Gute Entscheidung

Wie ich heute Nachmittag auf der Facebookseite von schwatz-gelb lesen konnte, wechselt Marco Reus – der Spieler, der beim kicker bereits viermal „Mann des Tages“ war – zur nächsten Saison für die festgeschriebene Ablösesumme von 17,5 Millionen Euro zu Borussia Dortmund.
Das ist, abgesehen von der horrend hohen Summe, ein sehr gutes Zeichen für den BVB. Denn um diesen Spieler warben auch die Bayern und diverse erstklassige Adressen in Europa. Das sich Marco Reus dennoch für den BVB entschied, beweist, dass der BVB wieder ein attraktiver Verein ist. Besonders für junge Spieler mit Potential.

Folgende Worte möchte ich an sachma richten: Braucht es für Dich noch mehr Beweise für die Weitsichtigkeit der Borussia? Komm zur schwarz-gelben Seite der Macht. 😀

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An das Mädel vom Imbiss neulich

Vor ein paar Wochen stand ich mit dem Auto vor der Garage und räumte das Interieur des Kofferraums aus um ein Fahrrad dort reinpacken zu können. Steffi hatte nämlich ein Fahrrad zu viel und durch eine Kollegin wusste ich, dass man das beim Martinshof in Bremen abgeben, also spenden kann. Die reparieren auch Fahrräder sehr günstig, aber in diesem Falle wollten wir das los werden.

Also packte ich das Verdeck aus dem Auto. Auf diesem Verdeck ist ein wunderschöner schwarz-gelber Schal drapiert, der auf englisch bekundet, dass der BVB niemals alleine seinen Weg gehen wird.

Während ich da so am Muddeln bin, kommt ein junges hübsches Mädel aus dem Imbiss und macht sich am Motorroller, der vor dem Imbiss parkte, zu schaffen. Ich kann nicht ganz verhehlen, dass mein Blick sich auf das weibliche Geschöpf richtete und ich so bei mir dachte: „Hübsches Mädel“.

Als ich wieder aus der Garage kam, sprach mich das Mädel sogar an. Wann hat man(n) das schon mal, dass man von jungen hübschen Mädels angesprochen wird?

M: Den Schal würde ich auch in der Garage verstecken.

I: Hmm, ist ja nicht so, dass man sich als Dortmunder derzeit verstecken müsste.

M: Ich bin Schalke-Fan.

Nichts gegen eine direkte Art, aber in dem Moment verflog jegliche Attraktivität der jungen Dame, während sie den Helm aufsetzte und mit dem Roller davon brauste.

Diesem Mädchen möchte ich folgendes sagen:

Derbysieger!

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Was ich loswerden will (57)

Der rechte Abschied von der Politik

Der Tagesanzeiger aus der Schweiz mit einem Artikel über zwei konservative Politiker, die sich Gedanken über ihre Form der Politik machen.

„Ich fange an zu denken, dass die Linke vielleicht doch Recht hat.“

(Via NDS und Frédéric Valin)

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Folter im Rechtsstaat

namron erklärt in seinem Blog, warum einem rechtskräftig verurteiltem Mörder, der von einem deutschen Gericht Schmerzensgeld wegen Folterandrohung zugesprochen wurde, ebenfalls Menschenrechte genießt.

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Gewalt gegen die Gewalt

Sebastian Müller zeigt im Le Bohémien die sozialen Einschnitte der englischen Politik auf. Und nicht nur dort:

„Überhaupt scheint die Erkenntnis, dass der europäische Sozialstaat vor allem eine zivilisatorische und demokratische Errungenschaft ist, heute nicht mehr viel zu bedeuten.“

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Glücksfall Gerechtigkeit

Zum selben Thema schreibt Nina Power (Übersetzung von Holger Hutt) in „Der Freitag„.

„Spektakuläre Bilder von ausgeräumten Geschäften mögen genau das sein, wonach es die ruhelosen, stets nach neuen Geschichten und Buhmännern gierenden Medien verlangt. Aber wir werden nichts von diesen Ereignissen verstehen, wenn wir die Geschichte und den Kontext ausblenden, in die sie eingebettet sind.“

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Wie sich die Dinge manchmal gleichen

Zum Schluss noch ein Wort zum Fußball. DTS98 dämpft die Euphorie nach dem 3:1 Auftaktsieg gegen den HSV und zitiert sich selbst. Anschließend fügt er in seinem Spielbericht an:

„Träumen darf natürlich währenddessen erlaubt sein, aber die Ansprüche müssen realistisch bleiben. Und vor allem rennt man nicht laut tönend durch die Weltgeschichte.“

Danke Jungs

Ein Wochenende muss nicht immer erholsam sein. Und das kann man von diesem auch nicht behaupten.

