Danke

Für die ganzen vielen Geburtstags- und Genesungswünsche bedanke ich mich an dieser Stelle.

Als kleines Geschenk vom Krankenhaus bekam ich die Entlassungspapiere und wurde wieder in die Freiheit entlassen. Leider dürfen diese kein Verbandsmaterial ausgeben, weshalb ich heute noch zu meinem Hausarzt durfte um sein Rezepteblock zu verkleinern. Nach einem Blick auf die Wunde verlängerte sie meinen Krankenschein bis zum Ende nächster Woche. Schmeckt mir zwar nicht, aber richtig gut fühle ich mich mit der Wunde auch nicht, dass ich damit jubelnd arbeiten – und den ganzen Tag darauf sitzen – würde.

Doch bin ich bester Hoffnung, dass bis zur Geburt unseres Sohnes alles wieder gut sein wird und ich Steffi eine Hilfe bei der Geburt sein werde. Und das ist wichtiger, als seinen letzten Nicht-Papa-Geburtstag unbeschadet zu feiern und notwendiges unnötig aufzuschieben.

Also Danke nochmal!

Happy Birthday

Hab gerade erfahren, dass ich noch bis morgen im Krankenhaus behalten werde. Damit verlängert sich mein Aufenthalt von “eben über Nacht” auf fünf Tage. Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…
Naja, auch ne Art in den Geburtstag rein zu “feiern”.

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Was ich loswerden will (66)

Das Phänomen del Rey

Markus Herrmann über Lana del Rey und die Medien. Aber hauptsächlich über Lana del Rey

“Eine Ikone also. Noch nicht mal richtig Platz genommen und schon eine Ikone.”

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Ein in sich abgeschlossener Mikrokosmos

ad sinistram’s Autor über RTL und das perfekt ausbalancierte Konzept von einer abgeschlossenen Welt.

“RTL ist kein Sender, in dem zufälligerweise Sendekonzepte verschiedener Art ausgestrahlt werden – die Sendungen sind aufeinander abgestimmt, die Inhalte sind die Inhalte aller Konzepte. Bei keinem anderen Sender scheint die Abstimmung so radikal. RTL ist in sich gleichgeschaltet; News werden durchgereicht, werden in Dokus eingebaut und in Drehbücher verwurstet. Das Weltbild, das RTL verkündigt, es ist in sich stimmig und wird von keiner Seite innerhalb des Programms auch nur zwischen den Zeilen in Zweifel gezogen.”

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Verlängerung

Entgegen meiner anfänglichen Hoffnung, “darf” ich noch den einen oder anderen Tag länger im Krankenhaus bleiben. Wenigstens so lange, bis die Wunde nicht mehr nachblutet. Was irgendwie auch Sinn macht, mich aber nicht wirklich freut.
Zwar fällt das Angrillen sowieso aus, weil es Tim niedergestreckt hat, aber Fußball schauen wäre schon schön gewesen. Stattdessen schiebt Steffi jetzt fleißig Filme auf den Stick, damit ich nicht Langeweile schieben muss…

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Liegen

Liegen kann ich ja jetzt genug. Dieser Artikel ist zwar vorgeschrieben, aber ich gehe mal schwer davon aus, dass meine OP gut gelaufen ist, ich jetzt halbwegs ansprechbar im Krankenbett liege, eine Pizza mümmel und in mein Netbook glotze zwecks Filmkonsum.

Über das richtige Liegen von unserem Sohn, der uns bald mit seiner Anwesenheit beehrt, haben wir uns auch schon Gedanken gemacht, kamen aber schnell überein, dass er von Anfang an in seinem Zimmer in seinem Bettchen liegen wird.
Erstens ist in unserem Schlafzimmer schlicht kein Platz für ein Kinderbett und zweitens macht man sich schon so sein Gedanken, wie es wohl läuft, wenn er im Ehebett liegt. Zu diesem Thema habe ich gerade in Largos Babyjahre (Amazon-Partnerlink) gelesen, dass es überhaupt kein Problem ist und die Eltern sich automatisch so drehen, dass nichts zu befürchten wäre und auch das Liebesleben sowie die Entwicklung des Kindes nicht darunter leiden muss. Aber irgendwie muss man das auch wollen und zurzeit kann man nicht sagen, dass wir das wollen. Wer weiß jedoch, wie es ist, wenn der kleine Bartholomäus da ist? ;-)

Nach diesem Fund bin ich mir nicht mehr so sicher, ob jemals der Fall eintreten wird…

Und das ist nur der Anfang. Mehr nach Klick auf das Bild.
Beim Donkey Kong wäre ich aber wieder dabei. ;-)

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Vertreten

Wie diverse Medien heute berichteten, hat die Europäische Union das sogenannte ACTA-Verfahren unterschrieben.

