Möbel online kaufen (ein Selbstversuch)

Vor einigen Wochen bestellte ich beim Online-Shop eines namhaften Kaffeerösters ein paar Grillutensilien, nachdem mir Tim da einen guten Tipp gegeben hatte. Dabei fiel mir auf, dass der Shop, der mit T anfängt und mit chibo aufhört, auch Balkonmöbel im Angebot hat. Wir waren nun nicht unbedingt auf der Suche nach Balkonmöbel, aber die Möbel sahen gut und wertig aus. Im Gegensatz zu unseren alten Ratanmöbeln, die Steffi schon seit Ewigkeiten hat und denen man das Alter nun doch schon ansieht. Besonders eine Eckbank hatte es uns sehr angetan (und mir noch eine Art Klapptisch, dass ein Tablett war, aber leider nicht vom Finanzministerium genehmigt wurde…).

Wir verglichen online noch die Preise, kamen aber am Ende zu der Einsicht, dass wir wegen fünf Euro Ersparnis nicht bei irgendeinem Händler, den man nicht kennt kauft, sondern dann lieber gleich bei Tchibo. Da ist das Geld sicher besser angelegt. Nun ja…

Nach ein paar Tagen kam die Bank an und wurde flugs von mir aufgebaut. Bei sowas habe ich ja immer Spaß. Ich mag kein guter Handwerker sein und leider eher mit zwei linken Händen „gesegnet“. Aber wenn es ans Möbel aufbauen geht, wo ich einfach nach Anleitung etwas mit meinen Händen aufbauen kann, da überkommt mich ein wohliges Gefühl von Freude. Dabei habe ich ein gewisses Maß an Routine erarbeitet. Zuerst werden sämtliche Einzelteile nach Nummerierung sortiert. Dabei fallen eventuell fehlende Teile sofort auf, was mich das eine oder andere Mal in meinem Aufbauwahn abrupt gestoppt hat. Leider auch hier.

Denn so eine Eckbank besteht nicht nur aus einer Bank und einem Stuhl, sondern auch einer Ecke. *ach*
Und genau diese Streben, um die Eckteile zu befestigen, fehlten leider.

Also bei der – natürlich kostenpflichtigen – Service-Rufnummer angerufen. [Warum ist Service eigentlich kostenpflichtig? Sollte Service per Definition nicht eigentlich kostenfrei sein, weil es dann doch kein Service, sondern eine Dienstleistung ist?!]
Die beiden Stefanies (kein Shice!), die ich am Apparat hatte, versprachen mir eine Zusendung der beiden Streben und so begann ich, die Bank und den Stuhl hoffnungsfroh aufzubauen. Den nicht gerade kleinen Karton entsorgte ich auch schon mal, indem ich die Pappe in mundgerechte für die Mülltonne passend zerkleinerte. Die Ratanmöbel brachte ich schon mal in die Garage, wo sie die kommenden Tage dann zur Deponie gebracht werden sollten.
Kleiner Spoiler: Sie wurden noch nicht zur Deponie gebracht.

Einige Tage später, ich kam von der Arbeit, erzählte mir die echte Stefanie von einem Anruf von Tchibo. Leider könnten sie die Teile doch nicht schicken. Wir könnten ja im Baumarkt selber welche kaufen und dann einen Preisnachlass bekommen. Oder: Wir packen die Bank wieder ein und jemand holt sie ab. Geld zurück inklusive.

Wir entschieden uns für das Zurückschicken. Den Hinweis, dass wir die Verpackung gar nicht mehr haben, wurde zur Kenntnis genommen. Wir sollten die Bank dann einfach einwickeln, die Kosten dafür würde Tchibo übernehmen. Steffi klärte noch einen Tag zum Abholen ab und wir dackelten zum Baumarkt um Knackfolie (nicht zu verwechseln mit Kackpapier!) zu kaufen. Fachgerecht eingewickelt harrte die Bank im Flur ihrer Bestimmung. Nur: Der Abholer wollte die Bank so nicht mitnehmen. Ab hier erzählt besser die Süße weiter. Die muss schließlich unter dem Service am meisten leiden:

Dabei sollte ich vielleicht erwähnen, dass so ein Abholservice ja an sich sehr praktisch ist, aber den entscheidenden Nachteil hat, dass jemand von 8 – 18 Uhr zu Hause sein muss. Als der gute DHL Mitarbeiter unser zusammengeschnürtes Päckchen sah, schüttelte er nur mit dem Kopf. „Das nehm ich so nicht mit. das muss in nen Karton!“ „Aber…“, stotterte ich, “ ich hab mich doch extra erkundigt, wie ich die Bank verpacken muss, wenn die Originalverpackung nicht mehr vorhanden ist.“  Tja, die von Tchibo können mir ja viel erzählen, klärte er mich auf, so kann er „das da“ auf jeden Fall nicht mitnehmen. Mit Tränen in den Augen verschloss ich hinter ihm die Tür. Noch mit Knurren in der Kehle rief ich wieder bei der Servicehotline an. Grundsätzlich muss man dort sein Problem 2x schildern. Zunächst der „Empfangsdame“, die dann an den jeweiligen Fachberater weiterleitet. Diese Beraterin bedauerte unsere Situation, könne so jetzt aber auch nichts machen. Außer, einen neuen Termin zu Abholung organisieren. Ach ja, oder ich geb die Retoure direkt bei der Filiale in unserem Städtchen ab. Aber da solle ich besser vorher anrufen, die Nummer hat sie aber leider nicht zur Hand.

Somit hab ich mich durchs Internet geklickt und, natürlich, wieder eine Servicenummer ausfindig gemacht, die für die Filiale zuständig ist. Diese nette Frau erkundigte sich, warum ich die Bank wieder zurücksenden wolle. Ich erklärte ihr, dass wichtige Teile fehlten und es deshalb zurückgehen soll. Hmmm… das ist so eine Sache, denn eigentlich nehmen die Filialen nur Ware zurück, die repariert werden soll. Aber ich könne ja mein Glück probieren, vielleicht lassen die Mitarbeiter ja Kulanz walten. In Gedanken malte ich mir das schöne Bild zurecht, wie ich erst meinen Sohn, dann die Massivholzbank in meinen Nissan hiefe, bei Tchibo beides aus dem Auto bugsiere. Links Nicolas auf der rechten Schulter die Bank, um dann zu hören, dass ich mich mit Hab und Gut unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg begeben könne. Nee, das war mir zu riskant. Also fragte ich, ob man das nicht telefonisch abklären könne. „Nein, die Filialen sind telefonisch nicht zu erreichen. Dafür gibts es ja die Servicetelefone!“ Bevor ich explodierte, quälte ich mir noch ein: „Alles klar und vielen Dank.“ heraus.

D.h. im Endeffekt. Zu Obi düsen, Karton kaufen, Hotline anrufen, 2 Mitarbeitern Situation erklären, neuen Abholtermin geben lassen, am besagten Tag den gaaanzen Tag in der Bude hocken und auf DHL warten – in der Hoffnung, dass der gute Mann bereits Vormittags vorbeischaut.

Und genau an diesem Punkt sind wir jetzt angekommen. Die Pappe zum Einpacken ist eingekauft und bereits verwertet und ein Termin für die Abholung ist auch gemacht. Schaun ‚mer mal, ob die Bank jetzt mitgenommen wird. Und wann wir das Geld wiedersehen…

Der aufmerksame Leser sieht sofort, dass obiges Paket für den Karton zu klein ist. Aber erstens ist es umgekehrt unpraktischer, ich möchte sogar behaupten, unbrauchbarer. Und zweitens finde man mal ein Paket in der Größe passend!

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Pfeilschnell

Lange genug haben meine Süße und ich uns nun schon über unsere PCs rumgeärgert. Irgendwann sollte ja mal der Zeitpunkt gekommen sein, wo man auch etwas Freude mit den Dingern hat. Ist ja nicht so, als wenn man nicht eine unerhebliche Anzahl an Stunden vor dem Bildschirm verbringt. Damit es in Zukunft weniger werden und wir zwei uns auch hin und wieder auf dem Sofa, dem Balkon oder vielleicht dem Bett begegnen, habe ich endlich mal zugeschlagen – nicht Steffi!!! – sondern für Steffi und meinen PC jeweils eine SSD bestellt.

