In Friesland angekommen

Heute war es dann endlich so weit. Ich bin mehr Friese als Delmenhorster. Der Beweis: Eine verwechselte Telefonvorwahl.

Wer sich etwas auskennt, weiß, dass die Vorwahlen von Wilhelmshaven und Delmenhorst sich verdammt ähnlich sind.

WHV: 04421

DEL: 04221

Ich habe in Delmenhorst anrufen wollen und landete in Wilhelmshaven. Zum Glück sind die Friesen recht freundlich und ich wurde vom Herrn am anderen Ende der Leitung nicht allzu rund gemacht. Ein Glück, dass ich kurz nach der Mittagspause angerufen habe. 😉

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Hand ins Feuer

Seit fast zwei Jahren wohnen wir nun schon in Düsternort. In unmittelbarer Umgebung der Zentrale einer lokalen Einzelhandelskette, bei der ich vor knapp 20 Jahren mal nebenbei gearbeitet habe.

Dort habe ich in der Getränkeabteilung das Pfand angenommen, war aber auch für die eine oder andere Aufgabe im Laden beschäftigt. „ZBV“ – zur besonderen Verwendung – wie es so schön hieß.

Der Kollegenkreis war recht übersichtlich. Fluktuationen gab es so gut wie keine. Insgesamt habe ich knapp drei Jahre dort gearbeitet.

In dieser Zeit fing im Laden jemand an, der hauptsächlich in der Getränkeabteilung eingesetzt wurde. Er war locker drauf, haute gerne mal auf die Kacke und hatte immer einen Spruch auf Lager. Er war der erste, den ich damals mit einem Handy gesehen hatte. Anfang der 90-er noch ein richtiger Knochen und kein Vergleich zu den Geräten von heute. Mal eben in die Jackentasche stecken war nicht drin. Es sei denn, man hatte eine Umhängetasche dabei. Aber man war jederzeit erreichbar. Wenn man bereit war, ein mittleres Vermögen für die Tarife zu blechen.

Bei den ZBVs war der Kollege recht beliebt, pflegte er doch einen recht lockeren Umgang mit uns. Nicht wie manch andere Kollegin, die streng war und uns wie Vieh herumkommandierte. Er packte auch mal mit an, wenn Not am Mann war. Kurz, ein Kumpeltyp.

Eines Tages wurde ich angeschrieben, dass ich mich in der Zentrale einzufinden habe. Ich hatte keinen blassen Schimmer worum es ging. Im Besprechungszimmer saß ich dem großen Oberboss der kleinen Kette gegenüber, der mit seiner breiten Figur und dem immer grimmigen Gesicht einem Respekt einflößen konnte.

Im Getränkebereich stimmten seit einiger Zeit die Kassenbeträge nicht mehr. Ob ich mich dazu äußern wolle. Ich hatte keine Ahnung davon und konnte mir auch niemanden vorstellen, der bei uns zu sowas fähig wäre.

Der Oberboss hatte auch jemanden in Verdacht: Den Neuen.

„Niemals“, sagte ich. „Für den würde ich sogar meine Hand ins Feuer legen.“ Was ich aber auch für jeden anderen gemacht hätte. Sogar der garstigen Furie, die uns wie Vieh behandelte.

„Vorsicht“, erwiderte der Oberboss. „Wenn man die Hand für andere ins Feuer legt, kann man sich ganz schnell die Hand verbrennen.“

Das saß, und ich musste eingestehen, dass ich zu solch einem Risiko auch nicht bereit bin.

Einige Tage später, ich war wieder im Laden, hieß es, dass der Neue fristlos gekündigt wurde. Er hatte den Diebstahl zugegeben. Dabei hatte er auch seine alleinige Schuld eingestanden und uns ZBVs entlastet. Denn wir standen unter Verdacht der Beihilfe, wie ich später erfuhr.

Und jedesmal, wenn ich jetzt an dem kleinen Gebäude vorbei fahre, denke ich daran, dass ich vorsichtig bin, ob und für wen ich meine Hand ins Feuer legen würde. Denn man kann sich schnell mal die Hand für den Falschen verbrennen.

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Wenn ein Familienmitglied von Steffi, welches in Friesland wohnt, Geburtstag hat und wir an diesem Tag dort hin fahren wollen, wird auf der A28 in Richtung Oldenburg, kurz nach der Raststätte Hasbruch eine Abstandsmessung gemacht.

