Déjà Vu (2)

Heute morgen um kurz vor fünf wurde ich mal wieder unsanft von mir selbst bzw. meinem Körper geweckt. Mal wieder ein Wadenkrampf. Und wieder lag ich dann wach und dachte an letzte Woche, wo ein mieser Tag ebenfalls mit einem Wadenkrampf begann.

Wenigstens gingen mir bis jetzt die Lahmärsche aus dem Weg. 😉

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Versteckt entdeckt

Unglaublich!

Da hab ich doch gestern Nacht von einem Besuch bei einem alten Bekannten geträumt, dessen CDs ich durchwühle. Beim stöbern fiel mein Blick auf einen Bandnamen (CK & Jojo) und Titel (Brothers), den ich schon seit Jahren nicht mehr gehört habe und meinem Bekannten auch gleich mitteile.

„Dieses Lied hab ich sicherlich vor 11 Jahren mal gehört und danach nie wiedergefunden, weil ich den Bandnamen nicht kannte“

Am nächsten Morgen aufgewacht, für die Arbeit fertig gemacht und im Auto kam mir beiläufig der Gedanke: „Ach, du wolltest doch nacher noch bei YouTube nach der Band schauen“ – ein Geistesblitz – nee… echt, hatte ich wirklich davon geträumt?!?

Am Abend dann gleich YouTube durchwühlt, indem ich o.g. Daten eingegeben habe. Als Ergebnis bekam ich K-Ci & Jojo – All my life. Na, hör ich da doch mal rein.

Und tatsächlich – das war das Lied von vor 11 Jahren Ich konnts und kanns immer noch nicht glauben, in welchen Tiefen ich vergangene Nacht in meinem Unterbewusstsein gegraben haben muss.

Nun gut, „Brothers“ hab ich das Lied wohl getauft, weil es im Text vorkommt und um ehrlich zu sein, was mich damals an diesem Lied so fasziniert hat, hör ich nun nicht mehr. Aber schön schnulzig ist es allemal. Ein Lied vom Vater für die damals 5jährige Tochter. :o)

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Glück im Unglück

Bei diesem Beitrag wird unserem Vermieter die Haare zu Berge stehen, aber der Reihe nach…

Nach einer langen durchgearbeiteten Nacht ging ich gegen sieben Uhr schlafen. Um kurz vor elf bin ich aufgestanden, mit dem Hintergedanken, noch was vom Tag zu haben. Klar, einerseits wollte ich natürlich am neuen Rechner rumwerkeln, aber ich wollte auch andererseits noch irgendwas mit Steffi unternehmen. Hauptsache das gute Wetter mitnehmen.

Also war erstmal frühstücken angesagt. Die Eier wurden wieder mithilfe von Steffis goldenem Ei (ein Geburtstagsgeschenk ihrer Schwester) perfekt zubereitet. Das Frühstück hielt sich relativ kurz, in der Zwischenzeit war auch die Betriebssysteminstallation gelaufen, da meint Steffi:

Das riecht hier irgendwie komisch, riechst Du das auch?

Ich habe gar nichts gerochen, als ich aber vom Arbeitszimmer ins Wohnzimmer kam roch ich es auch. Ich riss die Wohnzimmertür auf, rannte rüber in die Küche und stand im dunkelgrauen Rauch. Nirgends Feuer zu sehen, sehr gut. Schnell die Terrassentür aufgerissen und geistesgegenwärtig den Ventilator aus dem Schlafzimmer geholt (nachdem ich die Herdplatte ausgemacht hatte).

Ihr ahnt es, der Topf mit dem Eierwasser sorgte dafür, das selbiges verdampfte und das goldene Ei mit dem heißen Topfboden in Berührung kam. Das wird es nicht lange lustig gefunden haben und entschied spontan sich zu einer Farbänderung. Natürlich nicht, ohne seinen Unmut ordentlich Luft (oder in diesem Falle Rauch) zu machen.

Nachdem die erste Hilfemaßnahmen gelaufen waren, ging es an die Schuldzuweisungen. Wie konnte Steffi nur die Herdplatte vergessen auszuschalten. Steffi, deutlich weniger Schlafentzug, bemerkte, dass ich derjenige war, der die Eier rausholte und, wohl aufgrund der Müdigkeit, vergessen hatte die Platte abzuschalten. Peinlich, natürlich war ich das. 😳

Naja, als das geklärt war, ging es an die Mittagstätigkeit, die wir so nicht geplant hatten. Das Ei ging nicht nur in Rauch auf, es verteilte seine Überreste in Ascheform in der gesamten Küche. Eine prima Gelegenheit, diese mal zu putzen. Und das ganz systematisch von oben nach unten. Also durchsaugen, Schränke oben abgeräumt und die Gerätschaften geschruppt und dann die Schränke geputzt. Eine Sauarbeit.

