Halbherziges Ende der Gemeinsamkeiten

Nach der Niederlage von Mainz gegen Freiburg am Samstag konnte der BVB gegen Hannover gestern nachlegen. Und das taten sie auch. 4:0! Damit wird der von Dortmund aufgestellte Startrekord von fünf gewonnenen Auswärtssiegen in Folge auf sechs erhöht. Und erhöhen tut sich auch der Abstand auf Verfolger Mainz auf jetzt vier Punkte.

Viel Grund zum Ärgern bietet sich als BVB-Fan gerade nicht an. Das einzige, worüber ich mich momentan aufregen kann, sind die Medien. Auf Sky wurde bis in die 70. Minute hinein der doch längst überfällige Einbruch der dauerbelasteten Dortmunder herbeigeredet. Doch diesen Gefallen taten die Borussen dem Reporter nicht. Im Gegenteil, selbst in der 90. Minute wurde noch jedem Ball hintergespurtet.

Das merkte ab dem 2:0 dann auch der Sky-Kommentator, der nach dem 3:0 wieder mit dem Thema Meisterschaft anfing.

„Jetzt muss der BVB aber auch vom Thema Meisterschaft sprechen!“

So oder so ähnlich äußerte sich ständig wiederholend Michael Born. Meine Güte, IHR seid diejenigen, die ständig über dasselbe Thema sprechen wollt. Die Spieler der Borussia bestimmt nicht, da sie genau wissen, dass gestern der elfte Spieltag war und die Saison gerade zu einem Drittel gelaufen ist. Kommt auf den Teppich zurück.

Wenn man von Meisterschaft reden will, dann reden wir lieber über die Herbstmeisterschaft. Die könnte drin sein. 😉

Drin ist dagegen weiterhin mein erster Vereinsmeistertitel. Nach meinen gestrigen (Achtung, man achte aufs Detail!) 40 Holz (der hinzugedachte Doppelpunkt zwischen beiden Ziffern gibt eine Gemeinsamkeit zum Dortmunder Ergebnis wieder ;-)) bin ich zwar dank Streichergebnis um einen Platz abgerutscht. Aber ich habe weiterhin die Möglichkeit, den Meistertitel zu holen.

Einziges Problem: Je nachdem wie das Gespräch am Donnerstag läuft – zur Erinnerung: am Donnerstag bin ich in der dermatologischen Klinik wegen meines Pilonidalsinus – kann es passieren, dass ich am 12. Dezember gar nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen kann. In diesem Fall muss ich auf schlechte Ergebnisse meiner Konkurrenz hoffen, damit diese mich nicht mehr abfängt. So oder so bin ich aber bereits eine Runde weiter und werde Mitte Januar für die Kreismeisterschaft auflaufen. Entsprechend guter Heilungsprozess vorausgesetzt…

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Noch mehr Gemeinsamkeiten

Die Gemeinsamkeiten mit dem BVB hören einfach nicht auf. Und zum Glück bleibt es bei den positiven Gemeinsamkeiten.

Nach gutem Saisonbeginn unserer ersten Mannschaft im September in Verden, ging es am Sonntag ins nahe gelegene Bremer Kegelzentrum. Ein am Freitag angesetztes Sondertraining sollte uns für die Bahnen schon mal etwas Sicherheit geben, um den als sehr stark eingeschätzten Aufsteiger aus Aurich in die Schranken verweisen zu können.

Das erste Spiel des Tages ging dann auch gegen die bunt gemischte Truppe mit Keglern aus Leer, Aurich und Brookmerland. Mein Gegner hatte nach Dirks Bekunden einen schlechten Tag erwischt, allerdings ich auch keinen besonders guten. Die ersten vier Bahnen kam ich nicht richtig aus dem Tritt, gab auf den letzten vier Bahnen wiederum richtig Gas und zog an meinem Gegner noch vorbei und nahm ihm sieben Holz ab. Nicht die Welt, aber da Rolf-Dieter Tageshöchstholz holte und sein Gegner auf gerade einmal sechs über Schnitt kam, lagen wir mit knapp 60 Holz vorne.

So viel kann die Schlussachse selten verlieren und das tat sie an diesem Tag auch nicht. Zumal uns mit meinem Vater ein Ersatzmann zur Verfügung stand. Die ersten drei Punkte waren im Sack.

