verflixter Freitag

Was hab ich mich auf den heutigen Tag gefreut, denn dank zahlreicher Überstunden hatte meine Chefin heute einen sehr sehr kurzen Arbeitstag für mich geplant. Gleich nach dem Tagesgeschäft, so ca. nach dem Frühstück um 10 Uhr sollte ich mich vom Acker machen. Die restlichen Aufgaben würde sie dann schon für mich übernehmen… Tja, so war es seit einigen Tagen geplant, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Am Donnerstagabend hab ich noch schön „Herr der Ringe – die 2 Türme“ geschaut. „Macht ja nix, dass das länger geht, ich hab ja morgen nen kurzen Tag“ So dacht ich noch bei mir und bin dann gut gelaunt so gegen 24Uhr in Schräglage gekommen. Weil ich ja nun so früh gehen sollte, hab ich mit meiner Kollegin die „Schicht“ getauscht. Denn das Büro muss morgens um 7 Uhr besetzt sein, d.h. immer für einen früh aufstehen. Der Wecker sollte mich also um 5.30Uhr aus den Federn holen. Das tat er auch, aber ich hielt mich nicht dran. Um Stefan nicht zu nerven drückte ich nicht die Schlummertaste sondern schaltete das Gedudel aus. Anstatt mich aufzusetzen und die letzten Minuten noch im Sitzen zu dösen, blieb ich stumpf liegen und machte „noch mal schnell“ die Äuglein zu. Meine Güte, was man in 10 Minuten für nen geilen Scheiß träumen kann – wirklich das war ein Sketch reif fürs Fernsehen. würde ich ihn hier niederschreiben, würde er wahrscheinlich nicht halb so begeistern wie live gesehen… Aber um es mal kurz anzureißen:  …

10 Min später

Nee, ersthaft, ich habs versucht. Ich kann das nicht in Worte fassen – es kommt nicht witzig rüber. Aber egal, darum gehts ja hier auch gar nicht. Der größte Witz an der Sache ist nämlich, dass man so was nicht mal eben in 10 Min träumen kann, sondern ne geschlagene Stunde dafür benötigt. Um Punkt 6.25 Uhr schlagen meine Augen auf und meine Stimmung um. Aufgesprungen, Klamotten geschnappt, Zähne geputzt, Pony gewaschen, Katzenwäsche, Kontaktlinsen rein (ging heut überraschend einfach :-)), Klamotten an, dumme Sprüche von Stefan ignoriert und raus aus dem Haus. „Oh mann nur noch 10 Minuten…das schaffst du nie“. Natürlich die Otto Reklamation vergessen mitzunehmen und den Müllbeutel auch. Egal, machen wir halt später.

Um 7.06 Uhr bin ich dann sehr abgehetzt auf der Arbeit angekommen. Lisa war schon da…puhhh…Büro war besetzt. Alles gut! Als mein Puls langsam wieder Normalmodus angenommen hat, klingelt das Telefon. Meine Chefin. Ihr ginge es gar nicht gut, sie könne heut nicht kommen. Kein Problem, Gesundheit geht vor. Nun gut, somit wuchs für mich der Berg an Aufgaben und der frühe Feierabend rutschte vom „Nach dem Frühstück“ zu „zum Mittag“. Der Arbeitstag verlief auch mehr oder weniger Problemlos und tatsächlich um 12 Uhr konnte ich das Gebäude verlassen und mich endlich in mein Shoppingnachmittag begeben. Seit Tagen versuche ich ja nun schon neue Klamotten aufzutreiben, aber weder bei Bestellungen noch im Rolandcenter habe ich annähernd was Passendes gefunden. Also hieß mein Plan: Waterfront!

Als ich dann ins Auto einstieg wurd ich durch das leuchtende Licht hinterm Lenkrad wieder daran erinnert, dass der Tankboden nur noch geringfügig bedeckt ist. Auch das sollte kein Problem darstellen, kann ich ja auf dem Rückweg noch schnell an der Tanke halten. In der Waterfront angekommen, ging mein erster Gang zum ersten Geschäft, dass vor mir auftauchte . Clockhouse / C&A. Naja, Hoffnungen hatte ich da keine, denn dort hab ich noch nie irgendwas Ansprechendes oder Passendes gefunden. Doch diesmal sollte das Glück wirklich auf meiner Seite sein. Ausgesucht, anprobiert, Nummer kleiner gesucht, erneut anprobiert, gekauft. Somit hatte ich schon mal eine Tüte mit 4 Kleidungsstücken – juchu – das verspricht ein erfolgreicher Tag für mich zu werden. Auf dem Weg zum nächsten Geschäft, kreuzt Bijou Brigitte meinen Weg. Na, da kann ich doch gleich mal schaun, ob die weißen Schmuck haben. Und Tatsache. Wo ich die letzten Male auch in dieser Kategorie kein Einkaufsglück hatte, hatte ich diesmal mit wenigen Griffen Gesuchtes gefunden. Ab an die Kasse. Die Karte ins Gerät und…. … … „der Vorgang wurde abgebrochen“.

„Ja, kann ja mal passieren, diese Elektronik ist halt sehr sensibel“, lächelte mich die Verkäuferin an.

