Meisterhaft

Was haben Kevin Großkreutz und der FC Bayern München gemeinsam?

Beide haben gerne eine große Klappe.

Und was ist der Unterschied zwischen Kevin Großkreutz und den Bayern?

Bei Kevin ist auch was dahinter. 😉

Zehn Minuten hat es gedauert, bis Lucas Barrios das erste Mal den Bayern gezeigt hat, wer diese Saison den besten Fußball in Deutschland spielt.

Die Bayern nutzten zwar ein Loch in der Abwehr zum Ausgleich in der 16. Minute. Aber nur zwei Minuten später (!) ballerte Nuri Sahin den Ball sowas von traumhaft in die Maschen und stellte damit die Rangordnung wieder her.

Das 3:1 sagte ich sogar bei der Ecke an. Naja, eigentlich verbesserte ich nur Tim, mit dem ich das Spiel schaute. Der glaubte, dass Lewandowski das Tor machen würde, aber ich sagte:

Wenn dann eher Subotic oder Hummels. Wobei Hummels am wahrscheinlichsten ist.

Got it! 😀

Ab jetzt bin ich auch realistisch und feiere Dortmunds Meisterschaft. Wer oder was will uns das noch nehmen?

Werbeanzeigen
Veröffentlicht in Sport. Schlagwörter: , , , , . 1 Comment »

Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Freude schöner Götterfunken!

Gestern gelang den unglaublich aufspielenden Dortmundern Jungs mit 3:0 ein in dieser Höhe nicht für möglich gehaltener Sieg gegen die fast unschlagbaren Leverkusenern.

Dabei sah es in der ersten Halbzeit gar nicht nach diesem Sieg aus. Einer kombinationsreich agierenden Leverkusener Mannschaft standen plan- und hilflos spielende Dortmunder gegenüber. Etwas Glück und ganz viel Weidenfeller verhinderten einen verdienten Rückstand und es graute einem jeden vor der zweiten Halbzeit.

Doch Nobby Dickel zeigt hellseherische Fähigkeiten. Denn erstens vermutet er eine deutliche Ansprache von Klopp während des Pausentees und zu Beginn der zweiten Halbzeit äußert er den vagen Verdacht, dass sich die verpatzten Chancen von Bayer noch rächen könnten.

Und genauso war es dann auch. Dortmund wirkte wacher und entschlossener in Durchgang zwei und hatte das Glück auf seiner Seite, als Barrios bei einer Ecke zum 1:0 einnetzen konnte. Dabei waren gerade fünf Minuten gespielt.

Dann keine zehn Minuten später ein Hallo-Wach-Moment für die Leverkusener, die sich immer mehr den Schneid abkaufen ließen. Barrios registriert den weit vorm Kasten stehenden Nationaltorhüter und zirkelt den Ball schön unter die Latte, wo Adler im letzten Moment noch seine Hand dazwischen bekam. Doch hatte das Hall-Wach einen gegenteiligen Effekt auf die Pillendreher. Denn sie ließen Barrios eine Minute später frei gewähren und der schießt glänzend mit dem Außenrist zum 2:0 ein.

Jetzt stand das Stadion auf dem Kopf und wieder präsentieren sich die Jungs vom BVB-Netradio als Propheten. Das nächste Tor könnte alles klar machen oder nochmal richtig Spannung bringen. Logo was die beiden hofften. 😉

Und so kam es auch. Der Doppeltorschütze wird ausgewechselt, Rangelov der vom Verletzungspech geplagt war kommt hinein. Und kurz vor Schluss versetzt eben dieser Rangelov im Mittelfeld einen Leverkusener und rennt mit Zidan gemeinsam auf das Tor. Mir ging es wie Nick, ich hoffte, er würde abspielen. Aber er schoss selbst und verwandelte wie man es von ihm verlangt zum entscheidenden 3:0 ein. Freude, Jubel, Heiterkeit.

Und dem wirklich lesenswerten Bericht von Nick möchte ich singend hinzufügen:

What ever will be, will be. 😀

Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , , . Kommentare deaktiviert für Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Derby am Freitag

Am Freitag startet das heißersehnte Derby gegen die blauen und die BILD hat sich bereits rechtzeitig in Stellung gebracht. Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zum Trotz hat sie dem Dortmunder Jung Kevin Großkreutz einen Fragebogen unter die Nase gehalten, den er pflichtbewusst ausgefüllt hat. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte, so wie es immer ein Fehler ist, wenn man mit der BILD kommuniziert.

Dabei ist „Jeder nur ein Großkreutz“

Aber wehe, es geht um die Pressefreiheit, da kennt die abartigste Postille aus dem Springerkonzern keinen Spaß. Dabei lässt mich die BILD jedesmal zweifelnd über den fünften Artikel des Grundgesetzes nachdenken. Manche können einfach nicht mit der ihnen gegebenen Freiheit umgehen und erreichen damit nur eine „verwirbelte Verantwortung“.

Ich war noch nie ein Freund der übertriebenen Rivalität zwischen den blauen und den schwatz-gelben. Aber es hat ja auch schon lange keinen Toten mehr gegeben. Und das wäre doch mal wieder was richtig tolles für das Blatt, das nicht mal für die Arschbacken gut genug ist. Und wenn man seinen Teil dazu beitragen kann, warum nicht? Am Ende waren es eh wieder die dummen Fußballfans, die sich von Deutschlands unseriösestem Blatt haben aufhetzen lassen.

