Entfernung?

Einem Aufruf der NachDenkSeiten habe ich mal zum Anlass genommen, die Entfernungen der nächstgelegenen Atommeiler von unserem Zuhause zu messen. Angaben sind jeweils in Luftlinie:

AKW Unterweser bei Esensham: 45 km

AKW Brunsbüttel bei Hamburg: 102 km

AKW Brokdorf bei Hamburg: 102 km

AKW Emsland bei Lingen: 109 km

AKW Grohnde bei Hameln: 123 km

AKW Krümmel bei Hamburg: 125 km

Bedenkt man, dass die Unglücksreaktoren in Japan 250 km von Tokyo entfernt stehen, sind diese Entfernungen ein Witz.

Zur Einschätzung der Lage der AKWs habe ich die Übersichtskarte von Robin Wood genommen, die gleich noch mit zusätzlichen Informationen über die einzelnen Kraftwerke aufwartet.

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Vom Kleinen zum Großen und zurück

Eine sehr anschauliche Visualisierung vom größten bis zum kleinsten Existierenden in unserem Sein. Man braucht allerdings schon eine ruhige Hand beim hin- und herschieben. Und ein wenig Englischkenntnisse wären auch nicht schlecht. Aber auch ohne ist das ganze sehr eindrucksvoll.

Klickst Du hier!

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Verkehrsdurchsage (1. von unendlich vielen Teilen…fürchte ich)

Noch mal zum mitschreiben:

Wenn ich auf einer Hauptstraße links blinke, dann ist das keine Aufforderung, mich links zu überholen. Es bedeutet lediglich, dass ich links einen Parkplatz entdeckt habe und meine Fahrrichtung nach links zu ändern gedenke.

Hupen macht die Fehlinterpretation meines Linksblinkens nicht besser. Es beweist lediglich, dass man bei einer wichtigen Lektion in der Fahrschule nicht anwesend war.

Bremsen war aber schon gut. Hätte ich in der Situation auch gemacht. Ich überhole jedoch nur links, wenn der Vordermann rechts blinkt. Aber das kann man als Frau schon mal durcheinanderbringen. Behauptet jedenfalls ein Möchtegernkomiker, dessen Witze schon so einen Barth haben…

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Meisterliche Hilfe

Heute morgen beim Frühstück meinem Meister von meiner aktuellen Misere erzählt. Der sagt:

„Mensch Stifti, ich habe doch noch eine Waschmaschine zu Hause. Komm mich mal besuchen und nehm sie Dir mit. Zahlen kannst Du für das gute Stück ja noch, wenn sie auch wirklich läuft.“

Hilfe, die der Himmel schickt. 🙂

Aber bevor ich das gute Teil in den Kofferraum meines Kombis wuchte, werde ich die gestern von Uwe gelernten Ratschläge beherzigen:

  • Schau unter das Gummi. Ist es versifft, weist es auf keinen pfleglichen Umgang mit der Maschine hin
  • Gehe mit dem Finger vorsichtig (!) durch das Gummi. Vorsichtig deshalb, weil eventuell Glasscherben oder Splitter sich darin befinden könnten
  • Mit der Hand in die Trommel und deren Oberfläche sanft (!) berühren. Jetzt ganz leicht hin und her bewegen. Spürt man mit den Fingerspitzen einen unruhigen Lauf, weist das auf ein defektes Kugellager hin. Meist begleitet von einen Geräusch, wie als wenn in einer Tonfolge ein Aussetzer ist.
  • Zum Schluss die Trommel mit einem Schwung drehen. Auch hier sollte eine gleichmäßige und vor allem leise Tonfolge zu hören sein. Ein rhythmisches Klackklackklack ist auch eine gleichmäßige Tonfolge, aber alles andere als leise.

Wer diese Tipps beherzigt, kann die Maschine ruhigen Gewissens kaufen, weil das Herzstück der Waschmaschine in Ordnung ist. Und nicht denselben Fehler begehen wie ich.
WikiLeaks

Wie man Suchmaschinen nutzt

Gestern überlegten meine Arbeitskollegen, wie der Typ hieß, der vom Stachelrochen getötet wurde…Jonathan? Dennis?

Kein Problem, dachte ich. Steffi kennt den bestimmt. Schnell angerufen und voll auf den falschen Fuß erwischt. Auch ihre Kollegin konnte nicht helfen. Gut, dann recherchieren wir das halt.

Ich habe dann mal Google gefragt. Suchbegriffe waren „Abenteurer“ „Stachelrochen“ „Australier“. Und wurden prompt fündig. Sein Name: Steve Irwin.

Noch kurz darüber beömmelt, wie „witzig“ Spiegel-Online reimen kann…und dann Steffi angerufen. Sie hatte den Namen auch herausbekommen und war neugierig, welche Suchbegriffe ich benutzt habe. Wie ihre Suchbegriffe waren wollte ich dann natürlich auch wissen:

rtl2 rochen tod

Seitdem ist es in unserem Büro ein Running-Gag, alle Suchbegriffe mit rtl2 voranzustellen. 😀

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Freude statt Frust

Gestern las ich im „Jeverschen Wochenblatt“ einen Bericht darüber, dass eine Firma namens „arvato“ in der Gemeinde Schortens verbleiben will und die Freude darüber groß ist.

Aha, ist ja interessant. Aber woher kenne ich den Namen „arvato“?

Im Artikel war dann auch von der Bertelsmanntochter in Verbindung mit „arvato“ die Rede. Und da fiel es mir wie Schuppen vor die Augen Schuppen von den Augen. Na klar, die Firma „arvato“ gehört zu den Meinungsmachern von der Bertelsmann-„Stiftung“. Und über so einen Schmarotzer der Gesellschaft freut man sich, dass er seinen Platz in der Region behält? Statt ihn mit brennenden Fackeln davon zu jagen?