Also wiederholten wir die ganze Prozedur. Mit dem Ergebnis: „Der Vorgang wurde abgebrochen“

„Komisch“ sag ich, „vorhin hats noch funktioniert. Nagut, dann halt bar.“

Bei Esprit angekommen wurde ich doch glatt bei dem Saleständer fündig und mir passte eine Hose. Innerlich strahlte ich schon um die Wette mit der nicht vorhandenen Sonne. So erfolgreich und alles so easy, ohne Stress und mit viel Zeit. An der Kasse geb ich auch dieser netten Verkauferin meine Karte… … … „der Vorgang wurde abgebrochen“. 3x wollt sie es probieren, schließlich sind die Geräte ja alle sehr sensibel. Na toll, ich glaubte mittlerweile nicht mehr an das Versagen der Elektronik und fragte gleich (während ich das Bargeld auf den Tresen legte), wo ich den nächsten Automaten finden könnte. Auf dem Weg dorthin ging ich nochmal meinen Kontostand durch. „Die Abrechnung hast du erhalten, also müsste das Gehalt schon drauf sein. Prämiensparen (d.h. mein Konto wird bis auf 100,- Euro geräumt) findet am 04. jeden Monats statt. Welches Datum ist denn heut???? Oh nein, das heißt ja, dass mein gesamtes Gehalt auf mein Sparkonto gebucht wurde.“ Und tatsächlich, auf meinem Konto war nur noch so viel Geld drauf, dass nur die Abbuchung von C&A noch glattging. Bargeld bekam ich auch keins.

Somit nahm meine Shoppingtour ein jähes Ende. Ich war enttäuscht und stiefelte zu meinem Auto zurück. Dort angekommen wurde ich auch schnell wieder aus meiner Lethargie gerissen. Ach du Schreck, du musst ja noch tanken!!!! Schnell das Portemonaie gezückt und in den Tiefen noch müde 5 Euro entdeckt. OK, das wird reichen um nach Hause zu kommen. Dort liegt auch noch Bargeld und dann kann ich noch den Wochenendeinkauf erledigen.

Zu Hause angekommen bin ich erstmal an den Rechner gegangen um mich über meine Kontosituation genauer zu informieren. Was ich da sah, wollte und konnte ich kaum glauben. Ist das denn zu fassen? Haufenweise Schotter auf meinem Girokonto. Frei Verfügbar! Von wegen alles aufs Sparbuch gebucht. Die Gehaltzahlung muss genau in dem Moment zwischen Automat und Fahrt nach Hause auf meinen Konto angekommen sein. Boah war ich brassig. Das darf ja wohl nicht war sein. Trotzdem nehm ich mal lieber zur Sicherheit etwas Bargeld mit zum einkaufen.

Das Otto Reklamtionspaket untern Arm, die Mülltüte in die Hand, die Handtasche umgeschwungen, ab nach draußen. Mülltüte ist in der Tonne verschwunden, nun noch die Tür abschließen. Ich wühlte in der Handtaschen und wühlte und wühlte… wurde unruhiger und wühlte und wühlte und wühlte … wurde gereizt und wühlte und wühlte. Gott sei Dank hatte ich die Tür noch nicht zugezogen. Also rein in den Flur, Otto Reklamationsscheiß auf den Boden geworfen und die Handtasche „ordentlich“ durchsucht. Kein Haustürschlüssel. Also nach oben. Auf dem Küchentisch: Kein Schlüssel, beim PC: kein Schlüssel. Hmmm?? Das kann doch nicht sein. Wo is das verfluchte Ding. Steffi, Nerven bewahren und den Weg nochmal durchgehen. Im Wohnzimmer in der Schublade geguckt, bei Lucy am Fressnapf geguckt. An jedem verdammten Ort geguckt wo ich langgelaufen bin. Dann bin ich wieder runtergegangen und hab ich der Jackentasche geguckt, die Schuhe hab ich abgesucht, falls mir der Schlüssel aus der Hand gefallen sei. Die Mülltonne aufgemacht und dort geguckt. Weit und breit KEIN SCHLüSSEL!!!!

Dann kann ich ihn ja nur von außen in der Haustür stecken lassen haben. Doch nix. Oh nein, hat den jemand abgezogen? Das hieße ja neue Schlösser und noch viel schlimmer, da war der Arbeitsschlüssel dran. Der kostet richtig Asche, ist nämlich so ein Hightechgerät. Panik, Wut, Verzweiflung. Also bin ich nochmal hoch geflitzt und hab jeden Quadratmillimeter abgesucht, mit Tränen in den Augen.  Naja, nen Blick in die Shoppingtüten kannst ja auch mal riskieren – nichts ist unmöglich.  Und da waren sie, in voller Pracht!!    Puuuuhhh, Schwein gehabt.

Also, ab ins Auto und zu Edeka (nachdem ich noch 2 mal umdrehen musste, weil ich meine Handtasche und danach meine Hut vergessen hatte). Alles bekommen, alles bezahlt: Mit KARTE!!!! Dann noch zu Zurbrüggen, weil wir fürs Kuchenbacken noch ein Handrührgerät brauchen (das hab ich nämlich bei der letzten Backaktion geschrottet).

Nee, Elektrogeräte ham wa nicht… die gibts nur drüben bei Saturn

Hätt ich mir das Suchen auch sparen können. Also zu Saturn, Gerät gekauft: mit KARTE!!!! Noch schnell einen Marktforscher mit meiner Meinung zufriedengestellt und ab durch den Regen zum Auto. An der Tanke getankt (mir dabei einen Fingernagel abgebrochen, aber das ist ja fast nicht mehr erwähnenswert) und bezahlt: Ihr wisst schon…

Zur Aral und die Otto – Blabla abgegeben. und ab nach Haus! Ich bin völlig fix und fertig, da piept mein Handy:

Ihre Otto Bestellung 2. Teil liegt nun bei der Aral für Sie bereit

Ahhhhh – warum bekomm ich diese Info nicht 2 Min. früher. Das wars jetzt. Ich geb auf. Der Tag hat gewonnen. Heut mach ich nix mehr. D.h. oh doch, ich werd gleich noch mit meinen Schatzi die erste Tanzstunde wahrnehmen. Ich bin sehr gespannt, welche Überraschung mich dort bereits erwartet…

Werbeanzeigen
Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , . 3 Comments »

Sie sind überall…

Nun ist es raus. Es ist keine bloße Vermutung mehr sondern erschreckende Realität. Nicht glauben wollte ich an das Eintreten des „gläsernden Menschen“. Habe Ausreden in meinem Kopf geformt über die Bedeutung, nein, die Gewichtung der Deutschlandcard, das Sammeln von Payback Punkten oder anderen Formen der Vorteilvortäuschung für den Benutzer.