Natürlich wird es von unseren Volksvertretern als Meilenstein gegen den Kampf der Produkt- und Markenpiraterie beworben, doch sollte man hier bedenken, dass Marken- und Produkte NICHT die Politiker gewählt haben. Hier wird lediglich ein Instrument eingesetzt, dass dazu geeignet ist, Menschen wegen kleinster Vergehen zu bestrafen. Wie klein, beweist ein kürzlich aufgetretener Fall in Groß-Britannien. Dort entschied ein Richter, dass das Urheberrecht bereits verletzt wird, weil jemand ein Bild nachgestellt hat…Gute Nacht!

Mehr über ACTA.

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Wiederholungsopfer

Wenn es einen Wiederholungstäter gibt, dann müsste es doch auch ein Wiederholungsopfer geben, oder? Vielleicht ist das Wort ja mal was für die Wortschatz-Rubrik bei Neon. Wiederholungsopfer, das: Jemand, der nach überstandener Krankheit wieder an derselben erkrankt. Gerne auch bei Heuschnupfen verwendbar, da jährlich auftretend.

Im Ernst:
Vorvergangene Woche machte mir meine OP-Narbe zu schaffen. Sie juckte und kratzen konnte ich nicht richtig, weil sich das Ganze irgendwie knubbelig anfühlte. Letzte Woche dann, beim Abtrocknen nach der Morgendusche, bemerkte ich etwas Blut am Handtuch. Nanu? Der Fingertest verriet mir, dass es eindeutig von der Narbe kommt. Steffi bestätigte mit einem kurzen Blick, dass es nicht gut aussieht. Schnell einen Termin beim Arzt gemacht, der jetzt Montag war und Steffis Aussage bestätigte.

“Da müssen Sie wohl noch mal unters Messer!”

teilte mir meine Hausärztin mit. Worüber ich nicht so erfreut war. Weil meine Hausärztin aber die Beste ist, hat sie gleich tröstend die Hand auf meine Schulter gelegt und dann im Krankenhaus meiner Wahl einen Termin gemacht (ohne der Hand auf meiner Schulter). Da Steffi und ich in freudiger Erwartung sind und ich nicht erwartet habe, dass ich in den kommenden Wochen einen Termin zur OP bekomme, habe ich das St. Josef Stift in Delmenhorst gewählt, weil Steffi dort auch entbinden will und meine Kleine dort auch schnell hinkommt, falls ich kurz vor der Entbindung (ihrer, nicht meiner!) dort operiert werden sollte.

Überhaupt, soll ich mich noch vor dem – geplanten – Entbindungstermin operieren lassen? Ist es besser, bis nach der Entbindung zu warten? Doch wann ist die Entbindung wirklich? Oder sind die Termine sowieso so langfristig besetzt, dass ich noch warten muss? Fragen über Fragen, die heute morgen beantwortet werden sollten. Dank meiner Hausärztin hatte ich diesen auf die Schnelle bekommen.

“Ich habe hier einen angehenden Vater, der schnellstens operiert werden muss, damit er seiner Frau bei der Geburt beistehen kann.”

Habe ich schon erwähnt, dass ich eine tolle Hausärztin habe?

Heute morgen stand ich dann pünktlich auf der Matte und wurde auch zügig bedient. Im MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum, das heißt wirklich so!) wurde sich meine Wunde angeschaut und mich gleich an die Ambulanz verwiesen. Dort sollte dann auch gleich ein OP-Termin gemacht werden. Jedoch nicht, ohne der Ambulanz mitzuteilen, dass ich “in spätestens zwei bis drei Wochen” Vater werden würde. Das ging echt so von dem Arzt da aus. Voll nett und die Leute da sind auch total freundlich und hilfsbereit.

In der Ambulanz weht wahrscheinlich ein anderer Wind, befürchtete ich schon. Eine wartende Frau machte da auch gleich ein großes Trara, weil niemand wusste, wo sie hin sollte (wurde zur MVZ geschickt). Und als nach kurzer Wartezeit mein Name gerufen wurde, dachte ich an die Aussage meiner Hausärztin:

“Sie haben am Mittwoch einen Termin um 8 Uhr, aber mit Wartezeit.”

Das es nur kurze Wartezeiten waren, daran denkt man nicht unbedingt als erstes…aber ich hatte auch wirklich Glück…im Unglück.