Im Artikel war dann noch die Rede davon, dass die Firma 10 Millionen Euro in die Errichtung neuer Büroräume stecken will. Ja was ein Knüller! Damit sich die meinungsmachende Elite auch ja schön wohl fühlt an der Nordseeküste. Nur das die Bertelsmann-„Stiftung“ den deutschen Steuerzahler 2 Milliarden Euro verwehrt hat und das Geld in Unternehmen wie „arvato“ fließt, steht leider nicht im Hurra-Artikel.

Sicher ist es für eine strukturschwache Region wie das Friesenland wichtig, Arbeitsplätze zu haben. Aber müssen es gerade diese undemokratischen Arbeitsplatzvernichter von Bertelsmann sein?

Für weitere Informationen bezüglich Bertelsmann empfehle ich das Buch „Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen“ und das gerade erschienene Buch „Bertelsmannrepublik Deutschland: Eine Stiftung macht Politik“ (Amazon-Partnerlinks). Nicht das noch jemand denkt, ich bin auf die Seite der Verschwörungstheoretiker gegangen…

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Hilfe bei T-online

Einen Tag bevor Steffi und ich in den Urlaub geflogen sind, habe ich einen Arbeitskollegen besucht, weil dieser Hilfe mit Computerdingens brauchte. Konkret wollte er, dass sein Sohn über den W-LAN-Router ins Internet kommt. Außerdem sollte auch die Wii ans W-LAN angebunden werden (warum wird eigentlich bei einem drahtlosen Netzwerk auch von angebunden gesprochen?).

Zu allem Unglück hatte der Kollege seinen Vertrag mit T-Online abgeschlossen. Den W-LAN-Router an das DSL-Modem zu klemmen, war kein Problem. Das hatte der Kollege alles schon hingekriegt. Auch die Zugangsdaten von T-Online hatte er beim Router schon eingetragen. Glaubte er zumindest. Denn sie waren verkehrt eingegeben.

Also kam ich, versuchte mein Glück und scheiterte ebenso. Meine T-Online-Zeit liegt schon laaaange zurück und das einzige, was ich behalten habe, war, dass die Anschlusskennung mit dem Suffix und dem @t-online zusammen eingegeben werden musste. Aber auch das klappte alles nicht.

Erst ein Anruf bei der Hotline brachte den letzten Funken Klarheit. Zwischen Anschlusskennung und Suffix muss noch die T-Online-Nummer eingetragen werden. Also

Anschlusskennung+T-Online-Nummer+Suffix+@t-online.de

Alles ganz easy bei T-Online. 👿

Danach klappte es sofort mit dem Zugang und auch die Wii war innerhalb einiger Minuten an das Netzwerk angebunden. Leuchtende Kinderaugen waren der Dank dafür. 🙂

(danke an ahct für die Erinnerung^^)

Männer und Frauen

Männer: Kennst Du einen, kennst Du alle!

Frauen: Kennst Du alle, kennst Du keine!

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Was ich loswerden will (47)

Heute mit einem Spiegelfechter-Special.

Der Mensch ist in erster Linie menschlich

David Liese hebt in einem Gastbeitrag beim Spiegelfechter Grenzen auf und zeigt, worauf es wirklich ankommt. Ein sehr lesenswerter Beitrag, warum komme ich nicht auf solch geistigen Ergüsse, wenn sie schon meine Empfindungen wiederspiegeln? Ach ja, weil ich sonst Gastautor beim Spiegelfechter wäre. 😉

***

Tod an der Rampe

Jens Berger geht der Tragödie vom vergangenen Samstag auf den Grund. Wegen solcher Artikel, die ehrlich, authentisch und einfach nur gut geschrieben sind, lese ich gerne den Spiegelfechter. Das integrierte Video zeigt in einer erschreckenden Deutlichkeit die anbahnende Katastrophe. Aber auch die Hilflosigkeit der Menschen und der Polizei.

Einzig die Rolle der Medien wird nur am Rande angeschnitten. Aber das hat HD Schellnack in seinem Beitrag „Tod und Spektakel“ schon am Sonntag gemacht. Und wurde dank der BILD leider bestätigt.

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DIY Feuchttücher für den Hintern

Man kennt das ja. Der Arbeitgeber spart an allen Ecken und Kanten und vor allem gerne am Klopapier.

Gerade Frauen benutzen ja gerne am intimen Örtchen diese Feuchttücher, die die hintere Körperöffnung sanft umstreichelt und gleichzeitig für Sauberkeit und Wohlbehagen sorgt. Aber auch bei Männern sind in letzter Zeit häufiger die Soft-Skills gefragt, weshalb der moderne Mann auch gerne zu dem feuchten Toilettenpapier greift.

Bei einem Acht- oder Neun-Stunden-Arbeitstag kommt es oft vor, dass die Bedürfnisse in eben diese Zeit fallen. Und weil der Arbeitgeber am Klopapier spart, hat man diese noch stark an Löschpapier erinnernden schwach perforierten und in dezentem grau gehaltenen Holzstreifen. Und diese umschmeicheln den Anus nicht so wirklich. Es sei denn, man denkt bei seinen sexuellen Vorlieben sofort an Schmirgelpapier. Aber das ist eher selten der Fall.

Und jetzt kommt mein ultimativer Tipp, der perfekt das momentane Wetter ausnutzt.

  1. Drei Streifen Klopapier abreißen und übereinanderfalten.
  2. Den auf der Stirn stehenden Schweiß mit dem gefalteten Klopapier abwischen.
  3. Mit den nun feuchten Klopapier den Hintern sanft umstreicheln.

Achtung! Die Reihenfolge niemals durcheinanderbringen! 😉

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