Aber letztens ist der Tag gekommen, da wurde es bestätigt: ICH werde beobachtet. Ich kann mir nichts mehr vormachen, auch wenn ich es schon geahnt hatte… (ist ja schon komisch, wenn man gestern nach Nackenkissen im www geforscht hat und am nächsten Tag mit eben diesen als Werbepopup bombadiert wird). Und es ist nicht die Regierung, nicht nur…es ist viel mächtiger – es sind die Medien.

Der Schrecken ereilte mich eines morgens im Badezimmer. Das Radio lief, wie jeden morgen. … Werbung…:

„Das ist Stefanie G.“

– meine Zahnbürste verharrte in meinem Mund. Ich hörte wie Stefanie G. im Radio schimpfte:

„Mist…ahhh verdammt. so ein Mist!“

Und der Sprecher sagte:

“ Stefanie G. hat ihren Flug nach Amerika zu teuer bezahlt. Besser Sie buchen über die Lufthansa. Unsere Amerikaflugangebote….. „

Ich war wie erstarrt. So stand ich da im Bademantel, mit Zahnbürste im Mund, schreckgeweiteten Augen und fühlte mich – beobachtet. In meinem Kopf die Gedanken: Woher wissen die das? Woher haben die im Radio die Info, dass Stefan und ich nach Amerika fliegen wollen? Haben Sie gestern unser Gespräch belauscht? Haben Sie meine Spuren im I-net verfolgt, als ich vor Tagen günstige Flüge gesucht habe? Sind Sie bereits im meinem KOPF?????

 

Seitdem ist mein Leben nicht mehr wie es war. Meine Unbeschwertheit ist vergangen und ich lebe seitdem in ständiger Verfolgungsangst. …. OBWOHL, ist schon cool seinen Namen im Radio zu hören 😉

Veröffentlicht in Alltag, Medien, Spaß. Schlagwörter: , , , . Kommentare deaktiviert für Sie sind überall…

Tell me why I don’t like mondays !

Vorweg: „Arrrghhhh“ zu diesem heutigen Tag. Warum? Lies selbst:

Ein schöner Montag Morgen. Denkste! Der Wecker hat mal eben 30min eher geklingelt als sonst (weil ich ja höchst pünktlich im Büro sein wollte). Mein Körper allerdings sträubte sich gegen diese Erneuerung und deshalb hieß es noch 10 min dösen. Der liebe Verlobte hatte diesen morgen die Ruhe weg und stand nicht wie gewohnt vor mir auf, sondern erinnerte mich an mein Vorhaben mit leichten Stubsern. So was am frühen Morgen macht mich aggressiv. Nicht nur der Gedanke das mollige Bett verlassen zu müssen, nein, auch noch als Erste in das unterkühlte Badezimmer zu müssen…ein Graus. Nun gut, wat mut dat mut also raus aus den Federn ins kalte Bad und unter die Dusche. Später wenn Stefan aufgestanden ist, kurz nörgeln, dass ich nun doch die Heizung anhaben möchte, weils mir morgens einfach zu frisch ist. Aber nöö… der weigert sich vehement die Heizung vor Oktober anzustellen. Noch ein Punkt auf der „schlechten Laune Skala“.

Auf der Arbeit angekommen fing es gleich stressig an und verblieb den ganzen Tag in diesem Zustand. Der Montag ist eh immer sehr gedrängt, weil ich ab 14 Uhr zu SAP Vorbereitungen muss und vorher eigentlich mein Tagesgeschäft erledigt haben sollte. EIGENTLICH. Aber heute unmöglich. Kollegin im Urlaub und zu allem Überfluß gabs Riesenärger in der Produktion. Da ich in der Produktionsplanung arbeite schlägt sich sowas natürlich bis zu mir nieder. Fazit: Ein Haufen Arbeit und viel zu wenig Zeit. Die rinnt dir an solchen Tagen einfach durch die Finger. Und natürlich ist man ja nicht die Einzige, die an solch einem Tag und kurz vor der SAP Einführung im Stress ist. Da bekommt man dann schonmal einen Ranzer hier, ein blöden Kommentar da und zwischen all der „guten Laune“ wird dir noch preisgegeben, dass du dir im gesamten Oktober die Wochenenden abschminken kannst, weil wir den Samstag auch arbeiten müssen. Ich muss zugeben, dieser Tatsache hat mich erst im Nachhinein runtergezogen, im ersten Moment war ich eher froh, dass es jetzt einen Plan gibt, wie, wann und in welchem Ausmaß wir für die SAP Einführung unsere Tests durchführen. Und lieber ein bißchen zu viel, als andersrum.

Aber gut, der Arbeitstag war zu Ende und ich fix und fertig. Außerdem höchst unzufrieden, da ich es nicht leiden kann, mit dem Gefühl, mein Pensum nicht geschafft zu haben, nach Hause zu fahren. Warum ich nicht länger geblieben bin? Weil, und nun kommen wir zu dem schönen Teil des Montags, Antje und ich beschlossen haben, mal wieder im Volleyball aktiv zu werden. Sie hat auch einen wunderbaren Spaßverein gefunden, der sich nur noch zum Training trifft und an keinen Tunieren teilnimmt. Genau wie wirs gern haben. Ball daddeln zum Spaß und nicht auf bitter ernste Leistung.