So geschehen am 13.09. (Erikas Geburtstag), so geschehen am 26.10. (Danys Geburtstag). Da ist eine Regelmäßigkeit zu erkennen.

Nächster Termin wäre dann der 11.11. (Neos Geburtstag).

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Alle Jahre wieder

Während meiner Ausbildung waren alle Auszubildenden unseres Konzerns zu einer gemeinsamen kaufmännischen Schulung in der Konzernzentrale eingeladen. Dort lernte ich auch ein damals 16 jähriges Mädel kennen. Wir verstanden uns gut und tauschten per Mail auch die eine oder andere Neuigkeit aus. Als sie dann 17 wurde vergaß ich ihren Geburtstag. Peinlich. 😳

Aber für ihren 18. Geburtstag gelobte ich Besserung und vergaß ihn erneut. 😳

Letztes Jahr wurde sie dann 19 Jahre. Und im Umzugsstress vergaß ich wieder ihren Geburtstag. 😳

Ein viertes Mal sollte mir das nicht passieren. Ich hatte im Handy sogar einen Termin abgespeichert, damit ich auch ja an ihren Geburtstag erinnert werde. Leider war am Montag der Akku vom Handy leer. Und ich vergaß wieder den Geburtstag. 😦

😳

Jetzt ist es schon fast Tradition. Aber unangenehm ist es mir jedes Jahr aufs Neue.

Zum Ausgleich verspreche ich Dir, Sandra, hoch und heilig, sollte es Dich mit oder ohne Begleitung nach Delmenhorst verschlagen, dann lade ich Dich/Euch zum Essen ein. Und ich meine nicht Ligats Imbiss hier unten, sondern richtig Essen im Restaurant. Und damit meine ich auch nicht „das etwas andere Restaurant“. 😉

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Unbedingt merken: Nicht morgens beim Rasieren in den Augen reiben, wenn ich mir nicht absolut sicher bin, kein Rasierschaum an den Fingern oder Handballen zu haben! 😥

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Heroes heute Abend um 23 Uhr nicht gucken! Weil viel zu spät…

Stattdessen bis zum 04. März warten, da kommt der zweite Teil auf DVD raus. 😉

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Mein Bruder, der Guten-Morgen-Schreck

Bevor ich mit dem zweiten Teil der Oceanis-Story weitermache, hier noch eine Anekdote, die sich kurz bevor wir losfuhren genau so ereignete.

Ich schaute, kurz bevor wir losfuhren auf mein Handy. Eine SMS von meinem Bruder war angekommen. Um zwei Minuten nach sechs. Morgens! WTF, ich habe Urlaub? Wortlaut der SMS:

Guten Morgen Stefan. Weißt Du was bei den Eltern los ist?

WAAAAS?!? Nein, würde ich jetzt aber gerne? Verdammt, wasndapassiert?

Ich schrieb zurück:

Nein. Woher auch? Wieso?

Dann stiegen wir ins Auto und fuhren los. Steffi war total nervös und machte sich Sorgen. Was da wohl passiert ist? Bevor wir ins Oceanis gehen, rufst Du da aber an! Klar.

Als wir dann in Wilhelmshaven angekommen sind und wir im Oceanis aufgefordert wurden, die Handys abzustellen, blinkte auch schon ne SMS von meinem Bruder.

Hat sich erledigt. Blogge ich später.

Gut, wenigstens nicht so schlimm. Und das hat er dann später gebloggt:

Mein Vater, der Söhneschreck

Memo an mich: Das nächste Mal, wenn ich meinem Bruder begegne, eine Handbewegung Richtung Nase machen und diese dann symbolisch anfassen.

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Wahre Liebe

Äußert sich darin, dass man auf seine Liebste mit dem Abendbrot wartet bis sie vom Reiten wiederkommt. Und sei es auch um den Preis, nebenbei GZSZ laufen zu haben (das sie nicht wirklich interessiert und mich schon gar nicht^^).

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Beim Kartoffelsalat meiner Eltern (und meiner Schwiegereltern in spe) gibt es immer eine Sache auszusetzen:

Es ist eine Schüssel zu wenig!

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Beim Auspacken des Einkaufs möglichst die Eier und andere zerbrechliche Sachen zuerst auspacken. Dann ärgert man sich auch nicht so, falls die über die Tischkante ragende Einkaufsbox zwecks Ungleichgewichts den Weg nach unten antritt.

Dafür gibt es heute zum Salat Rührei. Ist doch auch nett…

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