Der behandelnde Arzt in der Ambulanz schaute sich das dann auch noch mal an und bedankte sich freundlich. Wir gingen dann rüber in sein “Büro”, um den Schriftkram zu erledigen und vor allem einen Termin zu finden. Ich setzte mich, er bedankte sich. Ich füllte die notwendigen Einverständniserklärungen aus, er bedankte sich. Dann erklärte er mir kurz den Eingriff und gab mir einen freien Termin an diesem Freitag!
Wow, dass ist jetzt mal wirklich schnell. Dann ließ er mich alleine, um eine Schwester zum Blutabnehmen zu holen. Nicht jedoch, ohne sich vorher zu bedanken. Und nein, er ist kein Inder. Dabei war ich es, der sich für die freundliche und zügige Behandlung nicht genug bedanken konnte.

Das Blutabnehmen war dann mal sehr lehrreich. Ich weiß jetzt, dass sich beim Einstechen die Venen “verdrücken”, weil sie so hart sind und wegbewegen können. Das Gespräch mit dem Narkosearzt war auch nichts neues mehr. Tja, und jetzt “freue” ich mich auf meine nächste Vollnarkose.
Vorher heißt es aber auf der Arbeitnoch einen Tag richtig Vollgas zu geben, weil der Termin nicht nur für mich sehr überraschend kommt, sondern auch meine Kollegen vor unerwartete Aufgaben stellt. Aber ich habe nicht nur eine tolle Hausärztin, sondern auch tolle Kollegen, die wissen, dass ich mir das so nicht ausgesucht habe…

Aufmunterung

Gestern hat mich eine Nachricht aus dem Tritt gebracht und mir meine Laune ganz schön verhagelt. Dann sah ich das Video hier:

Jetzt geht es erstmal wieder.

(Dank Ronny gefunden)

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Aquarium

Bei einem Büro im zweiten Stock hängt an der Tür ein Schild. Auf dem steht:

“Willkommen im Aquarium!”

Suchend schaue ich mich um.

“Wo ist denn hier das Aquarium?”

“Du stehst bereits drin.”

entgegnet die Kollegin.

“Und warum dann Aquarium?”

frage ich. Weil der Nachname des Kollegen so ähnlich wie Tintenfisch klingt, antwortet die Kollegin, wobei man schon sehr viel Phantasie braucht, um auf Tintenfisch zu kommen. Aber ist auch die Kreativabteilung, das zweite Stockwerk.

“Naja, Tintenfisch und ich.”

Ihr Nachname klingt ähnlich wie Manta(rochen) und bei meinem letzten Aquariumbesuch war es einer der Highlights. Jedenfalls spekulierte ich das laut.

“Und Du bist der Mantarochen?”

“Nein, quatsch. Ich bin Delphine!”

Ihr Vorname…

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Was ich loswerden will (65)

Die Zeitung und ihre Leser und die Leser und ihre Zeitung

Roberto J. De Lapuente und der Teufelskreis der Self-Fulfilling Prophecy.

“Der Leser erfährt seine Umwelt mit den Prämissen, die seine Zeitung ihm geimpft hat – und die Zeitung sieht die Prämissen bestätigt, wenn der Leser in ihr zu Wort kommt, um sie empirisch zu verifizieren. Eine Symbiose.”

Und in seinem tags darauf erschienenen Beitrag “Araber dramatisch arbeitslos” über die realen Auswirkungen dieser selbsterfüllenden Prophezeiung.

“Und die Gründe sind sicherlich nicht Faulheit oder Kuschelstunden in der sozialen Hängematte, sondern tatsächlich die erschwerte Vermittlung, an der auch die Presse mitgewirkt hat, indem sie die Muslime kriminalisierte.”

***

für die seelenbalance

Der kinderdoc hat mal wieder eine impfunwillige Mutter in der Praxis.

“auch impfbefürworter sind oft sehr dogmatisch und streng, aber wenn es um empfehlungen zum schutz von kindern und auch um den schutz der allgemeinheit geht, muss man genau so sein.”

***

Schwer bedroht

Dem Fernsehkritiker wird das Drehbuch und die “Produktionsbibel” von der Scripted-Doku “Schwer verliebt” auf Sat.1 zugespielt. Doch der Kontakt zu dem Kandidaten bricht mehrfach ab.

“Unter dem Strich zeigt sich, welchen Druck solche harmlos wirkenden abendlichen Unterhaltungssendungen nicht nur auf ihre Protagonisten ausüben, sondern auch auf diejenigen, die kritisch darüber berichten. Und es zeigt sich, was für ein Schlag Mensch für diese unwürdigen Scripted-Sendungen verantwortlich ist.”

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