Im zweiten Spiel ging es gegen die ebenfalls bunt gewürfelte Truppe aus Lüneburg. Keine Frage, der Trend geht im mitgliederschwachen Kegelsport immer mehr zu größeren Spielgemeinschaften.

Während die Auricher uns mit einer starken Schlussachse noch bezwingen wollten, versuchten die Lüneburger es umgekehrt und schickten eine starke Anstarterachse ins Rennen. Dumm nur, dass diese nichts holte und unsere Jungs einen Vorsprung von zwei Holz erspielten. So hatte die Mittelachse mit Rolf-Dieter und mir nicht ganz so schweres Spiel. Wir beide schoben ganz entspannt das beste Mannschaftsergebnis was für mich eine Leistungssteigerung zum ersten Spiel und für Rolf-Dieter eine Leistungssenkung bedeutet. Weitere 23 Holz Vorsprung auf die bestehenden zwei Holz waren der Lohn.

25 Holz sind in Anbetracht eines mit seinen Nerven kämpfenden Mannschaftsführers nicht viel, wobei sich mir dabei zwei Fragen stellen.

1. Kann man sich so etwas nicht auch einbilden? Schließlich ist unser Mannschaftsführer, nennen wir ihn mal Albert G., ein technisch guter Kegler.

2. Wieso ist ein Kegler, der mit seinen Nerven hadert, überhaupt Schlusskegler. Wäre so einer nicht besser im Mittelfeld aufgehoben?

Fragen über Fragen, die am Sonntag Nachmittag nicht beantwortet werden mussten, weil die Schlussachse die Führung gegen schwache Lüneburger Schlusskegler locker nach Hause kegelte. Und damit die Tabellenführung in der Verbandsklasse Nord holte, da zeitgleich Syke und Ganderkesee/Immer gegen unsere nächsten Gegner aus Bremervörde und Selsingen patzten.

Nach einer guten Portion Currywurst mit Pommes ging es dann nach Hause, schließlich sollte um 15:30 Uhr das Spitzenspiel Mainz gegen den BVB angepfiffen werden. Ich war spät dran, was auch auf Steffi und ihre Schwester nebst Mann Kind zu traf, die gemeinsam über den Freimarkt wollten. Und so rauschte ich ihnen direkt in die Arme, bildlich gesprochen. Ich könnte ja mitkommen. Naja, nun nicht gerade im Jogging-Anzug und duschen müsste ich auch. Und außerdem ist Spitzenspiel, ich bin kaputt (war ich wirklich) und satt. Und bitte, was will man satt auf dem Freimarkt? 😉

So war ich also rechtzeitig auf der Couch um Dortmunds Führung und damit deren Tabellenführung zu bejubeln. In der Halbzeit döste ich dann friedlich ein, um in Halbzeit zwei wieder wach zu sein. Und wie ich wach war. Nach drei Minuten Spielzeit der Elfmeter für Mainz, den Roman klasse hielt. Und endlich mal wieder ein Tor von Barrios. 2:0, Tabellenführer und nach den letzten glücklosen Spielen endlich wieder ein begeisternder BVB. Wie verwöhnt man doch in wenigen Monaten werden kann, wenn man die trostlosen Darbietungen der letzten Jahre sich ins Gedächtnis ruft.

Also, diese Woche ist der BVB Tabellenführer der ersten Fußballbundesliga.

Die SG CON/Tus Varrel ist Tabellenführer der Verbandsklasse Nord.

Und ich bin Tabellenführer in der Delmenhorster Vereinsmeisterschaft.

Es läuft. 🙂

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Weitere Gemeinsamkeiten

Ich hatte neulich erst eine Gemeinsamkeit zwischen mir und dem BVB gehabt. Wenn auch nicht so positiv für mich…

Wie dem auch sei, heute Abend kann ich freudestrahlend von der nächsten Gemeinsamkeit zwischen mir und dem BVB schreiben. Denn wir beide gehen in die neue Woche als (hier setzt jetzt Trommelwirbel ein…)

Moment….

noch ein bisschen…

Tabellenführer!

Während der BVB bereits am Freitag den Grundstein legte und dank des Sieges gegen Köln als Tabellenführer übernachten durfte und nach der Niederlage von Mainz gegen Hamburg (Danke HSV!) diese Führung sich jetzt länger hinzieht, so durfte ich nach meinem glänzenden Auftakt vor drei Wochen in der Vereinsmeisterschaft heute zum zweiten Durchgang antreten.

