Flittern in sweet home Alabama (1) – Die Ankunft

Und der Montag wurde lang. Um 5 Uhr aufstehen, duschen, einen Kaffee trinken und versuchen, wach zu werden. Alisa war so nett und fuhr uns dann nach Düsseldorf zum Flughafen. Naja, fast. Erst fuhr ihre Mutter, sie fuhr das Auto dann zurück, da sie auch noch mit wach werden beschäftigt war. 😉

In Düsseldorf übernahm dann mein Cousinchen die Kontrolle über uns. Waren wir total aufgeregt und merkten gar nicht, dass der Sicherheitsbeamte beim einchecken immer dieselben Fragen stellte, war da Susanne schon cooler und später sogar genervt von soviel Inkompetenz am Schalter.

Im Sicherheitsbereich angekommen, wurde dann erstmal gefrühstückt, die letzten Mails und SMS verschickt und die Datenverbindung anschließend gekappt. Schließlich will ich keine böse Überraschung auf der nächsten Rechnung erleben. 😉

Und dann ging es auch endlich los Richtung amerikanischen Kontinent. Angeblich war der Flug sehr ruhig, aber für jemanden mit Flugangst, also jemanden wie mich, war er sehr unruhig. Dafür liefen Filme, die man sich ansehen konnte. Und das auch in der Originalsprache, wovon ich regen Gebrauch machte. Ich verstand zwar nicht alles, aber ich schärfte wenigstens schon mal mein Gehör für die englische Sprache. Was jedoch nicht viel brachte, wie sich die nächsten zwei Wochen noch herausstellen sollte…

Zwischendurch wurde Grönland überflogen, was schon recht spektakulär von oben aussah.

Naja, weiß halt… 🙂

Als wir dann in Atlanta, dem größten Flughafen der Welt, gelandet sind, hat sich meine Flugstatistik zu diesem Zeitpunkt bereits verdoppelt. Wie ein alter Hase fühlte ich mich trotzdem nicht gerade. Denn auch der kleine Hopser nach Mobile machte mir Angst. Zur Beruhigung trug dann auch nicht gerade die Durchsage des Pilots vor dem Start bei, der uns mitteilte, dass der Flug aufgrund von Winden sehr holprig werden würde…hätte ich bloß nicht mein Gehör verschärft…

Gelandet sind wir dann ja doch ganz sicher in Mobile, wo uns meine andere Nichte 2. Grades empfing. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen den beiden Schwestern. Aber auch Jana war ein freundliches Mädel, jedenfalls zu uns. *hüstel*

Wie auch immer, sie holte uns ab und brachte uns zur 967 Lansdale Ct. in Mobile. Unsere Heimstatt für die nächsten zwei Wochen.

Abends lernten wir dann noch Susannes Partner Jörg kennen, der Grund warum Susanne überhaupt in Amerika ist. Das nähere kennenlernen verschoben wir dann aber auf den nächsten Tag, weil wir bereits um halb neun todmüde ins Bett fielen.

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Eine Antwort to “Flittern in sweet home Alabama (1) – Die Ankunft”

  1. ulf_der_freak Says:

    Alabama kenne ich mehr vom Hörensagen. Bin mal gespannt auf den nächsten Teil.


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