Aber dafür ist BILDs Sportteil auch immer so gut informiert. Kein Wunder, wenn man die Nachrichten selber macht.

Wenigstens ist es schön zu wissen, dass die Fanclubs sich Mühe geben, dass es zu einem friedlichen Derby wird. Aber die machen auch kein Geld mit Schreckensnachrichten. Die machen nur Geld mit den Mitgliedsbeiträgen gesunder Mitglieder…

Veröffentlicht in Alltag. Schlagwörter: , , , , , , , , . Kommentare deaktiviert für Derby am Freitag

Chillen in Friesland

Am Samstag sind wir nach Friesland zu Steffis Familie gefahren. Einmal um Abends lecker Fondue bei Dany und Breiti zu genießen und dann noch um endlich das Laufband abzuholen. Ach ja, und um Geschenke abzustauben. Meinen Geburtstag hatte ich zu dem Zeitpunkt schon wieder vergessen.

Übrigens bekam ich von Steffis Eltern drei von vier Wünschen erfüllt. 🙂

Einmal das wirklich witzige Buch über den „kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ (Amazon-Partnerlink), das Buch von Oliver Sacks, was tatsächlich schon 25 Jahre alt ist und bereits in der 31. Auflage jetzt in meinem Besitz ist (Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte) und das Wii-Spiel Endless Ocean (Amazon-Partnerlink), welches noch seinem Anspielen harrt. 😉

Wer jetzt aber glaubt, ich hätte nach der Ankunft in Friesland gleich auf dem Sofa Platz genommen, um mich lang zu machen, der liegt goldrichtig. Nur wurde ich auch gleich wieder hochgescheucht. Ich sollte ja das Laufband abholen. Also Matthias angerufen, Steffi dort abgesetzt und mit dem Schwippschwager nach Friedeburg. Die Kollegin von Erika kannte Matthias natürlich, was er aber auch schon mal erzählt hatte. Trotzdem dachte ich in dem Moment: „Typisch Breiti, er kennt einfach jeden.“

Das Einladen war kein großes Problem und wir waren eher als die Mädels vom shoppen zurück. Oh Wunder. 😉

Also nutzten wir die Gelegenheit und haben die Auffahrt zum Teil eisfrei gemacht. Machte auch gleich einen guten Eindruck bei den Mädels als sie heimkamen. Danach fuhren Steffi und ich wieder zu den Eltern.

Nachmittags wurde noch vorm Fernseher bei der Sky-Fußballkonferenz ausgeruht und um 18 Uhr ging es mit leeren Magen zu den Breitkopfs.

Ach ja, vorher war ich ja noch bei der Bowlingbahn in Heidmühle, um für das Familientreffen am 13.03. zwei Bahnen zu reservieren. Um 16 Uhr gehts dann los. Schmiert schon mal Eure Gelenke liebe Eltern. 🙂

Das Fondue war naturgemäß sehr langwierig aber nicht langweilig. Geschmeckt hats in jedem Fall und zum Schluss habe ich wirklich keinen Bissen mehr runtergekriegt. Leider hatte Achim am Sonntag Frühschicht, weshalb die Eltern gegen zehn Uhr (?) nach Hause fuhren und die jungen Leute sich selbst überlassen haben. Die Gäste haben dann die mitgebrachten Spiele rausgeholt (Ziegen kriegen, Einfach Genial und Uno). Die wurden dann der Reihe nach bis nach Mitternacht gespielt. Bis die Breitkopfs aufgrund einer Einladung am Sonntag morgen ins Bett mussten.
Ein Wort noch zu „Einfach Genial“. Es ist nicht unbedingt genial einfach, macht aber einen Heidenspaß wenn man es erstmal verstanden hat. Aber das geht auch relativ fix. Wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen. 😉

Geschlafen haben wir wie die Murmeltiere. 🙂
Morgens ging es dann schnurrstracks zum Bäcker, wo wir für das Frühstück bei Muttern die Brötchen holten. Und danach hieß es dann endlich chillen! Ich zappte von Fußballspiel zu Fußballspiel und kriegte so erfolgreich die Zeit bis zur Abfahrt rum. 😉

Die war dann am Nachmittag, wo man ordentlich entspannt durch das chillen nach Hause fuhr. Kaum angekommen wurde gleich das Netradio angemacht um auch ja nichts von Dortmunder Sieg zu verpassen. Papa half mir noch, das Laufband nach oben zu tragen. Da stand es noch 1:1.

Kurz vor der Lindenstraße ging der BVB dann 2:1 in Führung. Aber wenn Norbert Dickel im Netradio schon sagt, dass der Führungstreffer den Spielverlauf auf den Kopf stellt, dann hat das schon viel zu sagen. Noch ehe die Lindenstraße zu Ende war, lockte mich lautes Geraune aus den PC-Boxen ins Arbeitszimmer, wo das 2:3 für Frankfurt festgestellt werden musste. Keinen Zweifel, ab und an gibt es auch sowas wie Gerechtigkeit im Fußball. Nur muss das gegen uns sein?

Damit ging ein schönes Wochenende wieder mit einer Niederlage von Dortmund zu Ende und ich warte somit immernoch auf ein Geburtstagsgeschenk meiner Borussia. 😦