Eine rauchende Lebensgeschichte…

Neulich bei Madatoms:

Da fällt mir ein: Ein Buch über Pflanzenanbau in der Wohnung kaufen. Bin ja gerade in so einem Alter…

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Buchkritik: Verschwende Deine Jugend

Zu den Feiertagen habe ich mich dank Amazon-Gutscheinen reichlich mit Büchern eingedeckt, die nach und nach abgearbeitet gelesen werden.

Schon lange auf meiner Wunschliste stand „Verschwende Deine Jugend“ (Amazon-Partnerlink) von Jürgen Teipel. Dieser hat in stundenlangen Interviews tausende von Statements und Erinnerungen bekannter Musiker, Produzenten, Künstler und anderen Protagonisten aus der Zeit des Punks und New Wave in Deutschland zusammengetragen und in diesem Buch veröffentlicht. Das Buch liest sich wie ein Doku-Roman und gibt äußerst detaillierte Einblicke in die damalige Musikszene.

Nicht verwechseln sollte man das Buch und dessen Aufbau mit dem Film „Verschwende deine Jugend“ (Amazon-Partnerlink), der zeitlich zu Beginn der Achtziger Jahre spielt, mit dem Buch aber kaum Gemeinsamkeiten besitzt.

Das Buch ist in drei Teile (Innestadtfront, Ich und die Wirklichkeit, Die Guten und die Bösen) gegliedert und wird von einem Prolog (Hippies) und einem Epilog (Damit alles kaputtgeht) eingerahmt.

Lesen lässt es sich sehr gut, allerdings sollten der eine oder andere Name aus der Ära schon bekannt sein, weil man sich sonst oft fragt, wer das nun wieder ist, der seinen Senf abgibt. Und es sind viele, die in dem Buch zu Worte kommen. Mit so siebzig Protagonisten muss man sich schon rumschlagen. Davon waren mir wenigstens die Hälfte bekannt.

Besonders gut gelingt es dem Autor, durch die Erzählungen das damalige Gefühl zu vermitteln. Mir wurde auch einiges über mich klar, da ich in meiner Pubertät mich auch offen als Punk dargestellt und danach gelebt habe. Bis ich in eine Schublade gesteckt wurde, in die ich als Punk nicht gehörte. Und in die kein richtiger Punk gehört, da Punk sich nicht beschreiben lässt. Ich meine nicht die Plastikpunker, die „Die toten Hosen“ geil finden und sich nen Iro machen und glauben, sie wären Punk.

Logische Konsequenz war dann damals, dass sich auch die Musik nicht festlegte und weiterentwickelte. Auch das wird in dem Buch durch die Auswahl der Interview-Partner gut beschrieben.

Besonders bitter lässt sich dann das Abgleiten in den Kommerz lesen, aus denen fast nur Verlierer hervorgingen. Dennoch sind viele der damaligen Gründerväter des Punk und New Wave heute als Produzenten, Künstler und Musiker noch tätig, was im Anhang aufgelistet wird.

Ich finde das Buch sehr spannend und durch die Interviewform auch sehr interessant zu lesen. Wie gesagt sollte ein gewisses Hintergrundwissen über die damaligen Musiker vorhanden sein, weil es sonst eventuell den Lesefluss beeinträchtigt.

Außerdem wären ein paar mehr Fotos schön gewesen. Die wenigen, die das Buch enthält, sind sehr atmosphärisch und machen Lust auf mehr.

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Die Straßen werden sich mit Hass füllen

Gut, dass viele Leserinnen der Beileid Twilight-Reihe keinen Deutschlandfunk hören (unterstelle ich jetzt mal so). Denn was gestern in der Sendung Büchermarkt von Denis Scheck gesagt wurde, könnte bei weiterer Verbreitung dazu beitragen, dass die Städte im Angesicht von wütenden Frauenhorden brennen, angesichts seiner Worte.