Heute sollte unser erstes Schnuppertraining stattfinden. Doch als ich zu Hause war, sag ich ehrlich, hatte ich null komma nix Bock. Mein Kopf hat gebrummt, mein Bauch tat weh. Ich fühlte mich wirklich ausgepowert und wenn Antje nicht gewesen wäre, wär ich sicher nicht hingefahren. Zu allem Überfluß hab ich noch nicht mal Knieschoner. Also in provisorische Klamotten reingezwängt und Kontaklinsen ins Auge geprökelt. Und da war er wieder: Der Montag.

Das linke Auge ging schnell und schmerzlos. das rechte Augen hat mit mir gekämpft und es sah so aus als sollte ich den Kampf verlieren. Erst hab ichs nicht weit genug aufkriegen können, dann ist mir die Linse immer wieder auf dem Finger bappen geblieben und dann, als ich sie endlich drin hatte, brannte es wie Feuer. Es zwickte und zwackte und ich war völlig hilflos. Denn vor lauter Schmerzen (die Linse hatte sich mal schön in meinem Auge umgeklappt) hat mein rechtes Auge geweigert sich zu öffnen, blöder Schutzreflex. Somit kam ich nicht an die Linse ran und wurde nur noch saurer. 2 Gründe um zu Schreien und zu Weinen – naja, die Tränen liefen sowieso schon. Auch das Trösten vom Schatzi half da nix. Im Gegenteil es machte mich nur noch aggressiver von ihm meinem Rücken gestreichelt zu bekommen, während ich wie Karl Dall vorm Spiegel hing. Stefan trollte sich und ich riss mich zusammen und stemmte mit aller Gewalt das Auge auf und entfernte die Linse. Ein schöner Anblick der sich mir da im Spiegel bot. Bei der Augesröte denken die doch, ich wurd zu Hause noch geschlagen. Also tatsächlich musste ich mich dann zum Sport auch noch mit Make up abdecken. So, nu wurds aber auch Zeit. Tasche gepackt und runter die Treppen. Schuhe angezogen und rauf die Treppen: Natürlich die Sportschuhe vergessen.  Ab ins Auto und los.

Bei Antje angekommen wurde ich erstmal mit witzigen Junggesellinnenabschiedsfotos von der Einwegkamera überrascht. Fein fein. Meine Laune stieg, meine Lust auch. Ach was, ich hatte jetzt richtig Lust ein paar Bälle zu schmettern und so vielleicht auch ein wenig den Frust vom Tag rauszulassen. Hoch motiviert und so voll plötzlicher guter Laune sind wir zwei Hübschen (hihi – in unserem sportlichen Schlabberdress) dann zur Turnhalle.

An der Tür ein Zettel: „Hallo ihr Lieben. Training fällt aus. Schöne Woche euch. Eure Maren“

Na, das wird ja hoffentlich nicht für uns gedacht sein. Mit ein wenig Hoffnung in die Halle und was sehen wir. Tischtennis. Lang und schmutzig. Aber kein Volleyball. Ein netter Mann vom Tischtennis bestätigte unsere Vermutung und nahm uns auch die Hoffnung, dass wir auch nur zu Zweit ein paar Bälle schlagen durften. Das ist versicherungstechnisch nicht drin.

Große Enttäuschung! Riesen Enttäuschung! … ! 😦

Da hatten wir uns endlich mal aufgerafft und dann so was. Also alle Mann wieder zurück nach Hause, wo ich mir erstmal ne dicke Schüssel Schokomüsli und ne handvoll Brotchips reingezogen haben. Und nun schieb ich wieder Frust, weil ich mir das heute abtrainiert und nicht draufgefuttert hätte!

And that’s the reason why I don’t like Mondays! 😉

Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , . Kommentare deaktiviert für Tell me why I don’t like mondays !

Happy Birthday

Alles Gute zum 70. Geburtstag  Horst Nußbaum. Dir zu Ehren den hier:

Feier schön mit deiner 26jährigen Freundin 😉

Veröffentlicht in Musik, Video. Schlagwörter: , . Kommentare deaktiviert für Happy Birthday

Spinatkönigin oder „mein Junggesellinnenabschied“

Tja, obwohl ich noch über ein halbes Jahr warten muss, bis ich mein Junggesellinnendasein aufgebe, wurde der Abschied von diesem doch schon tüchtig im August gefeiert. Gründe dafür gibt es 2:

1. Meine Trauzeugin (und Schwester Dany) ist auf Zack. Im Prinzip hatte sie kurz nach dem Antrag alles andere organisiert, arrangiert und besorgt. Der JGA stand.

