Wer hat Recht?

Nun sitze ich hier…

Ich habe einen Tag frei genommen, um einem Telekom-Techniker die Tür zu öffnen. Der wird bei uns die Anschlussdose installieren und braucht dann noch Zugang zum APL. Doch wo dieser ist, wird sich noch zeigen.

Laut meinem Kegelkollegen Uwe befindet sich dieser im Keller vom Nachbarhaus, direkt unter dem Imbiss. Sein Vater jedoch glaubt, der APL müsste in unserer Garage sein. Und als ich gestern die Hausverwalterin traf, sagte sie mir, dass der ihres Erachtens im Keller des anderen Nachbarhauses wäre.

Am Ende wird nur eine(r) Recht haben.

Nachtrag: Die Hausverwalterin hatte am ehesten Recht. Der APL ist draußen an der Hauswand gewesen. Aber das Erlebnis mit dem Freund des Subunternehmers, der von einem Subunternehmer der Telekom beauftragt wurde, ist leider noch lange nicht zu Ende. Am 13.12. geht es weiter. Bis dahin sind wir ohne Telefon und Internet. 😦

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An das Mädel vom Imbiss neulich

Vor ein paar Wochen stand ich mit dem Auto vor der Garage und räumte das Interieur des Kofferraums aus um ein Fahrrad dort reinpacken zu können. Steffi hatte nämlich ein Fahrrad zu viel und durch eine Kollegin wusste ich, dass man das beim Martinshof in Bremen abgeben, also spenden kann. Die reparieren auch Fahrräder sehr günstig, aber in diesem Falle wollten wir das los werden.

Also packte ich das Verdeck aus dem Auto. Auf diesem Verdeck ist ein wunderschöner schwarz-gelber Schal drapiert, der auf englisch bekundet, dass der BVB niemals alleine seinen Weg gehen wird.

Während ich da so am Muddeln bin, kommt ein junges hübsches Mädel aus dem Imbiss und macht sich am Motorroller, der vor dem Imbiss parkte, zu schaffen. Ich kann nicht ganz verhehlen, dass mein Blick sich auf das weibliche Geschöpf richtete und ich so bei mir dachte: „Hübsches Mädel“.

Als ich wieder aus der Garage kam, sprach mich das Mädel sogar an. Wann hat man(n) das schon mal, dass man von jungen hübschen Mädels angesprochen wird?

M: Den Schal würde ich auch in der Garage verstecken.

I: Hmm, ist ja nicht so, dass man sich als Dortmunder derzeit verstecken müsste.

M: Ich bin Schalke-Fan.

Nichts gegen eine direkte Art, aber in dem Moment verflog jegliche Attraktivität der jungen Dame, während sie den Helm aufsetzte und mit dem Roller davon brauste.

Diesem Mädchen möchte ich folgendes sagen:

Derbysieger!

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Denkt doch einmal an unsere Kinder!*

Aufgrund aktueller Ereignisse scheint der eine oder andere festgestellt zu haben, dass neben dem Linksterrorismus und dem Islamterror noch eine andere Gefahr in Deutschland existiert, die lange Zeit verdrängt wurde: Den rechten Terror. Auch wenn die Bundesbeauftragte für Extremismus gerne in „Aber„-Sätzen relativiert…

Nun ist es schon skandalös genug, dass ausgerechnet der Staat seine Finger im Spiel hat, was die Organisationsstrukturen rechter Parteien und Organisationen angeht. Stichwort: V-Männer. Und die erneuten Rufe nach einem Verbot der NPD sorgen eher für Rauschen im Blätterwald, um wenigstens das Gefühl zu geben, unsere Politiker wollen was tun, wenn nicht die böse Rechtsprechung das immer verhindern würde.

Doch leider tun unsere Politiker nicht wirklich was, und wenn, dann leider das Falsche. Sehr anschaulich zeigt das folgender Film von der Landeszentrale für politische Bildung NRW aus dem Jahre 2007 (danke an Ronny), der zeigt, wie sich die NPD in Ostdeutschland um unsere Kinder bemüht. 25 Minuten, die sich lohnen. Nicht nur, weil der weitere Text auf den Film eingehen.

Doch nicht nur Kinderfeste sind ein Mittel, auch Ansprechpartner für bedürftige Menschen sind ein Ziel der NPD. Und sowas wird gerne auch den Nachbarn erzählt, wie gut aufgehoben man bei den Rechten ist. Und wer so nett und hilfsbereit ist, kann doch nicht böse sein, oder?