Noch nie hatte ich so stark angefangen bei einer Einzelmeisterschaft wie in dieser Saison. Dennoch wiegelte ich ab. Ähnlich wie Jürgen Klopp verwies ich auf einen starken Beginn, der jedoch gar nichts bedeutet, wenn man nicht so weitermacht und schließlich noch drei weitere Durchgänge zu spielen sind. Zumal die Konkurrenz auch Kegeln kann.

Heute also Durchgang zwei. Und während ich meine Erkältung trotz Rückfall weitestgehend überstanden habe, so wirkte ein Teil der Konkurrenz eher geschwächt. Trotzdem war ich sichtlich überrascht, dass ich nach dem heutigen Durchgang die Bahnen als Tabellenführer verließ. Ja, ich fühlte mich sogar deplatziert, weil ich mit der Situation so gar nicht zurecht kam. Dieses im Mittelpunkt stehen behagt mir ja so gar nicht…

Aber, ich freue mich. Jetzt wo ich hier im Lichtkegel der Schreibtischlampe sitze und diese Zeilen schreibe. Ich freue mich, dass Dortmund ganz oben steht. 🙂

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Vollpfosten an die Macht

Gestern Abend schlug sich der BVB gegen den vermeintlichen Favoriten aus Sevilla im Europaliga-Spiel nicht nur wacker, er dominierte das spanische „Spitzenteam“ nach Belieben. Einzig mit der Chancenverwertung und dem englischen Schiedsrichter haderten die Schwarz-Gelben, weshalb es am Ende 1:0 für die Gäste ausging und damit den Spielverlauf ad absurdum führten.

Heute jedoch schlägt sich der BVB selber, in dem er folgende Mitteilung auf seiner Homepage verkündet:

Peer Steinbrück kandidiert für BVB-Aufsichtsrat

Nicht nur, dass wir diesen unsäglichen Friedrich Merz seit Jahren im Beirat als sogenannten Finanzexperten sitzen haben, jetzt soll der unfähige, aber von den Medien als Finanzexperte hochstilisierte Steinbrück auch noch in die Führung von Borussia Dortmund reingedrückt werden?

Reicht es nicht, dass wir mit Merz bereits einen der Gründungsmitglieder der INSM, der Vereinigung, die sich für die Aufspaltung der deutschen Gesellschaft zum Wohle der wohlhabenden Bürger verantwortlich zeichnet, unser Geld in den Rachen werfen?

Muss es jetzt auch noch der ehemalige Finanzminister sein, der den Hedgefonds in Deutschland Tür und Tor öffnete und sich, als das Kind in den Brunnen fiel und Deutschland vor zwei Jahren in die Finanzkrise schlidderte, in der den Banken zig Milliarden unserer Steuergelder in den Hintern geblasen wurde, als Prophet feiern ließ, weil er das ja hat kommen sehen. Und dennoch nichts getan hat, außer mitverantwortlich zu sein, dass die Banken sich jetzt Millionen-Bezüge auszahlen und mit ihren Spekulationen weiter machen können wie bisher.

Ich zitiere mal eben Herrn Watzke:

„Ich freue mich sehr über die Bereitschaft von Peer Steinbrück und Friedrich Merz, für den Aufsichtsrat zu kandidieren“, sagte Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der BVBGeschäftsführung, „weil sie zu den profiliertesten Finanzexperten Deutschlands gehören und für den BVB einen großen Zugewinn an Kompetenz bedeuten.“

Da fasse ich mir an den Kopf! Liest Herr Watzke etwa nur Spiegel-Online und die Welt oder wie kommt er zu dieser Erkenntnis?!?

Lieber Herr Watzke, darf ich ihnen, wenn es Ihre Zeit erlaubt, mal die NachDenkSeiten zur Lektüre vorschlagen? Sie finden den Link dazu hier rechts in meinem Blogroll. Das ist diese Liste mit den komischen Titeln. Da stehen nicht nur die NachDenkSeiten, sondern auch andere kritische Webseiten, die nicht alles der Springer-Presse oder den Bertelsmännern nachplappern, nur weil bei ihnen irgendwelche INSM-Experten eingeschleust werden. Und die NachDenkSeiten werden nicht von irgendwelchen Mittzwanzigern mit einer Verachtung gegenüber dem deutschen Staat oder dem Turbo-Kapitalismus betrieben, sondern mit Albrecht Müller und Wolfgang Lieb einen promovierten Juristen (Lieb) bzw. einen Nationalökonomen (Müller).