Wie unschwer zu erkennen ist, fiel die Wahl auf eine Crucial M4 SSD mit 64 GByte. Nicht gerade viel Platz, aber es sollte auch lediglich als Systemplatte mit den nötigsten Programmen dienen. Dabei gilt es, einige Dinge zu beachten, da eine SSD nur eine begrenzte Anzahl an Schreibzugriffen hat, und um diese zu verlängern, sollte man die eine oder andere Vorkehrung treffen. Dabei behilflich war mir eine Übersicht bei PC-Games Hardware, die sehr anschaulich die nötigen (und unnötigen) Schritte veranschaulicht, um im und am System die nötigen Einstellungen vorzunehmen.

Besonders erfreulich gestaltete sich die Tatsache, dass nach jedem Neustart der jeweilige PC ruckzuck wieder hochgefahren war und bereit für die nächsten Updates war. Nichtsdestotrotz werde ich vor der nächsten Neuinstallation mir vorgefertigte DVDs zurechtlegen, die die Updates bereits beinhalten. Zweihundertdrölfzig Updates zu installieren nervt dann doch…

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Neuanschaffung (7)

Seit letzter Woche ist etwas Magie in unser Büro eingezogen. Ich darf mich dafür verantwortlich zeigen, dass seitdem jeden Morgen ein göttliches Wunder geschieht, wenn ich mir einen Kaffee einschenke.

Vorher:

Nachher:

Fehlen nur noch Fangesänge dazu. 😉

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Ruhestörung

Ja, ich weiß, dass ich die letzten Tage das Blog sträflichst vernachlässigt habe. Aber das hatte auch einen sehr guten Grund.

Denn seit Freitag ist der neueste Teil von Civilization im Handel und um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich mir das Spiel bei Amazon (Partnerlink) vorbestellt. Und Freitag nach der Arbeit lag die Post auch schon auf dem Küchentisch. 🙂

Die Verpackung also aufgerissen, den Duft eines neuen Spiels kurz aufgenommen und genossen und dann die DVd zur Installation ins Laufwerk gelegt und los gehts. Wenn da nicht die lange Installationszeit gewesen wäre. Ich kam mir fast schon wie er hier vor:

Nach (gefühlten) zwei oder drei Stunden konnte es dann aber endlich losgehen. 😉

Der erste Eindruck war erwartungsgemäß sehr gut, kannte ich vieles doch schon aus Vorab-Meldungen und Trailern. Sonst beschäftige ich mich ja null mit irgendwelchen Spielen, aber ein neues Civilization lässt in mir schon ein gesteigertes Interesse für Computerspiele erwecken.

Irgendwann kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^) und da meine Augen zwei, drei Stunden später schon brannten – ich bin einfach schon aus der Übung – ging ich dann mal ins Bett.

Kurz nach dem Aufstehen und der lästigen Nahrungsaufnahme, bei der Steffi und ich jetzt „Die wilden Siebziger“ anschauen, juckte es aber schon wieder in den Fingern. Während der BVB gegen St. Pauli seine Erfolgsserie fortsetzte, machte ich eine kurze künstlerische Pause. In der Halbzeit des Spiels kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^). Gleich nach dem Abpfiff des Spiels ging das andere Spiel auch wieder weiter.

Irgendwann in der Nacht ging es dann wieder in dieses komische Ungetüm mit den vier Buchstaben. Aber auch nur, weil am Sonntag der erste Durchgang zur Vereinsmeisterschaft anstand. Eine lästige Pflicht, da ich meine Einzelergebnisse meist schon vorher mit einem Wort beschreiben kann: Unbefriedigend.

Dieses Mal war jedoch alles anders. Nach einem ausgiebigen Frühstücks und ausreichend Erkenntnisse über das Leben in den Siebzigern ging es ins DKZ, wo ich mit 44 Holz das viertbeste Ergebnis des gesamten Tages schob. Aber ich habe in den letzten Tagen auch viel von Jürgen Klopp gesagt. Denn das war der erste Durchgang. Und wie im Bobfahren hört man mit selbigen ja nicht auf, nur weil man nach der ersten Kurve eine gute Startzeit hingelegt hat. Ich habe also erstmal nichts erreicht damit.

