Wiedereinführung

Am Montag geht es endlich wieder zur Arbeit. Ich glaube selber nicht, was ich da gerade schreibe. 😉

Die letzten drei Wochen waren denkbar ereignisarm, aber was erwartet man auch, wenn man den ganzen Tag zu Hause sitzt liegt und die Tage so gar nicht vergehen wollen? Manch eine(r) glaubte sogar schon, dass die Funkstille was mit Steffis Schwangerschaft zu tun hat. Hat es aber nicht, Steffi ist immer noch schwanger.

Nächste Woche bekommt sie dann schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Zeit danach. Denn dann darf sie mit mir in aller Herrgottsfrühe aufstehen, den Verband wechseln und sich dann wieder hinlegen.

Ich werde dann auf der Arbeit von meinen Kollegen neu angelernt, um kurz danach wieder in Elternzeit zu verschwinden. Damit dürfte ich das Urlaubspensum mancher Leser hier schon deutlichst überschritten haben, ohne einen Tag Urlaub genommen zu haben. Aber rückblickend auf meine letzten drei Wochen hätte ich mir das gerne anders gewünscht…

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Nach der Hochzeit-Check

Nach so einer Hochzeit gibt es viel zu tun. Zum Beispiel Flittern.

Leider stehen noch andere Aufgaben an, die nicht im Ansatz so angenehm sind, wie es eine Hochzeitsreise ist. Besonders für denjenigen, der den Namen des Partners angenommen hat. Darum eine Checkliste. Wem noch was einfällt, bitte in den Kommentaren ergänzen.

Namen ändern bei:

Der Bank? Check

Führerschein? Nicht nötig, aber da bei mir eh ein falscher Name eingetragen war (was jahrelang niemandem auffiel), habe ich das mal gemacht. Also Check

Krankenkasse? Check

Kreditkarte? Check

Mietvertrag? Nicht nötig, also Check

Personalausweis? Check

Fahrzeugschein? Check

Fahrzeugbrief? Check

Arbeitgeber? Check

Handyvertrag? Check

Telefonanbieter? Check

Internetanbieter? Derselbe, also Check

GEZ? Check

ebay, amazon und Konsorten? Check

Zeitschriftenabonnements? Check

Stromanbieter? Check

Sportverein? Check

Emailadresse? Check

Versicherungen (Lebensversicherung, Rentenversicherung, Autoversicherung)? Termin mit dem Versicherungsberater unseres Vertrauens nächsten Dienstag.

Ihr seht schon, ich war die letzten Tage nicht untätig. Es liegen noch andere Dinge nach einer Hochzeit an. Dankeskarten schreiben, Rechnungen bezahlen oder den nächsten Urlaub planen zum Beispiel. Da ich aber mit der Rennerei für die Ummeldung ausgelastet genug bin, macht Steffi den Rest. Fairer Tausch, oder nicht? 😉

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Es geht weiter

Da mich und Steffi die letzten Tage eine Erkältung etwas aus den Tritt brachten und die restliche freie Zeit neben Arbeiten mit Sport, Freunden oder anderen Terminen draufging, war es mal wieder etwas ruhiger die letzten Tage.

Aber nachdem ich schon angeschrieben und gefragt werde, wann es denn hier weiter geht, hiev ich mal meinen Hintern hoch, schmiere die Fingergelenke und leg mal los.

Puh, fühlt sich gut an.^^

Auch wenn es hier ruhig war, war dennoch viel los die Tage. Zum Beispiel hat mein Bruder sich jetzt Katzen angeschafft. Und da er es (und Sophie anscheinend auch^^) gerne übertreiben, haben sie sich nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei Katzen angeschafft. In seinem Blog zeigt er ein Video, wie die Meute gefüttert wird.

Aber Achtung, bei der Musikwahl hat er (oder Sophie?) deutlich daneben gegriffen und das Video fängt nach gefühlten zwei Minuten (in Wirklichkeit sind es sieben Sekunden) an, einschläfernd zu wirken. Außerdem sind die Katzen nicht so cool wie in diesem Video hier:

(Via nomnomnom)

 

Nachtrag: Wo wir gerade bei Katzen sind. Auch von Simons Katze gibt es ein neues Video.

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O-Ton (16)

Damit hier nicht der Eindruck entsteht, nur Steffi wäre nicht der deutschen Sprache mächtig und würde ganz allein mit ihren Verhasplern eine eigene Rubrik rechtfertigen, der irrt. Auch ich bin nicht ganz unbegabt in sinnlosen Versprechern. Beispiel gefällig?

Heute morgen, Steffi ist im Bad, ich drücke ihr noch einen Kuss auf die unverhüllte Wange und bin im Begriff „Tschüß“ zu sagen…

I: Tschüß, mein Spatz. Bis später. Und fahr vorsichtig.

S: Tschüß, Spatzi. Du auch. (Unsere übliche Verabschiedung. Ja, wir fahren mal gelegentlich häufig getrennt zur Arbeit)

I: Ach halt, ich muss ja erst noch die Fatze küttern. 😳

Wobei Fatze ist ja nicht ganz so weit hergeholt bei unserem Vierbeiner…

Apropos Fatze: Da fällt mir doch glatt noch ein Lied von Helge Schneider ein. 👿

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Was ich loswerden will (49)

Auch in dieser Ausgabe geht es primär um die Katastrophe in Duisburg bei der Loveparade.

Ein einziger Blick in die Zukunft hätte doch gereicht…

Stefan Niggemeier beschreibt in der FAZ die besserwisserische Haltung mancher Medien über die Katastrophe, obwohl sie vorher hauptsächlich durch Hurra-Journalismus aufgefallen sind.