Doch sie können. Und sie sind es sogar. Denn diese Angebote richten sich selbstverständlich nur an Deutsche. Deutsch nicht nur im Sinne von „laut Pass“. Auch nicht im Sinne von „in Deutschland geboren“. Sondern Deutsch im Sinne von „Deutsche Vorfahren“. Wie viele es davon geben muss, erfährt man leider nie. (Die Frage gebe ich gerne an nationalistische Leser weiter: Wie weit muss mein Stammbaum zurückreichen, damit ich als Doitscher durchgehe?)
Alle anderen Mitbürger fallen durch das Raster. Wobei ich mir sicher bin, dass auch dort Unterschiede gemacht werden. Niederländer, Schweden oder so: Okay. Schwarzköppe, Muselpack: Nicht okay.
Das ist nicht nett. Das ist das Gegenteil von nett. Das ist willkürlich und ganz nebenbei fremdenfeindlich.

Aber sie sind ja auch hilfsbereit. Sie helfen dort, wo sich der Staat zurückgezogen hat. Und man muss ja  selber auch sehen wo man bleibt. Auf jeden Fall nicht auf der Strecke.

Damit stoßen die Rechten in eine Lücke, die der Staat leider hinterlassen hat, um Banken und Wirtschaft zu retten. Das dieses Vorgehen eine klare Strategie verfolgt, ist den Hilfsbedürftigen natürlich egal. Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Und diese Entwicklung finde ich sehr bedenklich. Der Staat unterstützt damit indirekt die Entwicklung der rechten Parteien. Klar, die gehen in diesem Fall geschickt vor und niemand hindert die anderen Parteien daran, dieselbe Strategie zu verfolgen. Schließlich sind alle Parteien für die Bürger da. Was die Parteien auch in Form von Hilfsprojekten auch tun…
Jedoch haben dank der (oben hinter dem Link „Aber“ angesprochenen) Extremismusklausel sich insbesondere demokratische Hilfsprojekte von einer staatlichen Förderung zurückgezogen. Nicht weil sie eventuell extremistisch wären, sondern weil verlangt wird, dass „Zulieferer“ ebenfalls nicht extremistisch sind. Ein netter Kniff, um eventuelle Förderer auszuspionieren. Das wollten einige Projekte nicht mitgehen, weshalb sie jetzt auf staatliche Förderung verzichten dürfen müssen. Was dem Staat wieder ne Menge Geld spart, zumal er sowieso bei Hilfsprojekten Gelder einspart. So sind diese Organisationen zwingend auf Gelder von Parteien oder privaten Geldgebern angewiesen. Ach ja, und diese Projekte helfen in der Regel allen Menschen, nicht nur Deutschen.
Denn auch Nicht-Doitsche benötigen Hilfe. Viele sogar mehr Hilfe, als wir uns vorstellen können.

Jedenfalls tut der Staat einiges dafür, Rechtsextremismus zu fördern. Sei es direkt, durch eingeschleuste Staatsdiener. Oder indirekt, durch den Wegfall von Verantwortung seinen Bürgern gegenüber. Enden tut beides in jedem Fall tödlich.

*Überschrift inspiriert durch die Simpsons!

O-Ton (24)

Wir sind in Friesland bei den (Schwieger)eltern. Und eigentlich auf den Sprung zu Neos Geburtstagsfeier. Steffi erinnert ihre Mutter daran, noch die Kuchengabeln und die Thermoskanne einzupacken und sagt stolz:

S: Siehste, so vergesslich bin ich gar nicht.

I: Hast Du den Autoschlüssel?

S: Kannst Du eben noch mal nach oben gehen und meine Handtasche holen?

So viel zum Thema Schwangerschaftsamnesie

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Genickbrecher-Smileys sorgen für Ärger

Immer wieder kommt es zu schwerwiegenden Genickstarren durch Smileys im Internet. Besonders ältere Deutsche finden sich bei ihren Ärzten ein. Jetzt fordern Politiker: Dreht die Smileys endlich richtig rum!

