An das Mädel vom Imbiss neulich

Vor ein paar Wochen stand ich mit dem Auto vor der Garage und räumte das Interieur des Kofferraums aus um ein Fahrrad dort reinpacken zu können. Steffi hatte nämlich ein Fahrrad zu viel und durch eine Kollegin wusste ich, dass man das beim Martinshof in Bremen abgeben, also spenden kann. Die reparieren auch Fahrräder sehr günstig, aber in diesem Falle wollten wir das los werden.

Also packte ich das Verdeck aus dem Auto. Auf diesem Verdeck ist ein wunderschöner schwarz-gelber Schal drapiert, der auf englisch bekundet, dass der BVB niemals alleine seinen Weg gehen wird.

Während ich da so am Muddeln bin, kommt ein junges hübsches Mädel aus dem Imbiss und macht sich am Motorroller, der vor dem Imbiss parkte, zu schaffen. Ich kann nicht ganz verhehlen, dass mein Blick sich auf das weibliche Geschöpf richtete und ich so bei mir dachte: „Hübsches Mädel“.

Als ich wieder aus der Garage kam, sprach mich das Mädel sogar an. Wann hat man(n) das schon mal, dass man von jungen hübschen Mädels angesprochen wird?

M: Den Schal würde ich auch in der Garage verstecken.

I: Hmm, ist ja nicht so, dass man sich als Dortmunder derzeit verstecken müsste.

M: Ich bin Schalke-Fan.

Nichts gegen eine direkte Art, aber in dem Moment verflog jegliche Attraktivität der jungen Dame, während sie den Helm aufsetzte und mit dem Roller davon brauste.

Diesem Mädchen möchte ich folgendes sagen:

Derbysieger!

Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , , , , , . 8 Comments »

8 Antworten to “An das Mädel vom Imbiss neulich”

  1. sachma Says:

    Sag nicht „Bremen“😦

  2. steffi Says:

    Na, was hab ich ein Glück, dass sie nicht schwarz-gelb war, sonst hätt sich daraus womöglich noch ne Romanze ergeben. ^^

  3. Der Maskierte Says:

    Ich lernte einst eine Frau kennen. Sie war witzig, sie war schlagfertig, trank mit mir munter Biere um die Wette und kannte sich sogar noch mit Computern aus. Dass sie dabei noch eine Figur hatte, wie der Schöpfer der Menschheit sie als Referenzmuster verwenden würde, und ein bezaubernd schönes Gesicht, dass man nirgends sonst mehr hinblicken mochte, sei nur am Rande erwähnt. Wir gingen zu mir und was soll ich sagen? Es war die Nacht meines Lebens! Als ich morgens aufwachte, roch es schon in meiner Wohnung nach Kaffee und frischen Brötchen. Welch ein Engel war mir da begegnet? Ich kam in meine Küche und da saß sie, über den Sportteil der Sonntagszeitung gebeugt. Ich wollte ihr gerade auf der Stelle einen Antrag machen, da entfuhr es ihr: „Mist, mein Schalke hat schon wieder verloren.“

    Ich schäme mich so sehr…


Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: