Die Muppets

Eine wirklich schöne Erinnerung an die eigene Jugend. So lässt sich der Film wahrscheinlich am besten beschreiben. Dabei verzeiht man ihm so einige Schwächen.

Denn warum ein reicher Gonzo oder eine berühmte Miss Piggy nicht einfach ein Teil ihres Geldes nehmen, um damit die Muppet-Show zu retten, fragt man sich nicht wirklich, weil es hier um eine nicht zu komplexe Geschichte geht, in der Gut und Böse klar getrennt und das wichtigste die Freundschaft ist. Gemeinsam sind wir stark.

Und so begeistern „Die Muppets“ über 100 Minuten lang vor allem „ältere“ und ganz junge Semester (wie ein Kommentator bei der IMDB schon anmerkte). Schade für die Twens, die nicht das Glück hatten, mit der Muppet-Show aufgewachsen zu sein (wir hatten als Kinder ja nichts^^).

Der Film verpackt diesen Spirit verdammt gut. Wie damals geht es natürlich um einen Gaststar, jedoch treten im Film viele berühmte Größen des Show-Business auf. Und die Gags zünden ebenfalls, wirken so wie damals gerne auch mal aufgesetzt, ohne dabei ins Peinliche abzurutschen.

Und als besonderes Schmankerl gab es vorab noch einen „Toy Story“ Kurzfilm. 🙂

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Wundert mich nicht

Die heutige Nachricht, dass der Drogerie-Discounter Schlecker Insolvenz angemeldet hat, schlug ganz schön ein. Auch bei uns in der Firma. Aber ganz ehrlich, wundert mich das gar nicht.

Schlecker fiel schon vor Jahren damit auf, dass Mitarbeiter entlassen und in Leiharbeitsfirmen abgeschoben wurden, wo sie für Schlecker weiter ihren Dienst verrichten durften. Das macht man entweder aus Gewinnmaximierungsgründen, oder um seinen DB wieder ins Reine zu bekommen.

Mein letzter Versuch, bei Schlecker was zu kaufen, schlug ja auch grandios fehl. Von daher könnte mich die Nachricht nur aus beruflicher Sicht betreffen.
Dennoch tun mir die ca. 47.000 Mitarbeiter von Schlecker leid, denen jetzt ungewissen Zeiten ins Haus stehen.

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Kinojahr

Dieses Jahr hat es filmtechnisch in sich. Im Mai kommt „The Avengers“ ins Kino, wo niemand geringeres als Buffy-Regisseur Joss Whedon sich verantwortlich zeichnet. Da giere ich aber sowas von drauf!

Im August geht es dann mit „Prometheus“ dem Prequel von „Alien“ weiter, wo Ridley Scott Regie führt. Endlich muss man dazu sagen, da er bei allen nachfolgenden Alien-Filmen NICHT der Regisseur war.

Und bevor das Jahr ausklingt, dürfen wir noch „Der kleine Hobbit“ bestaunen, der im Dezember kommen wird.

Fehlt eigentlich nur noch ein Film von Quentin Tarantino. Und auch da gibt es gute Nachrichten. Kurz vor Tore-Schluss soll der Film „Django Unchained“ in die Kinos kommen. Alleine die Besetzung des Films verspricht ein Highlight, aber das haben alle vorher genannten Filme gemeinsam.

Beginnen tut das Kinojahr voraussichtlich dieses Wochenende schon, wo ich Steffi ins Kino schleifen werde. Denn „Die Muppets“ sind angelaufen. Und auf den freu ich mich auch schon sowas von! Unglaublich, dass Steffi unseren Kinogutschein bereits für einen Film vergeudet hat, der schon vor zwei Jahren mal im Kino lief.

Schwarz

Hier sollte eigentlich auch alles schwarz sein, aber das installieren von Plugins erlaubt mir WordPress nicht so einfach.

Und warum sollte es schwarz sein? Weil heute „Blackout-Day“ ist. Die Wikipedia, Google und viele andere protestieren heute gegen SOPA, dem Stop Online Privacy Act. Warum dieser so Protest so wichtig ist, könnt ihr hier nachlesen.

Warum aber ausgerechnet die Seite mit der größten Reichweite ihr Blau nicht in Schwarz ändert, ist mir kein Rätsel. Die Werbepartner…

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Kenne Deine Memme

Ich hinke ja gerne bestimmten Trends hinterher. Twitter z.B. ist für mich kein Bestandteil meines Lebens und auch Facebook war lange Zeit nicht sooo wichtig. Ist es auch heute nicht. Wenn ich mich dann aber in meinem, zum Teil deutlich älteren Bekanntenkreis umschaue, bin ich meiner Zeit immer noch weit voraus.