2. Gibt es für einen Friesen kein geeigneteres Event als das Altstadtfest in Jever um dort seinen JGA zu feiern.

Als ich nun im Juli meiner Schwester mitteilte, dass wir unsere Hochzeit verschieben werden, musste ich auch gleich hinten dran hängen, dass ich es schade finde, dass mein Junggesellinnenabschied dann wohl nicht auf dem Altstatdfest stattfinden würde. (denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt den festen Wunsch, dass sie es für diesen Tag geplant hatte). Daraufhin eröffente sie mir, dass sie, wenn ich nichts dagegen hätte, wegen oben genanntem 1. Grund, den JGA trotzdem dieses Jahr durchziehen wollte. – Natürlich hatte ich nichts dagegen –

So, da beide Seiten nun zu viel geplaudert hatten, startete das „Steffi Verwirrmanöver“ seitens meiner JGA Crew. Ich, nun völlig sicher, aber ohne Bestätigung, suchte Zeichen. Es fing damit an, dass meine Schwester mich fragte, ob Stefan und ich denn am Altstadtfestwochenende in der Heimat sind. Ja, das könnte ein Zeichen sein, wenn sie mich das nicht jedes Jahr fragen würde. Also weiter horchen…

Wir könnten da ja dann ein wenig rüberschlendern… vielleicht sogar nachmittags mit Neo

Hmm…“nachmittags mit Neo“ klingt nicht nach feiern, aber das könnte eine Ablenkungsstrategie sein. Nun gut, dass wir das WE in Friesland sein werden stand schnell fest. Dann bekam ich eine SMS von einem alten guten Bekannten, der nun endlich seine Einweihungparty in Bremen feiern wollte. Natürlich genau an dem Wochenende. Ich zeigte die SMS meiner Schwester. Einzige Reaktion: „Ahh, das ist doch der, bei dem ich auch schon mal mitgefeiert habe…“ Ähm, ja – nun war ich wirklich verwirrt. Wenn an dem Tag (14.08.10) mein JGA stattfinden sollte, dann muss meine Schwester doch dafür sorgen, dass ich nicht zu einer anderen Feier gehe. Aber nix! Keine Reaktion! Auch Stefan zeigte keinerlei Interesse mir die Einweihungsparty auszureden. Ich war auch wirklich hin- und hergerissen, doch die innere Überzeugung, dass an dem Tag doch ein besonderer für mich werden sollt, zog mich zum Altstatdfest.

Aber erstmal gings in den Urlaub. In dem Urlaub fragte mich Stefan, ob ich denn eigentlich Jana gefragt hätte, ob sie mit zum Altstadtfest kommen wolle. Recht hat er, das mach ich doch sonst auch immer. Aber da ich ja in Gedanken überrascht werden sollte, hab ich irgendwie so niemanden gefragt, ob er da ist, ob wir uns treffen etc. pp. Nun gut, für den Fall des Falles Jana schnell eine SMS geschrieben. Die Antwort darauf ließ mich wieder grübeln. „Nein, sie könnte nicht mitkommen da ihre Freundin Karten für eine Transvestitenshow in Bremen besorgt hätte“. Das war mir als Ausrede zu detailiert. woher weiß sie, dass sowas stattfindet, wenn sie nicht wirklich hingeht? Hmm… sollte mein JGA wirklich nicht an meinen Wunschtermin stattfinden – oder waren die Mädels einfach nur total ausgebufft. Ich konnts nicht mehr einordnen. Außerdem hätt ich gedacht, dass Jana die Gelegenheit mit uns mitzufahren nutzen würde, wenn wir eh schon zusammen feiern würden. Nun gut. Nach dem Urlaub, informierte mich ein kurzes Telefonat mit meiner Schwester, dass es ziemlich egal sei, wann wir in Friesland eintrudeln würden – und das kam auch ziemlich überzeugend.

Trotzdem glaubte ich noch an meinen großen Tag.

Am Samstag 14.08.10 sind Stefan und ich also nach Friesland. Als wir durch Schortens fuhren hab ich ungelogen, nach mir bekannten Autos aus Bremen ausschau gehalten *grien*. Meiner Mama gings nicht so gut, sie hatte Verspannungen. Nach der Frage, ob wir denn heute noch zum Altstadtfest gehen würde *stirnrunzel*, sagte sie, dass sie noch nicht sicher wäre, wegen der Schmerzen und auch nicht wüsste, wie Papa nach der Arbeit Lust hätte.(Meine Mama wäre doch sicher emotionaler wenn Dany heute eine Überraschung für ihr Schwesterlein parat hätte, oder?? – Meine Mama ist doch dann so nervös wie man selbst)

Ein weiteres Telefonat sollte mich aufklären, dass Danys Mann  eine OP hinter sich hat und nicht mitkommen würde. Also passt er auf meinen Neffen auf und Dany wollt so gegen 19 Uhr eintrudeln. Um 18 Uhr wollte ich mich eigentlich fertig machen, aber Mama wollte noch Abendbrotessen. Sie hatte so eine stoische Ruhe, dass ich mir dachte „Wenn es heute sein sollte, dann würd sie mich doch nicht vom fertig machen abhalten, nicht meine Mama“. Als ich also noch mitten im umziehen, schminken etc. war kam Dany.

Allein!!!!!

Wie soll das denn gehen???? So ein JGA kann doch nicht erst auf dem Altstatdfest beginnen, da muss man doch schon vorher in Stimmung kommen!!??“ Mein letztes Fünkchen Hoffnung war nun genommen und ich erwartete eine ruhigen Abend mit Stefan, Dany und meine Ma. Die Stimmung die alle verbreiteten tat ihr übriges, es war ruhig. Ja sogar nach draußen zum Kartoffel schälen sollte ich noch kommen. Hmmpf – dann halt nicht. Fühlte mich eh unwohl in meinen Klamotten und nen Pickel hat ich auch bekommen.Also setzte ich mich nach draußen zu meiner Mama, die dann doch mit Kartoffel schälen schon fertig war. Und als ich wirklich nicht mehr dran geglaubt habe da…

… kamen die besten Mädels mit der besten Trauzeugin und dem leckersten Sekt um die Ecke!!!

Ernsthaft. Mein Herz machte einen Sprung. War das schön! Gesichter von früher, Gesichter von heute. Ich habe nur noch gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd und mich auf diesen Abend mehr als gefreut. Da wusste ich ja auch noch nicht, wie ich den ganzen Abend rumlaufen sollte. Aber dazu lieber ein paar Bilder, die sagen mehr als tausend Worte.