Nach dem Kegeln ging es dann auch gleich wieder an den Computer zum Spielen, bis das Spiel seinen ersten Absturz am Wochenende hatte. Gerade lese ich, dass der erste Patch veröffentlicht wurde, was meinen Absturz aber nicht erklärt. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon starke Kopfschmerzen hatte – ich sag ja, ich bin aus der Übung – gingen Steffi und ich ins Bett.

Mein Fazit zum Spiel bis hierher:

Das stapelweise Angreifen ist (zum Glück) nicht mehr möglich. Hier muss man endlich auch mal die Möglichkeiten des Fernkampfes nutzen.
Die Diplomatie ist m.E. auch sehr verfeinert worden.
Dazu gefällt mir das Prinzip der Stadtstaaten sehr gut, weil sie eine weitere Möglichkeit des Handelns ermöglichen.
Ein wenig trauere ich um den Wegfall der Religionen, weil ich das schon einen wichtigen Aspekt finde. Dafür gibt es jetzt Sozialpolitiken, die durch hohe Kulturpunkte ausgebaut werden können. Hat man dann fünf Sozialpolitiken komplett ausgefüllt, kann das Utopia-Projekt angegangen werden. Da ich sehr expansiv spiele und viele Städte sich nachteilig für die Sozialpolitik (oder waren es die Kulturpunkte?) auswirken, habe ich das noch nicht geschafft.

Die Errungenschaften werden wieder ansprechender präsentiert, aber nichts gegen die Zweier-Version, als die Videos gezeigt wurden. Die haben mir persönlich noch am besten gefallen.

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Bildungsniveau eklatant verschlechtert

Vorhin war ich bei Real, um für den Urlaub eine 4GByte SD-Karte für die Digitalkamera zu schießen. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich Rasierschaum mitgenommen, um aus dem Arsch jederzeit ein Gesicht machen zu können.

Zwei Artikel, das ist doch ein Fall für die schnelle Kasse. Maximal acht Artikel erlaubt steht da in großen Lettern.

Wieselflink huschte ein Mittvierziger mit einem der roten Real-Körbe noch vor mir an die Kasse, was mich wunderte, denn mit Füllgrad des Korbes war ein wieseliges Flinken bestimmt nicht einfach. Leider ging es an der Kasse nicht so schnell vorwärts, wie der Name es suggerieren tut, also überschlug ich solange die Zahl der Artikel im Korb des Vordermanns. Ich tippte mal so grob auf 15 Artikel.

Leider dauerte es immer noch, also überlegte ich, wie ich der Ätzbacke wohl klar machen könnte, wie asozial sein Verhalten ist. Aber ist das überhaupt mein Job? Sollte das nicht die Kassierin machen? Vielleicht kann er aber auch nicht lesen. Oder gar nicht zählen. Was nicht gerade für das Bildungsniveau in diesem unseren Lande sprechen würde…

Da die Kassierin keine Anstalten machte, der Dummfresse auf sein Fehlverhalten anzusprechen, machte ich mir den Spaß und zählte die Artikel laut mit. Insgesamt 19 Artikel und damit fast zweieinhalb Mal so viel wie vorgeschrieben waren in dem Korb. Mein Kopf wurde mit jedem Artikel, der aufs Band gelegt wurde, der Farbe des Korbes immer ähnlicher…Ohne jedoch eine Reaktion der Kassierin oder des Kunden auf mein Mitzählen zu bekommen.

Naja, da kleine Sünden der liebe Gott sofort bestraft, löste ich mit meinen Artikeln (unbeabsichtigt) einen Alarm aus, als ich die SD-Karte in meine Tasche verstauen wollte und dabei in den Bereich der Warensicherungsdingsgeräte gekommen bin. Die Kollegin der Kassierin hat wohl die Warenentsicherungsdingsgerätschaft an der Kasse nicht eingeschaltet, was die Kassierin jetzt erstmal machen musste, damit ich durch konnte.

Und damit ich die schlechte Laune nicht mit nach Hause nehme, nutze ich die Gelegenheit und lies mich vom Kabel Deutschland Verkaufsstandtypen ansprechen. Dem erzählte ich erstmal, dass wir alles bei Kabel Deutschland haben.

Internet auch?

