Der Goldfisch

Ganz besonders bewegt hat mich das Blog SNOTM (Stuff No One Told Me – but i learned anyway). Üblicherweise veröffentlicht Alex Noriega dort ein Bild mit einem klugen Satz. Zum Beispiel dieses hier:

Fashion and Trends are bullshit. Don’t let them fool you.
(Via SNOTM)

Gelegentlich veröffentlicht Alex aber auch ganze Comics und seine Goldfish-Reihe hat mich sehr berührt.

Goldfish by Alex Noriega

Wenn Ihr auf das Bild (oder den Text darunter) klickt, kommt Ihr zum ganzen Comic (hier Teil 2 und Teil 3). Ich musste selbst eine Träne vergiessen. Gut, dass will bei mir nichts heißen. Bin ja nah am Wasser gebaut. Aber der Zeichenstil mit seinen abwechselnden vorder- und hintergründigen Aussagen ist wirklich klasse und sehr ergreifend.

Toll fand ich auch sein Comic „My sporadic obsessions„. Oder diese Weisheit hier. Trifft ja irgendwie auch auf mich zu. Und nein, ich erzähle nicht jedem von meinen „umfangreichen“ Erfahrungen aus zwei Wochen Amerika. 😉

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A-Team in Google Earth

*hach* Was liebe ich das Internet. Paul van Dinther, der schon Ships und Helicopters für Google Earth gebastelt hat, hat auch das A-Team für Google Earth ermöglicht. Dabei kann man in Form des Vans durch viele verschiedene Städte juckeln. Wobei die am meisten Spaß machen, wo viele 3D-Gebäude gezeichnet sind. Also die amerikanischen…aber auch Berlin ist vorhanden. Oder die Niagara-Fälle.

Ein Beispielvideo gibt es auch:

Und hier kann man es spielen. Ich bin dann mal raus.

Nachtrag: Fast vergessen. Gefunden im Google Earth Blog.

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Amerika-Nachlese (letzter Teil)

Einen habe ich ja noch nachzureichen. Mein Liebling, aber auch nur, weil ich auf anzügliche Sprüche stehe:

Dazu das Urban Dictionary:

a phrase used to turn a simple comment into a sexual joke

 

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Kleine Amerika-Nachlese (5)

Und wenn wir gerade sowieso in New Orleans waren und den Tod zum Thema haben. Hier habe ich mich mutigerweise vor Baron Samedi fotografieren lassen.

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Kleine Amerika-Nachlese (4)

Das folgende Foto ist – natürlich – in New Orleans entstanden. Dort war das French Quarter Festival als wir vor Ort waren und somit Gelegenheit genug, lauter verrückter Dinge zu sehen.

Ich kannte New Orleans vorher nur von diesem James Bond Film und so passte es, dass mir ein Leichenwagen vor die Linse geriet.

Das Bild habe ich auch dem Bestatter geschickt (ja, der Stefan bin ich! ;-)).

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Kleine Amerika-Nachlese (3)

Vor ein paar Monaten hatte ich hier kurz einen Künstler angerissen, dessen Identität unbekannt ist, seine Werke dafür umso bekannter. Zumindest in einschlägigen Kreisen. Was immer das auch heißen mag, aber es klingt cool und macht mich zu einem Teil eines „einschlägigen Kreises“, dass ich selbst nicht umreißen kann. Der Name des Künstler: Banksy. Und sein Stil ist unverkennbar.

Umso glücklicher war ich, dass unsere Flitterwochen mit einem Original-Banksy-Motiv garniert wurde. Quasi das i-Tüpfelchen auf einem wunderschönen Urlaub.

Und wie schon die beiden Male zuvor war New Orleans die Quelle für diese Miniserie.

Nachtrag: Und wer mir eine Freude machen will, kann mir das sogar im Etsy-Shop bestellen. 😉

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Kleine Amerika-Nachlese (2)

Was man hier über Amerika weiß, ist die Tatsache, dass die Amis viel Wert auf freie Meinungsäußerung legen. Das geht sogar so weit, dass dort die Rechten ihren braunen Scheiß ungestraft publizieren und auf die Straße tragen dürfen. Oder die fundamentalistischen Christen ihre Meinung über die gottlose Homosexualität und die besten Bestrafungen dafür auf Schildern schreiben und mit diesen Schildern rumlaufen dürfen, ohne das sich jemand daran stört.

Denn mal ehrlich: Klar habe ich was gegen das Nazipack, dass bei uns rechtzeitig zur Wahl in drei Meter Höhe ihre Freiheit nutzt um gegen die Freiheit von Menschen mit anderer Herkunft als Deutschland zu wettern und ihnen die Schuld für alles zu geben. Aber eine aufgeklärte Gesellschaft sollte doch darüber stehen, denn Spinner hat es überall. Der eine weiß auf den Tag genau, wann die Welt untergeht und der andere glaubt fest daran, dass in Deodorants Bestandteile sind, die in unser Gehirn eindringen um uns zu manipulieren.