Nach ordentlicher Vorbereitung in Form von Charly, Wodka, Kurzen, Witze erzählen, Aufgaben erklären und viiiiel Lachen machten wir uns dann auf den Weg zum Altstadfest. Mein Zukünftiger hat sogar den Chauffeur gemacht. Denn während ich mit den Mädels loszog, hatte er seinen Spaß mit meinen Eltern und einem Nachbar.

IST DAS ZU GLAUBEN???

Kein DLF – Stefan beweist ein Herz für Junggesellinnen-

abschiedsfetenmäuse

Deshalb wurd auch schon im Auto heftig abgefeiert.

Auf dem Altstadtfest angekommen verkaufte ich also Lose – vielmehr WIR verkauften Lose. Denn meine Mädels haben mich immer bestens unterstützt. Wenn die Jungs Pech hatten, haben wir ihnen ein Lied vorgesungen oder ich hab einen Witz erzählt. Wenn sie Glück hatten bekamen sie von mir die Schuhe geputzt oder durften sich einen Kurzen aus meinem Bauchladen greifen. Das sollte auch das Glück für einige meiner Begleiterinnen (und auch meins) sein, denn viele der edlen Spender wollte nicht allein trinken :-).  So trafen wir doch ein paar alte bekannte Gesichter und lernten neue kennen.

Doch wahrlich muss ich gestehen, sind wir nicht wirklich weit gekommen. An der Hauptbühne haben wir unser Lager aufgeschlagen und zu späterer Stunde durfte ich dann auch meine Lose Lose sein lassen und nur noch Kurze verkaufen (das ging Ruck Zuck) Dann den Bauchladen abnehmen (der mir bis dato schon einmal runterfallen war, weil ich ihn falschherum wieder angeschnallt hatte) und mich in die Mengen zum tanzen stürzen.

Um ca. 4 Uhr nagte dann der Hunger an uns. Da die Buden nun aber dicht machten, die Musik aufhörte zu spielen, ging es in den nächsten Dönerladen. Vielleicht lag es an den Endorphinen, vielleicht am übermäßigen Alkohlkonsum, aber dieser Döner war himmlisch lecker!

Alle zusammen, ok, ein Verlust gabs, mein Cousin war unauffindbar, dabei wollte er doch mit uns zurückfahren, setzten wir uns dann um ca. 5 Uhr ins Taxi und mein JGA war nach viel Gebrüll (man war ich heiser) vielen Kurzen, mäßig Charly, wenig Bier und viiiiel Getanze und fotografieren zuende. Gefühlt ging der Abend rasend schnell vorbei aber ich zerre jetzt noch von der Erinnerung, denn ich hatte enorm viel Spaß. Die Mädels haben ihr bestes gegeben. Sei es beim fotografieren oder „Kundschaft“ anlocken. Eine gute Fee war immer an meiner Seite und hat die Sachen für mich getragen und für mich gelacht, wenn ich einen Witz erzählen musste 😉

Aber, da es Schwund ja immer gibt: Ich habe ein Stück meines Backenzahns einbüßen müssen. Ist schon     problematisch wenn man unter Alkoholeinfluss das Maß seiner Kräfte so dermaßen unterschätzt, aber trotzdem die Bitte eines jungen Typs seinen Kurzen mit den Zähnen zu öffnen, nicht abschlagen kann. Tja, somit hatte ich dann kurzweilig einen Flaschenhals im Mund und einen etwas angekratzten Zahn.

Ansonsten gabs aber keine weiteren Ausfälle. Nur kleinere Zwischenfälle, wie Idioten die der Jana mal eben ihre Charly volles Pfund über das T-Shirt gekippt haben oder eine Spinatkönigin (ich), die dafür keine Idioten braucht…

Ich fand den Abend auf jeden Fall gelungen, möchte mich bei allen bedanken und hoffe ihr hattet genausoviel Spaß wie ich. Schade, dass man so einen Junggesellinnenabschied nur einmal feiert… ^^

Und zum Schluß das Beste: Mein Lieblings-Bunny


Veröffentlicht in Bilder, Feierlichkeiten, Spaß. Schlagwörter: , , , . Kommentare deaktiviert für Spinatkönigin oder „mein Junggesellinnenabschied“

WAAAAAHNSINN

Ich bin total aus dem Häuschen und hin und weg. Mir fehlen auch jegliche Adjektive um diese Frau zu beschreiben. Wer so wie ich den Oslokram verfolgt, der hat heute Abend eine neue Lena Meyer-Landrut erlebt.

Sie hat in jeder Show verzaubert durch flotte, spritzige Performances. Diesmal gabs ein langsames Lied. Ohne Zappeln und Lächeln hat sie ganz durch ihre Stimme und ihre eigene Interpretation (wie immer) geglänzt. Diese Frau ist nicht nur einzigartig und dadurch bestechend gut, sie hat auch noch eine wahnsinnige Singstimme .

Verlinken kann ichs noch nicht, aber schaut euch einfach mal die folgenden Lieder von ihr bei YouTube an:

„Mr. Curiosity“ (von Jason Mraz)  – das von heute und

ihr erstes Lied „My same“ (von Adele)…

dann versteht ihr vielleicht was ich meine.

Schönen Abend noch.

Nachtrag: Die schlauere Hälfte hat den zweiten Song mal mit der Schüssel verlinkt. 😉

2ter Nachtrag: Die hübschere Hälfte hat den ersten Link mal korrigiert 🙂 und den aktuellen Auftritt auch reingestellt.

