Gut chinesisch essen

Nachdem ich mein Faible für chinesisches Essen wiederentdeckt habe, was allerdings durch gelegentliche Einladungen beim „Familienchinesen“ getrübt wird, waren Steffi und ich am Samstag wieder richtig lecker chinesisch essen.

Ich hatte ja meinen Eltern mal zum Groll & Wik Grill & Wok-Paradies geschickt und die waren schlicht begeistert. Das ist auch schon eine Zeit lang her und am Samstag war Steffi und mir danach. Dafür haben wir sogar ein Grillen mit Antje und Tim abgesagt, die wir gerne dabei gehabt hätten.

Bei der Ankunft fiel zuerst der volle Parkplatz auf. Okay, ich wusste ja, dass der Laden beliebt ist. Aber irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass gerade Sommerflaute herrscht. Hier nicht, was für den Laden spricht.

Drinnen war es jedoch so geräumig, so dass unsere Zweifel noch einen Platz zu bekommen, gleich zerstreut wurden.

Das Ambiente ist stimmig, nicht überladen sondern eher dezent. Das Personal sehr freundlich und das Restaurant sehr kinderfreundlich. Die Kinder hielten sich vornehmlich am Brunnen auf, der anscheinend noch umgebaut wird. Ansonsten ist alles sehr gepflegt.

Gut, Ambiente ist ja nicht alles. Preislich liegt das G&W-Paradies im Rahmen. Für 13,50 Euro gibt es chinesisches und mongolisches Buffet. Und die Auswahl ist reichlich und geschmacklich alles sehr lecker. Und das kann ich behaupten, denn den Großteil habe ich probiert. 😉

Viel Wert scheint darauf gelegt zu werden, dass die Saucen alle glutamatfrei sind. Zumindest wurde sehr deutlich darauf hingewiesen.

Ebenfalls nicht kritisieren kann man das Personal das häufig vor Ort war und nach dem Befinden und weiteren Wünschen gefragt oder einfach die Teller abgeräumt haben.

Das einzige, was ich überhaupt kritisieren kann, wenn ich wollte, wäre die Tatsache, dass die Stühle auf dem Teppich nicht so gut rutschten und man beim häufigen Aufstehen zum Buffet mit dem Stuhl zu kämpfen hatte. Ein schwerwiegendes Problem. 😉

Fazit: Ein absolut lohnenswerter Besuch!

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Grundsolides Fünfjähriges

Der Beginn unseres fünften Jahrestages erinnerte ein wenig an eine Geschichte aus dem kopfschüttel-Blog. Ich erspare die Details, nur soviel: Es spielte ein Sturm, der Hang zur Romantik sowie der Hang zum Schlafen-Möchten eine nicht unwesentliche Rolle. Am Morgen hatten sich die Gemüter wieder beruhigt und am Nachmittag konzentrierte man sich darauf, wo man das Fünfjährige feiern könnte. Sprich, wo man essen gehen könnte.

Um der besseren Hälfte etwas entgegenzukommen, wählte ich von mir aus schon ein chinesisches Lokal aus. Dieses hat aber leider schon die Pforten für immer geschlossen, weshalb wir uns für das Sentosa in Bremen-Findorff entschieden haben. Ebenfalls ein chinesisches Restaurant und ebenfalls im City for Two-Heft zu finden.

Die Parkplatz-Situation in Findorff ist ja eher als kritisch zu betrachten, aber Freimarkt oder Osterwiesen sind zum Glück gerade nicht, weshalb wir einen Parkplatz direkt gegenüber vom Restaurant ergatterten.

Der Laden ist durchaus nett eingerichtet, war aber mit einigen Leuten eher spärlich gefüllt. Aber was will man an einem Montag Abend auch erwarten? Glück für uns, denn so bekamen wir einen ruhigen Fensterplatz, der abgeschieden lag, aber immer im Sichtbereich der Bedienung war. Diese war wirklich sehr freundlich und auch flott unterwegs.

Für das Essen haben wir uns schnell entschieden und Steffi hatte nicht mal Gelegenheit sauer zu sein, dass ich noch eine Vorspeise bestellte (natürlich Wan-Tan). Nicht weil sie davon mitnaschen durfte, sondern weil die Hauptgerichte, kurz (und ich meine kurz) nachdem wir den Wan-Tan-Teller leer hatten, aufgetischt wurden.

Das Essen kann man als grundsolide bezeichnen. Es war jetzt nicht unbedingt der Ausreißer nach oben auf der Geschmacksskala, aber auch nicht nach unten.

Preislich war das Sentosa auch im Soll, weshalb wir mit dem Besuch dort alles in allem sehr zufrieden waren.

So konnten Steffi und ich uns dem zukünftigen Namen unserer Erstegeborenen hingeben. Nein, da liegt noch nichts im Ofen! 😉

Steffi favorisiert ja Antonia während ich zu Elisabeth oder Annabell tendiere. Und Marie-Johanna finden wir beide gut. Aber eigentlich wollen wir keine Doppelnamen…

Ein Kurztrip nach Oslo wird jetzt auch immer konkreter. Soll heißen, Steffi hat mich weichgekocht. Aber auch nur, weil ich mich an die guten Momente meines dreistündigen Aufenthalts in England erinnerte. Und warum nicht mal für ein paar Stunden nach Norwegen? We will see. 😉