Sollten aber tatsächlich die Herren Merz und Steinbrück zu den von Herrn Watzke für richtig gehaltenen Personen gehören, dann schlage ich auch noch den Professor Hans-Werner Sinn vor. Dann hätten wir gleich drei Kumpels zusammen. Dann vielleicht noch Raffelhüschen und Konsorten, dann hätten wir die geballte neoliberale Wirtschaftskompetenz im Aufsichtsrat vereint.

Merke: Nicht alles, was als Experte vorgestellt wird, ist auch einer. Viel zu oft steht nur eine Marionette von Adels Gnaden dahinter.

Zum Abschluss möchte ich noch eben Steinbrück im oben verlinkten Artikel von Borussia Dortmund zitieren:

„Der Verein stand am Abgrund, das Überleben hing am seidenen Faden. In nur wenigen Jahren ist es gelungen, den Verein neu aufzustellen, wirtschaftlich zu sanieren und Schulden abzubauen“

Etwas, was Herr Steinbrück im umgekehrten Sinne mit Deutschland geschafft hat…

Nachtrag: Wie 11-Freunde zu berichten wissen, spaltet die Kandidatur Steinbrücks die Fans. Weil er sich mit einem Schalke-Schal hat ablichten lassen. Und da wird der Chef der Fan- und Förderabteilung der Borussia, Marco Blumberg mit den Worten zitiert:

„Ich hätte sicher lieber jemanden, der durch und durch Borusse ist. Aber im Aufsichtsrat des BVB ist wirtschaftlicher Sachverstand gefragt. Und den bringt Herr Steinbrück zweifelsohne mit“

Hallo?! Aufwachen! Der wirtschaftliche Sachverstand Steinbrücks beschränkt sich meiner Meinung nach darauf, zu wissen, bei welchen Aufsichtsratpöstchen sich noch etwas Geld für die eigene Tasche erwirtschaften lässt.

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Post auf die man verzichten kann

Was haben der BVB und ich am Samstag gemeinsam gehabt?

Wir beide haben am Samstag im Norden drei Punkte gekriegt.

Im Gegensatz zum BVB konnte ich mich aber nicht darüber freuen. 😦

Am Samstag flatterte Post ins Haus, überschrieben mit dem Landkreis Oldenburg. Da ich mit denen seit Jahren nichts mehr zu tun habe, konnte das nichts gutes bedeuten.

Aufgerissen und gelesen. Angeklagter, ihnen wird zur Last gelegt, sie hätten an dem Mast gesägt!

Am Montag, dem 13.09. waren Steffi und ich in Friesland, um den Geburtstag von Steffi Mutter zu feiern und ihre Eltern in den Urlaub zu verabschieden. Das mir der Ausflug noch teuer zu stehen bekommt, wusste ich da noch nicht.

Angeblich soll ich auf dem Hinweg bei 126 km/h dem vorausfahrenden Fahrzeug viel zu nahe gekommen sein. Die Rede war von 17 Metern und damit weniger als 3/10 des vorgeschriebenen Mindestabstands. Bekennen Sie sich schuldig?

Öhm, nö. Natürlich nicht.

  1. Beweist ein Foto noch gar nichts.
  2. Sagt es auch nichts über die Verkehrssituation aus.
  3. Ich verhalte mich doch immer vorschriftsmäßig.
  4. Und überhaupt, was wäre denn die Strafe?

Zum letzten Punkt konnte mir google wenigstens eine klare Antwort liefern. Das hieße dann wohl: Auf Wiedersehen, lieber Führerschein.

Dennoch konnte ich mich an keine Situation erinnern und nahm mir vor, der Behörde heute mal auf die Finger zu klopfen. Einem rechtschaffenden Bürger am Samstag so einen Schrecken einzujagen…

Als ich Sonntag morgen aufwachte, fiel es mir wie Schuppen vor die von den Augen. Da war doch dieser lahmarschige Ford Ka, den Du vor Dich hergeschoben hast. Und als Du wutschnaubend so mit Schieben beschäftigt warst, hast Du Dich doch über diese „Wetterleuchten“ gewundert. Ja genau, diese Leuchten, wo Du Dich doch noch gewundert hast, dass die Rücklichter des Vordermannes an der Leitplanke reflektieren…oooooh scheiße!

In diesem Moment wusste ich, dass ich mir jede Peinlichkeit in einem schmucklosen Behördenzimmer in Wildeshausen ersparen konnte. Stattdessen habe ich den Bescheid heute ausgefüllt und zur Post getragen.

