Bye bye Nuri

Es ist also raus. Nuri Sahin verlässt den BVB um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen. Was schade ist, da er zwingend zu einem großen Klub wollte, den er mit dem BVB zweifelsohne auch gehabt hat.

Ich hätte zwar für kein Geld der Welt mich zu Mourinho transferieren lassen, aber das wird er hoffentlich in seiner Entscheidung mit überdacht haben.

Ich für meinen Teil werde am Samstag und vor allem am Sonntag nicht mehr so ausgelassen feiern können, wie es noch vorige Woche möglich war, als alles noch so frisch und unbeschwert war. Der Transfer hat, ganz abgesehen von meiner total naiven und idealistischen Verträumtheit, einen Dämpfer auf die ganze Freude gelegt. Er war der wichtigste Mosaikstein in der Mannschaft und bis zuletzt hatte ich gehofft, er würde der ganzen Medienmaschinerie die lange Nase zeigen und sagen: Ich bleibe dort, wo mein Herz schlägt.

Das hat er nicht. Also heißt es am Sonntag Abschied nehmen. Abschied von Dede, der blieb, selbst als er lukrative Angebote aus dem Ausland bekam und der BVB am Boden lag. Und von Nuri, der geht, als der BVB wieder ganz oben angekommen ist. Dank ihm.

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Veröffentlicht in Sport. Schlagwörter: , , , , . 10 Comments »

10 Antworten to “Bye bye Nuri”

  1. Ma Rode Says:

    Ich mag Fussball nicht, unter anderem auch genau aus diesem Grund. Mit Sport hat das ungefähr noch soviel zu tun wie die Tour de France mit Fairness.

  2. jona Says:

    was is denn dagegen zu sagen?

    die >profis< haben verträge. wenn ein verein meint, dass so ein vertrag vorzeitig aufgelöst werden sollte, dann wird entsprechendes geld als entschädigung gezahlt.

    klar mag es sein, dass die durchschnittliche verweildauer eines spielers bei einem verein früher womöglich länger war. so wirklich sicher bin ich mir da aber auch nicht.

    wir fussballfans beschäftigen uns mitunter zig jahre mit einem verein. können wir da wirklich sagen, dass es uns wichtig is, ob ein spieler nun 3 oder 6 jahre da ist?

  3. stefangrenz Says:

    Dagegen ist nichts zu sagen. Für gewöhnlich sehe ich es auch so, dass ich seit über 20 Jahren Fan bin. Länger als jeder aktuelle Spieler von Dortmund im Verein ist. Sogar länger als Kevin Großkreutz alt ist… 😯
    Es tut halt nur bei manchen Spielern mehr weh als bei anderen. Und da entschädigt die Ablösesumme ja nicht MICH für den Verlust. 😉

  4. sachma Says:

    Speziell bei Shahin verstehe ich das auch nicht. Es ist ja nicht so als würde er nie wieder eine Chance auf einen großen Verein haben. Wenn er sagt, dass sien Herz immer in Dortmund sein würde was spricht dagegen ein bißchen der Lorbeeren zu kassieren die er mit verursacht hat?
    Meiner Meinug nach muß man solchen Geschäftemacherein einen Riegel vorschieben.
    Aber Stefan Dir zur Beruhigung; Ihr habt den besten Trainer der Welt, der findet bestimmt einen angemessenen Ersatz.
    es grüßt aus den tiefen Versenkungen seiner Abschlußarbeit (Dienstag ist Abgabe)
    sachma

    • stefangrenz Says:

      Ja, ich weiß auch nicht, was das Understatement in seinen Aussagen sollte. In vier Jahren hätte er immer noch das Interesse aller Weltklubs gehabt (und Dortmund wäre vielleicht wieder einer^^). Das er dann auch noch für sechs Jahre bei Real unterschrieben hat, ist für die Spanier richtig Gold wert. Ich denke nämlich nicht, dass dort eine lausige Ablösesumme im Vertrag geschrieben steht…

      Mit dem Riegel sehe ich etwas anders. Entweder man kehrt zur Sklaverei vor dem Bosman-Urteil zurück oder man überlässt es den Spielern selbst, wo sie spielen. Nichts gegen Fußballspieler, aber traut man den meisten das zu? 😉

      Dir auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg bei der Abschlussarbeit. Wird Zeit, dass wir wieder mehr von Dir zu lesen bekommen.


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