Samstag, 9 Uhr in Delmenhorst:

Der Erzeuger trifft ein, wir packen die Sachen in mein Auto, legen eine zusammengestellte Meister-CD ein und fahren janz balante die A1 Richtung Süden. Kein Stau, Regen oder sonstige Hindernisse. Um kurz vor elf machten wir noch eine kleine Tank- und Pinkelpause und schrieben meine Nichte über Facebook an, dass wir in gut 20 Minuten eintreffen würden.

20 Minuten später standen wir bei Alisa vor der Tür. Und standen vor verschlossener Tür. Nach zwei- oder dreimaligem Klingeln tat sich nichts und wir gingen davon aus, dass das gesamte Haus unterwegs ist. Wir hatten uns ursprünglich ja für 12 Uhr angemeldet. Von daher stellten wir uns ans Auto und schnackten noch etwas. Nach knapp fünf Minuten gingen dann doch die Rolladen hoch und Alisa gewährte uns Einlass.

Eigentlich wollten sie ja nicht am Vortag übertreiben. Eigentlich… 😉

Nach einem kurzen Imbiss ging es los. Da ich außer den Westfalenhallen keinen wirklichen Plan hatte, nahmen wir Alisas Vorschlag dankbar an. Die wollte uns zum Borsigplatz führen. Das war vom Hauptbahnhof gut zu Fuß zu erreichen, nur leider war dort überhaupt nichts los.

Das wollten wir ja auch nicht, also sind wir mit dem Bus wieder zum Bahnhof zurück und von dort aus in die Stadt. Dieser Umweg kostete uns eine gute Stunde und somit waren die Möglichkeiten, einen trockenen Sitzplatz zu ergattern bei Nullkommanullpointnull. Da war es bereits drei Uhr und unsere Kehlen schrien nach Flüssigkeit.

Wir tingelten in der Innenstadt herum und suchten verzweifelt eine Örtlichkeit

– mit Blick auf eine Leinwand, wo das Spiel übertragen wird (oder die Chance darauf hat, einen Blick zu erhaschen)

– wo man trocken bleibt (oder die Chance darauf hat)

– wo man regelmäßig was zu trinken bekommt (oder die Chance darauf hat)

– und sitzen kann.

Und zwar in der Reihenfolge.

Als die Hoffnung schon aufgegeben wurde, es war halb vier und die Stadt pickepacke voll, kamen wir an einer Tapas-Bar entlang, wo unter einer überdachten Fläche vier freie Sitzplätze waren. Die Außenfassade bestand aus großen Glasfenster (und Türen), drinnen eine große Leinwand, auf die wir direkt schauen konnten (wenn das Volk innen sitzen blieb) und draußen huschte eine Kellnerin rum. Da bekam man glatt Pipi in den Augen vor so viel Glück.

Die Kellnerin kam und ich gleich

Zwei Weizenbier bitte. Und was trinkt ihr?

Das erste Glas Der erste Becher sollte erstmal die drohende Dehydrierung verhindern. Nur so viel: Es war ganz schön knapp. 😉

Was zu futtern bestellten wir auch noch, während wir uns auf das Spiel konzentrierten. Unser Interesse ließ nach dem Führungstreffer der Hessen dann etwas nach, aber dank der Aufholjagd der Borussen konnte ein schöner Saisonausklang gefeiert werden. Gegen sieben Uhr, mittlerweile waren wir wieder etwas durch die Stadt geschlendert um die Party-Atmosphäre aufzusaugen, entschlossen wir uns für einen geordneten Rückzug nach Bochum, um im Bermuda-Dreieck weiterzufeiern. Vielleicht einen Sieg von Lena beim ESC?

Gegen acht Uhr und einer Portion Currywurst-Pommes – und einer irrsinnig witzigen, nur leider kaum wiederzugebenden Unterhaltung mit einem Frankfurter Bochum-Fan – später, schlugen wir Wurzeln in der nächsten Tapas-Bar. Mit reichlich Cuba Libre wurde der Alkoholpegel stetig in die Höhe getrieben, der den ESC leider nicht erträglicher machte. Viele der Beiträge waren schlicht Grütze. Davon war Lenas Beitrag noch einer der besseren, doch uns war nach der Darbietung klar: Das wird nichts. Hier wurde die Sexkarte gezogen, was zwar mit der lasziven Tour subtiler war, als manch andere, aber dann doch nicht konsequent genug. Und so eingängig war der Titel nun auch wieder nicht.

Mir persönlich gefielen, klar, die Moldawen am besten. Tolle Show, geile Perfomance und das Lied könnte ich jetzt noch trällern, gröhlen, was auch immer. Aber entweder habe ich kein Musikgeschmack oder Europa. Ich tendiere immer noch zu zweitem. 😉

Danach ging es nach Hause, weil wir am nächsten Tag ja fit sein wollten, um weiterfeiern zu können.

Und wir fahren fit. Und ausgeschlafen. Ich jedenfalls, denn es war schon fast elf Uhr, als ich mich aus dem Bett bequemte…

Also kurz was gegessen, aus dem Arsch ein Gesicht gemacht geduscht und dann los zur großen Meisterfeier nach Dortmund. Während in der Bochumer U-Bahn noch die Farben blau-weiß dominierten – Bochum spielte um Platz drei in Liga zwei – wurde es in der S-Bahn Richtung Dortmund farblich angenehmer. Und voller. In der U-Bahn zur Markgrafenstraße war es dann nicht mehr voll. Es war rappelvoll. Eine Sardine in der Dose hat mehr Platz. Soße hätte bei uns nicht mehr reingepasst.

Dummerweise ging es auch erst gar nicht los. Anscheinend hatte jemand die Notbremse gezogen und da wir nach einer Viertelstunde losfuhren und an der nächsten Station ALLE rausgeholt wurden, muss man wohl von einem Notfall ausgehen. Die nächste Bahn fuhr immerhin tatsächlich ohne Probleme.

Nun waren wir an der B1 und schlenderten Richtung Bühne, zu der wir gar nicht mehr hin kamen. Die Hoffnung machten wir uns auch gar nicht. Hauptsache, wir standen an der B1, schauten uns die feierwütigen Fans an und kriegten etwas von der Party mit.

Das i-Tüpfelchen wären dann die Spieler gewesen, die am Truck an uns vorbeigezogen wären. Wäre, hätte – Fahrradkette. Nach gut drei Stunden, für 16 Uhr war die Mannschaft angekündigt, war uns klar, hier kommt die Mannschaft die nächsten Stunden auch nicht durch. Es war viertel vor vier und wir liefen die B1 hoch. Um halb fünf und ca. 2 km später war uns auch klar: Wir sehen die Mannschaft gar nicht mehr. Kurz im Internet nachgeschaut, was eigentlich Sache ist. Dort hieß es, dass die Mannschaft von der Polizei direkt zur Bühne gefahren wird, weil der Truck nicht weiterkam. Noch mal zurück kam für uns nicht in Frage. Wir wollten gegen 18 Uhr los fahren, was nicht geklappt hätte wenn wir ne halbe Stunde erst wieder zurückgelatscht wären. Wir hatten auch so genug gesehen, gesungen, fotografiert und erlebt.

Also quetschten wir uns wieder in die U-Bahn, wo ich immerhin einmal Glück hatte. Nicht ein besoffener Dortmund-Fan sondern eine Blondine rieb sich an meinem Körper. Man kann auch mal gewinnen. *hüstel*

Um kurz vor sechs kamen wir in der Bochumer Burg an, wo nur kurz noch die Sachen eingeräumt, sich herzlich verabschiedet und dann losgefahren wurde. Schnell den Tank aufgefüllt und mit 160 Sachen nach Hause. Eine Stunde 45 Minuten später war unser Wochenende dann auch zu Ende.

Fazit:

Dortmunder können feiern.

Bochumer sind realistisch.

Die Gastfreundschaft der Kuckelands unerreicht.

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Bye bye Nuri

Es ist also raus. Nuri Sahin verlässt den BVB um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen. Was schade ist, da er zwingend zu einem großen Klub wollte, den er mit dem BVB zweifelsohne auch gehabt hat.