Erst machte sich Scheck warm, in dem er über Cecilia Aherns Buch „Ich schreib Dir morgen wieder“ sagte:

Scheck: Auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn:

Funck: „Liebes Tagebuch, ich hasse mein Leben. Kurz gesagt ist es Folgendes: Mein Dad hat sich umgebracht, wir haben unser Haus und überhaupt alles verloren, ich mein ganzes Leben, Mum ihren Verstand, und jetzt wohnen wir bei zwei Soziopathen im hinterletzten Kaff.“

Scheck: Wäre dies der Beginn des neuen Romans der irischen Autorin Cecilia Ahern, es wäre ihr erster guter. Leider aber steht diese Eintragung in einem magischen Tagebuch auf S. 128 von „Ich schreib dir morgen wieder“, und alles in diesen wenigen Sätzen Zusammengefasste wurde genau so haarklein und vorhersehbar auserzählt wie der Rest dieser Schmonzette um eine 16-jährige Waise, die auf dem platten Land von mildtätigen Nonnen in die wahren Werte ewiger Herzensbildung eingeführt wird.

Einmal so richtig in Fahrt sollte Stephenie Meyer ihr Fett abbekommen. Zu ihrem Buch „Bis zum Erbrechen Ende der Nacht“ sagt Scheck:

Gegen die aufgeblähten Schmachtfetzen der Mormonin aus Arizona helfen scheinbar weder Knoblauch noch Weihwasser oder Silberkugeln: die Gesamtauflage von Meyers bislang vier Romanen um die prüde Schöne Bella Swan und den höflichen Vampir Edward Cullen beträgt über hundert Millionen Exemplare. Doch erfahrene literaturkritische Exorzisten wissen: Lautes Vorlesen enttarnt den adjektivüberladenen Stammelstil Meyers, ihre totale Unfähigkeit zum Malen von Stimmungen ebenso wie ihr Unvermögen, abstrakte Gedanken darzustellen. Zurück bleibt nur ein von Lachtränen benetztes jämmerliches Häufchen Asche.

Was sagen eigentlich die Frauen dazu, die mir erzählt haben, dass Frau Meyer doch so schön die Gefühle beschreiben könnte? Ist Herr Scheck vielleicht nicht zu solchen Gefühlen fähig (schließlich ist er Literaturkritiker) oder sind Frauen nur einfach zu beeindrucken? Gegen ersteres spricht die Kritik des nächsten Buches, in der Scheck fragt:

Werde ich am Ende einfach zu weich?

Aber in der aktuellen Spiegel-Bestsellerliste Belletristik ist ja noch eine weitere Meyer-Schmonzette platziert („Biss zum ersten Sonnenstrahl“), an der sich Scheck dann auch wieder auslässt:

In diesem mit 200 Seiten für Meyersche Verhältnisse Winzling von einem Buch greift die Autorin eine Nebenfigur auf, die einen kleinen Auftritt im dritten Band von Meyers Blut-und-Hoden-Story hatte: die 15-jährige Bree Tanner. Bree ist die klassische „damsel in distress“, eine Jungfrau in Bedrängnis, die im Hochzeitskleid Kohlenschippen könnte, ohne dass auch nur ein Stäubchen ihre Makellosigkeit beeinträchtigen würde. Offenbar plagte Stephenie Meyer das schlechte Gewissen, wie lieblos sie diese Figur über die Klinge springen ließ. Doch in dem Versuch, poetische Gerechtigkeit herzustellen, verschlimmbessert Meyer alles. Meyer hat wieder einen Roman triefend von Moral geschrieben, einer Moral, deren besondere Perfidie gerade darin besteht, dass sie einen Sinn unterstellen muss für einen sinnlosen Tod.

Ich gebe zu, damit hat sich Scheck in mein Gedächtnis katalputiert, obwohl ich ihn schon vorher immer gerne gehört habe. In der Sendung Büchermarkt, die ich nur nebenbei höre, ist er der Eye Ear-Catcher.

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Planungen für ein Buch

Ich habe mir jetzt vorgenommen, ein Buch über Prokrastination zu schreiben. Ich will nur eben noch diesen Blogeintrag zu Ende schreiben, meine Emails checken und noch die Wäsche aufhängen. Dann gehts los.

