O-Ton (26)

Ich sollte nicht so viele Videos schauen. Die machen scheinbar meine Sprache kaputt. Was war passiert?

Ich schaute folgendes Video:

Nichts spektakuläres, ich weiß. Steffi saß an ihrem Schreibtisch und hörte nur das Video (zeigte sich aber ob des Talentes der Spieler nicht unbeeindruckt) und fragte, was da passiert. Darauf ich:

„Das sind zwei Dudelsa-Dudelsa-Dudelsackspieler, die sich immer abwechseln.“

Nein, ich stottere nicht. Ich hätte nur fast was anderes gesagt, wie ich Steffi dann auch sogleich darüber in Kenntnis setzte:

„Ich hätte jetzt fast Dudelsalat gesagt.“

Ihr könnt es Euch schon denken, großes Gelächter am anderen Schreibtisch. Mein Einspruch, dass ich „Nudelsack“ witziger gefunden hätte, wurde nicht stattgegeben.

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O-Ton (25)

Steffi kriegt sich gerade nicht mehr ein. Nach diesem Ballwechsel

war mein Spruch

„Am Ende ist immer einer traurig“

wohl doch i-wie komisch…

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O-Ton (24)

Wir sind in Friesland bei den (Schwieger)eltern. Und eigentlich auf den Sprung zu Neos Geburtstagsfeier. Steffi erinnert ihre Mutter daran, noch die Kuchengabeln und die Thermoskanne einzupacken und sagt stolz:

S: Siehste, so vergesslich bin ich gar nicht.

I: Hast Du den Autoschlüssel?

S: Kannst Du eben noch mal nach oben gehen und meine Handtasche holen?

So viel zum Thema Schwangerschaftsamnesie

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O-Ton (23)

Gestern im Deutschlandfunk. Es läuft eine Reportage über Halloween. Unter anderem geht es um Verkleidungen und eine Mutter erzählt, wie sehr ihre Kinder ihre Verkleidungen verinnerlichen. Daraufhin fragt der Reporter eines der Kinder:

R: Und was gefällt Dir am Verkleiden?

K: Das man nicht so ernst genommen wird.

Tja, da ist wohl was wahres dran. 🙂

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O-Ton (22)

„Du hast schließlich nicht immer einen Taschenrechner dabei!“

(jeder Mathe-Lehrer von der 7. bis zur 11. Klasse)

(Gefunden bei fasel’s Suppe)

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O-Ton (21)

In unserem Abteilungsbüro gibt es einen Schokoladentisch, auf dem unsere Nervennahrung zwischengelagert wird, bis sie ihrer endgültigen Bestimmung zugeführt wird. Wie unschwer an mir zu erkennen ist, steht der Schokoladentisch an der Stirnseite meines Schreibtisches.

Eine Kollegin macht eine Packung Kekse auf und ich deute mit dem erhobenen linken Arm und der geöffneten Hand an, dass sie mir einen Keks zuwerfen möchte. Weil

„ich bin zu faul zum Aufstehen.“

Sie wirft, ich fange und vernichte den Keks. Dann bedanke ich mich bei meiner Kollegin und merke an:

„Wenn man bedenkt, dass ich in der Schule ein miserabler Fänger war. Bis ich geschnallt habe, dass ich nur zugreifen muss.“

Darauf mein Kollege Daniel:

„Also warst Du ein AnFänger!“

 

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O-Ton (20)

Das Pfingstwochenende haben wir zum Teil in Friesland verbracht. Nachdem der kleine Neo ins Bett verfrachtet wurde, ging der gesellige Teil des Abends los. Zuerst wurde Looping Louie ausgepackt und unter tränenreichem Lachen gespielt. Da gab es schon die ersten Anzeichen eines Zwerchfell-Muskelkaters.

Danach wurde Tabu gespielt. Hier geht es darum, einen Oberbegriff dem Partner zu erklären. Erschwerend kommt hinzu, dass fünf Begriffe dabei stehen, die nicht in der Erklärung verwendet werden dürfen.

Folgende Konstellation: Mädels gegen Jungs, ich kontrolliere Steffi. Falls sie einen Begriff verwendet, wird die Hupe getrötet die Tröte gehupt Alarm geschlagen.

Sie zieht die Karte und bekommt den Oberbegriff: Robin Hood.

Mit einem langgezogenen und sehnsüchtigem „ooooohhhhh“ sagt sie:

„Robin Hood“

Möööp! 🙂

Zur Erklärung: Sie dachte an Kevin Costners Rolle in Robin Hood, doch unter dem Einfluss des Alkohols vom Spiel zuvor rutschte ihr das Robin Hood heraus.

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O-Ton (19)

Gestern im Lichthaus. Aus den Boxen tönt dezent Musik eines deutschen Sängers. Steffi kommt von der Toilette wieder und setzt sich. Ich zu ihr:

I: Scheint, als hätten sie (das Lichthaus) die Scheibe von Cluedo aufgelegt.

S lacht schallend): Clueso, Stefan. Du meinst Clueso.

Es war aber Roger Cicero

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O-Ton (18)

Ja, wir leben noch. Nur was soll man schreiben? Meiner einer sitzt krank zu Hause und erlebt nichts berichtenswertes und Steffi sitzt bis spät in der Arbeit.

Nichts interessantes also. Aber kaum ist man in Friesland, überschlagen sich wieder die Ereignisse.

Wenn man überhaupt da hinkommt, nach Friesland. Als wir nämlich von der Autobahn abfuhren, standen wir Richtung Heidmühle im Stau. Das ist uns auch zu blöd, also drehten wir um und fuhren über Roffhausen nach Sillenstede. Am China-Restaurant „Rosengarten“ vorbei. Mit knurrendem Magen.

I: Lass uns doch hier anhalten, Deine Elten anrufen und Bescheid sagen, dass sie herkommen sollen.

S: Nein, vielleicht hat Mama ja was zu Essen zu Hause.

Hatte sie nicht. Aber sie fand es gut, spontan im „Rosengarten“ zu essen. Also sind wir wieder hin.

Nachdem wir uns vollgefressen haben und wieder zurück waren, setzten die Männer sich vor den großen Fernseher…Fußball gucken. Die Mädels verpieselten sich in das kleine Fernsehzimmer. Erika kam sogar extra noch mal rüber um in der Fernsehzeitung zu schauen, was so läuft.

Nach dem Fußballspiel schaute ich bei der holden Weiblichkeit nach dem Rechten. Sie saßen da, jeder eine Flasche Wein und unterhielten sich. In der Glotze lief ein Tatort mit der unglaublich scharfen verdammt gutaussehenden nicht so gut schauspielernden Sawatzki.

I: Oh, ihr schaut Tatort?

S+E: Ja.

I: Worum gehts?

S: Keine Ahnung…

Man sieht eine Fahrstuhlszene. Eine Frau, mit dunkler Sonnenbrille, kein Makeup unterhält sich mit der Kommissarin. Sie scheint in tiefer Trauer zu sein, aber das wäre zu naheliegend, also frage ich:

I: Ist die Frau blind?

S+E: Wieso?

I: Weil sie eine Sonnenbrille trägt. Oder macht sie das, weil sie kein Makeup trägt?

S+E (durcheinander): Die ist in Trauer, deshalb trägt sie eine Sonnenbrille.

I: Was ist das denn für ein Quatsch, deshalb trägt man doch keine Sonnenbrille.

E: Doch, dann sind die Augen so aufgequollen. Und damit man das nicht sieht, trägt sie eine Sonnenbrille.

S: Außerdem hätten wir das mitbekommen, wenn sie blind wäre.

Nächste Szene, die Kamera hält auf den Bürgersteig. Von links kommt ein langer weißer Stab ins Bild, der hin und her geschwungen wird. Die Kamera fährt hoch und man sieht die Frau mit der Sonnenbrille ihren Blindenstock hin und her schwingen…

😀

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O-Ton (17)

Hier noch eine kleine Anekdote vom Dörp-Wochenende, welches Anfang Oktober war und mich danach eine Woche außer Gefecht setzte.

Jana und Marco waren bei der Party mit von der Partie und so unterhielten wir uns über ein längst überfälliges Treffen bei den beiden in Axstedt. Auch das Thema Mädelsabend wurde von Jana angeschnitten.

J: Steffi, wir müssen unbedingt wieder einen Mädelsabend machen.

S: Das müssen wir auf jeden Fall!

J: Stefan, Du darfst natürlich auch kommen.

Och ja, nett. Danke. Aber lass mal gut sein. 😉

 

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