Ich hätte zwar für kein Geld der Welt mich zu Mourinho transferieren lassen, aber das wird er hoffentlich in seiner Entscheidung mit überdacht haben.

Ich für meinen Teil werde am Samstag und vor allem am Sonntag nicht mehr so ausgelassen feiern können, wie es noch vorige Woche möglich war, als alles noch so frisch und unbeschwert war. Der Transfer hat, ganz abgesehen von meiner total naiven und idealistischen Verträumtheit, einen Dämpfer auf die ganze Freude gelegt. Er war der wichtigste Mosaikstein in der Mannschaft und bis zuletzt hatte ich gehofft, er würde der ganzen Medienmaschinerie die lange Nase zeigen und sagen: Ich bleibe dort, wo mein Herz schlägt.

Das hat er nicht. Also heißt es am Sonntag Abschied nehmen. Abschied von Dede, der blieb, selbst als er lukrative Angebote aus dem Ausland bekam und der BVB am Boden lag. Und von Nuri, der geht, als der BVB wieder ganz oben angekommen ist. Dank ihm.

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Terrorgefahr – Weihnachtsmarkt

Am Samstag hatte Steffi Freunde und Familie zu einem gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch eingeladen. Im Vorfeld gab es „leichte Spannungen“ wegen des Termins, denn wie jeder weiß, spielte am Samstag Abend im Topspiel (!) die Borussia aus Dortmund gegen Werder Bremen.

Aber ich habe meine Prioritäten gesetzt. Freunde sind mir wichtiger als ein Fußballspiel und außerdem kann man mit dem Handy immer noch den Vater anrufen, der sich das Spiel ja anschaut. Schade nur, dass mein Handy-Akku im Zug beschloss, jetzt alle zu sein. So nervte ich Steffi auf dem Markt alle halbe Stunde (gefühlt; umgekehrt dürfte es alle halbe Minute gewesen sein^^), ob mein Vater angerufen hat.

Während der Zugfahrt – die auch ein Thema für sich war – klingelte Jana durch und sagte kurzfristig ab, da es Marco nicht gut ging. Von hier aus noch mal gute Besserung.

Ja, die Zugfahrt. Ich gebe zu, wir waren etwas spät dran. Aber als ehrlicher Mensch nahmen wir uns die Zeit und zogen noch vier Tickets und entwerteten sie wie es sich gehört. Leider hatte es der Zugführer sehr eilig und hielt die Abfahrtszeit auf die Sekunde ein…

Sechs Minuten später sollte ein IC wieder Richtung Bremen fahren. Wenn er nicht Verspätung gehabt hätte. Und als er dann endlich da war und wir Platz nahmen, dauerte es wegen Problemen mit dem Triebwagen auch noch mal etwas. Dabei saßen wir doch auf heißen Kohlen. Wir hatten zwar Tickets, aber keine mit IC-Zuschlag. Blöde Situation, wenn man sich Tickets kauft um sein Gewissen vom Druck des Schwarzfahrens zu befreien und dann doch ein schlechtes Gewissen hat, weil man keinen Zuschlag hat. 😦

Ging aber noch mal alles gut. Bis auf den Anruf von Jana.

Nach der Ankunft in Bremen nahmen wir die Beine in die Hand, weil Ina alleine bei den Schweinen wartete. Nichtsdestotrotz hielt ich die Augen auf, denn einen Tag zuvor hieß es im Radio, dass die Terrorgefahr noch nicht vorbei ist. Soll heißen, es kann irgendwo irgendwann irgendwas irgendwie passieren.

Also passt bloß auf. 😉

Ist ja nicht unser erster Weihnachtsmarktbesuch, also erstmal Grundlage schaffen für das süße Gesöff, dass bald unsere Kehlen befeuchten und unsere Münder verkleben soll. Also Fleisch mit Brötchen. Egal wie. Ob gebacken, als Steak oder im Darm. Hauptsache mit Fett, wobei die Wurst den Vogel abschoss. Trotz einer Warnung meiner Kollegin, die ihre Erfahrung mit der groben Bauernbrat bereits kundtat musste ich mich selber vom Fettgehalt der Bratwurst überzeugen…Erfahrungen anderer sind wie alte Kleider, die niemand mehr anziehen will…

Dafür zeigte der Glühwein keinerlei Wirkung, weil er durch den geschlossenen Fettmantel im Magen nicht durchkam. Nach dem dritten Glühwein wollte der Mund aber diesen komischen Zuckergeschmack raushaben und da war mein Mund nicht der einzige. Die Männer bestellten geschlossen eine Runde Bier.