Klarer Fall: Eine gerechte Strafe! An dieser Stelle wäre ich vielleicht 10 km/h schneller gefahren, eventuell 20 km/h. Da ist ein dichtes Auffahren, wie hier geschehen, eine unnötige Dummheit, die bestraft gehört und auch bestraft wird. Schade ums Geld, aber das sollte mir doppelt eine Lehre sein. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass auch mal die absichtlich dicht auffahrenden Individuen bestraft werden.

Und da es mein erstes Fahrverbot ist, darf ich mir innerhalb von vier Monaten den Zeitpunkt selber festlegen, wann ich den Führerschein abgebe. Und da Steffi und ich im Dezember zwei Wochen Urlaub haben, bietet sich das doch an. Und das Beste daran: Ich muss an den Feiertagen nicht zwischen Friesland und Delmenhorst hin- und herfahren. Sondern gefahren werden. 😈

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Ruhestörung

Ja, ich weiß, dass ich die letzten Tage das Blog sträflichst vernachlässigt habe. Aber das hatte auch einen sehr guten Grund.

Denn seit Freitag ist der neueste Teil von Civilization im Handel und um auf Nummer Sicher zu gehen, habe ich mir das Spiel bei Amazon (Partnerlink) vorbestellt. Und Freitag nach der Arbeit lag die Post auch schon auf dem Küchentisch. 🙂

Die Verpackung also aufgerissen, den Duft eines neuen Spiels kurz aufgenommen und genossen und dann die DVd zur Installation ins Laufwerk gelegt und los gehts. Wenn da nicht die lange Installationszeit gewesen wäre. Ich kam mir fast schon wie er hier vor:

Nach (gefühlten) zwei oder drei Stunden konnte es dann aber endlich losgehen. 😉

Der erste Eindruck war erwartungsgemäß sehr gut, kannte ich vieles doch schon aus Vorab-Meldungen und Trailern. Sonst beschäftige ich mich ja null mit irgendwelchen Spielen, aber ein neues Civilization lässt in mir schon ein gesteigertes Interesse für Computerspiele erwecken.

Irgendwann kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^) und da meine Augen zwei, drei Stunden später schon brannten – ich bin einfach schon aus der Übung – ging ich dann mal ins Bett.

Kurz nach dem Aufstehen und der lästigen Nahrungsaufnahme, bei der Steffi und ich jetzt „Die wilden Siebziger“ anschauen, juckte es aber schon wieder in den Fingern. Während der BVB gegen St. Pauli seine Erfolgsserie fortsetzte, machte ich eine kurze künstlerische Pause. In der Halbzeit des Spiels kam auch Steffi wieder (war sie weg?^^). Gleich nach dem Abpfiff des Spiels ging das andere Spiel auch wieder weiter.

Irgendwann in der Nacht ging es dann wieder in dieses komische Ungetüm mit den vier Buchstaben. Aber auch nur, weil am Sonntag der erste Durchgang zur Vereinsmeisterschaft anstand. Eine lästige Pflicht, da ich meine Einzelergebnisse meist schon vorher mit einem Wort beschreiben kann: Unbefriedigend.

Dieses Mal war jedoch alles anders. Nach einem ausgiebigen Frühstücks und ausreichend Erkenntnisse über das Leben in den Siebzigern ging es ins DKZ, wo ich mit 44 Holz das viertbeste Ergebnis des gesamten Tages schob. Aber ich habe in den letzten Tagen auch viel von Jürgen Klopp gesagt. Denn das war der erste Durchgang. Und wie im Bobfahren hört man mit selbigen ja nicht auf, nur weil man nach der ersten Kurve eine gute Startzeit hingelegt hat. Ich habe also erstmal nichts erreicht damit.

Nach dem Kegeln ging es dann auch gleich wieder an den Computer zum Spielen, bis das Spiel seinen ersten Absturz am Wochenende hatte. Gerade lese ich, dass der erste Patch veröffentlicht wurde, was meinen Absturz aber nicht erklärt. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon starke Kopfschmerzen hatte – ich sag ja, ich bin aus der Übung – gingen Steffi und ich ins Bett.