Ja, Internet auch.

Auch Kabelfernsehen?

Ja, auch Kabelfernsehen.

Ob ich zufrieden bin. Hier stockte ich etwas, da sich Kabel Deutschland standhaft weigert, meine K09-Karte umzutauschen, die ich in meiner DBox nicht nutzen kann und man ja auch mal im Schlafzimmer Kabelfernsehen schauen möchte. 😉

Wenigstens habe ich jetzt eine genaue Ausführung, dass KD die 02-Karten nicht mehr ausgibt. Eine Erklärung jedoch nicht…

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Lucy in the sky with diamonds

Heute wurden ein paar Sachen eingekauft:

– eine rutschfeste Unterlage

– zwei Keramikschälchen

– eine Plastikstäbchen mit Federn dran

– eine Wollmaus, die bei Bewegung quiekt

Nur mit der Katze sollte es nicht so recht klappen.

Heute mittag machten sich Steffi und ich auf den Weg um uns eine Katze anzuschaffen. Zuerst ging es zur Tierpension von Ute Mahlstedt. Die hatte aber dicht und bevor wir mittags bei den anderen Tierheimen auch vor verschlossenen Türen stehen, haben wir oben aufgeführte Sachen gekauft. Ein Katzenklo und eine Transportbox war ja schon vorhanden.

Um kurz nach drei machten wir uns erneut auf den Weg und fuhren wieder zuerst zur Tierpension von Frau Mahlstedt. Dort erklärte uns eine junge Dame, dass es eine TierPENSION ist. Und kein Tierheim. *dooh*

Also weiter zum Tierschutzhof in Schillbrok. Dort hinzufinden ist gar nicht so einfach. Man verlässt die Hauptstraße, unterquert diese um dann in ein kleines Waldstück zu fahren. Sehr komisch das. Viel komischer war dagegen die Tatsache, dass wir zwei Minuten später unverrichteter Dinge denselben Weg wieder zurückfuhren, weil der Tierschutzhof bis zum 12.04. dicht ist…

Also wurde die letzte Station unserer Liste angesteuert. Das Tierheim in Bremen an der Hemmstraße. Dort trafen wir anfangs auf eine sehr resolute aber lustige Angestellte, der wir unser Anliegen mitteilten.

S: Wir suchen eine Wohungskatze.

Angestellte: Wie groß ist denn die Wohnung?

I: 110 qm.

A: Und dann suchen sie nur eine Katze?

Sie stellte uns dann Joe vor, ein Traum von einem Kater. Mit markanter Gesichtsform und sehr zutraulichem Charakter. Er umgarnte uns sofort und wir hatten uns schon tatsächlich für die erstbeste Katze entschieden, als die Angestellte wieder zurückkam und uns leider mitteilte, dass der Kater tagsüber auf gar keinen Fall lange allein bleiben kann/darf. Aber ihre Kollegin hätte auch noch einige Hauskatzen, zu der gingen wir dann.

Als erstes stellte sie uns Merle vor. Merle war sofort bei uns und machte einen auf Liebwetter. Angst zeigte sie keine und der typische Fall von „Euch will ich haben“. Wir bekamen dann noch einige andere teilweise auch sehr bedauernswerte Katzen gezeigt, wie Moro oder Schieli, aber Merle war einfach zu präsent gewesen. Naja, bei dem Namen. 😉

Die Schutzgebühr sollte dann 80 Euronen betragen. Ein fairer Preis, wenn man bedenkt, dass

– alle Tiere kastriert abgegeben werden

– ärztlich bestens versorgt wurden

– kein Hehl aus den Vorgeschichten gemacht wurden (wir wurden über jede Katze mit all ihren Problemen informiert)

– die Tiere die dort bleiben auch versorgt werden müssen

– nicht jeder dort ehrenamtlich arbeitet

– wir den persönlichen Kratzbaum von Merle auch mitbekommen haben

– wir in den nächsten zwei Wochen, sollte tatsächlich mit der Katze gesundheitliche Probleme auftauchen umsonst bei der Tierklinik ankommen dürfen

– und alle Tiere dort kostenlos aufgenommen werden

Nur leider hatten wir keine 80 Euro dabei, also fuhren wir zur nächsten Bank um Geld zu holen. Auf dem Weg dorthin überlegten wir uns dann einen neuen Namen. Bei aller Liebe, aber bei Merle denke ich nicht an eine Katze. 😉

Lili und Lola waren No-Gos für mich (na, wer weiß warum?). Robin passte nicht – womit wir die Namen bei Himym abgehakt hatten und auf Stella kamen wir nicht – also nahmen wir die Farbe der Katze als Ausgangspunkt.