Danach ging es dann aber mit Glühwein weiter und irgendwie schien es, als wenn er von Stand zu Stand besser schmeckte. Das sollte sich am letzten Stand jedoch umkehren, denn am Bahnhof wollten wir uns die Wartezeit noch etwas verkürzen und „genossen“ noch eine Runde Glühwein. Und das war der mit Abstand ekligste des ganzen Abends. An der Rentier-Bar wo das Rentier Weihnachtslieder ununterbrochen sang, schien es, als wenn es im Gegenzug seine Blase hintenraus in den Kessel entleerte…

Der Rückweg war übrigens wieder durch eine laxe Einstellung zur geplanten Abfahrtszeit seitens der Deutschen Bahn geprägt. Und von einem sehr aufschlussreichen Gespräch einer männlichen Vierergruppe, die die Menschheit nicht wirklich voran gebracht hat…

Dennoch ein sehr schöner Abend unter Freunden. Und fußballtechnisch war es ja auch ein gelungener Abend. 😉
WikiLeaks

Herbstmeister

Und auch am zweiten Advent, dem letzten Spieltag im Jahre 2010 in der Verbandsklasse Nord gibt sich die Spielgemeinschaft CON und Tus Varrel alle Mühe, eine Parallele zu Borussia Dortmund zu ziehen. Wir sind beide Herbstmeister.

Na gut, die SG ist nicht bekannt für ihre Jugendarbeit. Wie auch, ohne Nachwuchs?

Okay, Borussia Dortmund spielte trotz ihres jungen Altersschnitt in der Mannschaft ihren achten Auswärtssieg in Folge ganz abgeklärt und reif herunter.

Wir dagegen wurschtelten uns wie schon vor zwei Wochen in Winsen so durch. Das erste Spiel gewannen wir 3:0, hätten aber, wäre es gegen das andere Team aus Winsen (kein Verschreiber!) gegangen, verloren.

Was fasel ich von Winsen? Vor zwei Wochen spielten wir in Winsen. Heute spielten wir in Nienburg gegen zweimal Winsen. Verrückt? Im Gegenteil. Meiner Meinung nach ist das Spielen auf neutralen Bahnen das Beste, was der Kegelsport zu bieten hat. Für alle Teams sind die Bedingungen (meist) gleich und man sieht was von der norddeutschen Tiefebene.

Ca. 70 Kilometer also heute runter nach Nienburg zur südlichsten Spielstätte im diesjährigen Spielplan für uns. Um viertel nach Acht sollte es losgehen. Hinderlich daran war, dass um 13 nach Acht Steffi mich im Bett ansprach. Ihr zärtlich gehauchtes „Stefan“ erwiderte ich mit „Scheiße“.

Drei Minuten später (ungelogen!) stand ich fertig angezogen mit der Sporttasche in der Hand unten im Flur.

Knapp 70 Minuten später kamen wir in Nienburg an. Die B6 zieht sich ja wie Kaugummi, manchmal glaubt man schon, man wäre kurz vor Polen…und wer war der glückliche Fahrer? Ich…

Naja, es hat sich ja gelohnt, weil wir das erste Spiel auf knüppelharten Bahnen etwas glücklich, aber nicht ganz unverdient gewonnen haben.

Das zweite Spiel gestaltete sich aus unserer Sicht souveräner, aber dank der Schlussachse bleibt ein potentielles Herzinfarktrisiko bestehen. Bin ich froh, dass wir keinen Choleriker in der Mannschaft haben. Sonst könnten wir auch im Dunkeln kegeln, dessen leuchtend roter Kopf würde für genug Helligkeit sorgen.

Und weil unsere stärksten Verfolger und nächsten Gegner in Cuxhaven Selsingen und Bremervörde die letzten beiden Spieltage Federn ließen und unser letzter Gegner dieser Saison, die SG Ganderkesee/Immer heute ebenfalls drei Punkte verlor – irritierenderweise nicht gegen die starken Auricher, sondern gegen die nicht so starken Lüneburger – haben wir auf jeden Verfolger jetzt sechs Punkte Vorsprung. Ein gewonnenes Spiel sollte schon fast für einen Aufstieg in die Verbandsoberliga reichen.