Mein Fazit zum Spiel bis hierher:

Das stapelweise Angreifen ist (zum Glück) nicht mehr möglich. Hier muss man endlich auch mal die Möglichkeiten des Fernkampfes nutzen.
Die Diplomatie ist m.E. auch sehr verfeinert worden.
Dazu gefällt mir das Prinzip der Stadtstaaten sehr gut, weil sie eine weitere Möglichkeit des Handelns ermöglichen.
Ein wenig trauere ich um den Wegfall der Religionen, weil ich das schon einen wichtigen Aspekt finde. Dafür gibt es jetzt Sozialpolitiken, die durch hohe Kulturpunkte ausgebaut werden können. Hat man dann fünf Sozialpolitiken komplett ausgefüllt, kann das Utopia-Projekt angegangen werden. Da ich sehr expansiv spiele und viele Städte sich nachteilig für die Sozialpolitik (oder waren es die Kulturpunkte?) auswirken, habe ich das noch nicht geschafft.

Die Errungenschaften werden wieder ansprechender präsentiert, aber nichts gegen die Zweier-Version, als die Videos gezeigt wurden. Die haben mir persönlich noch am besten gefallen.

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Temporäres Geschenk

Steffi hat mir vor zwei Wochen ein richtig schönes Geschenk gemacht. Eine Handy-Socke im BVB-Look.

Im Januar läuft mein Vertrag bei o2 aus und dann heißt es für mich, wieder ein neues Handy wählen. Und seit langem habe ich ein bestimmtes im Auge, dessen Nachfolger in wenigen Wochen erscheinen wird. Das Manko: Es wird nicht in die Socke passen. 😦

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Wir sind wieder da…in Europa!

Mit diesem kleinen aber flotten Reim lässt sich das heutige Ergebnis der Dortmunder Borussia treffend beschreiben.

Damit endet eine sechsjährige Leidensphase, nämlich die europapokallose Zeit. Eine Zeit, in der ich nicht mal die Spiele von Stuttgart, Leverkusen, Hamburg oder Bremen anschaute. Denn das wäre alles nur schlechtes Methadon gewesen. Der BVB ist zurück in Europa.

Für diejenigen, die jetzt sagen, dass wir vor zwei Jahren doch schon knapp an Udinese gescheitert sind. Das war kein Wiedersehen im Europapokal, da es noch die Qualifikation war. Ja, genau wie heute. Aber wer glaubt noch ernsthaft daran, dass wir im Rückspiel scheitern könnten?

Übrigens, die schlechteste Figur im heutigen Spiel auf deutscher Seite machte das ZDF. Während Reporter Thomas Wark zweimal (jeweils zu Beginn einer Halbzeit) vom BFB sprach und sich zwei dicke Klopfer damit leistete, später zugab, er hätte den Namen des Torhüters vergessen, was ironisch gemeint war, weil der nichts zu tun hatte und dann zweimal hintereinander von Weidenfelder sprach, wirkte das nur noch unfreiwillig komisch. Und als nach dem Spiel seine Kollegin beim Interview mit Kagawa von selbigen wissen wollte, wie er die Atmosphäre im Borussia Park empfand, bewies das ZDF seine diesjährige Untauglichkeit in Sachen Fußball.

Aber das soll meine Laune über das tolle 4:0 meiner Borussia nicht trüben. Wir sind wieder da!

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Gemeinsamkeiten

Heute ist Steffis 28. Geburtstag und aus diesem Anlass hat sie ihre Familie und Jana zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Das Gröbste hatten wir gestern schon vorbereitet, sprich die Süßkartoffelsuppe gekocht, das Tiramisu gemacht und auch der Apfelkuchen wurde schon gebacken. Steffi hat sogar schon das Gemüse für das Hauptgericht geschnippelt.

So war es nach dem Frühstück heute morgen lockeres Vorbereiten, da nur noch das Fleisch gewaschen und auf dem Backblech verteilt werden musste.

Der Rest bestand aus saubermachen, wo wir auch schon das Gröbste die Tage vorher beseitigt haben. Alles in allem ein ruhiger und schöner Samstagnachmittag. Ich habe Steffi etwas den Rücken freigehalten, weil die Gäste schließlich wegen ihr gekommen waren und bin auch gerade entsprechend k.o. Dafür ist aber auch die Küche wieder picobello. 🙂

Ach ja, die Gemeinsamkeit: Sowohl an meinem als auch an Steffis Geburtstag hat der BVB verloren. 😦

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Das Beste

Stadion der Welt ist kein geringeres als das Westfalenstadion!

Also ob ich das nicht schon längst gewusst hätte. 🙂

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