Veröffentlicht in Musik. Schlagwörter: , , . 4 Comments »

Nachtrag in eigener Sache

Mein Gewissen hat sich gemeldet, just nachdem ich den Artikel am Mittwoch über Niveaufernsehen verfasst habe. Keineswegs sollte mich dieser Artikel in den Himmel der „Unfehlbaren“ heben, denn auch ich bin ein Opfer der Unterhaltungsmedien. *schäm*

So hab ich mich gleich am Mittwoch dabei erwischt, wie ich schön vorm Fernseher Teenagern in in der Wüste bei brisanten Psychologiestunden über die Schulter geguckt habe. WIESO??? Es ist RTL, es ist Unterhaltung, es ist Schwachsinn. Doch möchte ich einen großen Teil der Schuld auf Annegret Nobel abwälzen, die so eine belegt-gepresste Stimme hat, dass man jedesmal aufs neue gespannt auf den Tag wartet, an dem sie sich räuspert und sich der Schleimpropfen in ihrem Hals löst und sie mit glockenklarer Stimme weiterspricht 🙂

Ich kann mir nicht helfen, es ist wie einen Bienennest. Es bereitet mir Gänsehaut und Ekel, wenn ich es seh, aber ich kann trotzdem nicht wegschaun.

Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , , . 1 Comment »

Niveauvolle Fernsehunterhaltung

Was bin ich doch froh, dass es mich am 03. Februar, an einem Dienstagabend auf das Sofa, vor den Fernseher und zu Pro7 verschlagen hat. „Unser Star für Oslo“… noch ne Castingshow!

Muss das wirklich sein?? – JA!! ES MUSS!

Wurde es doch schon im Vorfeld als seriöser Gegenpart zu Bohlens Lästershow DSDS angekündigt, so hielt USFO 🙂 was es versprach. Gleich die erste Show begeisterte durch talentierte Jungmusiker & Charaktere. Und das wunderbarste war, es gab KEIN ewiges Castingvorgeplänkel. Das soll ja nun eigentlich dazu dienen, die Creme de la creme zu ermitteln, wobei ich da bei DSDS klar sagen muss: am Ziel vorbei geschossen – und das auch noch ganz bewusst.  Stefan Raab hat diese Aufgabe hervorragend gemeistert. Die 20 Kanditaten die es auf die Bühne und zur Performance mit Liveband geschafft hatten, hatten einiges auf dem Kasten.

Wie angenehm war es da, dass vor, während und nach den Auftritten kein „Scheiße“- Sparschwein, „Errate den Song Filmchen“ oder eingespielte Cliparts, Furzgeräusche etc. zum Einsatz gekommen sind, um Vorzeige-Lachfiguren noch lächerlicher erscheinen zu lassen.  Nein, in dieser Show geht es tatsächlich um Kunst. Die Kunst zu singen, interpretieren und performen. Und nicht die Kunst aus Scheiße Geld zu machen. Allerdings muss man der Fairness halber erwähnen, dass die gesammelten Eurostücke von Bohlen der Stiftung zur Rettung der Erdbebenopfer in Haiti gespendet werden. (immerhin 5.254 Euro und RTL in seiner unglaublichen Güte rundet auf 10.000 Euro auf)

Zurück zur Sache. Nächster Unterschied: Die Kanditaten sind erwachsen! Und nicht nur das, sie besitzen Charakter, sind eigene Persönlichkeiten und kein Machwerk der Fernsehproduktion. Die bekannten und teilweise unbekannten Lieder, bekommen durch jeden Musiker bei USFO eine ganz eigene Note und das gewisse Flair. Das Pimpen von Möchtegern-Charakteren ist überhaupt nicht notwendig. Keine kleinen Liebesgeschichten neben den Hauptakteuren, um den ein oder anderen „Unscheinbareren“ an Interesse gewinnen zu lassen. Diese Show ist sehenswert, so wie sie ist. Pur! Ohne „kostümierte“ Sänger (so wirken sie auf der DSDS Bühne) oder fliegende Jungdarsteller auf der Leinwand während des Auftritts.

OK, um über eine Show urteilen zu können, sollte man sie schon kennen. Von dieser Staffel DSDS kenn ich nur 15 Min. einer Mottoshow, doch die haben alles vereint, um mich innerlich schreien zu lassen. Ich bitte Euch, wer ernsthaft Sänger werden will, der geht doch nicht mit „Looking for freedom“ oder „Life is life“ auf die Bühne.  Diese Lieder hab ich bei so mancher Karaokeparty schon besser gehört. Doch eigentlich empfinde ich nur echtes Mitleid für die zur Show gestellten Kandiaten. Sie genießen mit ihrer jugendlichen Naivität (sind halt meist noch nicht mal 18) den Rummel und Trubel um ihre Person, doch eigentlich gehts dabei kein Stück um SIE. Die eine Hälfte der Zuschauer lächelt lacht über sie und geifert nach dem nächsten Patzer (oh? Einsatz verpasst), die andere Hälfte giert nach neuen Storys über die Zicken und Plüschis.

Umso entsetzter war ich da über die Aussage eines guten Bekannten. Und es handelt sich hierbei um einen intelligenten, weltkritischen und bodenständigen Menschen. „Ein Star für Oslo? Nee, so n‘ Scheiß guck ich nicht. – Is ja langweilig, gar nicht kommerziell! Aber von DSDS verpass ich keine Folge *lacht*“ Die Intelligenz spricht aus diesem Satz – er weiß genau worauf es die Bohlen / RTL Allianz abgesehen hat und trotzdem… tja trotzdem….