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Neuanschaffung (7)

Seit letzter Woche ist etwas Magie in unser Büro eingezogen. Ich darf mich dafür verantwortlich zeigen, dass seitdem jeden Morgen ein göttliches Wunder geschieht, wenn ich mir einen Kaffee einschenke.

Vorher:

Nachher:

Fehlen nur noch Fangesänge dazu. 😉

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Was ich loswerden will (54)

Nochmal ein paar Fakten zur Atomenergie

Peter hat noch einen weiteren Beitrag nachgeschoben, in dem er auf drei Filmbeiträge hinweist, die sich mit der Atomenergie beschäftigen. Gut zu wissen, dass wir bereits Naturstrom beziehen. 🙂

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Ein Tag, der mal wieder alles verändert

Christian Jakubetz moderiert eine Parteiveranstaltung zum Thema „Kulturflatrate“, bzw. versucht es. Und stellt fest, dass aktuelle Fragen von den Medienschaffenden immer wieder mit alten Antworten begegnen.

„Auch Burda und seine Epigonen aus der aus der analogen Welt versuchen immer noch, neuen Herausforderungen mit alten Antworten zu begegnen.“

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Meister des Schweigens

Nick lobt die Pressearbeit der BVB-Verantwortlichen, während die Medien krampfhaft bemüht sind, den BVB zum Meisterschaftskandidaten zu pushen. Obwohl noch 60% der Ligaspiele zu absolvieren sind…

„Was sind denn neun Punkte, wenn noch 21 Spiele zu bestreiten sind? Was kann da nicht alles passieren? Und niemand weiß, was passieren wird – weder Journalisten noch Fans noch sogenannte Experten. Auch nicht die direkt Beteiligten.“

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Am Ende der Demokratie

Jochen Hoff zieht überspitzt ein Fazit zu den aktuellen Ereignissen, rund um Terrorwarnung und Freiheitsbeschränkungen.

„Nein, es ist schon alles in schönster Ordnung Aber wie immer wenn es so richtig schön ist, dann gibt es noch ein paar Dinge die man verbessern möchte. Natürlich zum Nutzen aller.“

***

Osama bin Laden hat Angst vor mir

Michalis Pantelouris über Medien, übertriebene Terrorwarnungen und das Leben mit und ohne Angst.

„Es kann sein, dass ein Terrorist meinen Tod bestimmt. Aber es darf keinem von ihnen gelingen, mein Leben zu bestimmen.“

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Sag sowas nicht!

Steffi und ich sind im Mai zu einem Polterabend eingeladen. Man kennt das ja. Man kennt Leute, die irgendwann heiraten und die Hochzeit klein feiern. Ist ja auch nicht ganz günstig sowas. Um aber mit den Freunden Bekannten zu feiern, wird halt zum Polterabend geladen.

Anderes Thema: Nun steht der BVB in der Tabelle gut da. Genug Gelegenheit, mal zu schauen, wo und wann die Saison ihr Ende nimmt um vorbereitet zu sein für eine standesgemäße Saisonabschlussfeier. Mitte Mai in Dortmund gegen Frankfurt. So so…

Wann findet denn jetzt noch gleich die Hochzeit statt? Und wann der Polterabend?

Ein kurzer Blick auf die Einladungskarte sagt, dass die Hochzeit genau am letzten Spieltag stattfindet und der Polterabend zehn Tage vorher. Glück gehabt.

Das sagte ich auch gerade Steffi, während wir das Geschenk für meine Eltern einpackten.

I: Na siehste, dass passt doch perfekt. Nur gut, dass wir nicht zur Hochzeit eingeladen wurden. Sollte sich die Gelegenheit noch ergeben, dass unsere Bekannte sich dafür entschuldigt, dass wir nicht zur Hochzeit eingeladen wurden, dann kann ich sagen: Kein Problem, an dem Tag hätte ich eh nicht gekonnt. Da feiert Dortmund seine Meisterschaft.

S: Das darfst Du niemals sagen!

I: Wieso? Sie hat uns doch nicht zur Hochzeit eingeladen und wenn sich unsere Bekannte dafür rechtfertigen will, dann kann ich doch bei der Wahrheit bleiben und sagen, dass ich lieber die Meisterschaft mit Dortmund feiern will.

S: Nein, dass darfst Du niemals sagen! Das Dortmund Meister wird…

Ach so. 😉

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