Vor kurzem bin ich auf 9GAG gestoßen, einer Seite, wo angemeldete Benutzer Inhalte hochladen können. Meist sind das Fotos, Comics oder Sprüche. Viele davon sind schön anzuschauen, machen einen nachdenklich oder sind einfach nur witzig. Oftmals begegnet man Situationen, die man sicher selbst erlebt hat und kann lachend damit umgehen. Und es gibt Katzen, Hunde und Kinder!
Auf Facebook bin ich in meinem Freundeskreis der Einzige, der 9GAG öffentlich geliked hat. Nun bin ich mit ca. 130 Freunden eher so mittel vernetzt. Aber das keiner zu 9GAG öffentlich steht…finde ich schon etwas merkwürdig. Denn viele der witzigen Bilder, die auf Facebook und G+ so einem über den Weg laufen, haben oftmals ihren Anfang bei 9GAG genommen.

Okay, 9GAG frisst Zeit. Viel Zeit. Aber das liegt auch daran, dass ich nicht alle Jokes auf Anhieb verstehe. Doch dafür gibt es ja knowyourmeme.com, was ich in der Überschrift sehr frei übersetzt habe. Knowyourmeme hat eine ausgezeichnete Suchfunktion und viele Memes der vergangenen Jahre in der Datenbank gespeichert und stellt diese anhand von einfachen Beispielen kurz vor. Also eine Wikipedia für Memes.

Tja, und wer bei Facebook mit mir vernetzt ist, wird sicher in letzter Zeit schon mitgekriegt haben, womit ich so meine Zeit totschlage…

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Endlich

Seit langem kommentiert Ma Rode hier in meinem Blog. Irgendwann hatte ich sie mal gefragt, ob sie auch ein Blog hat und ja, das hatte sie. Nur durfte ich davon niemandem verraten, also habe ich es auch nicht getan.

Seit diesem Jahr ist das anders. Ma Rode hat einen neuen Blog mit WordPress eingerichtet und mit dem geht sie etwas selbstbewusster um. Deswegen freut es mich, endlich mal ihr Blog empfehlen zu können.

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Was ich loswerden will (64)

Keine Gratisurteile für freie Datenbanken

Udo Vetter berichtet über das Urteil des Amtsgerichts Schleswig, nach dem die freie Datenbank openJur kein Anspruch auf kostenlose Urteilskopien hat.

„Vielleicht hätte schon die Überlegung geholfen, dass Urteile “Im Namen des Volkes” ergehen. Nicht zu vernachlässigende Teile des Volkes möchten mit Sicherheit gern wissen, wie stellvertretend für sie Recht gesprochen wird.“

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Vom Glück „BILD“ zu sein

Stefan Niggemeier fragt sich, „ob man als „Bild“-Zeitung-Macher manchmal darunter leidet, dass man es zu leicht hat.“ (ich hätte ja das Wort Zeitung in Anführungszeichen gesetzt…)

„Deshalb hat die langjährige Freundin von Wulff Recht, wenn sie bei Jauch rührend hilflos fomuliert, sie möchte in keinem Land leben, in dem die „Bild“-Zeitung bestimmt, was Moral und was richtig ist.“

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The Wulff of Germany

Johnny Häusler vergleicht das Gezerre um den Bundespräsidenten mit einer Show auf ProSieben/Sat1.

„Die für die Jahreszeit ungewöhnlich hohen Temperaturen müssen daran schuld sein, dass jetzt schon Sommerloch ist.“

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Best PI-Friends

Dietmar Näher schaut sich die Freundeslisten von „gewaltbefürwortenden Grundgesetzvergewaltiger“n und „Muslime-raus-aus-Deutschland-Krakeeler“n bei Facebook an:

„Es ist doch immer wieder erstaunlich, wer sich in den Facebook-Freundeslisten der rechtsradikalen politisch inkorrekten (PI) Hassprediger wiederfindet.“

Und der Politblogger recherchiert weiter…und geht damit einigen auf die Nerven.

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…was uns als Gesellschaft wichtig ist

Roberto J. De Lapuente über Online-Medien und wie diese über den Lidl-Check berichten, der am Montag bei der ARD lief.