Erna Behrends (65)* flucht. Bereits zum dritten Mal in diesem Quartal ist sie bei ihrem Arzt. Der Grund: Ihr Enkel hat ihr eine Mail aus Australien geschrieben. „Er erzählte mir, wie gut das Wetter ist und setzte dahinter einen dieser Smileys.“ Beim Versuch, diesen zu erkennen, drehte die rüstige Rentnerin ihren Kopf zur Seite und verrenkte sich ihren Hals.

Erna Behrends (67) ist kein Einzelfall. So wie ihr geht es vielen Deutschen! Der Hausärzteverband warnte bereits vor längerem vor exzessiven Gebrauch von Emoticions und verzeichnet eine Zunahme von Halswirbelerkrankungen von über 67,1%!

„Die Jugendlichen nutzen diese Smileys ohne Nachzudenken, dabei haben es besonders ältere Bürger schwer, diese Smileys zu entziffern“, sagt der Vorsitzende des niederbayrischen Hausärzteverbands (Nie.bHäV) Kurt Denker. „Durch eine unnatürliche Haltung des Kopfes sind besonders Bürger über 50 Jahre gefährdet.“

Jetzt fordern auch erste Politiker, die Smileys richtig rum zu drehen, damit man nicht immer den Kopf auf die Seite legen muss. Staatssekretär Niedermann: „Google muss sich unbedingt was einfallen lassen. Am besten zusammen mit Facebook. Sonst müssen wir über gesetzliche Maßnahmen nachdenken!“

Bis es soweit ist, hat BILD einen kleinen Leserservice vorbereitet. Wir präsentieren die häufigsten Emoticions und ihre Bedeutung. Unser Tipp: Ausdrucken und neben die Tastatur (zu den Passwörtern) legen!

„:-)“ (Doppelpunkt-Minus-Klammer zu) = Ich lächel Dich an!

„;-)“ (Semikolon-Minus-Klammer zu) = Meine Aussage ist nicht ernst gemeint.

„:-(“ (Doppelpunkt-Minus-Klammer auf) = Du hast mich traurig gemacht.

„XD“ (Großes X-Großes D) = Ich bin zwar blind, aber nicht stumm.

„:-p“ (Doppelpunkt-Minus-kleines p) = Bin weg zum rauchen.

„:-o“ (Doppelpunkt-Minus-kleines o) = Verdammt, ich habe Deinen Geburtstag vergessen.

*Name nicht geändert

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Gerüchteküche

Vor einigen Wochen schrieb ich bei den „Düsteren Fundstücken„, dass das Restaurant „Rosengarten“ in Roffhausen wegen Renovierung geschlossen wäre und ich Bescheid gebe, wenn es wieder geöffnet hat.

Nun brachen die Suchanfragen nicht ab, teilweise verbunden mit anderen Worten, wie „Rattenfleisch“ und so. Das veranlasste mich, am letzten Wochenende mal wieder bei meiner Schwägerin nachzuhaken.
(Zum Verständnis: Durch die Entfernung zwischen Delmenhorst und Friesland kriege ich nicht alles mit und frage dann bei der Familie meiner Frau nach den örtlichen Gegebenheiten. Das heißt nicht, dass in diesem Falle meine Schwägerin im betreffenden Restaurant angestellt ist, sondern auch nur das weiß, was in der örtlichen Presse steht oder sie durch „hörensagen“ rangetragen bekommt.)

Auf jeden Fall fragte ich halt nach, und sie erzählte mir, dass es wohl doch nicht nur eine Renovierung wäre, die das Restaurant veranlasst hat, die Türen dichtzumachen, sondern es wohl auch wegen unsauberer Zustände wäre. Mehr weiß sie nicht. Folglich weiß ich auch nicht mehr. An Gerüchten, dort wären Ratten im Keller gefunden worden und diese wären statt irgendwelchem Fleisch dort angeboten worden, möchte ich mich nicht beteiligen!

Was ich kann ist vergleichen. Und wenn ich das mongolische Restaurant „Rosengarten“ mit dem „Grill & Wok Paradies“ in Bookholzberg vergleiche, dann kann ich sagen,

– dass beide sehr lecker sind (oder waren)

– dass ich keine geschmacklichen Unterschiede beim Fleisch feststellen konnte (es sei denn, beide bieten Rattenfleisch an…)

– dass es Unterschiede beim Bedienungspersonal gibt, aber eben nicht beim Essen.

So viel dazu. Sollte es wieder aufmachen, versuche ich da mal vorbeizuschauen und werde dann berichten.

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