Und so gehts 7 Mio. Zuschauer. Wobei ich mal die gewagte These aufstellen möchte, dass wohl eher nur der geringere Teil der Zuschauer so ein Lebensniveau wie mein Bekannter hat. Unser Star für Oslo lockt leider weniger Zuschauer, im Schnitt 2,15 Mio. Und wie sagt Holger Kreymeier von Fernseh-Kritik.tv in seiner neuesten Ausgabe da so schön (sinngemäß): “ Da muss man sich dann nicht wundern nur noch Schmu vorgesetzt zu bekommen, wenn man ihn fordert“

Ich bin auf jeden Fall zu einem Eurovision Songcontest Zuschauer geworden und denke, dass von allen übriggebliebenen Kanditaten eine würdige Vertretung für Deutschland gewährleistet ist. (Obwohl natürlich auch ich meine Favoriten habe 🙂 Lena – unsere Nora Tschirner/Björk Mischung und Christian den Schmuddelrocker).

Eure Steffi

Veröffentlicht in Musik. Schlagwörter: , , , , , . 2 Comments »

A „Neo“ was born

Ja, heute um 14.46 Uhr bin ich stolze Tante und Stefan stolzer Onkel eines absolut zauberhaften Wonneproppens geworden.:happy:

Neo heißt er, eigentlich Neo – Schabernack, weil er am 11.11.09 das Licht der Welt erblickt.

Perfekt haben die beiden das wieder hinbekommen, weil heute auch ihr Jahrestag ist 🙂

47cm und 2320g leicht und ein dickes Büschel schwarzer Haare auf dem Kopf. Für mich, ganz klar, das süßeste Baby überhaupt!

 

Veröffentlicht in Feierlichkeiten. Schlagwörter: , , , . Kommentare deaktiviert für A „Neo“ was born

Reiterball aus Sicht des Antisportlers

Stefan hat den Samstagabend ja schon sehr gut beschrieben, doch will ich es mir trotzdem nicht nehmen lassen, aus Sicht des Anti -Wasser – Trinkers ein paar Zeilen zu schreiben.

Ja, irgendwie waren wir schon um 19.30 Uhr da, weil mir irgendjemand (böser Blick an meine Reitlehrerin) sagte, wir sollen besser zeitig da sein, die Plätze seien begrenzt. Alles leer, als wir reinkamen. Nach der Begrüßungsrunde am mittleren Tisch, der als einziger etwas voller war und ich nur drei Leute kannte, bin ich mal zu Jana rübergewackelt. NEIN, nicht meine ExLiMiWo und Freundin Jana, sonder unser Kücken aus der Reitrunde. Als ich sie fragte, ob die Plätze neben ihr frei seien, gabs erstmal ne Klatsche.

J: Ähmmm… also, hier jetzt sitzt schon jemand… also, das wird hier auch so der junge Tisch… , …aber ihr könnt euch natürlich trotzdem dazusetzen    😆

Kurz verblüfft, machten sich Stefan und ich zum nächsten Tisch, wo wir halt unsere direkten Sitznachbarn nicht kannten. Doch man guckt sich ja um, und da entdeckte ich Hanni und Tammo und dann hatten wir Gott sei Dank auch unseren Platz für den Abend gefunden. Und ich behaupte mal zu wissen, dass das wohl der beste Platz überhaupt für uns gewesen ist.

Wie Stefan schon schreibt, bei den beiden hat man wirklich keine Probleme Gesprächsthemen zu finden. Und je mehr das gute Nass floss, desto lockerer wurde die Zunge. Nachdem ich vom Alster zu Bier überging, mir das aber auch nicht zusagte, blieb ich wie immer beim Charly hängen. Den Sekt hab ich schlauerweise verwehrt – war aber auch trockener 🙂

Naja, im Laufe des Abends kam dann auch die Tanzwut bei den Mädels (wenn man Frauen im Alter von 35 – 40 noch so nennen darf), die Power von jungen Mädels hatten sie allemal. Also zogen sie mich bei den unmöglichsten Lieder auf die Tanzfläche und bei den echten Highlights wieder runter . Zu meiner Schande, kann ich nun den Text vom „roten Pferd“, den Tanz zu „Cowboy und Indianer“ uvm.  Bei vielen Liedern kam bei mir erst der Aha-Effekt als der Refrain gesungen wurde (Hey, was geht ab? wir feiern die ganze Nacht – die  ganze Nacht!).

Bei dem Medley von PUR war ich nun leider die erste Hälfte auf der Toilette und als ich zurückkam, saßen die Frauen doch tasächlich am Tisch anstatt zu tanzen. Meinen Unmut tat ich auch gleich mal kund und wurde auch gleich mit einer Tanzreihe zu Michael Jackson, Peter Fox etc. versöhnt Put your fingers in the air

Alles in allem hatten wir die 5 Std. ne Menge Spaß, ne hohe Stimmbänderbelastung, ordentliche Lachfalten und niemals ein leeres Glas.  Ich bin zufrieden und hab im Anschluß die Gunst des Zurechtmachens von Outfit und Haaren ausgenutzt und gleich noch ein paar Fotos von mir und Beule machen lassen.

Ach ja, kleiner Nachtrag: Nicht etwa meine absolute Sehnsucht hat mich an dem Abend aus der Festhalle ins Restaurant zu meinem Schatzi getrieben, sondern die Hoffnung auf einen kleinen Happen Bratkartoffeln und eine Ecke Schnitzel. Aber da kam ich wohl umsonst, weil zu spät. Dabei weiß ich doch , dass mein Spatz nicht langsam isst .

Nun gut, dafür hat er mir auf dem Heimweg eine Runde Formfleisch bei Mäckes ausgegeben (von meinem Geld) -scratch head-

Veröffentlicht in Feierlichkeiten. Schlagwörter: , , , , , . Kommentare deaktiviert für Reiterball aus Sicht des Antisportlers