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Erfüllungen

Zum Geburtstag gab es noch zwei Gutscheine von Amazon.de. „In letzter Zeit“ bekam ich gerne auch mal Gutscheine vom MediaMarkt oder Saturn, wo ich mich immer extrem schwer tat, diese überhaupt einzulösen. Deshalb der explizite Wunsch, mir doch bitte einen Gutschein von Amazon zu schenken, da ich dort wesentlich häufiger einkaufe, als bei den Metroablegern

Es gab also von meinen Kollegen und auch meinen Eltern jeweils einen Gutschein.

Für den Gutschein den ich von meinen Ellies bekam kaufte ich

„Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen“ von Albrecht Müller
„SQL kurz und gut“ von Jonathan Gennick und
– die DVD „Death Proof – Todsicher“.

Den Gutschein von meinen Kollegen löste ich auch gleich bei der Gelegenheit ein. 😉

Und da ich gerade bei Quentin Tarantino bin, krallte ich mir auch gleich seinen letzten Film „Inglourious Basterds“. 🙂

Außerdem noch zwei Bücher, zum einen „Grundwissen Psychologie“ von Burkhard Vollmers und zum anderen „Frau Antje und Herr Mustermann – Niederlande für Deutsche“ von Dik Linthout. Ja, abwechslungsreicher kann es kaum noch sein. 😉

(Alles Amazon-Partnerlinks)

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Noch zehn Tage

Heute in zehn Tagen ist mein 34. Geburtstag. Und damit meine Mutter nicht noch kurz vor knapp ein Geschenk einpacken muss, hier noch mal eine kurze Auflistung meiner Wünsche.
Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen
Grundwissen Psychologie
Was ist Soziologie?
Denkweisen und Grundbegriffe der Soziologie. Eine Einführung. (Campus »Studium«)
Das schon mal so als kurze Auswahl.

Vorteil: Es kann bereits eingepackt verschickt werden. 😉

Nachteil: Man muss tatsächlich übers Internet bestellen und kann nicht mal eben die ISBN beim Sohnemann anfragen.

Aber auch für meine Kollegen habe ich einen Link:
Gutschein für Amazon.de

Fehlt noch jemand? Natürlich meine Liebste.^^

Aber was könnte sie mir schenken? Sie bekocht mich schon am Sonntag und mit etwas Glück bindet sie sich eine Schleife um den Bauch. Könnte ich noch mehr wollen? Ich denke nicht.

Aber Steffis Familie fehlt ja noch. Da hätte ich tatsächlich noch einige Vorschläge:

Grand Theft Auto IV (Uncut)
Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat. Miniausgabe
Endless Ocean
So, das muss jetzt erstmal reichen. Natürlich kann man sich auch untereinander absprechen, für den Fall, dass man es komplizierter gestalten will. 😉
Aber alles in allem ist das schon mal eine kleine Auswahl der Sachen, die ich gerne bis sehr gerne hätte.

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Amazon.de-Partner

Wie bei diesem Artikel ja schon angemerkt, habe ich mich/wir uns bei Amazon.de-Partner angemeldet. Nicht weil ich/wir mit dem Blog reich werden wollen, was ich/wir nie werde(n). Auch nicht, weil es der Beginn eines mit Werbung zugepflasterten Blogs werden soll, im Gegenteil.

Aber ab und an kommt es vor, dass hier über ein Buch geschrieben wird oder darüber berichtet wird, welche DVD aktuell geschaut wird. In diesem Fall wurde hin und wieder ein Link zu Amazon.de gesetzt. Daher die Überlegung, warum ich/wir diesen Gefallen für Amzon.de umsonst machen soll(en). Und deswegen die Teilnahme bei Amazon.de-Partner.

Also wenn in Zukunft hier etwas über Filme oder Bücher steht, jemand dann auf den Link geht und das Produkt auch noch kauft (macht das wirklich jemand?), dann ist es gut möglich, dass wir am Kauf daran mitverdienen. Das nur als Hinweis.

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