir die Sonne sowieso aus dem Hintern schien und

3. sollen auch ein paar schöne Bilder unter den Hochzeitsfotos sein und das geht nun mal nicht spontan…

Also sind wir über Stock und über Stein, lächelten und küssten und rannten und posten rum. Die Zeit verging wie im Fluge und ehe wir uns versahen, waren wir bereits spät dran.

Die Feier

Nun kamen wir noch so pünktlich beim Schützenhof an, dass ich unser Gepäck in unser Zimmer bringen konnte. Was einmal um den ganzen Schützenhof herum zu laufen war…was tut man(n) nicht alles…

Danach hieß es in Position gehen und die Gäste begrüßen und deren (wirklich wunderschönen) Geschenke sowie ihre Glückwünsche entgegen zu nehmen. Eigentlich hätte jetzt Sophie da sein sollen, damit sie die Geschenke an den Geschenketisch bringt, aber der Service vom Schützenhof war schneller. Und vor allem anwesend. Denn Sophie und Markus sollten sich noch etwas verspäten.

Wer schon mal geheiratet und entsprechend größer geheiratet hat, weiß, dass einem schnell der Überblick verloren geht. Viele Menschen strömen auf einen zu, der DJ will auch noch was und egal wie viel die Trauzeugen sich im Hintergrund um andere Dinge kümmern…es ist Trubel ohne Ende für das Brautpaar. Das beste daran ist aber, dass man es überlebt. Überwiegend. 😉

Irgendwann saßen wir dann alle am Tisch und meine Nervosität stieg aufgrund der noch zu haltenden Rede immer mehr. Da fiel mir der Grund für Markus‘ Verspätung und sein Hochzeitsgeschenk auf. Leider hatte ich an dem Abend weder die Zeit noch die Ruhe mir seine aktuellst gehaltene Hochzeitszeitung genau anzuschauen. Aber alleine die Tatsache, dass er bis zuletzt an der Zeitung geschrieben hat und sie kurz vor der Feier erst ausgedruckt hat…meinen allergrößten Respekt. Das hat er wirklich gut gemacht. Aber schreiben kann der Gute ja.

Meine Rede habe ich dann ungewohnterweise doch recht gut über die Lippen gebracht und für meine Verhältnisse sogar langsam und deutlich gesprochen. Diese Ansicht hatte ich aber eher exklusiv. 😉

Danach konnte es eigentlich losgehen. Ging es auch…mit dem Buffet. Das Essen war im Schützenhof, wie erwartet, spitze. Auch wenn sich mein Appetit in Grenzen hielt und damit auch meine Übersicht an den vorhandenen Nahrungsmitteln. Ich hatte nichts, was verbesserungswürdig gewesen wäre.

Und nach dem Essen konnte die Feier dann richtig losgehen. Fast. Denn Dany hatte, unter eindeutiger Mithilfe unserer Eltern, eine Diashow des Brautpaares angefertigt, unterlegt mit allzu passender Musik. Sehr schön, und wieder wurden die Taschentücher gezückt.

Und danach ging es dann auch wirklich los. Die letzte Nervosität wurde nach unserem Eröffnungstanz dann vollends abgelegt. Und ich denke, unser Lied von den Proclaimers kam gut an. Hat garantiert noch keiner von den anwesenden Gästen als Eröffnungstanz erlebt und wird es wohl auch nicht wieder.

Ab jetzt gaben wir dem DJ das Heft in die Hand und der machte seine Sache wirklich gut. So eine Party steht und fällt ja mit dem DJ. Und unser DJ war richtig gut. Auch wenn er zu Anfang den einen oder anderen Gast zum Raucher gemacht hat (meine Kollegen wissen, was ich meine^^).

Im Ernst, mein Namensvetter war top und er hat sich ein Foto von Graceland wirklich verdient. Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Er, die Gäste, die schönen Überraschungen, das gute Essen und der aufmerksame Service waren die Garanten für die schönste Party, die ich je erleben durfte. Und ich bin mir sicher, Steffi denkt genau so.

Bis halb fünf zappelte der harte Kern noch vor sich hin, um halb sechs waren wir dann „doch schon“ im Bett. Total erschöpft, aber glücklich. 🙂

Advertisements

12 Antworten to “Die PERFEKTE Hochzeit Teil 3”

  1. Synapse Says:

    Ach ihr Zwei, ich habe mir jetzt eure Hochzeitszeitung durchgelesen. Das ist so schnulzig schön. Aber sag mal, wie groß bist du denn um Himmels Willen? Ich mit meinen 1,52 könnte dir wahrscheinlich den Champagner aus dem Bauchnabel schlürfen….

    Flittert schön weiter und seid lieb gegrüßt. Mandy

  2. sachma Says:

    So an dieser Stelle nochmal von mir alles Beste dieser Welt. Was ihr zwei habt wünsche ich allen andern Paaren dieser Welt.
    Bin ein bißchen betrunken, verzeiht mir also meine Gefühlsduselei. Das ändert allerdings nichts an meinen Glückwünschen für Euch.
    Ihr seid die Größten.

  3. jona Says:

    stefan, hast du keine krawatte getragen?

    • stefangrenz Says:

      Klar habe ich ne Krawatte getragen. Aber nicht zur standesamtlichen, nur zur kirchlichen. Und bevor ich davon Bilder zeige, warte ich noch ab, bis wir die Bilder von unserer Fotografin haben.^^

      • jona Says:

        aha, ich dachte schon, da sei ein trend oder so.

        mein bruder hat mir für seine baldige hochzeit kravattenverbot erteilt, weil er darauf keine lust hat und niemand ihn outdressen darf xD.

      • stefangrenz Says:

        Da werde ich Deinen Bruder in doppelter Hinsicht enttäuschen müssen.
        Erstens wird er outgedresst und zwar von der Braut.
        Und Zweitens wird von ihm kaum jemand an dem Tag Notiz nehmen. Es ist der große Tag der Braut, während der Bräutigam nur schmückendes Beiwerk ist. 😉


Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: