Berichtenswertes

Viel ist derzeit hier ja nicht los. Was nicht heißt, dass bei uns nichts los ist. Steffis Bauch wächst und gedeiht, mein Bauch wird trotz intensivster Bemühungen nicht kleiner und der Katze geht es trotz des nahenden Hungertodes* auch ganz gut.

Es ist ja nun nicht so, dass es überhaupt nichts gibt, worüber sich zu erzählen lohnt. Meine Wenigkeit war z.B. vorige Woche mit seinen Kegelbrüdern auf einem Boot unterwegs. Und ratet mal, wer diesen Bericht geschrieben hat.

Auch bin ich auf den einen oder anderen Blog unterwegs, um mich dort konstruktiv einzubringen. Ich sag nur „Hirnfrost„. Und Scot, seine Lesern und darunter me, myself and i blieben der Sache auf der Spur und kamen zu folgendem Ergebnis:

[…]wäre „Hirnfrost“ ein aktuelles Beispiel für die Eindeutschung eines englischen Wortes.

Und auch sonst geht das aktuelle Tagesgeschehen ja nicht an mir vorbei. Ich lese viel, habe auch eine Meinung dazu, aber komme einfach nicht dazu, sie zu äußern, weil andere mal wieder schneller waren. Oder ich solange an meinem Text feile, dass ich den Beitrag am Ende ganz verwerfe, was die Zahl der veröffentlichten Beiträge ganz schön drückt…

Und ganz nebenbei sind Steffi und ich bemüht, DEN Namen für unseren Sohn zu finden.

*Natürlich kriegt die Katze genug zu essen. Nur sieht sie das naturgemäß anders. 😉

 

 

 

 

Advertisements
Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , , . 13 Comments »

O-Ton (23)

Gestern im Deutschlandfunk. Es läuft eine Reportage über Halloween. Unter anderem geht es um Verkleidungen und eine Mutter erzählt, wie sehr ihre Kinder ihre Verkleidungen verinnerlichen. Daraufhin fragt der Reporter eines der Kinder:

R: Und was gefällt Dir am Verkleiden?

K: Das man nicht so ernst genommen wird.

Tja, da ist wohl was wahres dran. 🙂

Veröffentlicht in O-Ton. Schlagwörter: , . Kommentare deaktiviert für O-Ton (23)

There’s more to life than this

Gestern verlor der BVB (leider völlig zurecht) gegen den griechischen Vertreter mit 3:1. Ich schaute das Spiel (wie immer) zusammen mit Tim und wir ärgerten uns gemeinsam über

– die schlechte Chancenverwertung, bzw. das schlechte Herausspielen von Chancen unserer Mannschaft

– das fahrlässige Verhalten der Abwehr unserer Mannschaft…

Nach vollständigem Überstehen des Spiels fuhr ich mit schlechter Laune nach Hause, legte mich mit schlechter Laune ins Bett und las, mit schlechter Laune, noch ein paar Seiten in der c’t. Neben mir meine Frau, die meine schlechte Laune wieder gütig ertrug (ohne meine schlechte Laune an ihr rauszulassen).

Als sie dann sagte

„Fühl mal meinen Bauch!“

und ich das erste Mal unser Kind spürte, war schlechte Laune wegen eines Fußballspiels kein Thema mehr… 🙂

Und seit heute brauchen wir wohl (allem Anschein nach) auch nicht mehr von unserem Kind reden, sondern von unserem zukünftigen Sohn! 😀

Nachtrag: 😳 Fast vergessen. Die Überschrift war mein Ohrwurm durch den Tag…Björks fantastischer Song aus ihrem ersten Solo-Album.

Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , . 4 Comments »

Düstere Fundstücke (12)

Aufgrund einiger vermehrter Suchanfragen habe ich mich entschieden, mal wieder ein Best-of der Suchanfragen zu präsentieren. Vielleicht helfen sie dem Einen oder Anderen ja.

rosengarten roffhausen,warum wurde es geschlossen

Über solche Anfragen kamen in letzter Zeit hier häufiger Besucher vorbei und ich kann Euch beruhigen. Wie eine Anfrage bei meiner Schwägerin vor Ort erbrachte, ist das Restaurant Rosengarten wegen Renovierung zurzeit geschlossen. Kein Grund zur Panik also. Sollte es wieder aufmachen, dann sage ich gerne Bescheid.

***

wer kennt sentosa in bremen findorff

Hier ich. Und wo ich den Beitrag gerade so lese…Wir waren bis heute nicht in Oslo. Mittlerweile ist was im Ofen…nur auf einen Namen konnten wir uns immer noch nicht einigen…

***

will uns kabel1 verarsachen vonwegen currywurst polizei

Hmmm, ist nicht das ganze Programm von Kabel 1 eine Verarschung an den Zuschauer?

***

wie wird man opfer

In dem man zu viele dumme Fragen stellt. Meinen Glückwunsch, Du bist auf einem guten Weg. 😉

***

womit kann man jungs nerfen

Zum Beispiel mit falscher Rechtschreibung…

***

blaue tonne geklaut bekomme ich eine neue von der stadt

Ja, bekommst Du. Es braucht also niemand meine Tonne zu klauen

Veröffentlicht in Fundstücke. Schlagwörter: , , , . 2 Comments »

Amy, revisited

Bevor es wieder Vreitag Freitag ist, will ich hier noch eben den letzten Vreitagsvers auf Spreeblick gehegemannen. Nicht ohne darauf hinzuweisen, den Links am Ende des Artikels zu folgen, besser noch im Feed-Reader zu abonnieren!

die bienenkönigin

der bienenkorb auf ihrem kopf
barg nektar und viel honig
die königin zog sie am zopf:
ich danke! dich belohn ich

ich schenke eine stimme dir
mit stacheln, wärme, tiefe
versprach ihr das insektentier
plus wimpern (recht laszive)

sie mochte rock nicht, keine raps
nur soul und apfelsinas
sie sang von liebe, schmerz und schnaps
in roten ballerinas

ihr werk ein einzig meisterstück
stets frau und niemals puppe
oh amy, wann kommst du zurück?
in blau? in schwarz? mir schnuppe!

Vreitagsvers is published by Ingo Neumayer!

Veröffentlicht in Fundstücke. Schlagwörter: . Kommentare deaktiviert für Amy, revisited

Für meine Mutter

Das folgende Video zeigt schonungslos, wie es aussehen würde, wenn sich Tom Sellecks Popelbremse Pornobalken Schnurrbart durchgesetzt hätte.

(Via nomnomnom)

Veröffentlicht in Video. Schlagwörter: , , . Kommentare deaktiviert für Für meine Mutter

Tue Gutes…

dann widerfährt Dir auch Gutes.

So oder so ähnlich wird es ja gerne von kirchlichen Kanzeln propagiert. Durch meine streng katholische Kindheit bin ich auch mit diesem Credo aufgewachsen. Eines der wenigen, die bei mir haften geblieben sind.

Zyniker würden jetzt entgegnen, dass Gutes zu tun verdammt wenig Rendite abwirft. Wegen meiner kann es auch ein Verlustgeschäft sein. Solange ich nicht ausgenutzt werde, verfahre ich bei jedem Menschen so.

Und es passiert auch gar nicht so selten, dass Menschen sich dafür bedanken. Selten jedoch in Form von Überraschungsgeschenken. So tat es Ulf (und Ilona). Heute flatterte per Post ein Paket von Amazon ins Haus.

„Nanu, Du hast doch gar nichts bestellt…oder leidest Du an Alzheimer und hast eine Bestellung vergessen?“

Das war mein erster Gedanke. Mein zweiter lag dann schon richtiger. Ulf schrieb in seinem Blog die Tage, dass Gutes tun gerne unterschätzt wird und ruft seine Leser dazu auf, einfach mal nett zu seinen Mitmenschen zu sein. Nicht nur in Form von Geschenken, sondern auch mal was freundliches sagen oder seine Hilfe anbieten.

Dem Ulf habe ich vor ein paar Wochen beim Umzug geholfen. Und dafür hat sich Ulf in Form eines Geschenkes bedankt. Was er eigentlich schon in Form eines Dankes in seinem Blog getan hat. Und ich mal Gelegenheit hatte, Ulf, Ilona und den Olli persönlich kennenzulernen, war die Mühe schon wert, aber gut… Ich will nicht undankbar sein. 😉

Hier also meine Auspackfotos:

Das Geschenk ist das von Ulf erst kürzlich besprochene Hörbuch „Mängelexemplar“ von Sarah Kuttner. Also er hat das in einem Beitrag beschrieben, nicht selbst gesprochen. Das hat Frau Kuttner selbst gemacht. 😉

So, jetzt habe ich mich schon viel zu laut und viel zu lang dafür bedankt, was Ulf gar nicht so recht ist. Deswegen schmeiße ich jetzt auch nur noch ein kleines Danke nach Münster hinterher.

Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , . 1 Comment »

Was ich loswerden will (62)

Übers Wochenende hat sich ganz schön was angesammelt. Also, dann mal los:

***

Angela Merkel, die analoge Kanzlerin

Thomas Knüwer gesteht zwei hoffnungsvolle Momente über Angela Merkel ein. Die Hoffnung ist jedoch verflogen.

„Einst war die CDU eine Partei der Mittelständler. Heute wendet sie sich von den innovativsten Vertretern dieser Wirtschaftskaste ab.“

btw: Gerade heute Nacht hatte ich von Angela Merkel geträumt. Ich las ihr ordentlich die Leviten, tadelte ihre gesellschaftspolitische Arbeit und gab ihr die Schuld an der Politikverdrossenheit der Bürger. Sie nahm das zur Kenntnis und erzählte dann irgendeine traurige Geschichte, die nichts mit meiner Kritik zu tun hatte. Sie weinte und ich nahm sie in den Arm! Als ich das heute morgen Steffi erzählte, sagte sie nur:

„Da hat sie Dich ja ganz schön um den Finger gewickelt.“

Verdammt!

***

Jetzt ist auch mal gut mit Griechenland

Thomas Fricke gibt in der Kolumne der FTD folgenden Vorschlag, um eine Pleite Griechenlands wirkungsvoll zu verhindern.

„Vielleicht wäre es nach wochenlanger Qual ums Votum unserer Abgeordneten zum Rettungsschirm gut, Griechenland für, sagen wir, zwei Monate verbal auf den Index zu setzen. Warum nicht ein kleines Gesetz, das bis Weihnachten verbietet, „Griechenland“ zu sagen? Kein Denkverbot, klar. Nur ein befristetes Sprachverbot. Das könnte Wunder wirken.“

***

Kochrezepte für den Suizid

Lukas Heinser im Bildblog über einen Bericht bei Spiegel TV, in dem über den Selbstmord dreier Mädchen „berichtet“ wird.

„Nur noch mal zum Mitdenken: Da gibt es also ein Forum, in dem ungehindert über die besten Methoden diskutiert wird, um aus dem Leben zu scheiden, und „Spiegel TV“ hält es für eine Spitzenidee, dieses Forum mit bildschirmfüllender Internetadresse vor 2,3 Millionen Fernsehzuschauern nachgerade zu bewerben.“

***

Ihr wollt ein Liebeslied, ihr kriegt ein liebes Lied

Nochmal Lukas Heinser, diesmal in seinem Blog Coffee and TV, mit einem Beitrag, in dem er auf die Teilnehmer des Bundesvision Song Contest eingeht.

„Deutschsprachige Musik, so scheint es, zerfällt dieser Tage in zwei Extreme: Auf der einen Seite der Diskurspop[…], auf der anderen die gefühligen Singer/Songwriter, deren Songs die Musikredaktionen deutscher Radiosender vor zehn Jahren noch den Kollegen von WDR 4 rübergeschoben hätten.“

***

spendable krankenkassen

Der kinderdoc über Krankenkassen und warum sie auf Anfrage von Kunden immer alles zahlen wollen. Mit einer Ausnahme…

„besonders pervertiert dann das system, wenn der freundliche kassenangestellte die kostenübernahme für bestimmte maßnahmen eben nicht übernimmt, sondern den geizkragen raushängen lässt und „das muss erst der medizinsche dienst prüfen“ an die eltern eröffnet. das geschieht dann grundsätzlich bei chronisch kranken kindern.“

***

Eine Krähe hackt der anderen einen Fußballplatz in die Provence

Trainer Baade über einen Fall mit „Geschmäckle“.

„Die Quartiersauswahl hat selbstredend nichts mit der Bewertung von unzulässigen Beschallungsmaßnahmen, Dopingprobenschlampereien, 50+1-Umgehungen oder Jobs von Söhnen von DFB-Präsidenten zu tun.“

***

Geld drucken ist nicht inflationär

Nicolai Hähnle räumt mit der Mär auf, dass Geld drucken inflationär wäre.

„Der geneigte Leser wird auf der Suche nach einer Antwort auf diese letzte Frage hoffentlich zu dem Schluss kommen, dass Geld ausgeben für die Diskussion sehr viel relevanter ist als Geld drucken.“

(Via Oeffinger Freidenker)

***

Urheberrechte im Tunnel

Sash schreibt über zwei peinliche Fälle von verantwortlichen Politikern und kommt zu dem Schluss:

„Aber wenn jemand auf höchster politischer Ebene über Gesetze mitbestimmt, dann haben wir alle – egal, was für Schluffis wir gewählt haben – ein Recht darauf, dass jemand auf dem Posten sitzt, der entweder Ahnung von den Entscheidungen hat, die er treffen muss – oder dass er wenigstens einen Beraterstab hat, der ihm oder ihr diese Ahnung vermitteln kann.“

***

Schicksal

Antje Tiefenthal hat in Klatschkritik einen Verbesserungsvorschlag für die Schicksalsreportagen in der „Grazia“:

„Grazia ordnet die Schicksale nicht ein, veröffentlicht nur in wirklich seltenen Ausnahmefällen weiterführende, objektive Informationen, Kontaktadressen für Betroffene oder Hinweise auf Spendenkonten.“

***

Pflegenotstand, gewollt

Ulf schreibt über den Pflegenotstand, der nicht mehr droht, sondern bittere Realität ist.

„Selbst für ein pflegerisches Gespräch ist die Zeit recht mager, und im Hinterkopf tickt erbarmungslos das Zeiteisen und erinnert daran, was alles gerade liegenbleibt: Papierkram. Checklisten. Dokumentation. Ach ja, und andere PatientInnen ja auch noch so nebenbei.“

***

Und last but not least, ein Fall aus Delmenhorst:

Astschere und Bügelsäge

Udo Vetter berichtet über einen Amtsrichter aus Delmenhorst, der etwas unkonventionell einen Streitfall löst.

„Statt endloser juristischer Diskussionen ging er jeden Baum und jeden Strauch Ast für Ast mit den Parteien durch und legte mit Zustimmung der Parteien selber Hand an. Der Streit erledigte sich im Handumdrehen.“

Veröffentlicht in Politik. Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , . Kommentare deaktiviert für Was ich loswerden will (62)

Guter Konter

*hehe*

(Waschtrommler, via Ronny)

Veröffentlicht in Bilder. Schlagwörter: , , . 1 Comment »

The very best video ever!1!!! (With Penguins)

Was ein wirklich guter Film braucht:

– Action *check*

– Humor *check*

– Drama *check*

– Liebe *check*

– eine fesselnde Story *check*

– Tiere *doublecheck* nothing beats the penguin!

– last but not least: Schadenfreude *check*

Meine Damen und Herren, ich präsentiere ihnen das Video des Jahres 2011:

Veröffentlicht in Tiere. Schlagwörter: , , . 1 Comment »