Nun gut, unsere Gesellschaft ist genauso wenig aufgeklärt wie die amerikanische, was aber an dem zum Kapitalismus gehörenden Mediensystem liegt, dass die Pressefreiheit nicht mehr in dem Maße verdient hat, solange es wirtschaftliche Interessen mehr unterliegt als der freien Informationsaufklärung, die es eigentlich als vierte Gewalt im Staate haben sollte.

Aber ich schweife gerade irgendwie ab. Der Punkt ist, der Frau im folgenden Bild stimme ich im vollen Umfang zu:

Krebs ist Scheiße! Wie wahr!

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Kleine Amerika-Nachlese (1)

Ein paar Bilder aus den Flitterwochen in Amerika schwirren hier noch rum. Die konnte ich in den Beiträgen nicht unterbringen, wären aber zu schade, um sie unerwähnt zu lassen. Also starte ich eine Mini-Serie. Keine Angst Leute, nach vier, fünf Bildern ist schon Schluss damit. 😉

Das folgende Bild zeigt sehr schön, wie Amerikaner ihre Hausnummern verteilen. Bei uns kommt zwischen den Zahlen ja ein Buchstabe. So wohnen meine Eltern in der 21, deren Nachbarn in der 21a,b,c und d. Und das, obwohl daneben die 17 steht. Schon verrückt…

Die Amis sind da mathematisch weiter und machen es lieber so:

Ob die auch Drittel, Viertel oder Siebzehntel einsetzen ist mir nicht bekannt. 😉

 

 

 

 

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Tagebuch

Jetzt wo wir unsere Flitterwochen Revue haben passieren lassen und nachher noch die ersten Fotos von der Hochzeit kommen, vertröste ich die Wartenden auf eine neue Seite in unserem Blog. Dort haben wir unser Tagebuch veröffentlicht. Da oben rechts unter Amerika-Tagebuch.

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Flittern in sweet home Alabama (16) – Abflug

Und da war er nun, der letzte Tag unserer Flitterwochen. Morgens noch eine Henkersmahlzeit ein letztes gemeinsames Frühstück.

Die Sachen waren gepackt und nachdem Susanne, Steffi und ich den Urlaub resümierten und der Meinung waren, dass es nicht nur ein wunderschöner Urlaub war, sondern auch nette Menschen getroffen haben (also Susanne uns und wir Susanne und ihre Familie), stiegen wir ins Auto. Natürlich waren die Klamotten bereits alle in demselbigen.

Haben wir auch alles?

Na logn.

Auch die Fotokamera, fragte Steffi.

Na logn.

Von wegen. Während ich die Kamera in meiner Tasche wähnte, lag sie auf dem Küchentisch. Und stellten das erst fest, nachdem wir eingecheckt hatten. Ist klar, oder?

Das ist auch der Grund, warum die letzten Beiträge etwas hinausgezögert wurden, weil vom letzten Tag noch Fotos drauf waren.

Naja, die Eincheckprozedur war dann nicht so langwierig wie noch auf dem Hinflug. Kein Wunder, schließlich verlässt man das großartigste Land der Welt, selbst Schuld also. Jedenfalls aus Sicht der Amerikaner.

Der Flug nach Atlanta war zum Glück nicht so holprig wie noch zwei Wochen zuvor. Wir sahen sogar diesmal das neue Stahlwerk von Thyssen Krupp von oben.

Und während wir auf dem Flughafen von Atlanta auf unsere Flieger nach Düsseldorf warteten, freundete sich ein kleines Mädchen namens Emma mit uns an. Die war mit ihrer Oma unterwegs nach Deutschland und Emma hielt ihre Begleitung ganz schön auf Trab. Ganz undankbar wirkte sie nicht, als wir das kleine Mädchen im Wartebereich etwas Aufmerksamkeit schenkten. 😉

Auf dem Rückflug schauten wir wieder mal Filme. Und ich muss sagen, „King’s Spech“ ist im englischen Original sehr sehens- und hörenswert. Hat mir gut gefallen. An die anderen Filme kann ich mich jetzt schon gar nicht mehr richtig erinnern. Doch ja, „Grown-Ups“, hier bekannt als „Kindsköpfe“ lief noch. Der war ganz nett. Besonders gefallen hat mir die schwangere Frau, die in dem Film mit ihrem seltsamen Humor auffiel. Sehr geil. 😀

Wir schauten übrigens nicht nur Filme, sondern auch den wunderschönen Sonnenuntergang.

Den Ratschlag von meiner Cousine beherzigte ich auch ganz beflissentlich. Da es die Getränke umsonst gibt, nutzt das auch aus. Besonders Bier trägt bei Nervosität zu einem ruhigeren Flug bei und so ließ ich den Steward häufiger als andere laufen. Schnell merkte er sich auch mein Gesicht und vor allem meine Mimik. Ich brauchte nur kurz die Lippen etwas schürzen und kaum merklich die Augenbrauen zu heben, da war ihm klar, nächstes Bier bitte. Klappte perfekt. Gegen fünf Uhr ( MEZ) muss ich dann eingenickt sein. Leider fang ich beim Einschlafen gelegentlich an zu zucken, besonders in ungewohnten Situationen und Orten. Also überall, wo nicht mein Bett ist…

Das wäre auch soweit kein Problem gewesen, wenn ich nicht aufgrund der Turbulenzen mein Bier fest in der Hand gehalten hätte. Als ich also von Morpheus langsam in den Arm genommen wurde (in, nicht auf!), zuckte ich also kurz und war wieder wach. Das Bier hielt ich immer noch fest in der Hand. Nein, das ist gelogen. Den Becher hielt ich noch fest in der Hand. Das Bier, dass sich kurz zuvor noch im Becher befand tropfte in diesem Moment auf den Boden. Jedenfalls der klägliche Rest, der nicht von meiner und Steffis Hose aufgefangen wurde.