Blacky? Hmm, nein.

Pam? (wegen Pam Grier)….auch nicht.

Luzifer…Lucy? Jau, Lucy ist super.

And here she comes, Lucy:

Und gerade eben entdeckten wir, dass der Name Lucy doch in Himym vorkommt. Lucy ist nämlich die Tochter von Stella, Teds Freundin in Staffel drei (übrigens gespielt von Sarah Chalke, der Elliot Reid aus Scrubs).

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Neuanschaffung (6)

Und gleich noch eine Neuanschaffung hinterher. Zu meinem Geburtstag habe ich mir einen langersehnten Wunsch erfüllt. Also so lange ersehnt, wie ich den Streaming Client von Freecom schon habe. Der führt uns im Schlafzimmer ins Reich der Träume, in dem wir Hörspiele vom Server abspielen lassen und seit geraumer Zeit auch Serien darüber gucken.

Auf jeden Fall sollte sowas auch ins Wohnzimmer, wo der hochwertigere Fernseher steht. Und da bin ich auf Fantec gestoßen, die einen kleinen aber feinen Streaming Client anbieten, der alles hatte, was ich wollte. Und das zu einem fairen Preis. Also WLAN und FullHD-Unterstützung für 140 Euronen. Das musste ich dann einfach haben. 🙂

Neuanschaffung (5)

Nach einer Woche der Abstinenz hat sich hier einiges getan. Dank Uwe wurde bei unserer Heizung der Wärmetauscher gewechselt. Das zwang uns zwar am ersten Urlaubstag früh aufzustehen, aber dafür muss ich jetzt nicht alle paar Tage das Wasser nachfüllen. 🙂

Am Montag waren wir dann noch bei Möbel Buss, um unsere lang ersehnten Regalbretter zu kaufen. Für drei Bretter haben wir zwar mehr Geld ausgegeben, als wir vorhatten, aber dafür hängen sie jetzt und entschädigen mit ihrer Anwesenheit schon für den hohen Preis.

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Neuanschaffung (4)

Dank Matthias den Hinweis bekommen, dass es bei Lidl Klodeckel mit Pinguinmotiv gibt. Das ist ja was für mich. 😉

Dennoch musste Steffi mich überreden. Und das war gut so. 😀

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Eingelöst

Nach über einem Jahr war es gestern so weit. Der Gutschein, den ich eigentlich schon meinem Vater geschenkt hatte und er im Nachhinein doch verschmähte wurde eingelöst. Denn Media-Markt bot das Spiel „Super Mario Kart“ für die Wii zum Preis von 39 Euronen an.

Ich hätte es also für weniger als die Hälfte bekommen, womit ich die Höhe des Gutscheins letzten Endes doch verraten habe. Aber nur für diejenigen, die sich die Mühe machen, nachzurechnen und logisch die Sache zu betrachten. 😉

Das Spiel fand ich auch relativ schnell, aber an keiner der Verpackungen war ein Preis angebracht. War das Angebot überhaupt noch gültig? Lieber einen Mitarbeiter mal fragen. Der balancierte gerade 27 Wii-Spiele auf der rechten Hand. In die linke drückte ich ihm „SMK“, damit er mir den Preis mitteilen konnte. Das Einscannen war dann entsprechend mühselig für ihn, aber er bestätigte den Preis von 39 €uro. Allerdings mit dem Hinweis, dass ich mich beeilen soll. Das Angebot wäre nicht mehr gültig und es wäre auch nur eine Frage der Zeit, bis der Preis wieder hochgesetzt wird. Da „Age of Empires 3“ auch nicht wirklich günstig zu schießen war, machte ich mich flugs auf den Weg zur Kasse.

Und Freitag Abend wird zur Abwechslung mal kein „CS:S“ gezockt…

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