VorherNachherBeim Schrubben :-(

Mir ist die Freude anzusehen. 😉

Was ebenfalls traurig an der Geschichte ist: Ich habe den verkalkten Eiertopf durch einen Tipp bei Frag Mutti (frag von fragen, nicht fraggen. 😉 ) richtig auf Hochglanz gebracht. Das hatte sich nach dem kleinen Schwellbrand erledigt… 😦

Die Plätze sind besetzt

Gestern waren Steffi und ich im Cinespace um uns den dritten Teil von Ice Age in 3D anzuschauen.

Wir saßen bereits eine Viertelstunde und die Popcorntüte war um ein Viertel ihres Inhalts beraubt, als auf einmal ein junger Mann mit seiner Kinokarte vor uns stand.

Die Plätze wären belegt, was auch der Wahrheit entsprach, nämlich von uns beiden und meinem linken Nachbarn. Er ging aber davon aus, das wir uns die Plätze angeeignet hatten, weil sie viel toller als die von uns gekauften waren.

„Nene“, sag ich. „Wir hatten reserviert und das sind laut der Karten auch unsere Plätze.“

Nun kamen wir ca. 5 Minuten zu spät zur Abholung. Man soll ja eine halbe Stunde vor Beginn da sein, und Beginn war um 20 Uhr. Durch die lange Schlange kamen wir allerdings erst um kurz nach halb Acht an der Kasse zu unseren Karten und ich befürchtete, das unsere Karten vom System bereits freigegeben und somit doppelt verkauft wurden. Sollte zwar auch nicht möglich sein, aber ich habe sowas tatsächlich schon mal im Delmenhorster Kino erlebt.

Wie auch immer, fünf Minuten vor Beginn der Vorstellung hatte ich auf sowas nun wirklich keine Lust. Steffi dagegen wäre wohl aufgestanden um das zu klären. Aber unser Gespräch ging ja noch weiter:

I: „Wir haben bereits vor einer Woche die Plätze reserviert, Reihe H Sitz 17 und 18.“

A: „Wir haben die auch reserviert, auch Reihe H Sitz 17-19.“

I: „In diesem Kino?“

A: „In diesem Kino.“

I: „Für die 20 Uhr Vorstellung?“

A: „Ja, für die 20 Uhr Vorstellung am 22. Juli.“

I: “ Dann ist ja gut, der ist nämlich morgen.“

A: „Oh, verdammt. Dann muss ich das wohl gleich meinen beiden Damen erklären.“
I: „Das fürchte ich auch, und viel Spaß dann morgen.“ 🙂

Der Stein, der mir vom Herzen fiel, hatte kein unerhebliches Gewicht. Auch wenn wir im Recht waren, ist so eine Situation immer doof. Zumal ich wie gesagt schon erleben musste, dass die Karten tatsächlich doppelt verkauft wurden und man dies dann erstmal klären muss, bevor der Film anfängt und leicht aus der „Ich sitz hier im Kino, lehne mich zurück und entspann mich ein wenig“-Stimmung raus ist. 😉

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Déjà Vu (1)

23. Juni 2002. Nürburgring. Mein erstes Formel 1 Wochenende. Geprägt von Aufregung, Spannung, Bauchkribbeln und einer Riesenblamage.

Aufregung, weil mein erstes Formel 1 Rennwochenende, bei dem ich live dabei sein durfte.

Spannung, weil Rubens Barrichello erstmal seit dem Grand Prix von Österreich vor Michael Schumacher führte und alle befürchteten, es würde wieder zum Skandal kommen.

Bauchkribbeln, weil Mika Salo mit seinem Toyota (ausgerechnet ;-)) vor unser Tribüne einen Motorschaden hatte. Ein Gefühl, als wenn einem der Magen aus dem Bauch gezogen wird.

Riesenblamage, weil Alexander Klaws, seines Zeichens frischgebackener „Superstar“, die deutsche Nationalhymne singen durfte…Ich war kurz vorher aufs Sch…haus gegangen und hörte nur sein aufgeregtes Gekreische und das Gelächter tausender Niederländer, die sich ob dieser Darbietung scheckig lachten. Die Niederländer besuchen nämlich in Ermangelung eigener Grand Prixs gerne die auf deutschem Boden, und was ihnen hier geboten wurde…

Dafür ging es auf dem Pott auch richtig schnell…

An diesem Wochenende findet der Große Preis von Deutschland statt, und was muss ich gerade lesen?

Daniel Schuhmacher, seines Zeichens, frischgebackener „Superstar“, darf die deutsche Nationalhymne singen. Am Nürburgring. Aber wenigstens bin ich nicht dabei. Dafür habe ich gerade einen Drang auf Toilette zu müssen. 😉

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