Dank der folgenden Austrocknungsaktion mit vielen Tüchern war ich, und auch Steffi, wieder hellwach. Dazu trug auch der dezente Geruch von Bier, die unsere Hosen freigaben, bei. Der Stewart konnte sich es jetzt nicht verkneifen, freundlicherweise nachzufragen, ob ich noch ein Bier wünsche…

Nach der Landung warteten wir viel zu lange auf unser Gepäck, was aber nur halb so schlimm war, weil wir pünktlich landeten und unser Zug erst drei Stunden später fahren sollte. Mit dem SkyTrain fuhren wir zum Bahnhof, wo wir feststellten, dass es dort kein Kaffee oder Imbiss gab. Also sind wir wieder mit dem SkyTrain zurück (wenn ich den Wikipedia-Artikel vorher gelesen hätte, wäre ich gelaufen!) und setzten uns in den Arkaden in ein Cafe, wo ein guatemalischer Kaffee meine sich bereits schlafengelegten Lebensgeister wieder geweckt wurden. Zurück am Bahnhof warteten wir noch ein halbes Stündchen, bis wir unsere Plätze einnehmen konnten.

Leider muss man festhalten, dass deutsche Züge nicht zum Reisen gemacht wurden. Wie sonst ist es zu erklären, dass man einen Trolley nicht durch die engen Gänge ziehen kann? Als wir endlich saßen, mussten wir erste Verluste des Materials beklagen…nichts, was man nicht mit einer Rolle Panzertape wieder fixieren kann, aber ärgerlich ist es trotzdem. Ein weiteres Mosaiksteinchen meiner Ablehnung gegenüber der Bahn AG war gelegt…

Beim Umsteigen in der Stadt des, zu dem Zeitpunkt zukünftigen, deutschen Fußballmeisters wurde es uns fast schon zu einfach gemacht. Derselbe Bahnsteig, lediglich die andere Seite. Na toll, hätte ich das gewusst, hätte ich keine halbe Stunde zum Umsteigen eingeplant. Hätte, hätte, Fahrradkette…

Ab hier hatten wir Sitzplatzreservierung, die natürlich besetzt waren. Also die zwei Damen weggescheucht, Laptop rausgeholt und versucht zu surfen. Es blieb beim Versuch, der nur in den Bahnhöfen von Erfolg gekrönt wurde. Dann halt Papa Bescheid sagen, der so nett war, und uns vom Bremer Hauptbahnhof abholte. Völlig erschlagen kamen wir in Delmenhorst an, packten unsere Sachen aus und unterhielten uns noch kurz mit meinem Vater in der Küche.

Wenn bloß nicht diese kleinen Fliegen die ganze Zeit nerven würden. Und wieso sind das so viele? Hier ist doch nichts schlecht geworden? Wir haben doch alles verbraucht und den Kühlschrank leergeräumt…

Dann fiel es uns wie Schuppen vor die von den Augen. Ein kurzer Blick in die Ecke des Katzenfutters und schon ward das Nest gefunden. Ein aufgeplatzter Beutel reifte in unserer Abwesenheit munter vor sich hin…Willkommen zu Hause. 😐

Kurzerhand ein paar Gläser mit Saft, Essig und Spüli aufgestellt, um die Fliegen in die Falle zu locken. Und ab auf die Couch. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits über 24 Stunden auf dem Buckel. Nach einer Stunde musste aber gut sein, schließlich wollten wir uns schnell umgewöhnen. So ein Jetlag ist ja kein Vergnügen…

Das mit der Stunde klappte auch ganz gut. Den Rest des Abends dümpelten wir vor uns hin und gingen zeitig wieder ins Bett. Schade nur, dass ich um zwei Uhr Nachts hellwach war…

Zur Info: Den Jetlag wurden wir dann schnell los. Ganz schnell. Nämlich gleich nach dem Osterwochenende als wir wieder anfingen zu arbeiten. Bis dahin…nachts wach, tagsüber knackenmüde.

Und wie weiter?

Seit über einem Monat sind wir zurück und vermissen Amerika. Und meine Cousine nebst ihrer Familie. Wenn wir eins von drei Liedern hören ist es besonders schlimm mit dem Fernweh. So geschehen letzten Freitag auf dem Weg nach Berlin, wo nur das Stück von Lynyrd Skynyrd fehlte. Aber vom Berlinwochenende erzähle ich ein anderes Mal.

Jetzt suche ich erstmal Hochzeitsfotos raus, die hier die Tage veröffentlicht werden.