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Die Hartz-Gesetze – Ein Schweineschwanz

Feynsinn beschreibt, warum die Hartz-Gesetze kein Teufelskreis sind, sondern eine Abwärtsspirale, die direkt in die Armut führt.

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Generation befristet

Im Deutschlandfunk lief vergangene Woche ein Hintergrund-Bericht über Zeitarbeit in Deutschland und deren Auswirkungen und Risiken für die Gesellschaft.

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Die Unmoral des Oberbürgermeisters

Warum der Oberbürgermeister nicht zurücktreten, sondern sich abwählen lassen will erklärt der Spiegelfechter.

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Mad men kill the old men: das Ende des Fernsehens, wie wir es kennen

Thomas Knüwer erläutert am Beispiel der Serie „Mad men“, weshalb das Fernsehen im traditionellen Sinne in einigen Jahren von der Bildfläche verschwinden wird.

„Das Ironische daran: Es ist eine steigende Qualität, die das bewirken wird.“

***

Alle Wege führten zur Loveparade

Und noch mal der Spiegelfechter über die Loveparade. In diesem Artikel zeigt Jens Berger alternative Routen zum Gelände inklusive Ein- und Ausgängen, die letztlich wohl am Geld gescheitert sind.

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DIY Feuchttücher für den Hintern

Man kennt das ja. Der Arbeitgeber spart an allen Ecken und Kanten und vor allem gerne am Klopapier.

Gerade Frauen benutzen ja gerne am intimen Örtchen diese Feuchttücher, die die hintere Körperöffnung sanft umstreichelt und gleichzeitig für Sauberkeit und Wohlbehagen sorgt. Aber auch bei Männern sind in letzter Zeit häufiger die Soft-Skills gefragt, weshalb der moderne Mann auch gerne zu dem feuchten Toilettenpapier greift.

Bei einem Acht- oder Neun-Stunden-Arbeitstag kommt es oft vor, dass die Bedürfnisse in eben diese Zeit fallen. Und weil der Arbeitgeber am Klopapier spart, hat man diese noch stark an Löschpapier erinnernden schwach perforierten und in dezentem grau gehaltenen Holzstreifen. Und diese umschmeicheln den Anus nicht so wirklich. Es sei denn, man denkt bei seinen sexuellen Vorlieben sofort an Schmirgelpapier. Aber das ist eher selten der Fall.

Und jetzt kommt mein ultimativer Tipp, der perfekt das momentane Wetter ausnutzt.

  1. Drei Streifen Klopapier abreißen und übereinanderfalten.
  2. Den auf der Stirn stehenden Schweiß mit dem gefalteten Klopapier abwischen.
  3. Mit den nun feuchten Klopapier den Hintern sanft umstreicheln.

Achtung! Die Reihenfolge niemals durcheinanderbringen! 😉

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Premiere (2)

Och toll, ein Auto vor einem geschlossenen Bahnübergang. Was hier so lapidar daher kommt ist in Wirklichkeit eine Sensation. Denn dies ist ein Beweisfoto vom Bahnübergang an der Merkurstraße. Diese führt durch das GVZ in Bremen. Und in meinen 13 Jahren, die ich nun bei der Saturn Petfood GmbH arbeite, habe ich den Bahnübergang am letzten Freitag zum ersten Mal geschlossen erlebt.

Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit. 😉

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Gespült

Nachdem ich das Thema Scheiße in zwei Variationen behandelt habe und damit eine alte Frage meines Vaters* mit „Beides“ beantworten konnte, spülen wir mal ordentlich und kommen wieder zum Tagesgeschäft.

Halt nein, vorher reiche ich eine kleine Zusammenfassung unserer neuen Familienministerin (Kristina Köhler, Shootingstar) nach, die auf Perspektive 2010 zusammengetragen wurde.

Was man als Wähler über Dr. Kristina Köhler (CDU) wissen sollte

Und sonst? Im Westen nichts Neues. Deutschland hatte Losglück, vorher wurde in den Medien sich mit Hammerlosen die Todesgruppe eingeschlagen, dass es nur so knirschte in den Zeilen.

Der BVB siegt weiter, heute waren die Nürnberger dran, die aufgrund ihrer Arbeitsverweigerung nicht mal Mitleid verdient haben.

Steffi arbeitet jetzt auch am Wochenende im unter neuer Führung stehenden Hotel Goldenstedt.

Und ich sitze zur Abwechslung zu Hause und langweile mich. Kein tolles Gefühl. 😦

* Wenn man meinen Vater um Hilfe bat, dann fragte er:

Sexuell oder politisch?

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Planung

Nun sitze ich hier alleine mit meinem Gleitzeittag. Steffi musste unbedingt noch in ihrer Abteilung aushelfen und ich sehe die Laune, mit der sie nach Hause kommt, schon vor mir… 😐

Aber dann beginnt der Urlaub. 🙂

Was liegt also an? Geplant sind:

Ein verlängertes Wochenende in Friesland um die Eltern nach Griechenland zu verabschieden.

Am Dienstag kommen wir zurück, Mittwoch ist ein Termin zur Heizungswartung.

Donnerstag ist Kegeltraining. Fällt doch aus…

Am Samstag dann die Demo in Berlin.

Diverse Tagesausflüge.

Einrichten des Gästezimmers.

Abschließendes Aufräumen in der Garage.

Ein unbestätigter Termin im Heide Park Soltau.

Und viel gemütliches Beisammensein mit Steffi. Ruhig in den Tag hinein, Kräfte sammeln für den Arbeitsendspurt bis Weihnachten und die bevorstehende SAP-Einführung. Denn nächstes Jahr wird es wohl keinen dreiwöchigen Urlaub geben. Wenn es Urlaub gibt.

Wie auch immer, die nächsten Tage wird es hier eventuell etwas ruhiger. 😉

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