„Manchmal sagen Überschriften inhaltlich gar nichts aus – manchmal umschreiben sie jedoch mehr, als im drunter montierten Text zu lesen steht. Manchmal sind sie das Produkt gesellschaftlicher Befindlichkeiten, unterstreichen das, was die Gesellschaft für essentiell betrachtet.“

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Sinnlose Hatz

Der Chefökonom schreibt ebenfalls über die Wulffs-Hatz und bemerkt:

„Solange die kritische Masse sich mit Herrn Wulff beschäftigt, kommt auch keiner auf die Idee, noch mal wirklich wichtige Fragen zu stellen. Wäre ja auch noch schöner.“

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Und zum Abschluss mal ein ernstes Thema aus dem Postillon:

Trainingsauftakt: Fußballfans bereiten sich auf Rückrunde vor

Der Postillon berichtet über die harte Vorbereitung der Fußballfans auf die Rückrunde.

„Später müssen die Namen aller neuen Spieler gelernt werden, die über die Winterpause zu ihrem Verein gewechselt sind. Abends sehen sich die Fans Aufnahmen von alten Spielen an und üben ein, wann wer den Schiedsrichter beschimpft, wann wer farbige Spieler beleidigt und wann wer „Foul!“ oder „Abseits!“ brüllt.“

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Blind

Neben Georg Schramm gehört auch Serdar Somuncu zu einem der Kandidaten für den Mann des Jahres 2012. Mit einem hochintelligenten Analyse-Talent ausgestattet demaskiert er unsere Gesellschaft. Damit stößt er beileibe nicht immer auf Gegenliebe, ergreift er doch harte Worte. Doch man sollte nicht denken, dass hinter den vulgären und beleidigenden Ausdrücken kein kluger Gedanke steckt. Damit täte man dem Hassprediger Unrecht.

Als kleinen Beweis habe ich einen (sehr kleinen) Teil seiner (alten) Show „Ein demagogischer Blindtest“ transkribiert. Schaut sie euch bitte bei Gelegenheit mal ganz an.

Man muss zu dem stehen was man denkt. Erinnern sie sich, wir sind Schläfer im Sinne einer aufgeschlossenen Demokratie. Keiner kann uns den Mund verbieten. Während wir mit dem Zeigefinger auf andere deuten und sagen „Das sind die Bösen“ haben wir längst schon getoppt, was böse ist. Wir sind nicht nur unempfindlich geworden, wir halten Diktaturen am Leben dadurch das wir sie ignorieren. Es ist erste Bürgerpflicht seinen Arsch zu bewegen, manchmal in die Gegenrichtung. Immanent zu dekonstruieren. Manchmal von innen heraus! Antistrukturell zu denken. Das will doch jeder von ihnen. Jeder will individuell sein. Deswegen tragen sie doch alle unterschiedliche T-Shirts. Oder wollen sie uniform sein? Regiert werden, wie in eine Horde Vieh!

Schließlich ist Samstag und im Fernsehen läuft eh nichts. 😉

Oh, und falls ihr glaubt, es läuft was interessantes im Fernsehen…tut es nicht.

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Ich bin…

Edna. Ja wirklich! Guckst Du:

Ich bin Edna!

Ich soll verrückt sein? Das kann sich doch nur um ein Mißverständnis handeln! Mein sprechender Stoffhase Harvey sieht das übrigens genauso… Finde auch du mit Dr. Marcels Ga-Ga-Test heraus, welcher Verrückte aus EDNA BRICHT AUS du bist!

Auf meinem Amazon-Wunschzettel stand „Edna bricht aus“ (Amazon-Partnerlink) ja schon länger. Nun, nicht so lange, wie es das Spiel schon gibt. Point&Click-Adventurespiele waren nie so mein Fall. Das lag meistens daran, dass diese entweder Sachen abschmettern („Das geht so nicht!“), die man machen will oder verdammt schwere Rätsel haben. Oder beides.

Doch Edna, so versprachen die Kritiken, sollte anders sein. Diese Kritiken bekam ich jedoch erst durch den Nachfolger „Harveys neue Augen“ (Amazon-Partnerlink) mit. Flugs landeten beide also auf meiner Wunschliste. Und zu Weihnachten bekam ich den ersten Teil, eben „Edna bricht aus“.
Es ist in der Tat ein wirklich geniales Spiel, mit zum Teil recht schweren Rätseln. Aber im Gegensatz zu manch anderen P&C-Spielen kann man mit jedem Gegenstand reden und diese geben dann Hinweise auf des Rätsels Lösung(en). Warum das Spiel jedoch keine Altersbeschränkung bekommen hat, ist mir ein Rätsel, dessen Lösung nur die USK weiß…aber wenn es nach mir geht, würde es diese Institutionen eh nicht geben.

Also das Spiel ist wirklich genial, die Dialoge wahnsinnig komisch, der Humor teilweise sehr schwarz (Humor muss wie Kaffee sein!^^) und es ist gespickt mit Anspielungen. Von denen ich meist nur die auf Filme verstanden habe, da ich ja sonst keine Adventure-Spiele ähm…spiele.

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Selbstauskunft

Vor gut einer Woche bin ich bei Google+, genauer gesagt durch die bei G+ eingetragene Seite von netzpolitik.org auf eine sehr interessante Seite aufmerksam gemacht worden: Selbstauskunft.net

Schon länger überlegte ich, mein Recht auf Auskunft meiner Daten in Anspruch zu nehmen. Außer Schufa und dem einen oder anderen Dienst fiel mir aber nicht viel ein und nachdem ich bei Torsten von seinen Erfahrungen bezüglich der Schufa gelesen habe, nahm ich mir das vor, wenn ich mal gaaaanz viel Zeit habe.
Nun tauchte zu Jahresanfang der Artikel bei netzpolitik.org in meinem G+Stream auf und ich hüpfte sofort rüber und meldete mich an.

Das Recht auf Selbstauskunft besteht seit 2009 und besagt, dass jeder Bundesbürger einmal im Jahr kostenlos seine Daten bei Auskunfteien abfragen darf. Das betrifft nicht nur die Schufa, sondern auch Adresshändler, Inkassofirmen oder Bonuskartensysteme. Auch Mieterauskünfte sammeln Daten, scheinen diese aber nur sehr widerwillig preiszugeben.
Selbstauskunft.net bietet die Möglichkeit, nach der Anmeldung diese Auskunfteien auszuwählen und automatisch anzuschreiben, damit die ausgewählten Firmen über die gespeicherten Daten informieren. Denn es kommt leider nicht selten vor, dass Daten falsch gespeichert oder veraltet sind. Dann kann man diese Daten löschen lassen. Doch ohne das Wissen darüber ist das nicht möglich…

Die Anmeldung bei Selbstauskunft.net ist kostenlos und wird über https gesichert. Natürlich setzt die Anmeldung bei dem Dienst ein gewisses Vertrauen voraus. Der Betreiber von Selbstauskunft.net, die Digineo GmbH wird von dem Geschäftsführer Julian Kornberger geleitet. Dieser hat lt. eigenen Angaben 2009 Arcor und das BKA wegen der Internetsperrverträge verklagt. Außerdem setzt sich die Digineo für ein freies Internet ein und wurde, ebenfalls nach eigenen Angaben, als Webhoster von der Vorratsdatenspeicherung freigesprochen.

Die Anmeldung selber ist schnell und unproblematisch und geschieht komplett digital. Komplett? Ja, komplett. Normalerweise heißt komplett digital ja, man gibt seine Daten ein, druckt sie aus, unterschreibt und sendet diese dann ab (oder scannt sie wieder ein und sendet sie dann digital). Hier kann man dank HTML-5 selbst seine Unterschrift mit der Maus schreiben. Das setzt etwas Übung voraus, aber auch das ist möglich. Man probiert halt solange rum, bis die Unterschrift gut aussieht und bestätigt dann. Das hat mit 3-4 Minuten bei mir schon am längsten gedauert. Insgesamt war die komplette Anmeldung nach 5 Minuten fertig.

Danach wählt man die Dienste aus, über die man über seine Daten Auskunft haben will. Diese sind in fünf Reitern aufgeteilt (Empfohlen, Adresshändler, Mieterauskünfte, Bonuskarten und Auskunfthändler). Die empfohlenen kann man blind übernehmen, die Adresshändler eigentlich auch. Bei den anderen schaut man, ob man überhaupt bei diesen Diensten angemeldet oder z.B. Mieter ist. Nach der Auswahl bestätigt man und dann beginnt das Warten auf Post.

Und das Warten kann mitunter dauern. Nach dem Artikel bei netzpolitik.org hat der Dienst einen derart großen Ansturm erfahren, dass dort das Faxgerät heiß läuft. Vor allem scheinen aber auch manche Auskunfteien nicht ganz so schnell zu arbeiten. Darüber Aufschluss gibt die Statistikseite bei Selbstauskunft.net.

Wie gesagt, der Dienst ist komplett kostenlos. Keine versteckten Kosten, dafür ein Spenden-Button, den man ruhig mal nutzen kann. So ein nützlicher Dienst ist das durchaus wert.

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